Schwanger und zum 1.5. übernahme

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von katrin1989nms 07.04.11 - 13:41 Uhr

Hallo ihr lieben!

Ich bin in Moment bei einer Zeitarbeitsfirma angestellt und ich hatte vorgestern ein Gespräch mit meinem Chef wo ich in moment arbeite und der möchte mich gerne ab 1.5. einstellen.
Ich bin in der 8. Woche schwanger. Und möchte ihn das noch nicht sagen ist ja klar weil er mich sonst garnicht erst einstellt. Jetzt möchte ich aber gerne wissen.Wenn ich ihm das Im Juni oder Juli sage und denn wollte ich ihm sagen das ich das erst erfahren habe das cih schwanger bin. Kann er mein Mutterpass verlangen ???
das steht ja drin wann ich das erste mal beim FA war von daher weiß er ja das das vor meiner Einstellung war. Hat er denn irgendein Recht?
Von wegen ich hab ihn das ja verschwiegen???
Hat jemand von euch sowas schon mal erlebt??bin in moment echt bisschen schlecht drauf wegen der Sache :(

LG
Katrin mit 7+1#ei

Beitrag von corry275 07.04.11 - 13:45 Uhr

Raus kommen wird es eh früher oder später.

Würde aber noch nichts sagen, da du ja noch nicht weisst, wie es aussieht, oder?

Will den Teufel nicht an die Wand malen, aber im schlimmsten FAll sagst du es jetzt, bekommst die Stelle nicht und verlierst das Kind in der zwischenzeit (was wir nicht hoffen). Dann stehst du doppelt doof da.

Würd es verschweigen und nach der Übernahme sagen, wenn du aus dem Schneider bist...

LG

Beitrag von katrin1989nms 07.04.11 - 13:52 Uhr

Ja rauskommen darf es ja später :)
das ja nicht das ding.
Genau daran hab ich auch schon gedacht ich habe ja schon eine FG gehabt und wenn ich überlege wenn ich ihm das sage er stellt mich nicht ein und ich verlieren es denn hast du recht steh ich doppelt doof dar.

Also ich weiß zu 100% das ich eingestellt werde muss nur noch mein Vertrag unterschreiben.

Wollte halt nur wissen ob er meine Unterlagen verlangen darf wo draus ersichtlich wird das ich es schon länger weiß das ich schwanger bin.
Ich werde es erstmal verheimlichen und mal sehen wie lange mein Bauch mitspielt ;)

Danke trotzdem

Beitrag von marjatta 07.04.11 - 13:58 Uhr

Ja, das ist die richtige Einstellung. Deine eigene Sicherheit ist jetzt am wichtigsten und da Du bereits eine FG hattest, wäre es sowieso unsinnig, die Schwangerschaft verfrüht anzuzeigen.

Sieh meine andere Antwort, du hast überhaupt nichts zu befürchten. In diesem Punkt - deshalb sind viele Chefs ja so überaus vorsichtig mit der Einstellung von Frauen (obwohl absoluter Schwachsinn, weil Mütter nachweislich für's Unternehmen besser sind, betriebswirtschaftlich betracthet) - hat sich der Gesetzgeber viele Regelungen einfallen lassen, damit eben gerade werdende Mütter nicht grundlos ihrer Existenz beraubt werden bzw. die Schwangerschaft unnötig belastet wird.

Gruß
marjatta

Beitrag von findus2010 07.04.11 - 13:46 Uhr

Er kann nur eine Bestätigung vom FA verlangen, wann der voraussichtliche ET ist. (Falls das was kostet, dann muß er das auch zahlen). EINSICHT in den Mutterpass kann er m.E. nicht verlangen!

Beitrag von haruka80 07.04.11 - 13:46 Uhr

Huhu Katrin,

aus eigener Erfahrung würde ich sagen: verschweig es, schau zu, dass du den Bauch kaschierst und den Festvertrag bekommst.

Es kann natürlich aber auch sein, dass dein Chef dich dennoch fest einstellt, wenn dus früher sagst.
Den MuPa darf dein Chef nicht verlangen, jedenfalls weiß ich darüber nichts, es ist deine Sache wann du es sagst.

Ich habs leider zu früh gesagt, am 1.11. (2008) sollte ich meinen Festvertrag bekommen, da ich aber im Hort schon in der 10.SSW von den Kids auf meinen Bauch angesprochen wurde, dachte ich: ist egal, ich sags jetzt, das Rumlügen ist mir zu doof, ich darf ja auch einiges eigentlich schon gar nicht mehr machen.

