Habt ihr wirklich nur mit bösen und unmotivierten Lehrern zu tun

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von anna031977 07.04.11 - 06:28 Uhr

Hallo

Mich als Lehrerin macht es traurig, wenn ich hier manchmal lese, was Lehrer doch für böse Menschen sind.

Ich mag meinen Beruf wirklich und ich mag (fast) alle Schüler. Durch die Herausgabe meiner email und Telefonnummer am Jahresanfang, mit der Bitte nur zu Ladenöffnungszeiten anzurufen, und durch Teilnahme an Eltern-Lehrer-Veranstaltungen und durch Tür-und-Angel-Gespräche, wenn man Eltern sieht, denke ich auch guten Kontakt zu den Eltern zu haben.

Übrigens die Anrufe und emails halten sich in Grenzen, aber jeder könnte wenn er wollte.

Ich bemühe mich um Abwechslung und führe auch Schulausflüge und -fahrten durch und wenn das wegen Personal und Geld nicht immer leicht ist. Und mal ehrlich, wer reißt sich schon um das Risiko, das eine 3-tägige Klassenfahrt in eine Großstadt mit sich bringt, mit 32 Abschlussklässlern und nur 2 Lehrkräften. Alles in Ordnung solange nix passiert, aber wenn ist erstmal automatisch der Lehrer schuld, der aber bis 2 Uhr Rundgänge gemacht und sich dann doch 3 Stunden Schlaf gegönnt hat, während er, wie in meinem Fall, zu Hause die Betreuung der kleinen Zwillinge in diesen 3 Tagen akribisch organisiert hat.

Ich biete zusätzlich ein Wahlfach an, mit dem ich auch außerplanmäßig und ohne zusätzliche Vergütung an Wettbewerben teilnehme, obwohl wir als Realschule gegen die Facharbeiten der Gymnasien fast chancenlos sind. Aber die Kinder sind mit Begeisterung dabei und das ist es mir dann wert.

Deshalb bin ich manchmal über das Bild der Lehrers in der Öffentlichkeit traurig. Klar hat der Beruf scheinbare Vorzüge, aber auch Verantwortung. Und zumindest an unserer Schule und an den Schulen die ich besuchen durfte, gab es viele engagierte Lehrer, auch für die Schüler, nicht nur dagegen. Sonnenschein ist aber auch bei mir nicht immer.

Und ich sags euch: unter den Eltern gibt es auch wirklich schlimme Ekelpakete

lg von Anna (die Lehrerin ist, aber heute frei hat, wegen Teilzeit)

Beitrag von rienchen77 07.04.11 - 06:53 Uhr

nein bei uns läuft es alles rund...ich glaub auch nicht, dass es an den Lehrern liegt... manche Mütter sind, auch hier vor Ort sehr "übermotiviert"...ich habe noch nie beim Lehrer vorgesprochen obwohl mir meine Tochter schon haarsträubende Geschichten und angebliche Ungerechtigkeiten erzählt hat...und ich denke mir immer, es gibt auch zwei Seiten der Geschichte und bezweifle teilweise den Wahrheitsgehalt, weil jedes Kind möchte sich gerne aus brenzlichen Situationen rausreden....

meine Tochter hat bald ihre 4 Jahre Grundschule hinter sich und meine Kleine kommt dann in diese Grundschule...aber einen anderen Klassenlehrer wünsche ich mir, weil den Direktor der Schule als Klassenlehrer zu haben bedeutet auch viel hin und her auch mit Vertretungsunterricht da der gute Mann ja noch andere Pflichten hat....

Beitrag von delfinchen 07.04.11 - 07:16 Uhr

Hallo,

ich bin auch Lehrerin und finde es ebenfalls schade, hier soviel Negatives über "Kollegen" lesen zu müssen.
Aber zum einen gibt es wirklich in jedem Berufsstand schwarze Schafe
und zum anderen wendet man sich ja hauptsächlich dann an User in einem Forum, wenn man Probleme hat und nicht dann, wenn alles "rund läuft".
Ich bin sicher, würde jede Mutter/ Vater, die/ der mit der Lehrkraft seines Kindes zufrieden ist, das hier auch posten, dann könnte man insgesamt wohl mehr Positives als Negatives lesen :-). Aber wenn alles passt, dann braucht man ja nicht bei anderen Lesern nachzufragen, wie der/ die die Sachlage beurteilt.

