Private Pratice - Sam

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Forum: Medienwelt

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Beitrag von melle0981 07.04.11 - 10:04 Uhr

Hi!

Was meint ihr?
War es ok, was er mit dem Pädophilen gemacht hat? Mit dem Wissen, dass er Kinder anfasst, ihn bei der OP sterben lassen?

Ich weiß nicht so wirklich, wie ich moralisch dazu stehe, deswegen freue ich mich über eure Meinungen!


LG
Melle

Beitrag von schnubbi83 07.04.11 - 10:42 Uhr

Hey..

Vielleicht ist meine Meinung etwas hart...Aber ich bin der Meinung , dass er eine gute Entscheidung getroffen hat!
Ich würde es persönlich wohl nicht über mich bringen ein Menschleben aus zu löschen ABER Für mich haben Pädophile keine Daseins Berechtigung in der Gesellschaft!

LG

Schnubbi83

Beitrag von mauseannie 07.04.11 - 11:40 Uhr

Jaja, der hypokritische Eid... *irony off* (fuer die Ueberschlauen hier: Nein, ich habe mich nicht vertippt.)

Nein, natuerlich war das falsch. Es steht niemandem zu ueber Leben und Tod zu unterscheiden, egal wer da jetzt auf dem OP-Tisch liegt.

Beitrag von schnubbi83 07.04.11 - 19:52 Uhr

"Nein, natuerlich war das falsch. Es steht niemandem zu ueber Leben und Tod zu unterscheiden, egal wer da jetzt auf dem OP-Tisch liegt. "

Warum?? Kinderschänder entscheiden im gewissen Maße auch über ein fremdes Leben und zerstören dieses!

Beitrag von carlotka 07.04.11 - 20:29 Uhr

Das hinkt ein bisschen...In einem Rechtsstaat steht es uns nicht zu, darüber zu entscheiden. Einem Kinderschänder nicht, uns aber genauso wenig.
Und die Aufgabe des Arztes ist es ganz klar Leben zu schützen.
Kinderschänder hin oder her.

Beitrag von mauseannie 08.04.11 - 12:08 Uhr

Und wenn man es dann mit ihnen genauso macht, ist man besser als sie weil...?

Beitrag von lina-26 07.04.11 - 10:57 Uhr

Ich find´s richtig.
Habe selbst eine Tochter und ich mags mir nicht vorstellen...aber wenn dann würde ich dem Typen glaube ich auch den Tot wünschen.

Es gibt so viele Fälle , nicht nur Kinderschänder...

BSP. Vor kurzem kam bei uns ein junger Familienvater bei einem Autounfall um Leben. Der wollte dies Jahr heiraten, war mitten beim Hausbau und einen kleinen Sohn hat der auch.

Irgendwelche Idioten sind dem Hinten mit 200 Sachen aufs Auto geknallt, hat sofort gebrannt und er ist ist verbrannt.

Und die Typen? Sie leben weiter, die Verletzungen heilen, klar der Druck lastet auf der Seele...aber was hat die zurückgebliebene Familie?
Schmerzen, Kummer, Sorge...keinen Ehemann, keinen Vater mehr.

Warum dürfen diese Menschen weiter leben? Die haben unverantwortlich gehandelt, sind 200 statt erlaubten 120 gefahren...

Klinkt vielleicht sehr hart, aber wie gesagt es gibt viele Fälle im Leben und ich kann Sam gut verstehen

Beitrag von carlotka 07.04.11 - 11:18 Uhr

Nein!
Er ist Arzt. Als solcher hat er die Pflicht Kranken zu helfen, nicht sie zu schädigen. Es steht ihm nicht im Geringsten zu zu urteilen und ganz besonders nicht ein Leben zu beenden.
Er hätte die OP nicht machen dürfen, zur Polizei gehen müssen.
In meinen Augen war seine Handlung sehr verwerflich.

Beitrag von bensu1 07.04.11 - 14:42 Uhr

so isses #pro

der hippokratische eid verpflichtet den arzt, auch unmenschen bestmöglich zu behandeln.

lg
karin

Beitrag von wirsindvier 07.04.11 - 12:09 Uhr

Hallo

nein, war nicht korrekt!

Auch wenn es jetzt nur eine Serie ist, aber leider sehen sich viele Ärzte im realen Leben, vorallem Chirurgen als "Götter in weiß" #augen

lg

Beitrag von purpur100 07.04.11 - 13:47 Uhr

na ja, eine gewisse Macht haben sie ja.....

Beitrag von ajl138 07.04.11 - 12:14 Uhr

Nein,es war nicht korrekt,er ist Arzt und hatte eigentlich auch nicht den emotionalen Bezug für solch eine "Kurzschluss"entscheidung.

Doch ich kann auch Marianne Bachmair verstehen,und wüsste nicht,wie ich reagieren würde,wenn ich in solch einer Situation die Chance hätte mich derart zurächen.

Beitrag von snoopster 07.04.11 - 17:05 Uhr

Hallo,

ich finde ja, dass der Pädophile da fast zu gut dabei weggekommen ist.
Er ist krank und stirbt bei ner OP. Super. Nie einer weiß, was er getan hat.

Ich hätte ihn überleben lassen, und mit den Opfern geredet, dass die ihn anzeigen. Und dann hätte er hoffentlich seine gerechte Strafe bekommen.

LG Karin

Beitrag von dornpunzel 07.04.11 - 20:38 Uhr

Wie sollte das in Ordnung sein? Ein Polizist kann auch nicht hergehen und jemanden erschießen, nur weil er die Möglichkeit dazu hat.
In diesem Fall ist es beinah noch schlimmer, weil Sams Tat im direkten Kontrast zu seinem Eid steht. Mit der Entscheidung Arzt zu werden, entscheidet man sich dafür, Leben zu erhalten. Egal wessen Leben, egal unter welchen Umständen. Wie wäre es wohl, wenn jeder Arzt erstmal überlegen würde, ob der, den er auf dem Tisch liegen hat das Leben verdient?

Trotzdem finde ich es gut, dass sich auch auf der so sauberen Weste Sams ein dunkler Fleck findet. Hätte ich nicht unbedingt erwartet, aber es macht ihn noch menschlicher.

Beitrag von kleiner-gruener-hase 07.04.11 - 21:01 Uhr

Nein, er ist Arzt und hätte als Arzt handeln müssen. In dem Moment wo er den Kinderschänder hat sterben lassen hat er als Vater gehandelt. Verständlich, aber falsch!