wie seht ihr das??? ich finde es so unfair...

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von schokoladeneismitsoße 07.04.11 - 09:01 Uhr

guten morgen...

folgende geschichte bei mir auf der arbeit..

ich bin sehr gut mit der frau vom chef befreundet,eigentlich verstehen wir uns da alle gut.
sie hat mir und noch einer anvertraut das er mit einer kollegin fremd gegangen ist...über monate, emails,treffen usw...er sagt zwar im bett war nichts,aber glaubt ihm keiner weil sie was anderes sagt...


jetzt wurde diese kollegin dazu bewegt zu kündigen!!! sie macht ihren job wirklich sehr gut,und sollte sich da auch weiterbilden um höheren posten zu bekommen usw...jetzt wird ihr das alles genommen,weil die ehefrau sie da nicht haben möchte.
der mann,der eigentlich die verantwortung hat,hat keine konsequenzen.die frau hat ihm verziehen,er hat ihr ein auto geschenkt,waren im urlaub ...alles wieder gut!!!die andere war single und ist es immer noch,und hat sich zwar an einen verheirateten mann ran geschmissen,aber ER hätte sagen müssen ...stop!!! und nicht sie.

jetzt geht sie im mai und der chef teilt ihre arbeit auf uns auf,was ich total unfair finde,wegen ihm geht sie, also soll er ihre touren fahren oder seh ich das falsch.er macht es auch nur weil er denkt es weiß niemand sonst ausser ich und noch die andere kollegin.ich sehe nicht ein das ich mehr arbeiten soll,nur weil er sein schw... nicht unter kontrolle hat.kann es aber nicht laut sagen,weil es ja keiner wissen darf...

also ich finde das hätte alles nicht sein müssen....

Beitrag von der.maulwurf 07.04.11 - 09:08 Uhr

Hallo.

Ich sehe das etwas anders als du.
Zum Fremd gehen gehören immer ZWEI.
SIE hätte also genau so NEIN sagen können, zumal sie ja gewusst hat, das er verheiratet ist. Also hat sie nun selbst Schuld, wenn ihr alle Möglichkeiten Kariere zu machen genommen werden. Sowas kann man sich vorher denken.

Und, das seine Frau dank Auto und Urlaub wieder zurück zu ihm kommt, bzw ihm vergibt ist ja echt armselig. Dann denkt er "Die Alte steht nur auf Kohle und Teure Geschenke, und sobald sie die bekommt, kann ich machen was ich will" Tolle Ehe.....

Das ihr dadurch nun mehr Arbeit habt, ist auch nicht okay.
Aber da müsst ihr wohl durch. Ich allerdings würde mich vielleicht sogar nach was neuem umsehen, wenn es da so zugeht.

Gruß Mauli

Beitrag von bruchetta 07.04.11 - 09:10 Uhr

Ich finde ihr Ausscheiden aus der Firma eine logische Konsequenz.
Es ist völlig klar und auch für mich nachvollziehbar, dass die Ehefrau die Ex-Geliebte dort nicht mehr sehen möchte.

Und ja, sie hätte STOP sagen müssen, nicht nur er.
Er ist der Chef und der letzte, der geht. So ist das nun mal.

Die Kollegin hat sich auf das heiße Parkett begeben und muß nun die Konsequenzen tragen.

Dass Du keine Lust auf Mehrarbeit hast, kannst Du ihm ja mitteilen.

Beitrag von josephine2003 07.04.11 - 09:17 Uhr

Weder dein Chef noch seine Frau können berufliches und privates anscheinend wirklich trennen, der eine vögelt die Belgeschaft, die andre plaudert innerhalb der Belegschaft.
Beides keine feine Art.

Letztendendes ist es doch so - deine Kollegin weiß nun warum man den Grundsatz "never fuck the company" beachten sollte (ehrlich es ist selten dämlich den verheirateten Vorgesetzten zu vernaschen und zu denken, dass das keine Folgen im Falle des Auffliegens gibt! Wenn ich in einem Abhängigkeitsverhältnis der Abhängige bin mach ich das aus reinem Selbstschutz nicht) und auch dein Chef wird im privaten sein Fett wegbekommen haben.

Aber euch als Belegschaft steht es nicht zu den moralischen zu spielen - warum auch immer die Kollegon gekündigt hat oder kündigen musste ist deren Bier. Wenn es möglich ist ihre Arbeit (zumindest kurzfristig) aufzuteilen dann ist das so - wenn es euch mittelfristig unmöglich ist, dann müsst ihr deshalb (und nur deshalb)- mit eurem Chef reden falls dieser eine Ersatzkraft für den Ausfall nicht plant.

Ihr seid nicht die moralische Instanz - ihr seid die Arbeitnehmer die loyal der Firma und auch deren Vorgesetzten eure AV's zu erfüllen habt.

Beitrag von pupsismum 07.04.11 - 09:41 Uhr

>>und auch dein Chef wird im privaten sein Fett wegbekommen haben. <<

Da kann er ja froh sein, wenn das nur im Privaten geschehen ist. Mein ehemaliger Vorgesetzter sah sich vor einer Vielzahl von Kollegen einer riesigen Szene ausgesetzt, die seine Frau abgeliefert hat. Das war so eindrucksvoll, davon wird heute (viele Jahre später) noch gesprochen.;-)

Beitrag von kate75 07.04.11 - 09:25 Uhr

Genau deshalb einer meiner Grundsätze: "Never f... the company!"

Insbesondere nicht in kleinen Unternehmen (fliegt viel schneller auf) und schon gar nicht Ranghöhere und/oder den verheirateten Chef/Vorgesetzten. Das hätte auch für Deine Kollegin absolut absehbar sein müssen, dass sie da den Kürzeren zieht!