Ich habs also 4 Wochen vor dem Festvertrag gesagt-und wurde somit in der SS arbeitslos, weil der Vertrag somit auslief und nicht verlängert wurde.

L.G.

Haruka

Beitrag von butter-blume 07.04.11 - 13:47 Uhr

Hallo,

ich glaube du musst es dem AG nicht sofort sagen... bin mir da sogar ziemlich sicher!

Frag doch mal bei der Gewerkschaft oder Betriebsrat oder so nach! Es gibt doch so Organisationen die einen bei sowas beraten!

Lg und viel Glück mit der neuen Stelle,
Butter-blume

Beitrag von colinsmama 07.04.11 - 13:48 Uhr

Hallo Katrin,
er kann nur verlangen, dass du eine Bestätigung von deinem Gyn bringst.
Eine Bestätigung, dass du schwanger bist und einen ungefähren Entbindungstermin.
Ich wüßte nicht, dass er das Recht hat, nach deinem Mutterpass zu fragen!

Ich verstehe dich sehr gut, allerdings stehen die Chancen auf einen echt beschissenen Start in der neuen Firma ziemlich gut :-(...

Du wirst die Geld kosten, obwohl sie keine Leistung von dir bekommen und sicher werden die anderen Mitarbeiter und auch dein Chef drüber spekulieren, ob du es schon vor der Einstellung wußtest.

Sorry, will dir das nicht schlecht reden, nichts ist in solchen Zeiten wichtiger, als einen festen Job zu haben, aber die Konsequenzen solltest du einfach bedenken.

LG und von Herzen alles Gute,

Moreen & #ei Charlie 22.SSW

Beitrag von katrin1989nms 07.04.11 - 13:56 Uhr

Also ich denke nicht das ich ein beschissenen Start haben werde.
Da ich mit meinem chef schon beim Vorstellungsgespräch darüber gesprochen habe das ich eine Fg hatte und das ich kinder möchte und er meinte das er das gut fände.
Klar nun nicht gleich am Anfang das ist klar.

Aber ich muss dazu sagen das es ein großes unternehmen ist über 30Mitarbeiter und ich wüsste das er sich freuen würde für mich persönlich das andere weiß ich nicht.
ich will eigentlich auch auf nichts anderes hinaus wenigstens bbis zum Mutterschutz hier arbeiten zu dürfen um wenigsten mein Elterngeld zu retten weil man hier sehr gut verdient.

Aber mal sehen ich lass mich überraschen

Beitrag von marjatta 07.04.11 - 14:03 Uhr

Wenn er schon beim Vorstellungsgespräch so reagiert, brauchst Du Dich nicht zu sorgen.

Es ist ja so, dass er Dich nur während der 14 Wochen Mutterschutz weiterbezahlen muss und dann während der Elternzeit einen Ersatz beschäftigen muss, der ihn aber nicht zwingend mehr Geld kostet.

Dazu kommt, wenn Du verläßlich nach der Elternzeit zurückkommst und Deine Leistung bringst, dann sind gerade die Familien geführten Unternehmen durchaus ein gutes Umfeld. Nicht alle Chefs/Manager sehen in Müttern die schlechteren Arbeitnehmer. Ich kenne genügend, die wissen, dass sie sich gerade auf die Mütter - trotz der Einschränkungen mit Fehltagen wegen kranker Kinder - verlassen können. Die wechseln nicht so schnell das Unternehmen und bringen im Normalfall höhere Leistung, weil sie den Job behalten wollen. Das kann keinem Unternehmer missfallen ;-)

Beitrag von sunmik 07.04.11 - 13:49 Uhr

huhu liebe katrin,

habe momentan ein ähnliches problem.
soll übernommen werden, ab mai. jetzt bin ich aber auch 7. ssw und denke dass ich langsam mal mit der sprache rausrücken muss, zu mal ich da manche sachen nicht mehr machen darf. momentan bin ich noch krank geschrieben, wegen hyperemesis.

ich denke, weiß es aber nicht, dass der chef nicht den mutterpass verlangen darf.

hast du denn keine probezeit? er darf dich in der probezeit ja eh ohne angabe von gründen kündigen. angeblich ja nicht wegen einer schwangerschaft, aber da lassen die sich ja sicher was anderes einfallen. denke jetzt auch dass die mich dann nicht mehr nehmen, wenn ich jetzt sage ich bin schwanger, zu mal ich ja schon am anfang krank geschrieben bin wegen den ss leiden...

bin auch hin und her gerissen. es ist halt nie der richtige zeitpunkt.

lg wir 2 #verliebt

Beitrag von katrin1989nms 07.04.11 - 14:00 Uhr

Doch ich habe eine Probezeit ....6Monate #schock
und naja soweit ich gelesen habe darf er mich auch nicht in probezeit rausschmeißen.
Aber ich muss mal gucken mit ihm kann man gannz gut reden.
ich muss mal sehen was für mich rausspringt .....
Ob er mir denn doch ein befristetes Arbeitsverhältnis geben kann bis Oktober darüber wäre ich ja auch schon froh....Das muss ich denn alles in dem gespräch klären. Wenn ich an das gespräch denke könnte ich schon heulen :)


ich wünsche dir alles gute

Beitrag von kleinerennmaus13 07.04.11 - 13:51 Uhr

Hallo!

