bin so traurig...keine Informationspflicht vom KH an Enkelin :-(

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von gluecksbaerchen80 07.04.11 - 15:50 Uhr

Hallo,

weiß nicht ob das hier das richtige Forum ist. Ich probiers einfach mal.

Und zwar liegt meine Oma seit Montag in der Klinik. Dienstag wurde sie auf die Intensiv verlegt. #zitter
Ich war Dienstag mittag bei ihr um zu sehen wie es ihr geht und um ein paar Worte zu wechseln. War soweit ok, ansprechbar und gut drauf. Sie untersuchen ihr Herz da sie Rhythmusstörungen hat. Sie ist 84 geworden.

Heute wollte ich eigentlich auch hin, aber meiner Tochter geht es nicht gut und da ich alleinerziehend bin, habe ich niemanden um sie mal "abzugeben". Und mit Kind, bzw. krankem Kind würde ich nicht/nie ins KH fahren um jemanden zu besuchen.

Und nun kommt mein Problem. Telefon am Bett geht auf der Intensiv nicht. KH hat keine Mitwirkungs-/Informationspflicht mir ggü. da ich "nur" die Enkelin bin.

Hatte grad angerufen und nachgefragt und sie haben mir nur verraten das sie noch dort liegt und es "immerhin" keine Veränderungen gibt (also negative).

Ihr Sohn (mein Erzeuger) ist der Jenige der bei der Aufnahme angegeben wurde um Informationen ect. zu erhalten. Ich habe aber schon seit Jahren keinen Kontakt zu ihm (Eltern seit ´92 geschieden).

Ich find das so schlimm, das man trotz Verwandtschaft keine wirkliche Info erhält. :-(

Bleibt mir nur zu hoffen das alles gut ist und ich am Woen nochmal versuche sie zu besuchen. #zitter

Musste ich mal loswerden.

Denke jede Minute an sie und hoffe das sie bald wieder nach Hause kann.

LG gluecksbaerchen (die zur Zeit gar kein Glück hat)

Beitrag von hauke-haien 07.04.11 - 15:57 Uhr

Verwandtschaft wird im Allgemeinen oft überbewertet.
Wenn dein Vater schon nur "Erzeuger" ist, warum interessiert dich dann die Erzeugerin vom Erzeuger?

Und warum bringst du dann das Argument der "Verwandtschaft"?

Beitrag von pearljen 07.04.11 - 16:22 Uhr

...Nur weil man keinen Kontakt mit seinem Vater hat (was wohl einen guten Grund haben wird), heißt das doch nicht, dass man auch nichts mit seiner Oma zu tun haben will!

versteh ich jetzt nicht! #kratz

Beitrag von gluecksbaerchen80 07.04.11 - 16:30 Uhr

Seh ich genau so.

#kratz


Der Grund ist das mein "Vater" seit Jahren keine Chance genutzt hat um den Kontakt aufrecht zu erhalten.

Mittlerweile bin ich 30 Jahre, selber Mutter und ich werde nicht betteln das er mal wieder mit uns spricht.

Hab es lange genug versucht.

Meine Oma wollte den Kontakt weiterhin und wir mögen sie sehr, daher interessiert mich was mit ihr ist......


Beitrag von chaosotto0807 07.04.11 - 20:01 Uhr

das war genau auch mein gedanke ;-)

Beitrag von gluecksbaerchen80 07.04.11 - 16:24 Uhr

Was ist das denn für eine Antwort????

Mein Vater wollte kein Teil unserer Familie mehr sein und ist gegangen.

Wieso soll ich dann zu meiner Oma keinen Kontakt mehr haben und pflegen????

Sie ist diejenige die immer für mich da war (als Kind) und auch meine Tochter sehr gerne hat.

??? Versteh dich echt nicht ????

Beitrag von jarmina 07.04.11 - 17:47 Uhr

Hi,

das ist doch absoluter Blödsinn was Du da schreibst. Nur weil man keinen Kontakt mehr zum Vater hat, kann man doch sehr wohl noch Kontakt zur Oma väterlicherseits haben.

Ist bei mir übrigens genauso.

Jarmina

Beitrag von oma.2009 07.04.11 - 16:22 Uhr

Hallo,

sprich mit deiner Oma und , wenn sie es auch möchte, dann soll sie gegenüber den Ärzten erklären, dass auch du Auskunft erhalten kannst. Anders geht es leider nicht, so sind die Vorschriften im Krankenhaus.

LG

Beitrag von gluecksbaerchen80 07.04.11 - 16:27 Uhr

Hallo,

ok das werd ich dann versuchen.

Die Schwester am Telefon meinte nur, dass halt am Aufnahmetag die Personen angegeben wurden die informiert werden sollen.

Da meine Oma aber auch nicht mehr die Jüngste ist und aufgeregt war, wird sie halt nur ihren Sohn angegeben haben.

