Ich freue mich schon so aufs stillen und alle reden es mir mies :(

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von 19katharina90 06.04.11 - 22:19 Uhr

Hallo,

ich bekomme im Juni unser 1. Baby und bin schon total auf das Stillen eingestellt. Was heißt eingestellt, ich freue mich extrem darauf da es ja auch etwas ist das Mutter und Kind extrem miteinander verbindet. Abgesehend avon das ich meinem Kind die absolut besten Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung bieten möchte ... Nun habe ich mir schon Still BHs und Stilltops und Blusen die sich leicht öffnen lassen gekauft, eben mit dem Hintergedanken das es dann auch in der Öffentlich keit leichter ist ...
das einzige Problem ist wenn dann nämlich nur das ich mir nicht von allen auf die Brüste gaffen lassen will #gruebel

ich mache mir auch keine Sorgen das ich bei kleinen Problemchen gleich aufgebe oder sonst was weil ich extra in einem stillfreundlichen Krankenhaus mit Stillnachbetreuung etc. entbinde und auch jetzt schon viel darüber gelesen habe ...
außerdem will ich ja unbedingt stillen ...

und die Leute um mich herum haben nichts besseres zu tun als mein "Vorhaben" herunter zu machen ...

blabla das hältst du nicht lange durch, weil es nervt sehr schnell ...
du bist extrem angebunden und weißt ja nicht was auf dich zu kommt...
du hast ja keine ahnung welche Schmerzen das sind ...
wirst sehen so toll ist es nicht wie du es dir vorgestellt hast...
heutzutage muss das nicht mehr sein das Pulver ist genauso gut...
du willst doch nur stillen damit dir ja niemand das Baby abnehmen kann .. #klatsch

(ich lasse mir mein Baby außer von meinem Mann sowieso von niemanden "abnehmen" ^^)

und viele weiteren doofe Sprüche kamen da schon wenn es ums Thema "stillen" ging...

Sind die Leute denn wirklich so engstirnig mittlerweile das ihnen nicht einmal ihr eigenes Kind so viel Wert war, sich mit richtiger Ernährung auseinander zu setzen?

Wenn ich Angst um meine Freiheit und vor Schmerzen hätte würde ich doch kein Kind bekommen #klatsch

Könnt ihr mir vll. etwas aufmunterndes sagen? #schmoll

ich bin so geschockt von solchen Aussagen das ich echt nicht mehr weiß ob ich komisch bin oder die Person die offensichtlich ein Problem damit hat das ich stillen möchte ...#schwitz (Schwiemonster) #schwitz

Beitrag von haruka80 06.04.11 - 22:24 Uhr

Huhu,

mich wunderts immer, wenn ich sowas lese, ich kenns nur gegenteilig: du wirst ja auf jeden Fall stillen und es ist ja das Beste und sonst bist du ne schlechte Mutter blablubb.

Ich hab mir da ehrlich gesagt wenig Gedanken gemacht, hab mich in der SS drauf vorbereitet, zig Stillklamotten zugelegt-was war? Ich hab nicht gestillt, Kind kam zu früh, bekam im KH auf der ITS die Flasche einige Zeit, ich hab also gepumpt, weil das Kind auch nachher zu schwach war um an der Brust zu trinken.
Es nervt mich heute noch, dass es nicht klappte, wobei ich dann gepumpt habe.
Und wieder kamen die Sprüche: wie, du stillst nicht? Dann mußt du mal dies, das, jenes machen.
Nachher war ich nach 2 Stillberatungen schon selbst psych. völlig im Arsch, weil sich alles nur noch aufs Stillen fixierte.

Diesmal geh ich da lockerer ran, schön wäre es, wenns klappt, wenn wieder was unvorhergesehenes passieren sollte, ists zwar schade, aber nochmal so stressen werd ich mich nicht.

Mach das, was du möchtest und hör auf die da reinreden zu lassen, das kann soviel kaputt machen.

L.G.