Das Bild in der Öffentlichkeit über Lehrer stimmt mich auch etwas Nachdenklich, aber auch hier gilt: Positives kommt generell selten in die Presse/ TV, damit lässt sich ja nicht so gut "Stimmung" machen. Somit stürzt man sich auf die Negativbeispiele, die es ohne Frage auch gibt, nur dass es durch ein solches Vorgehen den Eindruck erweckt, es wäre an der Tagesordnung.

Es gibt auch anstrengende Eltern, ohne Frage, aber der Großteil ist echt super - und das wird von Lehren selbst ja auch nicht permanent erwähnt, sondern als selbstverständlich vorausgesetzt. Gesprochen wird meist nur über die "unkooperativen Eltern, die keine Ratschläge annehmen",... - was eben ja auch nicht der Realität entspricht.
In meinen 12 Jahren Lehrerdasein hatte ich bislang erst EINEN einzigen Fall, wo die Mutter nicht gerade kooperativ war, aber locker an die 100, bei denen ich sagen kann, dass ich gut und gerne mit ihnen Zusammengearbeitet habe.

Liebe Grüße und weiterhin viel Freude an deinem Beruf,
delfinchen

Entschuldigt die Rechtschreib-/Tippfehler, aber ich kann nicht mehr Korrektur lesen, da meine Zwillinge grad aufgewacht sind und dringend ne neue Windel brauchen :-)

Beitrag von wind_sonne_wellen 07.04.11 - 07:35 Uhr

Hallo Anna,

nein - nicht alle Lehrer sind "böse".

Mein Sohn ist 22, meine Tochter 17, sie geht in den 12 Jahrgang eines Wirtschaftsgymnasiums, hat also noch ein Jahr vor sich.
Vorher war sie auf einem allgmeinbildenden Gymnasium, da hätte man allerdings fast diesen Eindruck bekommen können.
Ich könnte dir viele Beispiele nennen, in denen Lehrer im Laufe der Jahre unmenschlich waren und schlicht pädagogisch versagt haben.

Ein Beispiel:
Meine Tochter - damals in der 5. Klasse - findet mit ihrer Freundin auf dem Schulweg eine schwerverletzte Katze. Die Kinder haben sich darum gekümmert, dass der Katze geholfen wird und sind so lange bei ihr geblieben, bis Hilfe eintraf. Kamen dann natrülich etwas zu spät zum Unterricht und wurden dann vom Lehrer als "dumm" betitelt und "was kümmert ihr euch um die blöde Katze"

So lernen Kinder, dass man am besten wegschaut, anstatt zu helfen....

Wir haben dann den richtigen Schritt getan und unsere Tochter aus dieser Schule genommen, um sie auf das Wirtschaftsgymnasium zu schicken. Diese Schule ist hervorragend. Sie hat überwiegend motivierte, kompetente, freundliche Lehrer und ihr Notenschnitt hat sich erheblich verbessert.

Das mit den Ekelpaketen unter den Eltern glaube ich dir ;-)

Übrigens wird mein Sohn ab Herbst Wirtschaftspädagogik und Englisch studieren... er wird auch Lehrer :-) Ich hoffe ein guter!

LG Petra

Beitrag von sandra7.12.75 07.04.11 - 07:37 Uhr

Hallo

Es gibt in jeden Beruf schlechte und gute Menschen.

Wir waren bei unserer Großen Tochter nicht ganz zufrieden weil die nur die stärkeren Kinder gefördert hat und die schlechten nicht oder nur wenig.

Bei unserer 2.Tochter hat die Klassenlehrerin die Mobbing Geschichte mit sex.Gewalt unter dem Teppich gekehrt.

