2jährige mit 3-6jährigen in der Gruppe - wie läuft das?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von judith81 06.04.11 - 20:40 Uhr

Hallo,
bei uns im Kindergarten wurde eine Erzieherin u. eine Kinderpflegerin ab Sept. gekündigt, da 20 Kinder rauskommen und nur (glaube) 8 Neuanmeldungen waren.
Bis jetzt gab es 2 Gruppen mit je 20 Kindern von 3-6 Jahren und eine Gruppe mit 2 - 3,5 jährigen mit mom. 16 Kindern. In die Kleinkindgruppe geht mom. meine Tochter (3 geworden), die 2 gekündigten sid in der Gruppe ..............meine Tochter mag sie sehr, was mich echt traurig macht, dass die 2 gehen müssen. Naja ab Sept. kommt Johanna eh in die "große" Gruppe, aber Jonathan kommt ab Januar rein und ich dachte, eben in die Kleinkindgruppe .......doch jetzt ist alles offen - wrid es Kleinkindgruppe noch geben oder 2 Gruppen mit 2jährigen.

Nun meine Frage an die, die Kinder mit 2jährigen in der Gruppe haben oder an Erzieherinnen, die so arbeiten.......wie läuft der Tag ab? Kann mir das nicht recht vorstellen.

lg
Judith mit Johanna (3 J. 2 Mon.) u. Jonathan (1J. u. 7 Monate)

Beitrag von knuffel84 06.04.11 - 20:50 Uhr

Hallo,

wie so ein Tag abläuft kann ich dir leider nicht sagen, aber mein Sohn ist auch mit 2 1/2 in den KiGa gekommen und in unserem KiGa gibt es nur gemischte Gruppen und das funktioniert sehr gut.

die großen helfen den kleinen bei vielen Dingen, z.B. beim Frühstück oder Zähne putzen, bzw. Zahncreme drauf schmieren

LG
jasmin

Beitrag von jessi273 06.04.11 - 20:58 Uhr

hey,

das ist bei uns ganz normal. meine söhne (4 und 2 jahre) gehen zusammen in eine kita mit 20 kindern. die sind alle zusammen in einer gruppe. die älteste ist 5 1/2 jahre, der jünste 1 jahr und paar monate.

klar werden die auch mal in 2 gruppen getrennt und die kleinen gehen schon raus, während die anderen noch morgenkreis machen oder ähnlich, aber alles in allem sind die immer zusammen. die kleinen machen ihr eigenes ding und die großen spielen unter sich. die trennen sich schon von ganz alleine auf, oder spielen auch mal ganz lieb zusammen. meistens "mama, papa, baby". dann sind die kleinen immer die babys. die großen haben jetzt allerdings einen eigenen bastelraum bekommen, wo sie eben basteln können, oder brettspiele spielen, ohne dass die kleinen kommen und stifte, puzzelteile oder spielpüppchen stibitzen. das war wohl sehr nervig für die großen, da mußte schon etwas gemacht werden;-)

ansonsten ist es ganz toll anzusehen, wie lieb die großen mit den kleinen umgehen und im gegenzug, wie die kleinen sich nicht die butter vom brot nehmen lassen, weil sie sich gegen die großen auch mal durchsetzen müssen:-D

*lg*

Beitrag von kleine1102 06.04.11 - 22:29 Uhr

Hallo Judith,

der Tages-Ablauf hängt immer vom Konzept der jeweiligen Einrichtung ab, deshalb kann ich dazu für Euch nichts schreiben (Du kannst es aber vor Ort erfragen bzw. weisst es ja sicher schon ein Stück weit). Zum Thema altersgemischte Gruppen habe ich vor einigen Tagen folgendes geschrieben:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=4&tid=3096378&pid=19608022


Vielleicht hilft es Dir ja ein wenig weiter :-)- ich finde das Ganze jedenfalls absolut positiv #pro!

Lieben Gruß #blume,

Kathrin & #herzlich Lina Emilia (4 J. 5 M.) & #herzlich Antonia Maria (2 J. 4 M.)

Beitrag von nofoodbaby 06.04.11 - 22:39 Uhr

Hallo,

meine kleine ist mit 2 Jahren in den Kindergarten gekommen auch in eine gemischte Gruppe mit Kindern bis 5 1/2. Wie der Tag genau abläuft weiß ich nicht aber letztens meinte die Erzieherin meine Maus will alles mitmachen auch wenn es was spezielles für die Großen ist. Seit sie da ist hat ihr Wortschatz explosionsartig zugenommen und sie spricht viel besser als die gleichaltrigen Kinder von Freunden die nicht im Kindergarten sind bzw. die in einer Kleinkindgruppe bis max. 3 Jahre sind.

Das einzige negative bei uns ist das in der Gruppe kein Mittagschlaf vorgesehen ist und die Kleinen das schon noch brauchen könnten. Da die Betreuung aber eh nur bis 14:00 Uhr geht gibts halt dann zuhause manchmal ein Nickerchen.

Viele Grüße!

Beitrag von bille2000 06.04.11 - 23:18 Uhr

Hallo Judith,

bei uns in NRW sind Gruppen ab 2 Jahren jetzt quasi Standard. Bei uns im Kindergarten wurde auch komplett umgestellt von ehemals ab 3 Jahren und sogenannter Familiengruppe (0,4 - 6) auf Gruppen ab 2 Jahren. Es sind dort 20 Kinder und 2 ERzieher vorgesehen, meist ergänzt durch eine Jahrespraktikantin.

