Was ist das Problem mit dem Stillen???

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von mommomomo 06.04.11 - 11:07 Uhr

Hallo,

ich lese überall "Stillberatung", "Probleme beim Stillen" usw. und ehrlich gesagt verstehe ich nicht, was da so schwierig ist daran. Gibt es tatsächlich mehr Frauen, die Probleme beim Stillen haben, als welche, bei denen es unkompliziert läuft?

Wer kann mir dazu seine Erfahrungen schildern?

Vielen Dank schon mal #danke

Beitrag von meandco 06.04.11 - 11:16 Uhr

ich denke es gibt mehr wo es problemlos läuft.

aaaber: wenn es nicht so klappt, dann sind alle schnell mit dem rat, das man doch einfach aufhören oder zufüttern sollte #augen#aerger daher liest man überall da drüber.

ist vermutlich wie bei zeitungen und co: wer redet schon drüber wenn alles glatt geht - ist doch in einer zeile gesagt ;-) aber wenn es nicht klappt, jaaaaa, da kannst du schreiben #schwitz

bei mir war es so, dass mir bei der großen die hebi nach der geburt das anlegen gezeigt hat - von da weg kamen wir allein zurecht #pro
es gibt sie also die positiven erfahrungen! wenn du es einmal gut gezeigt kriegst, dann klappt das auch ...

zu wenig / keine milch sind eher selten ...

lg
me

Beitrag von serafina.nr.1 08.04.11 - 15:36 Uhr

wie du!!
und auch bei mir war es ganz genauso wie bei dir:
am ersten tag direkt nach der geburt zeigte mir die hebamme wie man stillt, das baby an die brust legt und sieht dass die nase nicht zugeklemmt wird..;-)
seitdem gab es nie probleme mit dem stillen...
ich denke noch immer mein geheimnis war dass ich mir nie selbst druck machte ich müsste mir mit dem stillen was beweisen, und dass meine tante die drei kinder geboren hat immer ganz natürlich gestillt hat, auch bei familienfesten am tisch, ich fand das immer klasse..!!!
es betonte so ihren stolz eine gesunde frau zu sein die ihr baby vollkommen selbst mit ihrem körper "gemacht" hat und nun auch vollkommen allein und selbständig fast bis zum ersten vollendeten lebensjahr ernähren kann!!!;-)
ich denke das wird der grösste anstoss für mich gewesen sein es einfach auch so zu machen wie sie.
mit liebem gruss!!!
von s.

Beitrag von flamboyant 06.04.11 - 11:20 Uhr

Meine Erfahrungen kannst du hier nachlesen: http://www.keksjunkies.de/blog/?p=1468

Probleme hatte ich anfangs auch, aber nachdem ich es locker angegangen bin hat alles super geklappt.

Beitrag von supersand 06.04.11 - 11:25 Uhr

Hallo!

Ich glaube, oft sind die Mütter verunsichert, wenn es nach der Geburt dauert, bis die Milch einschießt. Bei mir hat es ca. 2-3 Tage gebraucht, da die Kleine auch so kaputt war von der langen Geburt, daß sie erstmal fast nur geschlafen hat und nicht viel saugen wollte. Somit wurde die Milchbildung nicht optimal angeregt.

Ich dachte dann auch die ganze Zeit "Oh weh, meine Kleine bekommt keine Nahrung!" Aber ich hatte auch eine entspannte Hebi, die mir gesagt hat, daß es ganz normal ist, wenn die Babys in den ersten 3 Tagen Gewicht verlieren und daß es dauert, bis die Milch richtig fließt.

Es stimmt, was jemand hier vor mir geschrieben hat, daß z.B. die Schwestern im Krankenhaus schnell dabei sind mit Flasche zuzufüttern. Wir sind zum Glück wenige Stunden nach der Geburt nach Hause und haben uns dort in Ruhe von der Hebamme helfen lassen. Nach einer Woche klappte es wie am Schnürchen.

Milchstaus oder Entzündungen hatte ich auch nie.

LG,
Sandra

Beitrag von meandco 06.04.11 - 12:49 Uhr

#rofl

keine frau hat vor dem 3. tag den milcheinschuss ;-)

deine hebi hatte recht: gaaaanz normal. und dein kind braucht da auch noch keine milch sondern das kolostrum.

lg
me

Beitrag von littleblackangel 06.04.11 - 11:26 Uhr

Hallo!

