bin enttäuscht: Oma hat scheinbar kein Interesse am 1. Enkel

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Beitrag von thalia.81 06.04.11 - 11:34 Uhr

Hallo,

ich muss meiner Enttäuschung jetzt einfach mal Luft machen. Hoffentlich schaffe ich es, einigermaßen nachvollziehbar zu schreiben und es nicht zu lang zu machen. #schwitz

Ich wohne schon seit knapp 5 Jahren nicht mehr in meiner Heimat, berufsbedingt. Mittlerweile wohne ich noch weiter weg, wegen der Liebe #verliebt Wir wohnen in der Heimatstadt meiner Freundes. Wir dachten, es sei toll, wenn man wenigstens eine Familie vor Ort hat, die einen im unterstützen oder von Zeit zu Zeit entlasten kann.
Mir fehlt z.z. meine Familie total #heul Meine Mutter hängt sehr an unserem Kleinen, vermisst ihn, ruft ständig an, ich schicke Bilder. Alle 2 Wochen realisieren wir ein Treffen. Sie ist relativ neidisch auf die andere Oma, weil die Paul jeden Tag sehen KANN. Die aber zeigt besonders zur Zeit nur ein äußerst geringes Interesse an ihrem 1. Enkelkind. Sie ist ständig unterwegs. Ist ja wirklich schön, dass sie ihr Leben lebt, aber so gar kein Interesse am Enkel?! Manchmal ruft sie sonntags an und sagt: "Ich hatte ja mal überlegt, vorbeizukommen, aber dann bin ich doch in die Stadt/zu einer Freundin gegangen."
Neulich lud ich sie zum Kaffee ein, sie sagte nicht mir ab, sondern ihrem Sohn. Ich habe gewartet. Sie wollte lieber putzen, weil's abends raus ging. Okay. Auf der anderen Seite ist sie aber total frustriert, dass Paul sie kaum kennt/fremdelt und auf ihrem Arm weint. Wen wundert' s? Dann sagt sie immer: "Du bist ein ganz schlechter. Aus der Ferne lächelst du, auf meinem Arm weinst du sofort." #schock Ich weiß, sie meint das nicht so wie es klingt, aber ich finde es trotzdem nicht nett. Ich sage dann immer, dass er sich eben nicht erinnern kann, da er sie ja nur so selten sieht. Es ändert nichts. Mein Freund fragt sie ständig, ob sie mal kommen möchte. Immer hat sie was vor oder sie sagt sogar, dass mir das nicht passen würde?! #kratz Außerdem ist sie beleidigt, dass sie nicht mal auf Paul alleine aufpassen darf. Hallo?! Er kennt sie kaum! Ich gebe ihn ja auch nicht mal eben der Nachbarin. Obwohl, die kennt er mittlerweile schon besser. Traurig eigentlich.

Versteht mich nicht falsch, mir ist mein Kind keine Last, für das ich einen Babysitter suche, aber ich finde das so schade. Vor allem ärgert es mich, dass sie es so hindreht, als würde ich nicht wollen, dass sie kommt oder sie ihn ausfährt.

Mir kam gestern ein ganz böser Gedanke. Wieso sollte sich jemand fürs Enkel interessieren, wenn er schon kein Interesse an den Kindern hatte. #schmoll #aerger Sie selber gab ihre Kinder mit jeweils 10 Wochen zu Oma, damit sie studieren/arbeiten konnte (neue Bundesländer).
Ich könnte ausholen: Bei Uroma, dem Opa (sie sind geschieden) ist es ähnlich! Keine Ahnung, ob da ein Zusammenhang besteht. Ist ja auch egal, es ändert ja nichts. Meine Familie hingegen ist da total anders.
Meine Tante fragte am WE, ob ich nicht doch wieder in die Nähe ziehen wolle, damit sie alle Paul regelmäßig sehen können #herzlich

Würdet ihr das ansprechen? Anderersiets, Interesse kann man nicht erzwingen. Mein Freund übrigens ist auch enttäuscht. Er weiß selber nicht, was seine Mutter grad hat.