Im finde den Ansatz eigentlcih recht gut, da bei Gruppen ab 3 Jahren viel Kinder erst mit weit über 3 aufgenommen werden. Bei uns wurden sowohl Kinder die gerade 2 geworden sind als auch Kinder mit 2 3/4 aufgenommen. Ich muss sagen, für die gerade 2 Jährigen ist es schon etwas anstrengender. Oft können die ja ncoh nciht so gut sprechen und fügen sich dann ncoh nicht so gut in die Gruppe ein. Letztendlcih hat es dann aber bei allen immer gut geklappt und sie schauen sich viel von den Großen ab. Sie haben natürlcih nciht die Aufmerksamkeit, die sie in eienr Kleinkindgruppe hätten. Da kommt es halt sehr auf das Kind an. Spiel es gerne mit älteren oder klammert es noch sehr stark? Gerade mit kleien Geschwisterkindern gab es bei uns nie Probleme, aber das ist eine Moment-Aufnahme.

Der Tag läuft bei uns völlig normal ab. Das hängt auch immer vom Konzeot ab. Es wird natürlcih Rücksicht auf die Schalfenszeiten genommen und wickeln ist natürlcih auch kein Thema. ICh denke es kommt halt sehr auf den Personalschlüssel an. Mit 2 Personen wird es schon eng, mit 3 ist das sehr entspannt.

Lg,

Bille

Beitrag von jono 07.04.11 - 08:13 Uhr

Hallo,

natürlich klappt das schon.

Nur, ich persönlich kann diesen gemischten Gruppen nicht wirklich viel abgewinnen. Die ganz Kleinen (so ab 0,4 Monate bis ca.2) brauchen eher eine 1:1 bzw. einen höheren Betreuungsschlüsse, sie wollen getragen werden u.s.w. (ist ja auch ihr gutes Recht, sie sind klein). Die großen kommen oft zu kurz, da viel Spielzeug weggeräumt werden muss (die kleinen könnten es ja schlucken, etc.), gewickelt wird und von 3 Erziehern dann noch häufig eine im Urlau, eine krank oder sonst was ist.
Bei uns haben alle geschaut, die Kinder sobald es ging, in eine der anderen Gruppen zu bekommen (3-6). Oder, so wie wir, in einen Kindergarten mit anderer Mischung zu wechseln. Wir haben jetzt eine altershomogener Mischung am Vormittag (Klassenprinzip alle 2-jährihgen, alle 3-jährigen u.s.w.) und gemischt am Nachmittag. Für meine Kinder ist das das beste Konzept.

Viel Spaß und LG
Jono

Beitrag von kleine1102 07.04.11 - 09:36 Uhr

Hallo Jono!

In Judiths Frage geht es um den Kindergarten ab zwei Jahre, nicht um die "ganz Kleinen" (0-2 Jahre). Entsprechend muss da auch nichts weg geräumt werden, weil es sonst beim Krabbeln eingesammelt und verschluckt werden könnte ;-). Getragen werden wollen die Zwerge ab zwei erfahrungsgemäß auch nicht mehr ständig. Kuscheln und auf den Arm genommen werden bei Bedarf kommt, zumindest bei uns, nicht zu kurz und die älteren Kids auch nicht. Für unterwegs gibt's Geschwisterwagen, wer nicht mehr laufen kann oder mag darf sich fahren lassen (bzw. gibt es auch I-Kinder, die nicht (so gut) laufen können).

Ist auf jeden Fall aus fachlicher UND aus "emotionaler" Sicht eine "runde Sache". Allerdings sind sowohl das Konzept als auch der Betreuungs-Schlüssel klasse, das sind sehr wichtige Grundlagen. In den Kitas sieht es mit den völlig altersgemischten Gruppen natürlich schon wieder anders aus. Mit mehreren Babies zwischen lauter Drei- bis Sechsjährigen ist der Aufwand ein anderer und das Arbeiten/die Möglichkeiten entsprechend auch.

Viele Grüße #sonne,

Kathrin

Beitrag von kathrincat 07.04.11 - 09:34 Uhr

bei uns gibt es nur gemischte gruppen, ist super so, die kleine lernen von den goßen und die gr. kümmern sich um die kleine.

Beitrag von sanfi76 07.04.11 - 09:35 Uhr

Hallo,
mein kleiner Sohn (28 Monate) geht seit Februar in einen altersgemischten Kindergarten, in die Nachbargruppe seines großen Bruders (4).

Es klappt alles toll. Die Kinder sind meistens alle zusammen, also von 2-6 Jahre, aber es gibt auch mehrere Aktionen in der Woche bei denen sie nach Altersgruppen getrennt etwas unternehmen. Turnen und Mittagessen ist bei den Kleinen auch getrennt von den restlichen Kindern. Mein Kleiner kommt super zurecht, sowohl mit den Gleichaltrigen also auch mit den aelteren Kindern.

Er hat eine Patin, ein 6-jaehriges Maedchen. Jeder Kleine hat einen "großen" Paten, der beim anziehen hilft und sich ein bisschen kümmert. Ich denke die Kinder profitieren alle von der Mischung der Altersgruppen.
Bis jetzt habe ich noch von keinem Kind im Kiga gehört das Probleme hatte.

LG Sandra

Beitrag von emilylucy05 07.04.11 - 12:14 Uhr

Hallo,

mein Sohn kam im August in den KiGa und wurde im November 3. Sein Freund ist diese Woche 3 geworden. Sind die beiden jüngsten und es scheint ja prima zu klappen. War mir lieber so denn in der U3 Gruppe sind sehr viele 1jährige. Ich glaube da ist er bei den großen besser aufgehoben.

LG emilylucy