Muss mich da den anderen anschließen: Zu einer Affäre (auch Beziehung) gehören immer 2 und BEIDE haben die Möglichkeit - ggf. die Pflicht - "nein" zu sagen. Und BEIDE tragen die Konsequenzen - in Eurem Fall musste der Chef (tief) in die Tasche greifen und die Kollegin hat Ihre Karriere(chancen) verspielt. That´s life!

Der Versuch des Hochschlafens ist hier wohl gehörig gescheitert...

Und wenn Du/Deine anderen Kollegen die Mehrarbeit nicht übernehmen wollt, müsst Ihr das wohl ansprechen. Ich bezweifle allerdings den Erfolg, Du/Ihr könnt ja schlecht das Vertrauen der Frau vom Chef missbrauchen, die Dir/Euch in selbigem von der Affäre ihres Mannes erzählt hat. Dann hast Du/habt Ihr Chef & die Frau vom Chef gegen Dich/Euch, das wird Dir/Euch wohl auch kaum weiterhelfen...

Beitrag von pupsismum 07.04.11 - 09:36 Uhr

>>aber ER hätte sagen müssen ...stop!!! und nicht sie. <<

Falsch, zum Fremdgehen gehören immer zwei. Sie hat doch auch gewusst, dass er verheiratet ist und wer so blöd ist und sich mit dem verheirateten Chef einlässt, der muss dann eben auch damit rechnen, dass er keine Zukunft dort hat, wenn das auffliegt.

>>jetzt geht sie im mai und der chef teilt ihre arbeit auf uns auf,was ich total unfair finde,wegen ihm geht sie, also soll er ihre touren fahren oder seh ich das falsch<<

Allerdings siehst du das falsch. Er ist der Chef und entscheidet über die Aufgabenverteilung.

<<ich sehe nicht ein das ich mehr arbeiten soll,nur weil er sein schw... nicht unter kontrolle hat<<

Aber wenn die Kollegin aus anderen Gründen gehen würde, wäre das in Ordnung? Also ist deine Arbeitsmotivation abhängig von der Moral deines Chefs?

>>also ich finde das hätte alles nicht sein müssen.... <<

Müßig, sich darüber Gedanken zu machen, schließlich ist das alles jetzt schon so gelaufen.

Wenn dir die Verhältnisse in diesem Unternehmen nicht zusagen, bleibt dir nur übrig, dich nach einem anderen Arbeitgeber umzuschauen.

Ja ja, es heißt ja nicht umsonst "Never fuck the company".

Beitrag von siomi 07.04.11 - 09:40 Uhr


Das Ausscheiden in der Firma geht völlig in Ordnung. Es gehören immer zwei dazu!

Selbst Schuld wenn man den eigenen Chef vögelt!

>>jetzt geht sie im mai und der chef teilt ihre arbeit auf uns auf,was ich total unfair finde,wegen ihm geht sie, also soll er ihre touren fahren oder seh ich das falsch.<<

Geht es noch??? Du bist dort angestellt, nicht Familienmitglied! Er kann die Arbeit aufteilen wie es ihm passt!

Beitrag von seelenspiegel 07.04.11 - 09:45 Uhr

Wenn ihr in ein paar Wochen merken solltet, dass es vom reinen Arbeitsvolumen nicht machbar ist, dass die Arbeit nur aufgeteilt wurde anstatt die Stelle neu zu besetzen, könnt ihr euer Anliegen vorbringen, aber nicht von Anfang an die Backen aufblasen, nur weil Ihr/Du eigentlich nur keinen Bock habt.


Fair und unfair .... das ist irrelevant. Zudem könntest Du es durchaus auch als Chance sehen selbst ein Stück weiter zu kommen....man wächst schliesslich an den bewältigten Aufgaben.

Ich wünsche Dir alles Gute.


Beitrag von cinderella2008 07.04.11 - 10:34 Uhr

Hallo,

auch wenn Ihr Euch alle gut versteht. Er ist der Chef und hat das Sagen. Warum er die Kollegin entlassen hat, geht die Belegschaft nichts an.

Wenn den verbleibenden KollegInnen die Arbeit zu viel wird, müsst Ihr den Chef darauf ansprechen, dass er wieder jemanden einstellt.

Eine Bewertung seiner Affäre ist jedoch für die Belegschaft tabu. So ist das nun mal, wenn Frau sich mit dem Chef einlässt. Die Frau zieht am Ende den Kürzeren und muss gehen. Heißt ja auch nicht umsonst: "Never fuck the company!"

Cinderella

Beitrag von badguy 07.04.11 - 10:35 Uhr

Törö, ein lauter Puster in die Tüte.

Er trägt die Verantwortung? Beide tragen die Verantwortung. Mit dem Chef zu vögeln heißt im Normalfall zu verlieren, wenn es hart auf hart kommt.

Er vögelt durch die Belegschaft, sie trascht durch die Belegschaft, wie sagt man zu so was? Gleich und gleich gesellt sich gern.

Das einzige Opfer in der Kiste seid ihr und was euch angeht, hat Seelchen doch recht.

Beitrag von pearljen 07.04.11 - 11:47 Uhr

Hm, also für mich ist das ehrlich gesagt, die logische Konsequenz!

Deshalb: vögel nie mit Deinem Chef! #augen

Beitrag von anyca 07.04.11 - 17:52 Uhr

Du hast einen Arbeitsvertrag, wo drinsteht, was und wieviele Stunden Du zu machen hast. Alles andere - warum wer gegangen ist - ist nicht Dein Bier. Und ja, die Kollegin ist selber schuld.