Trotzdem durfte unsere 3.Tochter in diese Grundschule und hat keinerlei Probleme auch nicht mit der Lehrerin.

Jetzt bei 3 Schulkindern haben weder wir noch unsere Kinder Probleme.

lg

Beitrag von colle 07.04.11 - 07:38 Uhr

hallo

im kindergartenforum sind es die "tanten"
im finanzen und beruf die arbeitgeber oder argemitarbeiter
im allgemeinforum der nachbar von nebenan
u.s.w.

ist eben so

olle colle

Beitrag von meringue 07.04.11 - 07:43 Uhr

Hallo,

Delfinchen hat schon Recht: hier postet man, wenn man sich ärgert oder Sorgen hat.
Ich kann dir versichern, dass ich bisher bei meinen Kindern -bis auf eine - nur kompetente und engagierte Lehrkräfte erlebt habe, an die ich mich gern wende und die auch meine Kiner mögen.

Ich kenne aber-durch diese eine Lehrerin- auch die Ohnmacht, die man als Mutter spürt, wenn man gegen Windmühlenflügel kämpft und doch jeden Tag sein Kind wieder in die "Gewalt" dieser Person entlässt, die wirklich mit Angsteinjagen und Wutausbrüchen "unterrichtet".

Und diese Foren sind dazu da, so etwas zu thematisieren!

Ich habe einige Lehrer unter meinen Freunden, von denen die Mehrheit sich sehr viel Mühe gibt und sich viele Gedanken um die diversen kleinen Schicksale macht, die man so als Lehrer hautnah erlebt.
Ein paar allerdings geben unumwunden zu, dass sie sich sehr behaglich eingerichtet haben in sich wiederholenden Arbeitsblättern, die man aus der Schublade zieht, freien Wochen, halben Stellen und vergnüglichen Kollegien.

Also: Lehrer müssen sicher Einiges tun für ihr Geld, aber Menschen in der Industrie, in der Forschung, in der Pflege etc. müssen das genau so.


LG#winke

Beitrag von anja1968bonn 07.04.11 - 07:52 Uhr

Hallo Anna,

nein - natürlich sind nicht alle Lehrer "böse", wobei ich diese Bezeichnung auch nicht verwende -, aber in Foren wie diesem wird natürlich eher geklagt als gelobt.

Mein Sohn (3. Klasse) hat viele engagierte ideenreiche Lehrer, aber seine Klassenlehrerin gehört eben leider nicht dazu, was das menschliche angeht: Sie ist einfach sehr harsch gegenüber den Schülern, was wirklich schon in mehreren Fällen zu Schulwechseln geführt hat - zugute halten kann ich nur, dass die Kinder bei ihr wirklich viel lernen und auch, dass eine Frau, die im letzten Jahr vor der Pensionierung ist und dazu noch gesundheitliche Probleme hat, einfach auch müde ist.

An meine eigene Schulzeit denke ich im übrigen auch gern zurück: Natürlich gab es da auch unengagierte Lehrer, aber geprägt haben mich diejenigen, die über die Pflicht hinaus engagiert waren und mich begeistert haben!

LG

Anja

P.S.: Und in Bezug auf die Eltern kann ich Dir auch nur zustimmen!

Beitrag von marion2 07.04.11 - 08:02 Uhr

Hallo,

wir haben in der Vergangenheit mehr schlechte als gute Erfahrungen gemacht. Dir sollte klar sein, dass ich bei guten Erfahrungen einfach keinen Austausch mit anderen Eltern benötige um das oder die Probleme zu lösen.

Leider sind wir umgeben von demotivierten Lehrern - das können die drei Einzelexemplare, die sich ins Zeug legen, nicht wesentlich ändern.

Mein Sohn geht ausschließlich wegen der Pausen in die Schule. Ich bin froh, dass er wenigstens in den Pausen Spaß hat.