Haruka

Beitrag von anne-maus 06.04.11 - 22:28 Uhr

LOL!

da musst du auf durchzug schalten! solche aussagen sind ja wirklich... naja nicht gerade schlau.

also du hast das ganz richtig gemacht! du musst viel darüber lesen und dich informieren, da wir in unserer heutigen kultur ja keine "lehrer" mehr in punkto stillen haben.
du wirst merken, sobald dein baby da ist und du die ersten paar male vor anderen leuten stillst, wird es dich nicht mehr stören. du hast keinen busen mehr, sondern eine mutterbrust :-) also ich habe es so empfunden und bisher hat mir keiner dabei zugesehen in der öffentlichkeit.
und nervig??? wer bitte kann das nur behaupten? ich glaube, wenn man das will, kann es garnicht nervig sein! und wenn man ein baby hat, ist man nunmal gebunden... ob mit oder ohne stillen.
am anfang tut es ziemlich weh, aber sobald die ersten wunden stillmahlzeiten überstanden sind, ist es das schönste was es gibt!

lass dich ja nicht unterkriegen und amch alles weiter, wie bisher. dann kann auch nichts schief gehen.

stillen ist ja auch nicht nur für die nahrung gut, sondern auch für die bindung zwischen dir und dem baby. wer sich dieses schöne gefühl der vertrautheit zwischen sich und seinem baby entgehen lassen will ist selber schuld.


LG und noch eine schöne restliche kugelzeit :-)

anne

Beitrag von wieseline 06.04.11 - 22:30 Uhr

hey höre einfach nicht auf die anderen.
ich habe nie an was anderes gedacht, als zu stillen, leider wurde es mir erschwert, weil ich schlupfwarzen hatte und erstmal stillhütchen brauchte.
dann schoss die milch erst nach ein paar tagen ein, also musste ich am anfang zufüttern.
dann war es zuviel milch und es schmerzte extrem. dann waren die brustwarzen entzündet und einmal schrie ich auf, weil es so weh tat. mir tat es leid, weil mein kleiner ja nix dafür kann.
in den ersten 3 monaten dauerte es auch eine stunde, bis wir fertig wurden.

und nun?
jetzt bin ich traurig, dass es langsam wieder aufhört, weil ich nun mit dem mittagsbrei angefangen habe.

ich muss sagen, ich fand stillen jetzt auch nie als was besonderes.

aber es gibt echt nix besseres als mumi. und ich denke dem baby tut es echt gut, so eng an die mama gekuschelt zu sein.

nach vielen startschwierigkeiten, bin ich froh mich für das stillen entschieden zu haben.

ps: ich habe es gehasst in den ersten wochen zuzufüttern und deshalb in der nacht aufzustehen um diese blöde flasche anzumixen ;-)



kopf hoch. höre nicht auf die anderen. es ist dein baby und dein körper.

Beitrag von akki84 06.04.11 - 22:31 Uhr

Hey! #winke

Ich stille auch und finde es super. Hatte zwar am Anfang ganz dolle Probleme mit wunden, blutigen, schmerzenden Brustwarzen, was ich mit Hilfe der Hebi wegbekommen habe.

Aber eine kleine Bitte an dich: geh da ganz locker ran und lass es auf dich zukommen. Versteif dich nicht so dolle drauf. Es kann auch aus irgendeinem Grund sein, dass es nicht funktioniert.

Und lass dir nicht reinreden, diese Erfahrung musste ich letzte Woche machen. Ich sollte doch abpumpen und dem Kleinen die Flasche geben, würde ja schneller gehen(ich brauche so ne gute Stunde fürs Stillen) und ich sollte da doch einen Rhythmus reinkriegen. Da hab ich nur gesagt: Danke, aber ich mache es so, wie ich es denke!

Ich wünsche dir noch eine schöne Rest-SS und alles Gute!:-)

LG Antje mit Joris (20.01.2011)

Beitrag von lilly7686 06.04.11 - 22:38 Uhr

Hallo!

Ganz ehrlich? Gewöhn dich dran :-(

Wenn es jetzt schon so anfängt, dann kommt da noch mehr.
Wenn dein Baby 3 Wochen alt ist, fängt man an zu fragen: Hast du noch genug Milch? Du wirst schon sehen, du wirst bald keine Milch mehr haben!
Und spätestens mit 3 Monaten fängt man an mit: Wie, du stillst noch immer??? Jetzt reichts dann aber langsam mal!
Und wehe du gibst mit 4 Monaten noch keinen Brei, dann kommt: Die Milch reicht doch nicht mehr! Dein Kind braucht endlich was Richtiges!

