Wie tod des Haustieres erklären!!!

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von trixie04 07.04.11 - 10:08 Uhr

Hallo zusammen....

wir haben wüstenrennmäuse, die schon ziemlich alt sind, gut 5 jahre.
gestern ist eine gestorben und weil mein kleiner (fast 3) sie täglich füttern darf, ist ihm aufgefallen, dass "silvester" nimmer da ist.
ich hab ihn beerdigt, wollte aber nicht, dass er es sieht, da er schlimm aussah....
jedenfalls hab ich ihm gesagt, dass er jetzt beim lieben gott im himmel ist und es ihm gut geht.
er hat dann gemeint, ganz oben auf den wolken beim lieben gott!?
und ich habs bejat....findet ihr das falsch???

mein mann hat gemeint, ich hätte es anderes machen sollen, wie hat er mir dann aber net gesagt!!!

wir haben noch mehr haustiere und er wird ja auch älter, aber ich habs von daheim aus auch so gesagt bekommen.....

wie macht ihr das???

LG und danke, Trixie

Beitrag von sunnymoon 07.04.11 - 10:21 Uhr

Hallihallo,

also erstmal denke ich ist es ok, wie du das gemacht hast.

Als unser Hamster bzw. der Hamster meiner Tochter starb, war sie 4.

Ich hab es ihr gesagt, woraufhin sie sehr geweint hat#heul. Aber sie wollte ihn

nochmal sehen und dann haben wir ihn in einen Karton gepackt und meine

Tochter hat noch ein gemaltes Bild mit reingelegt.#verliebt

Wir haben den Hamster dann gemeinsam im Garten vergraben und Gänseblümchen draufgelegt.#blume

So konnte meine Tochter gut damit umgehen.

Manchmal legt sie heute noch Blümchen an die Stelle, was ich sehr süß finde.

Viele liebe Grüße
sunnymoon#sonne

ps Wir haben natürlich auch einen neuen Hamster.;-)

Beitrag von anira 07.04.11 - 10:43 Uhr

ich finde das hier immer sehr schön und hilfreich und denke so kann man das auch erklären
seid ihr denn nicht gläubig oder was stört deinen mann?


Die Regenbogenbrücke



Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken,
und es ist warmes schönes Frühlingswetter.

Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.

Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.

Es hat Dich gesehen.
Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen,
nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.

Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres,
das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...

Beitrag von misslila 07.04.11 - 13:38 Uhr

das ist ja schön

Beitrag von littleschnecki 13.04.11 - 11:13 Uhr

Hallo

danke danke danke

gestern musste ich meinen geliebten Mexx über die Regenbogenbrücke schicken und ich bin so fertig..

er fehlt mir so...

danke für die tollen Worte.

LG jasmin und #hund Neela (2) auf dem Sofa liegend und #hund Mexx (R.I.P. 12.04.2011 und #hund Anka R.I.P. 24.02.2010) fest im Herzen

Beitrag von berry26 07.04.11 - 11:46 Uhr

Ich glaube das sollte jeder so machen wie er meint. Mein Sohn ist schon oft mit dem Tod konfrontiert worden. In seiner Krippe wurde aus dem Aquarium "Fischsuppe" weil der Heizstab durchheizte. Diese Tiere sahen RICHTIG schlimm aus. Unsere Katze wurde überfahren und der Opa schlachtet regelmäßig Hasen, was mein Sohn auch beobachten durfte.

Er wächst also in einer Welt auf, in der der Tod "alltäglich" ist und einfach zum Leben dazugehört. So haben wir es ihm auch von Anfang an erklärt. Bisher ging es hier "nur" um Tiere und nie um Menschen. Ich denke das wird dann nochmal etwas anderes sein aber im Grunde finde ich diese "Tabuisierung" des Todes und des Sterbens nicht richtig und auch nicht gut.

LG

Judith

Beitrag von misslila 07.04.11 - 13:36 Uhr

Hallo,

also ich finde es gut, wie du es gemacht hast.

Du wir mussten letzte Woche eine unserer Katzen einschläfern lassen, und das war auch noch die liebste schmusekatze meiner Tochter (1,5J).

Ich hatte ihr halt gesagt

"Die Chablis ist krank, der geht es gar nicht gut. Wir bringen sie morgen zum Arzt. Dort wird sie einschlafen!"

Gut so wirkl. nachfragen kann sie noch nicht. Abends beim beten hab ich ihr dann auch gesagt, dass die Chablis jetzt vom himmel aus auf sie aufpasst.


Das beste ist meinen Mann hatte ich zuvor gefragt, wie wollen wir das der kleinen beibringen. Seine antwort war, bring die Katze weg und gut ist. Da hab ich, aber ihm auch gesagt, dass das schlimmer ist, als wenn man den Kinder, das einfach schön erklärt. Naja udn dann hab ich es auf meine Weise durchgezogen und ihm gesagt was ich gesagt hab ;-)

Ich bin auf dem Bauernhof groß geworden und da wurde es uns auch so gesagt, auch die Tiere, die zum Essen geschlachtet wurden, für die haben wir dann abends immer gebetet, dass die einen schönen Platz im Himmel finden. Ich fand das als Kind immer toll!

vlg
misslila

Beitrag von martina75 08.04.11 - 14:44 Uhr

Hallo,
so haben wir es unserem Großen, er war damals 5,5 Jahre alt, auch gesagt, als wir unseren Hund haben einschläfern lasssen müssen. Er hat sich dann vorgestellt, daß unser Hund auf den Wolken spazieren geht. Ca. 1 Woche nach dem Tod unseres Hundes ist der Opa seiner Freundin gestorben. Als ich ihm das dann auch erzählt habe und dann auch gesagt habe, daß der Opa jetzt im Himmel ist, kam ein erleichterndes "Das ist ja gut!" von ihm. Meine Rückfrage nach dem "Warum ist das gut, daß der Opa von Lena jetzt auch im Himmel ist?" kam die Erklärung, daß dann ja der Opa seiner Freundin sich um unseren Hund kümmern könnte, dann wären beide nicht so alleine. Das fand ich einfach nur süß.
LG,
Martina75