Allerdings hoffe ich auch, dass ihm in den Pausen nichts schlimmes passiert. Da wäre niemand, der den Notruf wählen könnte. Aufsicht führen überwiegend 11- und 12jährige Kinder - und die haben Handyverbot. Der eine Lehrer, der sich in der Pause auf dem in der Tat unübersichtlichen Schulhof aufhält, kann die Aufsicht gar nicht gewährleisten.

Gruß Marion

Beitrag von schokostreusel 07.04.11 - 08:03 Uhr

Hallo Anna!

Das Forum ist nicht repräsentativ, da hier nur Problemfälle erörtert werden.

Wenn alles rund läuft und man zufrieden ist schreibt man nicht- wahrscheinlich interessiert es dann auch keinen... ;-)


Beitrag von 3wichtel 07.04.11 - 08:11 Uhr

Es gibt ganz tolle Lehrer.

Im Moment habe ich bei meinen Söhnen (erste und dritte Klasse) echt Glück: Super motivierte, nette, menschliche, humorvolle Lehrkräfte, die auch noch guten Unterricht machen. :-D

Aber in den ersten zwei Schuljahren hatte mein Großer eine echt furchtbare Lehrerin: Er selbst kam mit ihr gut klar, weil er ein leistungsstarker Schüler ist und sich auch recht problemlos an Regeln halten kann. Aber so manches Kind musste echt unter ihr leiden.
Sie hat (trotz der Vorgabe des binnendifferenzierten Unterrichts) eine Lattenhöhe vorgegeben, über die gefälligst jedes Kind zu springen hatte. Und die Latte hat sie leider immer an der Leistungsspitze der Klasse festgemacht.

Wie gesagt: Mein Sohn hatte damit (glücklicherweise) keine Probleme. Aber so manches Kind hat schon übelst darunter gelitten, wenn der "Sprung über die Latte" nicht aus eigener Kraft geschafft wurde. Denn dann hat die Lehrerin versucht, die Kinder mit Druck, Drill und Schreiattacken "über die Latte zu hieven".

Gottdank wurde sie dann schwanger und ist in Erziehungsurlaub gegangen.
Wir hoffen alle, dass die Erfahrung der Mutterschaft sie ein wenig weicher zurückkommen lässt ;-)

Und ich sehe das wie Du: Viel schlimmer als die meisten Lehrer sind die Mütter #augen

Meine Güte, was sich manche Exemplare da so rausnehmen... #schwitz

Beitrag von zanadu01 07.04.11 - 08:31 Uhr

Nein, meine Jungs gehen erst in die Dritte Klasse. Sie haben sehr gute Lehrerinnen.
Mein Sohn hat eine Hörverarbeitungsstörung , seine Lehrerin hat sich vom ersten Tag an sehr um ihn bemüht. Ohne diese Lehrerin währe er wahrscheinlich noch ncht so weit. Für ihn war Lesen lernen sehr schwer. Außerdem hat er auch eine LRS. Auch da hat sie uns immer sehr geholfen.

Beitrag von thea21 07.04.11 - 08:40 Uhr

Hallo,

ich erzähl dir mal was:

Ich ging damals in die Schule, war eine der Klassenbesten, hatte aber wie alle Kinder Macken.

Ich war unruhig, quasselte dazwischen, schrieb Zettelchen, und ja auch ein klugscheisserischer Besserwisser....

Es gab in meiner Schulzeit 1-2 Lehrer, die hätte ich fressen können, das war so die Grundschulzeit.

Die Mathelehrerin (Gruß Frau Reichelt#winke) war fies und zu streng und ungerecht.....

usw usf.

Mine Eltern nahmen mich zwar immer ernst, allerdings kannten sie mich ja auch und erklärten mir, das die nur mein bestes wollen. Sie mischten sich nie ein, bei solchen "Petzereien"...

Und ich muss sagen, mir hat es nicht geschadet.

Mir blieb in Erinnerung, das meine Mathelehrerin mich wirklich immer triezte, so hatte ich den Eindruck. Das nervte mich, ich dachte sie hat mich auf dem Kieker.

