FSMI Impgfung ja oder nein?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von moehnchen 06.04.11 - 13:50 Uhr

Hallo

wir machen im Juni Urlaub auf einem Bauerhof in Bayern/Chiemgau.
Letztens kam uns der Gedanke dass ja Süddeutschland als Risikogebiet für Zeckenbisse gilt und hab nun für unseren 18 Monate alten Sohn einen Termin für eine Impfung geholt.
Nun google ich gerade ein bisschen und finde total viele widersprüchliche Berichte. Das es gerade für Kleinkinder nicht so gut sein soll, dass es richtig schlimme Nebenwirkungen geben kann und dass dieses FSMI eher selten übertragen wird, wenn dann Borreliose, wo man eh nicht gegen Impfen kann.
Dann finde ich wieder berichte wie schlimm es ist, wenn man diese Krankheit bekommt etc. Bin gerade super unsicher. Mein Kinderarzt hat nix von Nebenwirkungen gesagt!
Reicht dann nicht doch lieber ein gutes Spray gegen Zecken.
Ich weiß hier kann mir keiner die Entscheidung abnehmen aber bin froh über jede Meinung!

Gruß

Simone

Beitrag von moehnchen 06.04.11 - 13:55 Uhr

meinte natürlich fsme aber ihr wisst sicher was ich meine :-)

Beitrag von missy0675 06.04.11 - 14:27 Uhr

Ich habe vor ein paar jahren mal einen bericht über ein nach der FSME-Impfung schwerbehindertes Mädchen im fernsheehn gesehen - da war meien Tochter schon geimpft - jetzt klass ich sie nicht mehr impfen und ihren kleinen Bruder auch nicht.
FSME verläuft bei Kindern i.d.Regel komplikationslos und die Impfnebenwirkungen sind häufiger als bei Erwachsenen. ich finde Borreliose sowieso viel gefährlicher, zumal sie oft unerkannt bleibt und sich erst später Folgeschäden zeigen. Aber gegen Borreliose kann man leider nicht vorbeugen außer eben abends, nach Aufenthalt im freien Kind absuchen udn Zecke schnellstmöglich entfernen (die Erreger werden glaub ich erst nach ca. 8-12 Stunden ausgeschieden).

Grüsse,
missy



Beitrag von delfinchen 06.04.11 - 14:43 Uhr

hallo,

hab vor ein paar wochen auch diese frage gestellt, weil wir in einem risiko-gebiet wohnen.

mir wurde abgeraten und nachdem ich mich dank google mal "schlau" gemacht habe, hab ich den impftermin abgesagt.

ich ziehe die kinder abends immer ganz aus und suche sie nach zecken ab.

lg,
delfinchen

Beitrag von schwilis1 06.04.11 - 14:00 Uhr

ich habe für mich entschieden, den zwerg nicht impfen zu lassen.
du solltest so oder so, nach einem Tag im hohen gras dein Kind nach zecken absuchen, hat er eine, kann diese entfernt werden und ggf untersucht werden ob sie nun "infiziert" ist oder nicht. und dann kann ensprechend gehandelt werden.

ich denke mit einigen vorischtsmaßnahmen (zb lange hose im hohen gras) kann man die Gefahr ganz gut begrenzen) und eben abends nach zecken absuchen)

Beitrag von meandco 06.04.11 - 14:26 Uhr

nur nebenbei:

fsme ist ein virus ... was genau wird denn deiner meinung nach gemacht wenn die zecke infiziert war?

lg
me

Beitrag von schwilis1 06.04.11 - 14:35 Uhr

bezog sich auch eher auf borreliose. man wüsste zumindest direkt mit was man es zu tun hätte sollten symptome auftreten.

Was sagt denn die Statistik über FSME bei kleinkindern?
Und wie lange muss eine Zecke im Körper verbleiben dass sie wirklich infizieren kann

Beitrag von meandco 06.04.11 - 20:11 Uhr

also borreliose kann man nix impfen - da gibts keinen impfstoff. ist auch kein prob wenn es auftritt - wird mit ab behandelt und gut ist. allerdings ist das eine erkrankung die dann immer wieder auftreten kann wenn ich das richtig verstanden hab #kratz jedenfalls ist es nix weiter bedrohliches, es kommt zur rötung, schwellung und juckreiz. mit dem ab geht das weg.

fsme und statistik, das ist so ne sache. grade bei uns in ö, die wollen ja durchimpfen #augen da wird anscheinend aus einem fall auch mal 2 fälle ... mücken und elefanten und so ;-)
aber was ich so nachgelesen hab ist es so, dass nur wenige menschen überhaupt an fsme erkranken wenn sie das bekommen. denn normalerweise ist der verlauf so, dass man nach knapp einer woche nen leichten grippeähnlichen infekt kriegt. nicht lange und nicht sehr intensiv. in 99,x % der fälle war es das dann auch. in ganz wenigen fällen kommt es ca. 20 tage nach dem biss zur enzephalitis - also zur hirnhautentzündung. die aber wiederum im großteil aller fälle ereignislos verläuft und nur in wenigen ausnahmen kommt es zur hirnschwellung die dann auch zum tod führen kann ...
so hab ich das nachgelesen. außerdem scheint es diversen quellen nach so zu sein, dass kleinkinder fsme ausnahmlos gut überstehen und nur alte personen an einer enzephalitis mit hirnschwellung erkranken und dann sterben. sie also die eigentliche risikogruppe sind. statistik hab ich dafür aber keine gefunden #kratz

zur zecke im körper: dazu sagt die theorie, dass die zecke sich übergeben muss um den virus in den körper einzubringen. und das erste mal übergibt sich die zecke nach über 24 stunden. wenn du also jeden tag den ganzen körper absuchst, solltest du sie immer rechtzeitig finden.

nur, garantie gibt es keine - schon gar nciht für alle diese aussagen. das sind meinungen und vermutungen, was und wie davon wissenschaftlich belegbar ist ... keine ahnung #kratz muss halt jeder selbst entscheiden was er macht!

lg
me

Beitrag von auditu 06.04.11 - 22:24 Uhr

Hallo,
ich meine das ich letztens gelesen habe, das diese Impfung erst für Kinder ab 5 oder 6 Jahren empfohlen wird.
Bin jetzt ganz verunsichert das du für deinen 18 Monate alten Sohn einen Termin bekommen hast.
Kannst dich ja nochmal schlau machen.
Ich werden mein Sohn in so jungen Jahren noch nicht dagegen impfen lassen. Sind hier in BaWü, also auch Risikobereich.
Gruß

Beitrag von denis412 07.04.11 - 09:01 Uhr

Wir wohnen in Ba Wü und ich hatte letztes Jahr die gleiche Überlegung, den im Kindi war im Mai und Sept Waldwoche, Da war Denis 17 Mon bzw. 21 Mon alt. Unsere Ärztin sagte mir, wenn ich das möchte macht sie es, empfiehlt es aber nicht. Sie würde es ab 2 oder 2,5 Jahren erst machen. Wir haben ihn jetzt impfen lassen, denn im April hat er wieder Waldwoche und wir sind sonst auch sehr viel draussen. Ausserdem haben wir Hunde und gehen reiten.