Nein, ich denke das größte Problem beim Stillen sind die Verwandten/Bekannten und unwissenden Ärzte mit ihren super Ratschlägen und unsicher machenden Weisheiten, sodass man sich entweder besser an Leute wenden sollte, die Ahnung davon haben, oder eben direkt zu einer Stillberatung zu gehen, damit man sich nicht von anderen Menschen in der Umgebung rein reden lässt.

LG Angel mit einer missglückten und einer intakten Stillbeziehung

Beitrag von -marina- 06.04.11 - 11:44 Uhr

Hallo :-)

Mein Sohn musste aufgrund Komplikationen noch einige Wochen im Kh bleiben und lag in der Zeit fast ausschließlich im Inkubator. Daher konnte ich ihn leider nicht stillen sondern musste die Milch abpumpen und er bekam sie dann mit der Flasche.
Als ich ihn dann endlich anlegen konnte, hat er die Brust komplett verweigert. Wir haben vieles versucht, aber -ich bin ehrlich- es wurde mir irgendwann zu viel, dass es absolut nicht geklappt hat und habe weiter abgepumpt und bin später auf Pre-Nahrung umgestiegen. Ich war durch die Krankengeschichte des Kleinen viel zu fertig mit den Nerven und hatte auch nicht mehr die nötige Geduld.

Lg
Marina & Etienne #herzlich

Beitrag von simplejenny 06.04.11 - 11:46 Uhr

Na der Anfang ist öfter mal schwierig, deshalb geben ja so viele Frauen auf. Und dann sind da auch noch die ganzen Missverständnisse wie z.B. Baby zu leicht du musst zufüttern oder Baby zu schwer, du musst mit Beikost anfangen. Wahlweise auch: Baby nimmt nicht so zu wie es in dem blöden gelben Heft steht, du musst noch einmal am Tag die Flasche geben. Oder die Brustwarzen sind wund oder oder oder ...

Schön auch der Satz, den ich mir anhören durfte: Das Kind ist jetzt 6 Monate alt, ihre Milch hat nicht mehr die nötigen Inhaltsstoffe, die ihr Kind braucht. (Will bis heute noch wissen, wie sie die Diagnose stellen konnte aufgrund von mir in die Augen schauen)

Liebe Grüße
Jenny

Beitrag von sophiamarie 06.04.11 - 11:50 Uhr

Problem ist meistens die ungeduld und die Erwartungshaltung der Mütter.Es wird immer eingrtrichtert stillen ist ein muss und dementsprechend versteifen sich die frischgebackenen Mamas darauf das es sofort klappen muss.
Habe bei meinem Sohn nur instinktiv gehandelt und bin und war für alles offen.Habe mir keinen Druck gemacht.Klar wollte ich Stillen hab aber auch immer gesagt wenn das Kind hunger hat fütter ich zur Not zu.War im endefekt so das mein Einschuss erst nach ca 4Tagen kam aber mein Sohn schon am ersten Tag geschrien hatte weil er hunger hatte.Habe dann im KH gefragt ob ich ne Glucoselösung bekomme und hab ihn damit abgefüttert.er hat sofort 60ml davon getrunken und war danach das Liebste Baby.Hat 5std am sTK durchgeschlafen.Am nächsten Tag hab ich ihn immer wieder angelegt.Als wir dann Entlassen worden sind hatte er auch wieder Hunger nur meine Brust gab nichts her,also Mann losgeschickt und Pre geholt.
Mein Sohn war dann erstmal satt und am nächsten Tag hat es schon prima mit dem Stillen geklappt sodass ich 8mon voll gestillt habe.Werde es bei meiner Kleinen jetzt auch so halten.Nur nicht drauf versteifen dann bekommt man erst die Probleme!!!!
Lg

Beitrag von schnuppelag 06.04.11 - 12:05 Uhr

Ich kann dem Post von littleblackangel nur zustimmen #pro

Als werdende Mutter wird man vor der Geburt schon irre gemacht. Die weiblichen Verwandten berichten alle von ihren Erfahrungen - was ja soweit auch völlig OK ist, denn ich war in der Schwangerschaft schrecklich neugierig, was wohl auf mich zukommt.
Aber dann kommen solche Berichte wie, dass die Muttermilch nicht reicht ... oder nicht fetthaltig/nährstoffreich genug ist... Oder dass man als Frau mit großem Busen immer zuviel Milch hat und die Brüste bald explodieren und wahnsinnig schmerzen und unbedingt abpumpen sollte...