Später, und das war sehr sehr schön, ich war 20 Jahre alt, traf ich sie beim Besuch meiner Eltern wieder und sie konnte sich an mich erinnern und was für ein toller Mensch doch aus mir geworden wäre, und meine Mutter würde ja auch immer "erzählen"....

Und der letzte Satz war "Siehste, du brauchtest nur häufiger einen Tritt in den Hintern"


Und jetzt der Abschluss:

Ich bekomme super häufig (ja auch hier) im Kindergarten mit, wie übereifrig Mütter und Väter sind und (das ist das schlimmste) sofort auf die Erzieher (Lehrer) losgehen, nur weil der wertvolle Goldschatz viell. mal zurecht in die Schranken gewiesen wurde.

Das Leben ist keine bunte Seifenblase und da gehört so etwas dazu, nur scheinen das manche Eltern nicht wahrzunehmen und benehmen sich wie die Axt im Walde.

Das kann man übrigens durch alle Schichten durchweg beobachten. Entweder wird das klüge Köpfchen viel viel viel zu wenig gefördert, oder mal schlecht benotet und dann steht Mutter mitm Nudelholz beim Lehrer und regt sich künstlich für die (vom Kind) vergeigte Arbeit auf, oder aber es ist Kevin-Lukas-Jason, der nur Grütz im Kopf hat und ermahnt wird und das passt Mutter Tschakkeline nicht.

Beitrag von maischnuppe 07.04.11 - 08:54 Uhr

Das ist eben das passende Forum, um auf Lehrern rumzuhacken. Im Forum "Familienleben" bekommen die Schwiegermütter ihr Fett weg.
Fakt ist: es wird schneller gemeckert als gelobt! Leider.
Zudem kommt noch, dass manche Kinder auf einen Thron gehoben werden und...ach, ich schweife ab#schein
Wir sind zufrieden mit unseren Lehrern, OK, meine Tochter manchmal weniger#rofl vor allem, wenn viele HA anstanden.

Beitrag von sunny42 07.04.11 - 09:00 Uhr

Liebe Anna,

das liegt daran, dass fast jeder Mensch lieber die Schuld bei anderen sucht als bei sich selbst anzufangen.
Der Gedanke: Warum löst das Verhalten dieses Menschen genau dieses Gefühl bei mir aus und was hat das mit mir zu tun" ist vielen fremd.

Die Lehrer stehen da besonders in der Aufmerksamkeit, da sich viele Eltern fast nur über ihre Kinder definieren und mit Ihnen quasi eins sind.
Aber wenn Du solche Menschen beobachtest, dann haben sie auch meistens nervige Nachbarn, eine ungerechte Schwiegermutter und einen furchtbaren Chef.

Liebe Grüße
Sunny

Beitrag von tauchmaus01 07.04.11 - 09:17 Uhr

Wir sind zwar erst in der 2. Klasse, haben aber eine supeliebe, motivierte, junge Lehrerin. #pro Was man aber nunmal eben von den jetzigen ersten Klassen nicht sagen kann.
Eine hat Lieblingskinder, diese werden bevorzugt, die Eltern schleimen sich erfolgreich bei der ein. Jungs mag sie nicht so, die haben die Arschkarte. Aus einer Schule wurde sie schon von den Eltern erfolgreich verbannt nachdem diese pausenlos beim Schulamt Terror machten, eine weitere Schule hat sie erst gar nicht genommen. Nun hat sie eine erste Klasse mit dem Ergebnis dass mehr als die Hälfte der Klasse nur mit Bauchweh in die Schule geht. Einige Kinder haben Schlafprobleme und Angst was zu vergessen weil die Frau X dann so schimpft und wachen Nachts weinend auf.

Eine andere schreit immer rum, hört man sogar unten wenn man die Kinder abholt.

Wir haben weiter Lehrerinnen die ihren Beruf verfehlt haben, als Wüstenführer wären diese besser dran.

Und das Schlimmste....man ist dem ausgeliefert, die Schulleitung weiß es und kann nichts machen ausser reden usw. Und wehe man sagt was, dann leidet das Kind nochmehr.