Sorry für das lange SiloPo. #bla Nächste woche mache ich jedenfalls erst einmal mit Paul Heimtaurlaub *freu*


LG
Thalia + Paul (7 Monate) #verliebt

Beitrag von kullerkeks2010 06.04.11 - 11:40 Uhr

Kenn ich nur zu gut...Der Vater von meinem Freund hat sich noch nicht einmal blicken lassen um unsern Sohn zu sehen bzw sein ENKELKIND...auch das erste enkelkind..mein Freund hat zwar noch eine halbschwester, aber die ist erst 17jahre...

Nach der Geburt hat er sich das erste mal so gemeldet als der kleine 5 monate wurde...#schock

Und jetzt ist der kleine fast 8,5Monate und immer noch hat er sich nicht blicken lassen...

Ok Mein freund und sein vater hatten nie viel kontakt, aber sie hatten halt kontakt und mein freund hat auch gedacht, dass er dadurch wieder interessanter wird, aber nicht die bohne...

Seitdem de rkleine da ist haben sie noch weniger kontakt...

Keine Ahnung wieso...was er ha...

Hmmm ich würde es mal versuchen sahcte anzusprechen...Entweder es bringt was oder eben nicht...;-)

LG Janine + #baby Jeremy, der zum Glück ja noch 2 super liebe Omas und 1 Opa hat und ein "stief"opa hat#verliebt

Beitrag von incredible-baby1979 06.04.11 - 11:47 Uhr

Hallo,

was ich nie verstehen werde, warum MÜSSEN Omas denn immer zu einem kommen und werden nie besucht #kratz?

Du schreibst, dass ihr alle 2 Wochen mit euerer Mutter ein Treffen realisiert. Ich gehe davon aus, dass ihr diese besucht und nicht umgekehrt, oder? Klingelts jetzt bei dir?
Wahrscheinlich stört sich die Schwieger-Oma genau an dieser Tatsache.

Sollte dies nicht der Fall sein, dann lass sie doch einfach. SIE verpasst ja die Entwicklung ihres Enkels und nicht umgekehrt. Die Dame schneidet sich dann mit ihrem Verhalten ins eigene Fleisch.

LG,
incredible mit Julian (2 Jahre), der gerade Siesta macht

Beitrag von thalia.81 06.04.11 - 11:50 Uhr

Sie ist nie da! Wie gehen recht oft vorbei und stehen immer vor verschlossener Tür. So langsam geben wir es auf!


Meine Mutter kommt meistens her, da Paul Auto fahren hasst. Er gehört leider zu den Kindern, die NICHT schlafen, wenn es im Auto schon monoton schuckelt :-(
Wir fahren schon auch dort hin, aber in der Regel kommt sie zu uns.

Beitrag von incredible-baby1979 06.04.11 - 11:53 Uhr

Dann denke ich, dass die Schwieger-Oma tatsächlich wenig, bis gar kein Interesse am Enkel hat.
Lasst sie, SIE verpasst was und Kontakt kann man leider nicht erzwingen.

Alles Gute #herzlich

Beitrag von thalia.81 06.04.11 - 12:04 Uhr

Ja, du hast Recht. Naja, es tut mir halt der Seele weh, weil die eine Oma will und nicht kann... die andere kann und will nicht

Beitrag von nalle 06.04.11 - 11:53 Uhr

#augen

Ist es DEIN Kind ? Oder Oma`s Kind ?


meine Güte ...

Wenn sie nicht will,dann will sie nicht !

Was ist daran schlimm ?


Warum MUSS immer die Oma kommen ? Warum geht Ihr nicht hin ?


Dann zieh doch wieder in Deine heimat,dann haste Oma um Dich !


Immer dieses gejammer übers Oma sein und Enkelkind !

IHR wolltet DAS Kind nicht die Grosseltern !!!!!!!!!!!!!!!!


Meine Eltern arbeiten beide Vollzeit ! Da drück ich denen doch nicht noch das Enkelkind aufs Auge nur weil die Grosseltern sind ! Die eigenen Kinder gross, da sollen die Eltern auch nochmal leben !


