Hilfe Kinderbetreuungskostenzuschuss Jugendamt

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von neele79 07.04.11 - 13:02 Uhr

Hallo,
bin grad fix und fertig, meine kleine Tochter Johanna ist derzeit in der Krippe und wir bekommen einen Zuschuss vom Jugendamt zu den Betreuungskosten. Hierzu kurze Info mein Mann studiert und ich arbeite . . .Ab August gehe ich ja jetzt wieder in Mutterschutz und dann in Elternzeit. Meine Maus ist aber so glücklich, dass ich sie keinesfalls ganz aus der Krippe nehmen will. Jetzt sagt die Frau vom Jugendamt sie weiss ja auch nicht wie das rechtlich ist aber ich soll ab Ende Juli, da läuft die Bewilligung des Zuschusses ab, mich um beide Kinder kümmern und hätte dann keinen Anspruch mehr, das bedeutet für mich ich muss die Kleine hier rausnehmen nen neuen Regelplatz suchen und für das neue Baby einen Krippenplatz, den hätte ich in meiner Krippe schon und das für den halben Preis(Geschwisterrabatt). Finde das irgendwie seltsam kennt sich hier jemand aus hat Erfahrungen oder so??? Ich meine wenn sie wenigstens einen Teil übernehmen könnten . . . gibt es da ne Rechtsgrundlage meine Krippenleiterin versteht so ne Haltung auch nicht weils für unsere Maus ja schlecht wäre jetzt wo sie so eingewöhnt ist dieses hin und her und das wegen 5-6 Monaten . . . .

L Gr.

Beitrag von manana85 07.04.11 - 13:07 Uhr

Huhu,
dann Reduziere die Stelle doch,d ass deine Kleine noch in der Kita bleibt! Das könnt Ihr sicherlich dann auch alleine bezahlen!
Komisch die Aussage vom JA, wir haben auch einen Anspruch, obwohl ich in den Mutterschutz gehe!
LG

Beitrag von neele79 07.04.11 - 13:11 Uhr

Hallo, vielen Dank für deine Antwort. Habt ihr ehrlich? woher kommst du . . . bin mir auch etwas unsicher ob diese Aussage verbindlich ist. Weiss aber nicht genau wo ich mich hierüber informieren kann. . . bei unserer Krippe geht nur ganztags oder garnit. . . . das ist der Mist und das sind 300 Euro mehr monatlich und das bei der einbuße wegen Elterngeld. . . das wird echt schwierig

L Gr.

Beitrag von corry275 07.04.11 - 13:22 Uhr

Je früher, dass Bewilligungsverfahren läuft umso besser.

Würde den Antrag jetzt schon stellen und am Besten für die zweite Maus gleich mit (ab Januar oder so). Wobei mich das jetzt auch wundert, da ja ansonsten das JA bei unseren Geschwisterkindern im Kindergarten den Zuschuss auch immer streichen müsste.

Vielleicht hat auch die Tante keine Ahnung. GGF.s würde ich mal beim Amt für Arbeit und Soziales direkt anfragen, da gibt es meine ich irgendeine Klausel im SGB XII.

LG

Beitrag von heisuse 07.04.11 - 13:33 Uhr

Das Jugendamt arbeitet nicht nach dem SGB XII sondern nach dem SGB VIII.
Derzeit hat man in Deutschland einen Anspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz, wenn das Kind 3 Jahre alt ist.
Damit bereits vorher Beiträge übernommen oder bezuschusst werden, muss ein Grund vorliegen, z.B. die Erwerbstätigkeit.
Wenn kein Grund vorliegt, warum die Eltern oder die Mutter das Kind nicht auch selbst betreuen kann, ist es derzeit bis zum Alter von 3 Jahren noch Ermessenssache des Jugendamtes, das heißt, es handelt sich eigentlich um eine freiwillige Leistung, wenn das Jugendamt die Beiträge weiter bezuschusst.
Beim Studium gibt es doch inzwischen einen Zuschlag für die Kinderbetreuungskosten - der ist wohl nicht ausreichend?
Evtl. macht es Sinn, mit dem zuständigen Sozialpädagogen im Jugendamt über den Sachverhalt zu reden und nicht mit dem Sachbearbeiter für die Übernahme der Kindergartenbeiträge.
Teilweise ist es so, dass es durchaus Fälle gibt, in denen der Kindergartenbeitrag aufgrund einer sozialpädagogischen Begründung übernommen wird - zumindest ist das bei uns so.

LG

Beitrag von corry275 07.04.11 - 13:39 Uhr

ES gibt zwei Möglichkeiten Zuschüsse zu bekommen:
1) Über das JA SGB VIII oder
2) Amt für Arbeit und Soziales nach SGB XII.

Wir haben drei Fälle, die es nach SGB XII gewährt bekommen haben.
Hab mich vielleicht etwas falsch oben ausgedrückt. Es wäre daher die Möglichkeit vielleicht, die Zeit über das alte "Sozialamt" zu überbrücken bis das JA wieder einspringt.