Wie gesagt, wir haben ein riesen Glück bisher. So wie Du es machst, ist es doch auch für Lehrerinnen schöner, ich denke eine gute Basis macht auch mehr Spaß auf Arbeit. Kann nicht verstehen warum manche so verbiesterte Menschen sich einen so empfindlichen Beruf aussuchen der für Kratzbürsten nicht gedacht ist.

WEiterhin viel Spaß und bleib so wie Du bist, Du bist sicher für die Kinder ein Grund die Schule auch mit Spaß betrachten zu können ;-)

Beitrag von frechdachsie 07.04.11 - 09:31 Uhr

Mein Großer ist jetzt 2. Klasse und hat eine ach was sage ich alle seiner Lehrerinnen in der Schule sind hervorrangend. Er hat ADHS und ist in einigen Bereichen schwierig, welches sich aber sehr gebessert hat und das ist gerade in der Schule auch Dank der Lehrer. Sie nehmen ihn so wie er ist, bestärken ihn und helfen ihm. Rundum sehr gut einfach auch auf der zwischenmenschlichen Ebene.

Ich hoffe mein mittlerer bekommt auch so gute Lehrer wenn er dies Jahr zur Schule kommt.

Gruß Frechdachsie

Beitrag von anira 07.04.11 - 10:04 Uhr

als ich noch schülerin war hatte ich gute lehrer
sehr nette
senr strenge sehr chaotische
aber sie waren toll
imemr für einen da und das ohr offen so ging es meine gnaze schulzeit hindurch
bei meinem sohn bin ich auch recht locker
und sehe einfach drauf
ob die chemie passt
die 1te klasse lehrerin meines sohnes
mit der konnte ich so gar nicht
aber ich konnte nicht mit ihr
mein sohn liebte sie
deswegen hielt ich mich einfach zurück und hab mir mein teil gedacht.

als mutter wünscht man sich natürlich das beste und tollste usw
und wenn es nicht das erträumte ist dann steht man wohl dauernd vor den lehrern, man muss abwägen, bis jetzt kommt mein sohn gut durch und ich war noch nie bei den lehrern um irgend wie die welle zu machen

obwohl ich einmal kurz davor war
mein sohn hat sich mal auf den weg von schule in die schulbetreung um 11:15 wirklich schwer verletzt
der ist richtig böse hingefallen mit offenen stellen usw also richtig richtig böse
man hatte es nicht nötig mich anzurufen
erst kurz bevor er eh heimgekommen wäre
man gab mir am tele so die info das er hingefallen wäre und verharmloste das noch
ich dachte mir für was haben die denn nun angerufen
ja bis ich meinen sohn dann sah
er konnte nicht laufen nur humpeln , mehre offene stellen die imemr wieder stark nachbluteten
ich rief meinen mann an damit er dann zum arzt kam
mein sohn konnte 1 woche nicht laufen
das war so der moment wo ich mir dachte ich geh da mal hin und mach die ne runde flott...
Ich Rief aber auch nur am anderen morgen an und gab bescheid das er zuhause ist und bleibt und das der Schulunfall ( warum auch immer das schmeckte denen gar nicht) der Kia gemeldet hat usw
damit war das thema durch

Beitrag von doro16 07.04.11 - 10:33 Uhr

Hallo Anna!

Ich habe zwar (noch) keine Kinder im Schulalter, aber ich kann von meiner eigenen 18 jährigen Schul- und Unizeit berichten.

Die Lehrer/Professoren, die menschlich und fachlich gut waren und die Spaß an ihrem Beruf haben und es schaffen Schüler/Studenten zu motivieren, kann ich an einer Hand abzählen.

Was mir in diesen 18 Jahren alles passiert ist, darüber könnte ich einen ganzen Roman schreiben.

Kurz gesagt, nein, es gibt nicht nur böse und unmotivierte Lehrer, aber in meinem Leben war die Zahl derer deutlich höher, als die der guten und motivierten.

LG
Doro

Beitrag von brotli 07.04.11 - 10:52 Uhr

das hast du gut auf den punkt gebracht so.