:-p

Beitrag von sandra7.12.75 06.04.11 - 12:11 Uhr

Kannst du auch richtig lesen???

Sie geht oft hin und nicht umgekehrt.

S.

Beitrag von moeriee 06.04.11 - 12:18 Uhr

Weißt du, ich glaube, es geht ihr gar nicht so sehr darum, dass ihre Schwiegermutter das Kind ständig nimmt. Sagt sie ja auch. Ich denke, es geht eher darum, dass die Oma sich nicht um das Kind kümmert und dann aber rumjammert, dass das Kind sie nicht kennt.

Ich kenne das so ähnlich. Meine eigene Oma ist auch so verquer. Sie will Louis auch ständig für sich alleine, wenn ich mal 'nen halben Tag unterwegs bin, hat mir aber auch gesagt, dass wir ihn vorher füttern und wickeln sollen. Das macht sie nämlich nicht. #kratz #gruebel Sie weiß auch sonst nichts mit dem Kind anzufangen, wenn sie hier ist, also... Keine Ahnung! Irgendwie weiß ich nicht, warum sie das genau will, denn einen richtige Bezug zu ihm hat sie nicht. Meine Mutter ist da ganz anders. Sie beschäftigt sich mit dem Kleinen, er freut sich bei ihr zu sein. Da gebe ich mein Kind auch ohne schlechtes Gewissen ab, wenn sie Zeit und Lust hat.

Ich denke, vielleicht sollte die TE mal ein Gespräch mit ihrer Schwiegermutter suchen und das klären. Vielleicht könnt ihr euch ja abwechseln: Einmal kommt sie zu euch und einmal fahrt ihr zu deiner SchwieMu!? Natürlich nur, wenn sie das auch will. Ansonsten könnt ihr es eben nur akzeptieren, wenn sie kein Interesse hat. Wäre schade, aber nicht zu ändern.

Beitrag von nina1511 06.04.11 - 12:24 Uhr

Sorry, ich finde Deine Antwort absolut unangebracht. Du vergreifst Dich im Ton.

Es geht doch nicht darum der Schwiegermutter das Kind "aufzudrücken", lies Dir den Text mal richtig durch.

Es geht ihr doch darum das der Kleine seine Oma nicht als Fremde ansehen soll und will die Oma ein Stück weit in das Leben von Paul integrieren. Was bitte ist daran verwerflich. Großeltern sind meiner Meinung nach auch sehr wichtig für Kinder und wenn man das Glück hat noch welche zu haben, die noch dazu einigermaßen fit sind, man nicht zerstritten ist, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein wenigstens ab und an einmal etwas Zeit seinem Enkelkind zu widmen.

Natürlich kann man dazu niemanden zwingen, aber traurig ist es schon wenn solches Desintersse gezeigt wird.

Beitrag von krischi-1508 06.04.11 - 12:29 Uhr

Ich glaubs ja nicht! Nalle ist wieder da!

Dir scheint es ja schon wieder ziemlich gut zu gehen, wenn man deine Antwort so liest. Ganz die alte...

Ärgert euch nicht Mädels, sie will doch nur provozieren #wolke


Lg

Beitrag von nalle 06.04.11 - 12:49 Uhr

Ich will nicht provozieren.DAS ist meine Meinung und die ist ERNST gemeint !


Wenn Oma keinen Kontakt will/möchte dann muss man das so hin nehmen ....


Da hilft kein jammern :-p



#winke

Beitrag von krischi-1508 06.04.11 - 12:51 Uhr

Aber traurig sein darf man darüber schon, oder???




Schön, dass es dir wieder gut geht ;-)

Beitrag von kanojak2011 06.04.11 - 12:03 Uhr

hi liebe Thalia, doch ich kann es verstehen, eben weil meine Kinder eine sehr innige Beziehung zu den Großeltern haben.

Leider veränderst du einen Menschen nicht. Wie sieht es dein Mann ?

