Irish Setter? Was meint ihr?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von -kathinka- 06.04.11 - 19:23 Uhr

Hallo #winke

Wir haben eine 1,5 Jahre alte Tochter und ich hatte immer Hunde seit ich denken kann.
Seit 2009 haben wir leider keinen Hund mehr und sind nun in den ersten Überlegungen, uns im Sommer wieder einen zu holen.

Ich bin jetzt bei Irish Setter hängen geblieben, da ich Jagdhunde liebe, aber diesmal gern eine Rasse hätte, die auch damit zufrieden ist, nicht jagdlich geführt zu werden.
Wir haben ein 23.000qm²-Grundstück am Wald, sind viel draußen, der Hund müsste nicht allein bleiben und wir wünschen uns einfach so einen richtigen "kinderlieben" Familienhund.

Kennt sich jemand besser mit der Rasse aus und kann mir vielleicht Eigenschaften nennen, die ich noch nicht kenne? Oder Fakten, die ich unbedingt berücksichtigen sollte?
Ich weiß, es hat auch viel mit der Erzíehung zu tun und ist nicht grundsätzlich rasseabhängig, aber ich möchte einen Hund, der perfekt zu uns passt :-)

#danke
LG, Kathinka

Beitrag von celi98 06.04.11 - 20:15 Uhr

hallo,

die familie meines freundes hatte immer irish setter. ich habe nur den letzten kennen gelernt. der wäre zur jagd gar nicht geeignet, der war schon ein bisschen töffelig, aber total lieb. die nachbarskinder konnten den umschmusen und mit ihm spielen, der hätte nie etwas getan. auf dem sofa liegen und gekrault werden war auch toll. aber sie hatten auch schon voher hunde, die nicht so leicht zu lenken waren, vermutlich ist das auch ne charaktereigenschaft.

lg sonja

Beitrag von biibii 06.04.11 - 21:24 Uhr

Hallo

meine Tante hatte auch einen Irish Setter, wunderschöne Hunde #verliebt, der war total kinderlieb, anderen Hunden gegenüber immer freundlich, leicht erziehbar, leichten Jagdtrib, aber er ließ sich trotz alledem gut abrufen, wenn er leinenlos unterwegs war.

Einziger NACHTEIL ...


























der hat das Essen immer vom Teller geholt #rofl#rofl#rofl

Beitrag von minimal2006 06.04.11 - 21:43 Uhr

Hallo

In unserer Nachbarschaft wohnt ein Irish Setter (und ein Irish Terrier ;-) ).
Total lieb die beiden und keinerlei jagdliche Ambitionen.
Das muss nicht zwangsläufig so sein; auch wenn man einen "Jagdhund" kauft.

Ich habe auch Jagdhunde (Parson Russell Terrier).
Mini hat einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb. Ich kann sie nur auf eingezäuntem Gelände frei laufen lassen.
Happy hingegen hat sich gelegt. Sie läßt sich mittlerweile super abrufen und wicht nicht sehr weit von mir.

Vielleicht fütterst du deinen Hund die ersten Wochen ausschließlich aus der Bauchtasche. Das stellt eine sehr enge Hunde/Führerbindung her.
So hab ich jetzt mit Happy das abrufen geübt.
Mit Mini bin ich nun auch dabei.

Hab eben mal nach Irish Setter Welpen geschaut.... sehen die so süß aus #verliebt

Viel Spaß beim weiteren Suchen und Überlegen

minimal

Beitrag von windsbraut69 07.04.11 - 06:26 Uhr

Wir haben seit 14 Jahren einen, der als Welpe für nicht schußfest erklärt und günstig abgegeben wurde....

Ein ganz toller Hund, der seinen Jagdtrieb zeitlebens auf unerreichbar hoch fliegende Vögel und auf unserem Grundstück landende Störche im Frühjahr gerichtet hat. Damit konnten wir immer gut leben, die Störche kommen nur im Frühjahr in unseren Pferdeauslauf und er war (so lange er vernünftig hören konnte) immer zuverlässig abrufbar und die Vögeljagd hat er nur praktiziert, wenn er nicht ausgelastet war und ist dann mit dem Kopf in der Luft im Auslauf rumgerannt.

Ansonsten ein ganz sanfter lieber Kerl, bisschen übersensibel und eben sehr sehr bewegungsfreudig. Im Rudel war er immer der, der vom anderen dominanten Rüden einstecken mußte.

Hätten wir momentan mehr Zeit, einen so bewegungsfreudigen Hund wirklich gerecht zu werden, gäbe es auch sicher wieder einen irishen Setter, es sind einfach wunderschöne Hunde.

LG,

W