Fruchtwasseruntersuchung? Mädels ich brauche eure Meinung!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sandel12 07.04.11 - 16:39 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

hatten gestern unsere FD, alles bestens mit unserem kleinen Mann. Allerdings hat er geringe Sandalenfurchen (großer Abstand zwischen großem Onkel und folgendem Zeh). Das KANN ein Zeichen für Trisomie 21 sein. Mein Mann hat auch solche Füße und Doc meinte dass es dann wahrscheinlich Vererbung ist bzw. es sogar nur ein ungünstiger Lichteinfall sein kann der die Füße so darstellt. Er hat uns von einer Fruchtwasseruntersuchung abgeraten und meinte andere Faktoren, die eher für eine Trisomie 21 sprechen, seien bei unserem Sohn völlig in Ordnung. Es deutet eben nur dieser Zehabstand VIELLEICHT darauf hin.

Ich mache mir natürlich schon irgendwie Gedanken, auch wenn ich eigentlich weiß, dass es meinem Kind gut geht und er gesund ist. Besonders wenn ich mir die Füße seines Papas so anschaue ;-)

Würdet ihr eine Fruchtwasseruntersuchung in diesem Falle wagen um auf Nr. sicher zu gehen?

Ich wäre froh über eure Meinung um mein Gedankenwirrwarr ein bisschen zu ordnen.

Danke! #winke

Beitrag von gruene-hexe 07.04.11 - 16:43 Uhr

Mal eine andere Frage, was würdest du machen, wenn der Befund positiv ist? Hätte das irgend welche Konsequenzen? Wenn nicht, würde ich es nicht machen lassen!

Beitrag von sandel12 07.04.11 - 16:44 Uhr

ich hab mich damit noch nicht intensiv auseinander gesetzt aber ich glaube ich würde das kind nicht bekommen...

Beitrag von gruene-hexe 07.04.11 - 16:46 Uhr

Dann wäre das eine Untersuchung, die für euch Sinn macht.

Beitrag von schaf5214 07.04.11 - 16:46 Uhr

wenn du dir da sicher bist dann lass es doch machen. Sonst wirfst du Dir vielleicht danach mal vor das dus nicht gemacht hast.

Beitrag von maggirockt 07.04.11 - 16:48 Uhr

Darf man wissen warum nicht?
Ist nicht bös gemeint, interessiert mich nur...

Beitrag von seinelady 07.04.11 - 16:54 Uhr

verstehe ich.
dann würde ich die untersuchung mchen

Beitrag von ruffgirl 07.04.11 - 16:44 Uhr

Nein würde ich nicht weil wenn was nciht in Prdnung wäre würdest du dich dann anderst Enscheiden?????

Beitrag von schaf5214 07.04.11 - 16:44 Uhr

Würde es den für euch etwas ändern wenn es so wäre? Du bist ja schon in der 22. Woche ich glaub ich würd die Untersuchung dann auch nicht mehr machen lassen. Aber es ist eine sehr schwierige Frage und ich wäre warscheinlich noch lange unsicher. Sorry
Ich drück euch die Daumen das es nur Vererbung ist und ein Hobbit wird ;-)

Beitrag von zazazoo 07.04.11 - 16:44 Uhr

Ich würde die Fruchtwasseruntersuchung nicht machen. Wenn die Füße bei deinem Mann genauso aussehen (was für Vererbung spricht) und wenn alle anderen Merkmale ok sind, dann stehen die Chancen doch gut ! Sogar der Arzt hat dir abgeraten ... ich würds nicht tun ...

Beitrag von maggirockt 07.04.11 - 16:44 Uhr

Die Frage ist, welche Konsequenzen hätte es für dich wenn bei einer FU heraus kommen würde, dass dein Sohn Trisomie 21 hat?

Bei meinem Sohn damals waren die Blutwerte schlecht und mir wurde eine FU geraten und ich habe sie durchführen lassen. Ich hatte damals vier Wochen Wartezeit bis das Ergebnis kam und innerhalb dieser Zeit war ich mir eigentlich ziemlich sicher, selbst wenn er es hätte würde ich ihn auf jeden Fall behalten wollen.
So stand für mich in dieser SS von Anfang an fest, wenn irgendwas auffällig sein sollte, diesmal keine FU.