Hast/willst du die Möglichkeit, zu deiner Familie wieder zu kommen ? (umzuziehen) ?

Ich kann dich auch verstehen, du willst das Kind mit ihr nicht alleine lassen.

Bei meinen Eltern und meinen Schwiegereltern besteht leider auch eine keine Gleichbehandlung.

Den Vergleich mit neuen Bundesnländern finde ich allerdings vollkommen daneben, weil es damals Gang und Gäbe war. Man musste die Kids sehr früh bekommen, um an eine Wohnung ranzukommen. Und um weiter zu studieren, war es damals eine der vielen Lösung.

LG und Kopf hoch



Beitrag von sandra7.12.75 06.04.11 - 12:09 Uhr

Hallo

Meine Tochter ist fast 13 Jahre und hat ihrer Ur-Oma gestern einen netten Brief geschickt.

Die wurde nämlich ganz schlimm enttäuscht.

Kinder merken es sich ob sie Willkommen sind.

Dein Kleiner wird es später auch noch merken.

lg

Beitrag von nina1511 06.04.11 - 12:12 Uhr

Hallo Thalia,

da stehst Du nicht alleine da, bei uns ist das ganz genauso. Nur das Simon (4) und Josephine jeweils das 5. und 6. Enkelkind für meine Schwiegereltern sind.

Meine Familie ist ganz wild auf die zwei und freuen sich über jede Sekunde in der sie die beiden sehen (fahren meist sonntags zu meinen Eltern, da wohnt noch meine Oma, meine Tante und Onkel und wenn es das Studium zulässt sind auch meine Schwester und meine Cousine mit von der Partie).

Meine Schwiegereltern wohnen fast genauso weit weg, zeigen aber null Interesse an ihren Enkeln. Phine ist jetzt 5 Monate alt und sie haben sie einmal gesehen, an meinem Geburtstag, und selbst da haben sie nicht wirklich nach ihr geschaut. Wenn wir telefonieren dreht es sich eigentlich immer um ihre "Wehwechen" und die Kinder meiner Schwägerin (Enkel Nr. 3 und 4 - wohnen übrigens in der gleichen Stadt wie wir und sind ihre absoluten Schätze, werden regelmäßig besucht. Wenn wir sie einladen wenigstens auf dem Weg mal kurz bei uns vorbeizuschauen haben sie immer eine Ausrede parat. Wenn es zu Besuchen kommt, dann fahren wir zu ihnen, aber das ist ihnen meist auch nicht so wirklich recht). An den ersten beiden Enkeln (die Kinder meines Schwagers, bereits 19 und 15 Jahre) haben sie auch kein Interesse, hatten sie nie. Diese beiden wollen aber inzwischen selbst nichts mehr von ihren Großeltern wissen, haben resigniert, wen wunderts :-p - worüber sich dann aber meine Schwiegerelten im höchsten Maße echauffieren #augen. Einfach nur lächerlich wenn Du mich fragst.
Simon hat auch kaum einen Bezug zu seinen Großeltern väterlicherseits und mein Schwiegervater schimpft (ja, er schimpft wirklich) dann jedesmal mit Simon wenn er ihm nicht freudestrahlend um den Hals fällt wenn er ihn denn dann mal sieht (max. 5 mal im Jahr) und er natürlich immer ganz verschüchtert ist (was eigentlich in keinster Weise auf ihn zutrifft).

Anfangs habe ich mich auch sehr darüber geärgert, aber inzwischen denke ich mir "rutscht mir doch den Buckel runter".
Wir rennen ihnen inzwischen nicht mehr nach, was wir jahrelang getan haben, und Simon hat auch schon keinerlei Erwartungshaltung mehr an Oma und Opa, so kann er wenigstens nicht enttäuscht werden.

Ich schätze mal Josephine wird es nicht anders ergehen.

Wenn es wirklich Dein Wunsch ist und es auch beruflich machbar wäre und es auch eine Option für Deinen Mann wäre, dann würde ich das Thema schon einmal anschneiden ob ihr nicht in die Nähe Deiner Familie ziehen wollt/könnt.