Als ich dann meinen kleinen Sonnenschein zur Welt gebracht habe, verlief das Stillen zum Glück problemlos... bis eine Woche vorbei war und mein Sohn ständig an meiner Brust hing. Ich war damals eben noch frische Mami und hab mich vertrauensvoll an meine Mutter und meine SchwieMu gewandt. Meine Mutter wollte mir ständig einreden, meine Milch würde nicht reichen und hat mich nach der Farbe und Konsistenz und der Menge gefragt und sagte dann, sie wäre zu nährstoffarm, ich soll mal lieber zufüttern.
Aber dass das einfach nur ein normaler Prozess zur Milchregulierung war... das hab ich erst im Internet erfahren...
Und ich bin - entgegen der Meinungen der Generation vor mir - gut mit dem Stillen zurecht gekommen, auch wenn ich - wie sicherlich alle frischen Mamas - in der Anfangszeit mit Milchstaus zu kämpfen hatte. Das reguliert sich aber alles.

Vertrau einfach auf deinen gesunden Mamaverstand - der setzt spätestens zur Geburt ein :-)
Belies dich vorher schon ein wenig, dann bist du nachher im "Notfall" gewappnet :-)
In der Anfangszeit wird dir im Krankenhaus durch die Hebammen geholfen beim Anlegen usw. ... aber lass dich von denen nicht irre machen, wenn die sagen, dass das Kind auf jeden Fall aller 3 bis 4 Stunden gestillt werden sollte (selbst wenn du es dazu wecken musst - und sei es nachts). Dein Baby allein weiß, wann es hungrig ist und gestillt werden möchte - nicht eine Hebamme, die nur von außerhalb drauf guckt :-)

Alles Gute!

Beitrag von leboat 06.04.11 - 12:06 Uhr

Hallo,
das ist doch wie mit allem andern auch, über Probleme spricht man, über positives nicht so sehr. War zum Beispiel eine Reise toll, wird das weder dem Hotel,noch dem Veranstalter oder reisebüro widergespiegelt.Aber wehe es lag ein Staubkorn auf dem Bett, dann wird ein riesen Zirkus veranstaltet und Geld zurück verlangt.Ausserdem sprechen sich negative Erfahrungen viel schneller rum...

Beitrag von sternchen7778 06.04.11 - 12:10 Uhr

Hallo,

ich sehe ein großes Problem darin, dass nicht jede Frau sich wirklich vorstellen kann zu stillen. Da es aber quasi von der Umwelt erwartet wird, dass man stillt, gehen viele Frauen dann helbherzig an die Sache.

So ging es zumindest mir.

Ich hatte nie dieses sichere Gefühl tief in meinem Inneren, dass Stillen das 100% Richtige für mich ist. Im Gegenteil. Ich konnte es mir eigentlich gar nicht vorstellen. Ohne es wenigstens probiert zu haben, habe ich mich aber auch nicht getraut, gleich meine Meinung zu sagen. Als mein Sohn dann auf der Welt war, wusste ich auch nicht wirklich, auf was ich zu achten hatte, wollte den Schwestern nicht ihre Zeit rauben, um mir immer und immer wieder zu helfen. Mit dem Ergebnis, dass ich nach 10 Tagen mit den Nerven dermaßen runter war, meine Brustwarzen völlig kaputt waren, ich nur noch geheult habe. Ich habe im Hauruck-Verfahren abgestillt und konnte dann endlich mein Mama-Sein genießen.
Bei meinem zweiten Sohn habe ich es dann gar nicht mehr versucht...

Mit einer anderen Grundeinstellung wäre es bestimmt anders verlaufen.

LG, #stern

Beitrag von miau2 06.04.11 - 13:28 Uhr

Hi,
auch das ist so ein Thema, wo das Bild hier definitiv verfälscht ist.