Letztendlich muss das doch jeder für sich selber entscheiden.

Ich wünsch euch alles Gute #winke

LG Maggirockt mit Jannis (6) und Bauchprinzessin 31+4

Beitrag von alfa-biene 07.04.11 - 16:48 Uhr

Hallo,

die Frage ist eigentlich: Kannst du jetzt damit leben, dass vielleicht etwas nicht stimmen könnte?

Ich habe eine FWU in der 15. SSW machen lassen, aber bei uns wurde auch eine schwere Erbkrankheit festgestellt. Und ich hätte nicht mit dem Gedanken leben können, dass mein Kind vielleicht doch wieder schwer krank ist.
Die Ergebnisse für Down-Syndrom und Trisomie haben wir bereits einen Tag später bekommen. Die anderen Ergebnisse kommen erst in 3 Wochen. Dennoch bin ich jetzt schon etwas beruhigter und kann meine Schwangerschaft genießen.

Liebe Grüße
alfa-biene #blume

Beitrag von simse1975 07.04.11 - 17:21 Uhr

Huhu,

also ob oder ob nicht machen lassen.....das musst du letztendlich selber entscheiden.
Ich habe sie machen lassen. Bei mir war es allerdings auch die dritte SS und sie kam ungeplant. Wir hatten schon zwei Kinder die schon älter sind (14 und 11 Jahre) und deshalb wollten wir sicher gehen.....denn ein behindertes Kind hätten wir nicht bekommen (aus vielen Gründen, die jetzt den Rahmen sprengen würden).

Die Untersuchung birgt natürlich ein gewisses Risiko, aber dessen war ich mir bewusst.
Mein Mann war dabei und ich war froh, es gemacht zu haben. Danach konnte ich die SS sehr genießen und hatte nicht ständig im Kopf, ob es doch vielleicht besser gewesen wäre.....

LG
Simse

Beitrag von anika1812 07.04.11 - 17:26 Uhr

Hast du denn die Tests gemacht die man selber bezahlen muss...Wenn da ne hohe wahrscheinlichkeit rauskommt das es behindert sein könnte würde ich es machen......Mußte ich bei meinem 2.Kind.....

Wenn der test ergeben hat das es nicht behindert ist würde ich es lassen..

lg anika 35+1

Beitrag von schnucki95 07.04.11 - 17:28 Uhr

Hallöchen,

also ich spreche nur für mich und sage Dir meine Meinung.
Ich würde eine FWU machen lassen. Du weißt dann auf jeden Fall was auf Dich zukommt bzw. kannst noch reagieren wenn Du möchtest. Es ist doch auch für die Rest-Schwangerschaft viel entpannter wenn Du nicht dauernd dran rum machst. Das Risiko von Komplikationen ist doch heute so gering (bei der richtigen Arztwahl), dass es doch eigentlich kein Problem ist.

Ich selbst habe mich auch für eine FWU in der 18. ssw entschieden. Dort soll das Risiko einer Fehlgeburt nahe 0 % sein.
Es ist unser 3. Kind und ich brauche für mich einfach Sicherheit, dass es keine schwerwiegenden Behinderungen hat.

LG
Schnucki

Beitrag von malso.malso 07.04.11 - 17:39 Uhr

Du weißt aber schon, daß sowohl bei FWU als auch bei Chorionzottenbiopsie nur auf einen WINZIGEN Bruchteil möglicher genetischer Erkrankungen untersucht wird?

Von der Sicherheit, daß dein Kind keine "schwerwiegende Behinderung" hat bist du also MEILENWEIT entfernt.

Vor allem wenn man bedenkt daß die allermeisten Behiderungen erst während der Geburt oder im Laufe des Lebens (Unfälle etc...) entstehen.

Beitrag von anyca 07.04.11 - 17:50 Uhr

Dem kann ich nur zustimmen. In unserer Familie gibt es drei behinderte Kinder, und bei keinem wäre durch FWU o.ä. irgend etwas vor der Geburt zu erkennen gewesen (zwei sehr seltene Gendefekte, ein Unfall im Kleinkindalter).

Garantien für ein gesundes Kind gibt es nicht. Genausowenig wie uns garantiert ist, daß wir bis 95 kerngesund bleiben.