Genitalfehlbildung

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von fradec 07.04.11 - 12:48 Uhr

Hallo...

...mein Sohn leidet seit seiner Geburt an einer Hypospadie...ist ein Grenzfall...also die harnröhre endet noch im Eichelbereich. Leider ist es nun so, dass der Penis gekrümmt ist...also Schaft ist normel entwickelt, aber der Glants ist abgeknickt.
Nun meine Frage...hat irgendjemand Erfahrung bezüglich der Uni-Kinderklinik in Jena in Verbindung mit diesem Thema?

Oder hat überhaupt jemand auch solche eine OP machen lassen müssen, bei dem der Penis korregiert wurde? Bin über jede (beruhigende) Antwort dankbar.

VG Franzi

Beitrag von stefannette 07.04.11 - 14:12 Uhr

Mein Sohn (jetzt 5 1/2) hat auch eine Hypospadie 1° also nur leicht. Auch sein Penis ist gekrümmt. Der Urologe meint aber,das er trotzdem damit "alles machen" kann. Wenn er selber den Penis später doch operieren lassen will,dann ist das auch möglich.
Laß Dich aber wirklich beraten,welcher Arzt da Erfahrung hat. Denn der Ausgang der OP ist ja wichtig!#liebdrueck
Kannst mir auch in der Vk schreiben,wenn Du willst!
LG Annette

Beitrag von nan75 07.04.11 - 15:09 Uhr

Hallo Franzi,

mein Sohn ( wird im Mai 7 Jahre) hat eine Hypospadie glandis 0-1 Grades. Wir haben in bei Prof. Hadidi vorgestellt, der hätte zu einer Op geraten aber nur aus kosmetischen Gründen... . Wir haben noch nichts machen lassen . Googel doch mal es gibt do ein paar Hypospadie Foren vielleicht findest du da was über Jena heraus.
LG
#winke

Beitrag von mother-of-pearl 08.04.11 - 16:16 Uhr

Mein Sohn hatte eine Hypospadie 2. - 3. Grades. Also schon recht heftig. Und auch eine Penisschaftverkrümmung. Alles wurde - vor 12 Jahren! - in Krefeld operiert, von Prof. Dr. M. Westenfelder, der heute aber m.W. nicht mehr operiert. Das Ergebnis war super - heute sieht alles prima aus, fast normal. Nur dass er eben beschnitten ist. Aber das hat ja auch eine Menge Vorteile.

Bevor er in Krefeld operiert wurde, haben wir ihn - aus Unwissenheit - hier in unserer Stadt von einem "Feld-Wald-und-Wiesen-Kinderchirurg" operieren lassen. Leider ist es schief gelaufen, es ist eine Fistel entstanden, welches allerdings sowieso eine recht häufige Komplikation ist. Dann muss eben nochmal operiert werden. Der Aufenthalt im KH, in dem niemand so recht Ahnung von dieser Art Fehlbildung hatte, war allerdings die Hölle!
Ganz anders war es dann in Krefeld, wo wir kinder-urologisch hervorragend betreut wurden.

Was ich damit sagen will: Sucht euch für die OP unbedingt einen Operateur und ein Krankenhaus, wo man mit solchen Sachen Erfahrung hat und darauf speziealisiert ist! Ob das in Jena der Fall ist, weiß ich nicht; aber das kann euch ja gewiss jemand sagen.

Ansonsten: Alles halb so wild! Nicht vergessen, dass es sich hier "nur" um eine halbwegs kosmetische OP handelt, und nicht um eine schwere OP an einem lebenswichtigen, inneren Organ. Also, keine Panik ;-)

Viel Glück!
LG

Beitrag von fradec 14.04.11 - 21:04 Uhr

Vielen Dank für Eure lieben Antworten. Jena ist darauf spezielisiert und unsere Kinderchirurgin, die uns dahin überwiesen hat, arbeitet immer mit denen dort zusammen. Bis jetzt hatte sie dort nur sehr gute Ergebnisse.

Ich hoffe, es läuft alles seinen geregelten Gang. Werde Euch berichten, sobald wir es überstanden haben.

LG Franzi

Beitrag von fradec 24.07.11 - 22:13 Uhr

So...wir haben endgültig alles hinter uns gebracht...mein sohn hat alles super gut überstanden..die woche we war schon anstrengend, aber er hat es gut gemeistert.

ich kann nur allen mutz machen und sagen, jena ist erine top-klinik! super nette und erfahrene ärzte...tolle schwestern...gute bedingungen!

wer nochmal genaueres wissen will...einfach melden!
LG