#pro
meine beiden ersten kinder hatten in der grundschulzeit top lehrer !
mein jüngster hatte bereits einen ganz schlechten start mit schulwechsel hinter sich.
die lehrer haben mich wirlich sehr geschockt. blind , taub, keinerlei interesse an überhaupt etwas. und ja , teilweise sehr böse den kindern gegenüber.
meine einstellung war , schule soll kein MUSS sein, sondern auch gern besucht werden. das hatte ich meinen kindern immer vermittelt, aber mein kleiner kam nachhause und meinte, die sind böse, da geh ich nicht mehr hin. und zack....hatte ich einen erstklässler zuhause der schule schrecklich fand und weinte und nie wieder hin wollte und es hat niemanden interessiert.
er war auch nicht der einzige mit diesen problemen da, aber auch das interessierte niemanden.
die neuen lehrer an der neuen schule hatten ganze arbeit geleistet um ihn davon zu überzeugen doch wieder in eine schule zu gehen und das es auch spass machen und schön sein kann.
also...es gibt auch tolle lehrer...nur leider nicht überall.
l.g.

Beitrag von maeuschen1980 07.04.11 - 11:01 Uhr

Hallo Anna,

also ich mag die Lehrerin meiner Tochter! Emilie geht in die erste Klasse und es war bis vor zwei Monaten wirklich schwierig mit ihr, weil sie sich einfach an keine Regel halten wollte und ständig Theater gemacht hat.

Aber anstatt sie abzuschreiben und sie ständig anzumeckern hat sie sich mit mir in Verbindung gesetzt, mit uns über Lösungen und Motivation gesprochen. Wir stehen auch heute noch über das Hausaufgabenheft ein- bis zweimal die Woche in Kontakt und sie gibt mir Bescheid, wies mit meiner Tochter so läuft (der müsste ich nämlich alles aus der Nase ziehen und bekäme doch keine klare Antwort).

Ich könnte mir keine bessere Lehrerin vorstellen!

LG Julia

Beitrag von loonis 07.04.11 - 12:23 Uhr




Ich denke es gibt überall schwarze Schafe ...

Unser Großer geht in d.2.Klasse u. wir sind sehr zufrieden ,alles
sogar besser als erwartet ...

Seine Klassenlehrerin ist recht" forsch" ,spricht an ,was es
zu sagen gibt u. gut ist ...
Mein Mann ist im Elternbeirat ....wir sind somit recht gut informiert...

Ich könnte mir niemals vorstellen als Lehrerin zu arbeiten...
ich sage nur ...HUT AB!....

Ich bin Krankenschwester ,meinen Job möchte sicher auch
nicht jeder machen *gg*...

UND JAAAA....
"unter den Eltern gibt es auch wirklich schlimme Ekelpakete "...
da stimme ich Dir voll zu.

LG Kerstin

Beitrag von anarchie 07.04.11 - 15:19 Uhr

Huhu!

Nö!

Die Lehrerin meiner Tochter ist SUPER!
Die Leherin meines Sohnes ne pädagogische und menschliche Katastrophe!
Es ist wie überall, es gibt gute und schlechte..

Und ich habe nicht generell was gegen Lehrer, ich hab ja Einen geheiratet;-)


lg

melanie mit 4 Mäusen(8,7,3,1)

Beitrag von bambolina 07.04.11 - 21:52 Uhr

Hallo Anna

das hier ist ein Forum, wo man Probleme austauscht.
Da wird nicht über die lieben Lehrer gesprochen, sondern über die Bösen, nicht über die lieben Schwiegermütter, sondern über die Bösen - usw.

Es ist einfach so. Wie hatten auch tolle Lehrer, aber in der 3. und 4. hats uns halt voll mit den pädagogisch Unfähigen erwischt.

Glaub mir, ich kenne auch einige Eltern, von denen ich mir als Lehrer wünschen würde, sie nie kennengelernt zu haben.
Es gibt überall solche und solche - leider.

liebe Grüße
bambolina