Wie geht man damit um?
Stärke dein Selbstbewusstsein! Du hast schon so viele Infos über das Stillen.
Du weißt doch genau, was das Stillen wert ist, oder?
Und genau dieses Wissen kann dich so stark machen!

Weißt du, ich hab mich anfangs auch fertig machen lassen. Von genau diesen Sprüchen! Und immer wieder kamen sie. Egal, was ich gemacht oder gesagt habe.
Mit der Zeit hat es aufgehört. Mittlerweile habe ich keine Probleme mehr.

Wenn mich jemand fragt, wie lang ich denn noch stillen möchte? Ich sage: "So lange wir wollen" Und ob ich denn immernoch stille? "Ja, klar!"

Wie gesagt, stärke dein Selbstbewusstsein, tritt stark auf, und lass dir von niemandem dein Vorhaben vermiesen.

Du wirst dein Baby stillen und das kann dir niemand nehmen :-)

Übrigens: selbst wenn meine Kleine ein Flaschenbaby wäre, würde es nicht bei den Großeltern übernachten ;-)

Lg

Beitrag von sarahjane 06.04.11 - 23:00 Uhr

Dieser Beitrag wurde von den urbia-Mitgliedern als nicht angemessen bewertet und wird daher ausgeblendet.

Beitrag von lilly7686 06.04.11 - 23:19 Uhr

Und welche >>sehr bekannte Vereinigung von Brusternährungsberatern, welche ungeniert nicht-wissenschaftlich fundierte "Infos" über käufliche Säuglingsmilch verbreiten und damit suggerieren, damit Ernährte wären lebenslanger Krankheit/schlechter Entwicklung/miesem Bindungsverhalten etc. geweiht. << meinst du damit?

Beitrag von wir3inrom 07.04.11 - 21:59 Uhr

Ich fürchte, die Antwort bleibt sie dir schuldig.. :-)
Oder hat sie etwa per PN geantwortet?? #rofl

Beitrag von lilly7686 08.04.11 - 06:48 Uhr

:-( Nein, hat sie nicht #heul Sie ist so gemein! #schmoll Nie antwortet sie mir... #heul Ich bin schon ganz verzweifelt! :-(

Ne, also wirklich, ich hab nicht erwartet, dass ich ne Antwort bekomme ;-)
Ich glaube, hätte sie mir geantwortet, dann wäre das wohl ziemlich #zitter und #kratz gewesen #rofl

#winke

Beitrag von wir3inrom 06.04.11 - 23:28 Uhr

Sie sucht aufmunternde Worte das STILLEN (wenn du das Wort nicht schreiben kannst, dann mach's doch einfach per copy&paste..) betreffend!

Dass du dich nicht schämst.

Beitrag von sparrow1967 07.04.11 - 13:17 Uhr

Manno...ich habs nicht mehr gelesen. Schreib mir doch mal per PN, welche gestigien Ergüsse sie wieder von sich gab!


sparrow

Beitrag von mimilotta1976 07.04.11 - 13:57 Uhr

Oh Shit:-[
Ich habe es auch mal wieder verpasst!
Was hat Astrid denn diesmal für eine
Grütze verbreitet?
LG
Mimi

Beitrag von anarchie 07.04.11 - 15:12 Uhr

ich wills auch wissen!!!!! :-(

ich hab noch nicht genug gelacht heute..

lg

melanie

Beitrag von 20girli 07.04.11 - 07:56 Uhr

wow - du kriegst gleich 3 Kids auf einmal?

Kein Wunder das Du nicht Stillen willst...aber--kannst Du denn 3 Flaschen auf einmal halten? Ach ja ne....Onkel HIpp kommt helfen oder :-)

Wo sind eigentlich Deine Zwillinge hin?
Haben die deine käufliche Säuglingsmilch nicht vertragen?
Hättest es mal mit Stillen versuchen sollen #rofl

Beitrag von motette 06.04.11 - 23:04 Uhr

Hallo,

ich finde deine Einstellung echt gut.
Bei mir war das Stillen am Anfang nicht problemlos. Aber durch eine gute Nachsorgehebamme stille ich bis jetzt noch immer und meine Tochter ist jetzt fast 6 Monate alt. Zudem soll Stillen das Allergierisiko und die Diabetisgefahr reduzieren. Das sind doch Argumente, die durch Nichts zu "schlagen" sind.