Wobei es ja auch immer in der Begründung der Erzieher liegt, ob das JA weiter gewährt oder nicht.

Beitrag von heisuse 07.04.11 - 13:45 Uhr

Ich meine nicht die Erzieher vom Kindergarten sondern die Sozialpädagogen vom Jugendamt. Dort gibt es ja einmal Leute, die mehr im Bereich Verwaltung tätig sind und dann wieder Leute, die vor Ort den Bedarf ermitteln und Hilfen installieren - bei uns sind das die Sozialpädagogen.

Das mit dem Sozialamt weiß ich leider nicht so wirklich - bei uns springt das Sozialamt nur im absoluten Ausnahmefall ein und ich denke, dass auch beim Sozialamt ein Grund vorliegen muss, warum das Kind in den Kindergarten oder die Krippe geht, denn ansonsten könnte man ja beim Jugendamt Leistungen beantragen.

Beitrag von corry275 07.04.11 - 13:51 Uhr

Die vom JA entscheiden ja mit, aber den Antrag stellt doch die Einrichtung.
Zumindest bei meiner Nachbarin ist das so (Tagesmutter). Sie stellt den Antrag und wartet dann, ob der genehmigt wird (passiert hier in 90% der Fälle).

Bei uns sitzen auf dem AMt leider nicht Sozialpädagogen, sondern Personen mit ganz komsichen Abschlüssen, die sich nicht wirklich auskennen (haben nicht genug SOzpäd).

Aber ich denke, dass JA würde in dem Fall schon weiter übernehmen, da ja die BEschäftigung nach dem Muschu fortgesetzt werden soll.... DArüber würde ich jetzt argumentieren

Beitrag von heisuse 07.04.11 - 14:16 Uhr

Bei uns müssen die Eltern den Antrag stellen und nicht die Einrichtung. Auch bei der Tagesmutter muss der Antrag von den Eltern gestellt werden.
Deine Argumentation, dass Du nach dem Muschu die Tätigkeit fortsetzen wirst, ist ja voll nachvollziehbar. Das Problem entsteht ja nur, wenn die Mutter erst mal eine gewisse Zeit (z.B. ein Jahr) zu Hause bleiben möchte.
Bei uns können die Beiträge dann nur übernommen werden, wenn unser Sozialpädagoge eine Begründung findet, z.B. soziale Integration des Kindes,...

Beitrag von hessimaus33 07.04.11 - 14:19 Uhr

also beiuns hat jeder anspruch auf kita platz ab 0 jahren.arbeitslose eltern dürfen ihre mäuse nur 5 h bringen.
ich hab meine grosse auch immer voll (8h) gebracht...jetzt im BV geht sie aber nur halbtags weil ich zuhause bin (meine entscheidung,könnte auch voll gehen).

früher durften die kinder auch in elternzeit voll gehen ,aber ab dieses jahr ist das so,das die kinder bis muschutz voll gehen dürfen und ab elternzeit nur noch halbtags (5h).

lg susi

Beitrag von hessimaus33 07.04.11 - 14:26 Uhr

achso um mal aufn punkt zukommen...bei uns (s-a) werden 5h vom jugendamt übernommen ob im muschutz oder in elternzeit.
ich muss zwar selbst bezahlen aber bei ner freundin ist es so und die hat 2 kinder in der kita und hat das 3. bekommen.
funktioniert ohne probleme.

LG susi

Beitrag von gruene-hexe 07.04.11 - 13:28 Uhr

Hm, das Problem dürfte sein (ich rate da gerade mit dir selber rum ), dass deine Kleine noch keine 3 Jahre alt ist. Soweit ich weiß, haben Kinder ab dem 3. Lebensjahr erst ein Recht auf einen Kitaplatz. Da du bisher gearbeitet hast, hattest du natürlich auch Anspruch darauf, nun aber wirst du zu Hause sein und könntest ja theoretisch dein Kind betreuen.
Ein einmal eingewöhntes Kind für ein Jahr (oder weniger) raus zu nehmen ist zwar blöd, aber Rechtlich gesehen muss da wohl das JA gar nichts unterstützen, da es weder nötig ist (du bist zu Hause) noch dein Kind Anspruch auf einen Platz hat (da noch keine 3 Jahre alt).

Und wenn ihr die Stunden reduziert und die Kosten alleine tragt, ginge das?

Beitrag von neele79 07.04.11 - 14:22 Uhr

Vielen Dank für eure Antworten, die Stunden kann ich leider nicht reduzieren, dass geht in der Krippe leider nicht. Habe mich jetzt hier mit unserer Kinderbetreuungsbörse in Verbindung gesetzt und die sind sehr nett und informieren sich bei der Stadt und ihrem Ansprechpartner beim Jugendamt und melden sich dann wieder . . . . schreibe dann nochmals was dabei rausgekommen ist. . .

L Gr.