Schwermütig/Depressiv

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von smartie123 06.04.11 - 11:35 Uhr

Hey zusammen,

eigentlich ist alles OK.
Dann habe ich letztens einen Artikel in der NIDO gelesen, "die verlorene Kindheit". Es handelt um Erwachsene, die in einem rumänischen Kinderheim aufgewachsen sind, katastrophale menschenunwürdige Bedingungen.
Darüber habe ich ein bißchen gegoogelt und seitdem läßt mich der Horror nicht mehr los, ich habe negative Gedanken, könnte täglich heulen und muß an diese armen Kinder denken.
Ich schätze das sind auch die Hormone.. geht wohl in die depressive Richtung.
Gehts noch jemanden so??
Reden und Ablenkung tut gut, nur kommt die dunkle Wolke immer wieder..

lG smartie

Beitrag von rosen37 06.04.11 - 11:41 Uhr

Hallo,

also ich glaube nicht , daß Du jetzt direkt Deppressionen hast !
ABER lass die Finger von solchen Sachen ! In der Schwangerschaft
solltest Du von sowas fern bleiben !


LG

Beitrag von smartie123 06.04.11 - 12:15 Uhr

Ich las das Bericht ganz unbedacht.. es ist als wenn man plötzlich etwas in den Nachrichten sieht, was man lieber hätte nicht sehen sollen.
Vor der Wirklichkeit kann man sich nicht immer verschließen..

Beitrag von butter-blume 06.04.11 - 11:42 Uhr

Hallo,

ich könnte auch heulen, wenn ich solche Berichte über völlig vernachlässigte Kinder sehe, denen es wirklich am Nötigsten fehlt.

Aber wenn es dich nicht loslässt, wie wär es dann mit helfen? Man kann so vieles machen, auch ohne dabei große Summen ausgeben zu müssen. Aufklären, bekanntmachen, spenden (sammeln) usw. Da gibt es ne Menge großer Organisationen, die froh um jeden Helfer sind! :-)

lg Butter-blume

Beitrag von smartie123 06.04.11 - 12:18 Uhr

Stimmt, danke!
Und ich überlege auch schon die ganze Zeit! Weihnachten im Schuhkarton wäre auf jeden Fall was, ist aber noch lange hin.
Wenn jemand eine gute Idee hat, her damit.

Beitrag von nudel-08 06.04.11 - 12:25 Uhr

Ich habe auch den Bericht gelesen. Ja so ist das leider und kaum einer kann helfen. Ich las kürzlich ein Buch über einen russischen Waisenjungen,da kamen mir wirklich die Tränen-weil das war herzzerreißend.
Aber mit Spenden usw. ist es nicht getan. Die Kinder werden nur abgeschoben, in unmenschliche Verhältnisse gebracht. Spenden vom Ausland kommen dort mit Absicht nicht an,damit es den Kindern nicht zu gut geht. Betreuung gibt es dort keine Professionelle.
Früher hielt ich nichts von Promiadoptionen zwischen zwei gleichen Geschlechtern. Nach dem Buch lesen muss ich sagen, den Kindern wird es überall besser gehen,nur nicht in den Heimen in Osteuropa.
Wirklich helfen kann man nur mit Adoptionen.

LG