Viele Grüße

Motette

Beitrag von hoffnung2010 06.04.11 - 23:04 Uhr

hi,
du hast dich belesen, du entbindest in nem stillfreundlichen KH, du weißt das es das beste für dein kind ist, du bist fest entschlossen zu stillen, du willst nich beim kleinsten bissl aufgeben...

das sind die besten voraussetzungen!! lass dich nicht beirren!

ich mußt mir auch alles mögliche anhören.... im prinzip das gleiche wie du...außerdem: na mit deiner kleinen brust bekommste das arme kind doch nich satt.... ;-)

jupp. jetzt is sie 10 monate alt - wir stillen immer noch (gerne!!!) und 8 monate fast hab ich sie voll gestillt, sie wollt einfach fast keine beikost haben....

klar. am anfang isses erstmal total anstrengend.... du wirst fast nur am stillen sein, du wirst evtl auch schmerzen haben (durch falsches anlegen, ständiges nuckeln usw) - aber das sind alles dinge, die mit der zeit besser werden! einfach durchhalten lautet die parole :-)!

such dir auch ne gute stillberaterin, für alle fälle! ich hatt anfangs auch oft probleme und dann kam natürlich gleich, ach still doch ab, wir habens dir doch gesagt, du machst dich ja total fertig, da hat dein kind auch nix von dir, mit flasche isses soviel leichter...blabla....

da hat mir die unterstützung der stillberaterin sehr geholfen, mich immer unterstützt.

ich wünsch dir noch eine schöne restschwangerschaft und wünsch dir eine schöne, entspannte stillzeit!

lg hoffnung

Beitrag von wir3inrom 06.04.11 - 23:11 Uhr

Ich kann dir nur eines raten: lass dich nicht auf Diskussionen ein, denn damit ruinierst du dir nur deine Nerven.

Bei mir kamen auch doofe Sprüche und weißt du, wie ich dem einen Riegel vorgeschoben habe? Ich hab mir 2 Standardantworten zurechtgelegt.

1) Es ist mein Körper, mein Baby, meine Entscheidung, meine Zeit. Punkt.
2) Was geht dich mein Körper und das, was ich mit ihm mache, an?

Antwort 1 habe ich meist mit "Meine Titten, meine Entscheidung" abgekürzt.
Für gewöhnlich war dann sofort Schluß mit doofen Einmischungs- und Belehrungskommentaren. ;-)


Setz dich hin, stille dein Kind.
Wenn du nicht weiter weißt, hol dir entweder hier Rat (hier gibt es tolle Stillmütter, die dir meist super weiterhelfen können!) oder (und das würde ich schon vor der Geburt machen) hol dir die Telefonnummer einer Stillberaterin, die du bei Problemen anrufen und zu dir kommen lassen kannst.


Zum Schluß noch ein Rat von mir: Anlegen, anlegen, anlegen.
So komisch das klingt, aber genau darin lag bei mir der Stillerfolg.

Alles Liebe!
Simone mit Noah (4 Jahre und Flaschenkind) und Merle (7 Monate und Vollstillerin)

Beitrag von boesesbunny 06.04.11 - 23:47 Uhr

Hör gar nicht hin, wenn dir jemand das stillen madig machen will! Für mich war von Anfang an selbstverständlich, dass mein Kind gestillt wird und ich hate auch keine Angst davor, dass es nicht klappen könnte. Lass es einfach auf dich zukommen. Der Anfang ist anstrengend und ja die Brustwarzen müssen sich dran gewöhnen und es ist auch etwas schmerzhaft, aber ein klacks im Vergleich zur Geburt!;-) Und wenn du noch eine gute Hebamme oder Stillberaterin hast die mit Rat und Tat hilft, falls das ein oder andere Problem(chen) auftaucht, dann brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Folge einfach deinem natürlichen Mutterinstinkt und du machst alles richtig!
Für mich gibt es nichts schöneres als mein Baby mit dem zu Versorgen was die Natur vorgesehen hat und ich bin gerne an mein Kind 'gebunden' solange es mich braucht!