Weil sich auch zu diesem Thema i.d.R. nur die Frauen mit speziellen Posts melden, wo es Probleme gibt - aber die, wo es reibungslos klappt (ein paar leichte Startprobleme sehe ich nicht als wirkliches Drama, wobei das wohl eine Frage der Aufklärung ist) melden sich i.d.R. nicht. Dadurch erhält man hier ein falsches Bild.

Außerdem ist es für mich eine Frage, wie man "Problem" definiert.

Für mich war es kein Problem, eine einstündige Still-Session einzulegen. Für mich war es auch nie ein Problem, im 2-Stunden-Rhythmus zu stillen.

Wer sich einreden lässt von diversen es eigentlich nur gut meinenden Mitmenschen, dass babys gefälligst mindestens 3 Stunden Pause einlegen und nach 15 Minuten mit einer Seite fertig zu sein haben - der hätte da schon ein Problem gehabt....und damit zu denen gehört, die den Eindruck erwecken, dass ja alles so kompliziert ist.

Der Tipp der Kinderkrankenschwester, bei der wir unseren Säuglingspflegekurs hatten: sie hätte in ihrer Zeit auf der Wochenbettstation Frauen, wo es überdurchschnittlich oft zu Problemen kommt schon daran erkannt, dass diese gängig "Stillratgeberbücher" von vorne bis hinten lesen. Ihre Empfehlung: nichts vorher lesen, einfach auf sich zukommen lassen. Und: von vornherein bei der Wahl der Hebamme darauf achten, dass diese eine gute Stillberatung bieten kann.

WENN es dann Fragen gibt hat man so eine qualifizierte Ansprechpartnerin, die die Fragen beantworten kann, bevor daraus Probleme werden.

Ich habe vor der Geburt nichts übers Stillen gelesen. Mein Großer kam nach einer Woche Kinderklinik vollkommen saugverwirrt nach Hause, unsere hebamme und STillberaterin hatte viel Arbeit mit uns - ich habe ihn gestillt, bis er 17,5 Monate war, davon 7,5 voll.

Unser Kleiner kam ebenfalls saugverwirrt aus der Kinderklinik, die Probleme waren nach wenigen tagen aus der Welt (ich kannte ja noch die ganzen Tipps und Tricks), und ich habe ihn vor kurzem mit knapp 25 MOnaten abgestillt.

Unsere Probleme lagen halt im Start, eine Kinderklinik ist selten eine prima Übungsstätte für Mütter, die das erste Mal im Leben Stillen.

Viele Grüße
miau2

Beitrag von serafina.nr.1 08.04.11 - 15:45 Uhr

deiner meinung.
ich stillte meine kinder auch 9-11 monate voll - die haben supertoll zugenommen -und nachher noch monatelang dazu.
ich hab nie ein problem darin gesehen dass meine kinder alle 2 stunden 24 std am tag ihre milch wollten...teilweise auch alle eineinhalb stunden...je nachdem...ich lernte von meiner hebamme am ersten tag, man sollt einfach nach bedarf stillen- und das klappte bei mir immer.
bei meinem siebenten kind sagte die kinderschwester im KH am dritten tag, na die milch ist noch nicht eingeschossen und sie müsse zufüttern- bei jedem anderen kind hätte ich mit ihr diskutiert- damals sagte ich das ist doch klar, ich hatte einen kaiserschnitt, die milch kommt in der nacht oder spätestens morgen früh am vierten tag dann- nein sie musste das letzte wort haben.
ich dachte mir damals- gut ich weiss dass ich recht habe und du, liebe kinderschwester marke überfürsorglich, mach nur mal wenn du es so nötig hast- bekommt er eben sein einziges fläschchen im leben von dir hier und heute...!!!;-)
denn in wenigen tagen bin ich dich los und dann läuft es so wie ich es sage...!!!;-)
ich entschied mich nichts mehr zu sagen.sie gab ihm ein einziges mal ihr fläschchen, war total befriedigt dass er es runtergewürgt hatte, ich hatte ihn natürlich direkt danach wieder direkt bei mir so wie immer 24 std im KH gleich von geburt an, und wirklich kam die milch nachts und morgens hatte sie keine chance mehr zu meckern...;-)
ja man hat es nicht leicht in den KH. manchmal denke ich mir sie sind richtig glücklich bei jedem kind das sie der mutter entreissen und selbst mit ihrem kleinen fläschchen füttern können...!!!;-)
mfg-
von s.