Auch wir überlegen gerade ob wir nicht wieder in meine alte Heimat ziehen in die Nähe meiner Familie (wären allerdings nur 45 km und meine Arbeitsstelle ist dort - nur mein Mann hätte dann eben die Fahrerei in Zukunft) weil es für die Kinder wirklich schön ist u. a. mit Oma und Opa an ihrer Seite aufzuwachsen. Auch ich hatte als Kind die Möglichkeit und bin sehr froh darum.

Du wirst Deine Schwiegermutter nicht zwingen können ihrem Enkel mehr Aufmerksamkeit angedeihen zu lassen und es bringt Dir auch nichts Deine Energie daran zu verschwenden Dich darüber zu ärgern.
Vielleicht ändert sie irgendwann ihre Meinung, schön wenn es dann aus Sicht Deines Sohnes nicht schon zu spät ist, ansonsten muss sie dann eben mit den Konsequenzen leben.

Dein Sohn hat das Erlebnis "Oma und Opa" eben dann nur mit Deinen Eltern, er wird es ja nicht anders kennen uns somit kann ihm die andere Oma auch nicht wirklich fehlen.

LG
Nina mit Simon (4) und Josephine (5 Monate)

Beitrag von jiny84 06.04.11 - 12:13 Uhr

Das kenne ich nur zu gut.
Meine Mutter und mein Vater sehen Louis wenigstens 1 mal die Woche.
Die Eltern meines Mannes haben Louis aber noch NIE in Live gesehn.
Louis ist jetzt 6 Monate jung. Ausser halt von Fotos.
Bei seiner Mutter ist es uns eigentlich relativ egal,mein Mann hat eigentlich keinen Kontakt zu ihr aber dafür umso besseren zu seinem Vater.
Uns wundert es,das er noch nicht hier war,er ist seit Monaten Krank geschrieben,Bandscheibe,hätte also massig Zeit und war noch nicht einmal hier.
Ok es sind 450 km dazwischen,mein Mann kam damals von Bremerhaven ins Oberbergische zu mir,aber die könnte man doch auch mal auf sich nehmen.

Ja jetzt kommt sicher,ihr hättet auch fahren können, seit ich mit meinem Mann zusammen bin,4 Jahre waren wir dauernd unten,so oft es ging, seine Fam nur zu unserer Hochzeit vor 2 Jahren,ich mein,dann könnte man doch mal verlangen,das sie her kommen,wir haben im Mai taufe,sein vater hat feste zugesagt,seine mutter weiss nicht, ob sie frei nehmen kann,weil sie muss ja arbeiten,kann man das einen tag für den enkel nicht??

Naja

Beitrag von krischi-1508 06.04.11 - 12:41 Uhr

Hallo Thalia,

ich kann dich sehr gut verstehen, ärger dich nicht.

Wie schon einige geschrieben haben, kannst du die Omaliebe nicht erzwingen. Entweder ist sie da oder eben leider nicht.

Du brauchst dir auch keinen Vorwurf machen, mehr als sie besuchen oder sie einladen kannst du einfach nicht machen. Du könntest es höchtens nocheinmal ansprechen.
Vielleicht kennt sie es einfach nicht anders und erachtet ihr Verhalten als normal?

Vielleicht merkt sie es ja, wenn ihr euch einige Zeit lang etwas rar macht. Meldet euch mal nicht, mal sehen, ob sie auf euch zu kommt.

Meine Schwiegermutti ist auch eigenartig. Ständig liegt sie uns in den Ohren, dass sie ihren Enkel abgöttisch liebt und vermisst, ist ja auch schön und gut aber wenn wir sie fragen, ob sie vorbei kommen, haben sie nie Zeit, oder wollen sich lieber ausruhen, oder es ist ihnen zu anstrengend und und und
Wir machen immer Überraschungsbesuche, da kann sie wenigstens nicht absagen und wir haben ein reines Gewissen :-p

Momentan wohnen wir 10 min Fußweg auseinander und sie kommt nie allein vorbei, nur mit ihrem Lebensgefähten mit Auto, sie hat keinen Führerschein. Könnte den Weg aber bequem laufen oder mit dem Rad fahren.
Nun ziehen wir im Juni um und wohnen dann ca. 15 Autominuten entfernt. Jetzt ist sie beleidigt, weil sie uns dann nicht allein besuchen kann...#kratz#kratz#kratz

Laß dich nicht unterkriegen und genieße dafür umso mehr den Kontakt zu deiner Familie, viel Spaß beim Heimaturlaub.