LG Yvonne

Beitrag von 19katharina90 07.04.11 - 06:44 Uhr

Hallo ihr lieben Mamis :),

ich bedanke mich herzlich für die vielen Antworten!
Viele davon haben mir sehr geholfen vor allem wenn ich lese das hier viele überzeugte Stillerinnen sind und genauso blöd dafür angemacht wurden wie ich und sich nichts ein und/oder aussreden liesen.

Ich werde auf jeden Fall stillen und nicht aufgeben und das solange es meinem Baby und mir gut tut und gefällt.

Ich denke mir wir sollten stolz darauf sein diese Möglichkeit überhaupt zu haben ein Kind ohne irgendwelchen anderen Mittelchen zu ernähren. Mein Mann findet mein Vorhaben übrigens auch sehr toll und wird mich ganz bestimmt unterstützen wo er kann. Auch wenn es vielleicht nur darum gehen sollte mein tun zu verteidigen.


Liebe Grüße

#winke

Beitrag von 20girli 07.04.11 - 09:05 Uhr

Hi,

ja so machst Du es richtig :-).

Ich Stille auch mein 6 Kind- habe damit auch erst beim 5 Kind angefangen. Und es ist auch jetzt noch nicht so einfach manchmal.
Gerade weil die kleine auch noch einen 1- 2 Stunden rythmus hat. Die Komentare...wieso ich mein Leben so vergeuden würde - sind zum kotzen. Wenn ich Flasche geben würde, dann hätte ich wieder mehr Zeit für mich #augen 1. ist das totaler Blödsinn und 2. hast Du recht damit ****Wenn ich Angst um meine Freiheit und vor Schmerzen hätte würde ich doch kein Kind bekommen ****

Meine ist jetzt 6 1/2 Monate und jetzt wird es erst richtig schön mit dem Stillen. Die ersten 4 wochen waren ein Kampf - aber der hat sich gelohnt. ;-)

Viel Erfolg und viel Freude beim Stillen :-)

Lg Kerstin

Beitrag von kapril 07.04.11 - 08:51 Uhr

Ein universal-Tip:

Hör auf deinen Bauch und auf deinen Instinkt!

Am besten tust du das in allen dingen die dich und euer Baby angeht.

Denn es geht dann weiter...
Erst kommen die kritischen stimmen zum stillen,
Dann kommen die "was, er schläft mit 6 Monaten noch nicht durch" Kommentare.
Dann die "du musst ihn halt mal schreien-lassen" Ratschläge.

Also, HÖR AUF DEINEN BAUCH. Tu das, was du für richtig hältst.

Buchtip:
Born To Be wild
(das Buch hab ich in der schwangerschaft geliebt, es hat mir geholfen nun vieles lockerer zu sehen, denn im Grunde entscheidet es eh das Baby was es wie will)

Ich wollte zum Beispiel nur 6 Monate stillen, aber mein kleiner ist damit nicht einversanden, der braucht scheinbar doch noch länger das stillen. Nun ist er 9 Monate und von abstillen bin ich sehr weit entfernt... Aber was soll's, so lange mir und dem kleinen das gut tut werden wir auch so weiter machen.

Beitrag von marmar28 07.04.11 - 09:10 Uhr

Moin,

leg dir ein dickes Fell zu!

Wenn dich die Kommentare jetzt schon nerven..... Richtig spannend wird es erst wenn das Kind da ist.

Lass es doch mal schreien, das kräftigt die Stimme.

Mach etwas Möhrensaft in die Flasche, dann bekommt er eine schöne Farbe.


Bla bla bla


Stillen ist einfach toll, auch wenn's zum Anfang etwas schwierig sein kann.
Am Schönsten find ich, dass man das Kind beruhigen kann wenn nix mehr geht. Brust raus ... andocken ... und Ruhe. Da frag ich mich manchmal wie Flaschenmuttis das machen.

Genieß die Zeit mit dem Kleinen.


PS: Nimm's deiner SchwieMu nicht übel, sie wissen das nicht besser. Es ist halt ne andere Generation. Diese negativen Gefühle belasten einen nur.

Beitrag von bilbo2007 07.04.11 - 09:39 Uhr

hi,
lass dir von niemanden das stillen madig machen.