Beitrag von haseundmaus 06.04.11 - 14:07 Uhr

Hallo!

Hm naja, bei mir wars auch nicht so einfach. Erstmal brauchten wir längere Zeit Stillhütchen, weil Lisa sonst nicht saugen konnte und ich hatte sechs Wochen lang tierisch Schmerzen durch den Milchspendereflex. War oft drauf und dran aufzugeben, habs dann aber durchgehalten und letztendlich 13 Monate lang gestillt. Hätte auch noch länger, aber es war kaum noch Milch da.
Also unser Start war schwer und keinesfalls angenehm für mich. Hätte ich meine Hebamme nicht gehabt die mich unterstützt hat, hätt ichs nicht geschafft.

Manja mit Lisa Marie *18.09.2009 #sonne

Beitrag von viofemme 06.04.11 - 14:11 Uhr

Stöbere doch mal ein wenig unter "Stillen und Ernähren", dort wirst du sicher einige Stillprobleme finden.
Es muss ja nun auch nicht immer eine ausgewachsene Brustentzündung mit hohem Fieber sein. Oft wird auch normales Stillveralten falsch gedeutet und so zum Problem erhoben: Dauerstillen (Clusterfeeding), Stillstreik usw. Und was ist, wenn die Zähne kommen oder das wohlmeinende Umfeld verwirrende Ratschläge gibt?

Ich bin auch absolut optimistisch ans Stillen herangegangen. Mein Sohn war zehn Tage zu früh dran und litt anfangs unter einer Saugschwäche. Ohne Stillberaterin schon im Krankenhaus und meiner großartigen Hebamme hätte er vielleicht nie "gelernt", an der Brust zu trinken. Er hat anfangs kaum gesaugt, sondern eher genuckelt und so bei mir den Milchspendereflex nicht richtig angekurbelt. Aber nach fünf Tagen schoss bei mir endlich die Milch ein und er trank wie ein Weltmeister.
Nur war er eben immer noch schwach und stillen ist für so kleine Würmer sehr anstrengend, also schlief er laufend beim Stillen ein. Mit Wachwickeln und anderen Tricks hat es in den ersten Wochen etwa eineinhalb Stunden gedauert, bis er beide Brüste gelehrt hatte und zufrieden war. Dann hatte ich eine Stunde Pause und das Spiel begann von vorne. Das ist absolut normal, nur glauben einige, dass Kind würde nicht satt und beginnen, zuzufüttern. Das kann der Anfang vom Ende der Stillbeziehung sein.
Trotz richtigen Anlegens (unter Anleitung von Stillberaterin und Hebamme) wurden jedoch meine Brustwarzen wund. Links war es besonders schlimm und es sah aus, als sei die Warze zerfledert. Die Schmerzen beim Anlegen waren so schlimm, dass ich mitunter schon beim Gedanken, gleich stillen zu müssen, anfing zu weinen. Selbst Stillhütchen halfen nur wenig. Aber ich habe durchgehalten und nach drei Monaten konnte ich sogar links schmerzfrei stillen.
Seitdem haben wir eine absolut problemlose Stillbeziehung. Selbst seine mittlerweile schon neuneinhalb Zähne stören nicht. Ich hoffe, dass das noch lange so bleibt.

Beitrag von tanjamami2006 06.04.11 - 14:26 Uhr

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=36&tid=2951102&pid=18665017

gruss tanja mit fleißigem stillkind samira lucy

Beitrag von zaubertroll1972 06.04.11 - 16:30 Uhr

Natürlich kann es Schwierigkeiten beim Stillen geben?
Was ist das für eine Frage? Es ist doch wie bei allem. Was bei einem klappt muß bei dem anderen nicht klappen.
Ich hatte Schwierigkeiten meinen Sohn anzulegen oder er hatte Probleme anzudocken...wie auch immer...
Wenig Milch...trotz häufigem Anlegen.....ich kam einfach nicht klar!