Aber sie hatte mich ja am Montag noch angerufen bevor sie abgeholt wurde um ins KH gefahren zu werden.
Also war es ihr ja wichtig das ich es auch weiß.

Werd mal gucken das ich morgen oder Samstag rein fahren kann.

Danke.

LG gluecksbaerchen

Beitrag von malso.malso 07.04.11 - 17:07 Uhr

Unabhängig davon WEN deine Oma bei Aufnahme als Kontaktperson angegeben hat, ist es dem Krankenhauspersonal VERBOTEN am Telefon Auskunft zu erteilen.
-->Datenschutz<--

Beitrag von oma.2009 07.04.11 - 19:03 Uhr

Halo mals malso,

deine Aussage stimmt SO auch nicht.... ich selber habe die letzten 6!!! Monate telefonische Auskunft über meinen Mann im Krankenhaus erhalten. ich habe JEDEN Tag angerufen, 1x morgens und 1x abends.....und jedesmal die Auskünfte erhalten die ich haben wollte. Ich konnte leider nicht jeden Tag ins Krankenhaus zu meinem Mann fahren da ich dann jedesmal 100 km hätte fahren müssen. Ich habe aber die Betreuungsvollmacht für meinen Mann und er selber hat dort auch bekundet, dass ich Auskunft erhalten soll.
Und die Auskünfte kamen von den Schwestern dort UND von den Ärzten.
Ach ja, mein Mann lag die ganze Zeit auf der neurologischen Intensivstation!

LG

Beitrag von malso.malso 07.04.11 - 21:06 Uhr

Nö.
Das Verhalten der Ärzte und Schwestern, die telefonisch medizinische Informationen über Patienten preisgeben, ist schlicht FALSCH! (Und nicht meine Information.)

Daß in dem Krankenhaus, in dem dein Mann deinen unermüdlichen Berichten zufolge sehr schlecht behandelt wird auch der Datenschutz auf die leichte Schulter genommen wird wundert mich nicht. Daß du Fehlverhalten von Ärzten und Schwestern in diesem Falle gutheißt hingegen schon.

Es ist und bleibt verboten Informationen am Telefon 'rauszugeben.
Daß es mancherorts anders gehandhabt wird macht es nicht legal.

Beitrag von oma.2009 08.04.11 - 19:20 Uhr

Hallo malso malso,

als mein Schwiegervater im vorletzten Jahr ins Krankenhaus kam (er wurde von einem seiner Putzteufel ins Krankenhaus begleitet, hat sich diese Person dort als seine TOCHTER ausgegeben und ist sogar über seinen Tod informiert worden, TELEFONISCH. Es hat sich von den Ärzten dort keiner den Ausweis zeigen lassen. Da ist ganz einfach eine dahergelaufene Person mit reinspaziert und bekam ALLE Auskünfte. Mein Mann und meine Schwägerin haben dort erstmal Krach geschlagen und haben schriftl. hinterlegt, das NIEMAND mehr Auskunft am Telefon bekommen soll. Und was war????? Nicht meine Schwägerin oder mein Mann sind über den Tod des Vaters informiert worden sondern diese verdammte Putzfrau.........
Und denen war es scheinbar total egal, ob sie gegen geltendes REchrt verstoßen oder nicht. Also erzähl mir nichts von Datenschutz, der funktioniert eh nicht.

LG

Beitrag von elofant 07.04.11 - 20:03 Uhr

Keine Ahnung wo Du Deine Infos her bekommst.

Vor 2 Jahren wurde mein Sohn mit dem Heli ins KH geflogen. Ca. 200km von uns entfernt. Bis mein Mann und ich dorthin kamen, hatte ich natürlich telefonischen Kontakt. Und der behandelnde Arzt hat mir Auskunft gegeben, selbst über noch anstehende Untersuchungen. Er hat sich so die Einverständnis von mir geben lassen, da z.T. Narkose nötig war etc.
Woher hätter er wissen sollen, dass ich das bin??

Beitrag von malso.malso 07.04.11 - 21:13 Uhr

Meine Infos beziehe ich von den Datenschutzbelehrungen während meines Studiums, des PJs und vor jeder neuen (ärztlichen) Stelle die ich angetreten habe.

Daß man Euch am Telefon Auskunft gegeben hat mag stimmen, macht es aber nicht legal.
Eben u.a. WEIL die Ärzte nicht wissen konnten WEM sie da Auskunft erteilen.
Ein fernmündlich gegebenes Einverständnis von vermeintlichen Erziehungsberechtigten (wie könnte man sicher sein, daß es wirklich die Eltern sind, die man am Handy hat?) ist völlig wirkungslos.
Zudem sinnlos, denn in Notfallsituationen gilt der mutmaßliche Wille des Patienten/ der Erziehungsberechtigten.