Bei mir ist es so, dass meine Geschwister und ich nur ganz kurz gestillt wurden. Meine Mutter ist auch nicht so der Still-Fan. Sie meinte schon vor Monaten, wann denn das Baby endlich abgestillt wird. Erst gestern meinte sie zu mir, dass mich das kind total aussaugt und ich doch endlich aufhören soll. für sie ist es unbegreiflich, dass ich jetzt schon 6 monate stille und auch nicht aufhören will, auch wenn jetzt das breiessen losgeht.

stillen ist unheimlich praktisch, man hat immer alles wohltemperiert dabei und kriegt nebenbei noch die ganzen überflüssigen pfunde los. ganz davon abgesehen, dass es super gut ist fürs baby. meine schwägerin meinte neulich zu mir, ich glaub bei dir kommt sahne raus, so wohl genährt wie die kleine ist.

also lass dich auf das abendteuer ein. es ist doch irgendwie schön und weh tat es bei mir nie richtig. jetzt ja sowieso nicht mehr.

ich mußte ja leider 3 monate mit stillhütchen stillen, da unsere maus zu früh kam und das mit an der puren brust trinken nicht kapiert hat. aber jetzt da sie das kann, ist es noch viel viel schöner.

eine schön stillzeit wünsch ich dir

PS: stillklamotten sind nicht unbedingt notwendig. ich besitze nur zwei still-bhs.

Beitrag von putzemann 07.04.11 - 10:04 Uhr

hallo!

oh gott du arme!!!!!!!!!!!!!!
bitte lass es dir nicht ausreden oder angst machen!
es ist das wundervollste!
(frag ruhig wenn du was brauchst oder wissen willst)glg

schau mal da:

Warum ist Stillen so wichtig?

Durch intensive Forschung in den letzten Jahrzehnten sammelte sich eine beträchtliche Menge an Informationen über Stillen, Muttermilch und deren Bedeutung. Je mehr man weiß, umso erstaunlicher wird, wie perfekt Muttermilch an die Bedürfnisse des Säuglings angepasst ist.

Es ist technologisch genauso unmöglich die Muttermilch nachzumachen wie die Mutter selbst. Nicht nur, dass viele der zahlreichen Komponenten der Muttermilch noch gar nicht erst identifiziert sind oder ihre Funktion noch nicht verstanden ist, die Milch jeder Mutter schützt auch individuell vor Infektionen, die die Mutter selbst durchgemacht hat. Außerdem schützen Millionen von lebenden Immunzellen in der Muttermilch das Neugeborene vor Krankheiten.

In Entwicklungsländern sterben nach WHO-Angaben jährlich 1,3 Millionen Kinder an den Folgen des „Nicht-Stillens“, hauptsächlich durch Durchfallserkrankungen und Fehlernährung.

In entwickelten Ländern ist der Einfluss des Stillens auf die Säuglingssterblichkeit infolge moderner Hygiene und medizinischer Versorgung marginal. Dennoch sind nicht gestillte Säuglinge stärker gefährdet, zum Beispiel am plötzlichen Kindstod zu sterben. Außerdem verringert Stillen die Wahrscheinlichkeit einer ganzen Reihe von Infektionskrankheiten, wie Durchfall, Erkrankungen der oberen Luftwege, Lungenentzündung, Mittelohrentzündung, Harnwegentzündung und Hirnhautentzündung. Auch gestillte Kinder können erkranken. Aber bei nicht gestillten Kindern erhöht sich die Häufigkeit, Dauer und Schwere der Krankheiten. Dadurch müssen nicht-gestillte Kinder viel häufiger im Krankenhaus behandelt werden als gestillte. Der Schutz durch Muttermilch ist in den frühen Lebensmonaten am stärksten ausgeprägt, erhöht sich aber durch die Fortdauer des Stillens.

Stillen gibt auch einen gewissen Schutz vor chronischen Erkrankungen, die häufig erst im späteren Leben des Kindes auftreten, wie Zuckerkrankheit und Krebserkrankungen im Kindesalter, Morbus Crohn und Übergewicht. Solche statistisch signifikante Zusammenhänge sind allerdings keine Garantie dafür, dass ein individuelles gestilltes Kind nicht erkrankt.