Lg Krischi #klee

Beitrag von kati543 06.04.11 - 12:49 Uhr

Hallo Thalia,
ich denke, als Oma hat man es heutzutage nicht leicht. (Nein, ich bin "nur" Mama.) Aber lies dir doch mal die ganzen Threads hier über Schwiegerdrachen, eigene Mütter, Mütter des Ex,.... durch. Eigentlich - egal, was man als Oma macht - es ist garantiert IMMER falsch.
Du wünschst dir eine Familie, die gern mal beisammen ist. Wo Oma auch mal den Enkel nimmt. Sich vielleicht auch mal in die Erziehung einmischt und gut gemeinte Tipps gibt,...
Andere Frauen sehen das total anders. Für die ist das DIE Beleidigung schlechthin.
Warum gehst du nicht einmal zu deiner Schwiegermutter und versuchst mit ihr darüber zu reden? Vielleicht zusammen mit deinem Mann? Und dann kannst du sie auch ganz direkt fragen, ob sie überhaupt einen näheren Kontakt möchte, oder ob ihr ihre "kinderfreie" Zeit jetzt wichtiger ist - auch solche Menschen gibt es. Und ich finde, man muß das akzeptieren. Aber wenn sie hier "Ja" sagt, dann kannst du dir überlegen, ob ein Umzug in deine alte Heimat nicht sinnvoller wäre auf lange Sicht. Schließlich sollst du weder dich noch deinen Sohn opfern.

Beitrag von renanja 06.04.11 - 14:01 Uhr

Ich glaube, bei diesem Thema auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, ist verdammt schwer.
Jetzt, da dich deine Schwiegermutter nicht so oft besucht, beschwerst du dich darüber. Würde sie jeden Tag bei dir auf der Matte stehen, würden wir wahrscheinlich das jetzt zu lesen bekommen.
Sprich doch einfach mal mit ihr. Dann weißt du, wie sie zu dem Thema steht.

Und noch ne kleine Anmerkung....

"Sie selber gab ihre Kinder mit jeweils 10 Wochen zu Oma, damit sie studieren/arbeiten konnte (neue Bundesländer). "

Ich hoffe, dass ist nicht so gemeint, wie es geschrieben klingt. Auf die Diskriminierung von Bürgern der neuen Bundesländer reagiere ich nämlich äußerst gereizt.

lG, renanja

Beitrag von vonnerle 06.04.11 - 19:46 Uhr

Hey

sowas kenn ich auch.
Meine schiemu meinte immer das sie keinen kontakt zu ihren ersten zwei enkeln hat weil sie so weit weg wohnen (2h autofahrt). tja jetzt kam im november das dritte enkelchen von uns dazu und es sind nur 10 min autofahrt (bzw einfach in die straßenbahn von haus zu haus) und sie hat genauso wenig interesse.
ruft man an und fragt ob man spazieren geht: kein bock. ruft man an ob man zum essen kommen darf (wollte sie immer so und möchte nicht zu uns kommen): kein bock. das haben wir seit ende januar jetzt immer wieder versucht und nu ist pumpe. wir lassen es. wer von allein nicht will der soll es lassen!!! ich muss keine oma dazu drängen kontakt und freude am enkel zu haben. meine mum hat ganz am anfang jeden tag angerufen.
oder die zwei älteren enkelkinder von ihr telefonieren jeden morgen und abend mit ihrer anderen oma und sagen guten morgen und gute nacht. wenn man sowas hat braucht man doch niemanden dazu zwingen oder?

liebe grüße
vonnerle