Beitrag von elofant 08.04.11 - 09:33 Uhr

Wenn Dein Kind mit einem Heli in die Klinik geflogen wird und auf ITS liegt, sind Dir wahrscheinlich alle Datenschutzrichtlinien piep-egal. Mir zumindest.

Der Arzt hatte mir damals erklärt, was sie machen wollen. U.a. stand auch eine Untersuchung an, zu der man normalerweise sogar eine Einverständniserklärung unterschreibt. Wie gesagt, normalerweise. Er meinte dann nur, dass er davon ausgehe, dass ich damit einverstanden bin.

Ich hab dann später auch am Telefon Auskunft über unseren Sohn erhalten, als er in einer anderen Klinik lag. Sogar Befunde konnte ich so erfragen.

Beitrag von derhimmelmusswarten 07.04.11 - 19:35 Uhr

Kümmert dein Vater sich denn um die Oma? Oder warum wurde er angegeben? Vielleicht sollte deine Oma, wenn sie das noch schafft demnächst, mal eine Patientenverfügung ausfüllen und dich einsetzen, wenn denn euer Verhältnis so gut ist und sie dich als Betreuerin wünscht. Ich hatte nie Probleme, Auskunft über den Gesundheitszustand meines Opas zu bekommen. Er lag auch auf der Intensivstation und ich habe immer Informationen bekommen. Sowohl persönlich als auch am Telefon.

Beitrag von alkesh 07.04.11 - 20:24 Uhr

Dafür braucht man ja nicht gleich eine Patientenverfügung! Und wieso Betreuer?

LG

Beitrag von alkesh 07.04.11 - 20:20 Uhr

Ich kenn das Problem, ich hab einen befreundeten Arzt anrufen lassen und er bekam Auskunft - meine Familie konnte leider nicht wiedergeben was ich wissen wollte!

Wenn Du nett fragst lassen sie Deine Oma vielleicht mal fünf Minuten mit dem Stationstelefon telefonieren, einfach anrufen und fragen ob Du sie mal kurz sprechen kannst!
Sie könnte auch bestätigen das Du am Telefon bist und anschl. kann man Dir dann Auskunft geben, so hat man das bei uns auch schon mal gemacht weil ja Niemand wusste ob wirklich mein Vater dran ist!

LG

Beitrag von kati543 08.04.11 - 12:25 Uhr

Was regst du dich auf?
Zum einen bist du mit deiner Oma nur über einen Menschen verwandt, den du als deinen "Erzeuger" beschimpfst.
Zum anderen bekommt genau dieser "Erzeuger" am Telefon keine andere Auskunft als du. Es könnte schlichtweg JEDER am Telefon sagen, er sei XXX und will Informationen haben. Schon mal was von Datenschutz gehört?

Beitrag von olivia76 08.04.11 - 12:34 Uhr

Hallo!

Der Datenschutz wird leider in vielen Kliniken nicht wirklich ernst genommen. Die Mitarbeiter haben keine Informationspflicht irgendjemandem gegenüber. Sie haben eine Schweigepflicht (bei deren Nicht-Einhaltung arbeitsrechtliche Konsequenzen drohen). Und von dieser kann Deine Oma sie bestimmten Personen (z.B. Dir)gegenüber entbinden.

Am Telefon dürfen keine Auskünfte gegeben werden, an niemanden. Die meisten Stationen verfügen über schnurlose Telefone und man kann fragen (wenn es nicht zig mal am Tag vorkommt), ob man mal kurz mit der Oma sprechen kann, da man ja weiß, dass die Pflegekräfte keine Infos weitergeben dürfen. In unserer Klinik bieten wird das von uns aus an. Wir geben (es gibt tatsächlich AUsnahmen) keine Infos am Telefon raus, aber dafür gerne den Hörer weiter, sofern das geht.

Ich rate Dir, Dein Anliegen mal mit einer Schwester oder einem Pfleger kurz zu besprechen, dass Du ganz gerne mal anrufen würdest, weil es Dir nicht immer möglich ist zu kommen. Was sie für eine Lösung vorschlagen können.

Alles Gute für Deine Oma!
Olivia

Beitrag von martina75 08.04.11 - 14:48 Uhr

Hallo,
meine Mutter liegt momentan auch im Kh und ich bin als "Kontaktperson" bei der Aufnahme angegeben worden. Aber auch ich erhalte telefonisch keine Auskunft. Meine Mutter wurde operiert und ich hatte mich nach der OP erkundigen wollen, wie es ihr geht. Man hat mir nur mitgeteilt, daß sie wieder auf Station sei. Weitere Auskünfte dürften sie am Telefon nicht geben.
Schon mal was von Datenschutz gehört? Am Telefon kann sich ja jeder als Kind/Enkel von jemandem ausgeben.
LG,
Martina75