Weiterhin wurden bei ehemals gestillten Kindern im Schulalter höhere Intelligenzquotienten und bessere Schulnoten festgestellt. Möglicherweise werden gewisse Fettsäuren aus der Muttermilch für die optimale Gehirnentwicklung benötigt.

Stillen bietet auch für die Mutter gesundheitliche Vorteile. Denn Stillen führt zu einer schnelleren Rückbildung der Gebärmutter, und dadurch treten seltener Blutarmut und Infektionen auf. Außerdem stellt eine längere Stillzeit einen gewissen Schutz vor Eierstock- und Brustkrebs sowie Altersdiabetes dar. Weiterhin erreichen stillende Frauen schneller ihr Gewicht aus der Zeit vor der Schwangerschaft.

Des Weiteren stärkt Stillen die Zuneigung zwischen Mutter und Kind. Bei stillenden Müttern sind Depressionen nach der Geburt seltener und verlaufen weniger schwerwiegend.



oder:

Gute Antworten auf die Frage: "Stillst Du immer noch?"
Die Antworten stammen teilweise von Müttern aus der Yahoogruppe-Langzeitstillen, von der eMail-Liste LACTNET-DE sowie von Besucherinnen dieser Webseite.

Müttern, die länger als sechs Monate stillen, wird häufig die Frage ge-stellt: "Stillst Du immer noch?". Der Tonfall variiert dabei von ungläu-big-neugierig bis angeekelt-verurteilend.
Nicht jeder Mutter fällt sofort die zum Tonfall passende Antwort an. Daher sind hier einige Vorschläge, was andere Mütter gesagt haben:

Informative Antworten

"Die WHO und UNICEF empfiehlt ausschließliches Stillen für ca. 6 Mo-nate und dann bei geeigneter Beikost möglichst bis ins 2. Lebensjahr und länger weiterstillen, so lange wie es von Mutter und Baby ge-wünscht wird."

"Die Amerikanische Akademie der Kinderärzte (AAP) empfiehlt Stillen für mindestens 12 Monate und danach so lange weiter, wie es von Mut-ter und Baby gewünscht wird."

"Die Forschungen der amerikanischen Anthropologin Kathy Dettwyler haben gezeigt, dass das natürliche Abstillalter bei Menschen zwischen 2,5 und 7 Jahren liegt. Aus einer Studie von Ford (1964) lässt sich von den 66 untersuchten Naturvölkern ein durchschnittliches Abstillalter von 2,8 Jahren errechnen."


Selbstsichere Antworten

"Na klar, ist doch das Beste fürs Kind und so schön praktisch, einfach und billig. Wo sonst bekommt man solch ein 1a Produkt kostenlos?"

"Ja, wir stillen noch. Es ist sehr wichtig für uns beide."

"Ja, wir stillen noch. Wir sind so froh, dass wir in der Lage sind so lange zu stillen."

"Ja, für unsere Familie ist es richtig so."

"Sicherlich, XY ist doch erst 18 Monate."

"Ich gehe auf mein Kind ein, so wie es sich für mich richtig anfühlt."

"Sie braucht mich eben ganz doll. X ist so ein schwieriges Alter."

"Klar, warum denn nicht?"

"Natürlich, die Stillzeit ist im Verhältnis zu meinem gesamten Leben doch nur ein kurzer Abschnitt."

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Provokative Antworten

"Na klar, du nicht mehr?"

"Klar, das ist doch ganz normal!"

"Und Sie brauchen auch keinen Kuchen zu essen, aber Sie tun es, oder?"

"Du gibst ja auch immer noch die Flasche, das ist das selbe wie die Brust!"

"Die Muttermilch wird nicht umsonst solange weitergebildet, bis das Kind sich abgestillt hat."

"Sieht er etwa aus wie ein Kalb? Wozu soll er Kuhmilch kriegen?"

"Ja, glaubst Du denn, ein Kind in dem Alter braucht keine Milch mehr?"

"Ja, was meinst du denn, sollte ich ihm in dem Alter geben?"

"Ja, denn Bier oder Kaffee mag er noch nicht, habe ich schon versucht!"

"Ja klar, aber wenn er Abitur hat, müssen wir wohl langsam mal ans Abstillen denken."

"Wieso? Mein Kind hat doch erst vor 2 Minuten angedock

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