Nein, du mußt es ihm nicht sagen. Selbst wenn er dich direkt fragen würde, ob du schwanger bist dürftest du nein sagen, denn das ist eine unzulässige Frage :) So hab ich das zumindest mal gelernt.

Allenfalls darf er eine Bescheinigung vom FA verlangen, aber nicht deinen Mutterpaß. Er kann dir in keinem Fall etwas, außer ein evtl. befristetes Arbeitsverhältnis nicht verlängern, aber da bist du ja dann in Elternzeit...

Eine schöne SS wünsche ich dir!!

PS: Wenn du eine Rechtsschutzversicherung hast, kannst du da auch anrufen und dich anwaltlich beraten lassen, dann weißt du es ganz genau :)

Beitrag von marjatta 07.04.11 - 13:52 Uhr

Grundsätzlich sind die ersten 12 Wochen ja mit einem gewissen "Risiko" verbunden, weshalb die meisten es nicht vorher sagen - es sei denn, dass die Arbeit ein Risiko für die Schwangerschaft darstellt.

Insofern finde ich es absolut in Ordnung, wenn Du es erst später sagst. Aber in der 13.SSW würde ich dann schon damit rausrücken. Dein Chef hat ja sicherlich einen Grund, warum er Dich übernehmen möchte. Im Normalfall stellt dann, wenn Du auch vorher schon gute Leistungen gebracht hast, einer Weiterbeschäftigung nichts im Wege. Es gibt viele Chefs, die gut damit umgehen können.

Grundsätzlich dürfen bei Vorstellungsgesprächen etc. keine Fragen zu Schwangerschaft und Kinderwunsch gestellt werden. Somit bist Du auch in solch einer Situation gar nicht verpflichtet, etwas zu dem Thema zu sagen und er kann daraus auch keine Rechte ableiten, denn dann würde er sich nach dem Anti-Diskriminierungsgesetz strafbar machen und Du könntest ihn auf Schadenersatz verklagen. Alles in allem bist Du in Deiner jetzigen Situation gut geschützt.

Klar, wenn es dann doch nicht so schön läuft, dann wirst Du eventuell überlegen müssen, wie es danach weitergeht. Ggfs. empfiehlt es sich dann, wirklich nach einem Jahr Elternzeit auch wieder zurückzukehren und mit möglichst vielen Stunden. Ich hab nach meinem Sohn nur das eine Jahr pausiert (ging bei uns nicht anders) und arbeite seither wieder 30h/Woche..... ab Juni ist dann wieder Mutterschutz und Elternzeit angesagt.

Mach Dir wirklich keinen Kopf. Es ist wie es ist und er kann Dich, wenn Du es ihm Mitte/Ende Mai sagst aufgrund des MuSchuG auch nicht kündigen, obwohl Du sicherlich nochmal eine Probezeit bekommen hast. Damit bist Du wirklich auf der sicheren Seite.

Gruß
marjatta mit Sohn und #ei, 26.SSW

Beitrag von sophia18.5 07.04.11 - 14:35 Uhr

Hallo

dein Arbeitgeber hat kein Recht auf Einsicht in den Mutterpass.
Das steht bei mir vorne im Mutterpass.
Du musst nichts sagen.
Viel Erfolg
lg

Beitrag von katrin1989nms 07.04.11 - 14:44 Uhr

Vielen Dank für eure ganzen Antworten hat mich ein schritt weiter gebracht :)
VIELEN LIEBEN DANK!#winke

Beitrag von guitti 07.04.11 - 15:51 Uhr

Also sagen würde ich es wahrscheinlich nicht. Auch wenn es bei mir ein schlechtes Gewissen auslösen würde. Aber im Normalfall hat man ja noch ne Probezeit. Was machst du dann? Dann kann dich der Arbeitgeber wenn er es will ohne Gründe immer noch los werden bzw. muss dich danach nicht übernehmen.

LG Guitti 18. SSW