Mandeln verkleinern lassen

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von andrea87 07.04.11 - 19:00 Uhr

Hallo,

vielleicht kann mir hier ja wer weiterhelfen. Und zwar hat mein Sohn ständig MOE weswegen unser Kia zum HNO überwiesen hat mit der Aussage, dass wir jetzt lieber die Polypen entfernen lassen sollten, er würde wohl auf dem einen Ohr auch nicht mehr richtig hören. Wir waren dann beim HNO, dieser bestätigte die Diagnose vom Kia, untersuchte unseren Sohn noch gründlich und meinte wir sollten 5-7 Tage vor dem OP Termin nochmal bei ihm vorbeikommen damit er ihn nochmal untersucht. Nun hatten wir heute nochmal Termin (OP Termin ist am Dienstag) und auf einmal sagt er wir sollten doch mal überlegen ob wir dann nicht gleich noch die Mandeln verkleinern lassen, allerdings müssten wir dann paar Tage im KH bleiben. Es war NIE die Rede davon, immer nur das die Polypen entfernt werden sollten. Er hatte noch nie ne Angina oder sonst ne Halsentzündung und auch unser KIA hat nie was gesagt das wir die Mandeln verkleinern lassen sollen.
Und nun? Ich bin ja der Meinung das wir`s nicht tun sollten. Wenn er sollte doch je Probleme bekommen dann kann mans doch immernoch machen, oder? Wie seht ihr das? Der HNO Arzt hat nix weiter zu gesagt, meinte nur, dass es zwar auch kein Problem es nicht zu tun, aber wenn se schon mal dabei sind, könnten sie das auch noch machen.

Was meint ihr?

LG Andrea

Beitrag von sterni84 07.04.11 - 19:38 Uhr

Hallo!

Der HNO hat deinen Sohn doch sicherlich auch beim ersten Mal schon untersucht oder? Und da hat er noch nix zu den Mandeln gesagt?

Ich würde die Mandeln jetzt NICHT verkleinern lassen, wenn er keine Beschwerden hat.

Die Polypen Entfernung ist übrigens gar nicht schlimm und die Kinder sind danach sehr schnell wieder fit.

LG Lena

Beitrag von andrea87 07.04.11 - 19:51 Uhr

Nein er hat ihn vor 2,5 Wochen schonmal untersucht und letztes Jahr im Sommer auch. Und nie war die davon die Rede.

LG

Beitrag von grauntoene 07.04.11 - 22:32 Uhr

Hallo,

ich wusste garnicht, dass Mittelohr-Entzündung und Mandeln irgendwie im Zusammenhang stehen, aber ich bin ja auch kein Arzt :-)

Ich habe bei meiner Tochter, als sie 2 Jahre alt war, die Mandeln ambulant per Laser-OP verkleineren lassen..

Da habe ich in diesem Beitrag

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=3090613&pid=19569551&bid=4

Schon einiges drüber geschrieben..

Vielleicht wäre das eine Alternative zur Variante mit Krankenhaus-Aufenthalt?

Zur Not noch nen 2. Arzt konsultieren..

Bei meiner waren die Beschwerden so offensichtlich, dass ich nicht lange überlegt habe..

LG

Beitrag von funinge 07.04.11 - 23:08 Uhr

Hallo Andrea,

mein Sohn hatte Probleme im Liegen durch die Nase zu atmen. Er hat ganz unruhig geschlafen und auch ab und zu geschnarcht. Der HNO-Arzt empfahl, die Gaumenmandel (Polypen) zu entfernen und die Rachenmandeln zu verkleinern, da diese wohl auch eher groß ausgefallen seien, und dadurch auch die Atmung behindert sein könnte. Wir haben dann auch beides gleichzeitig machen lassen. Allerdings ging das bei uns auch ambulant. Die Nachblutungsgefahr sei bei einer Verkleinerung sehr sehr gering (im Gegensatz zu einer vollständigen Entfernung der Rachenmandeln) und daher könnte man das ambulant machen. Die einzige Empfehlung war, dass er zwei Nächte im Elternbett schlafen sollte. An sich sind die Kinder wohl auch schnell wieder fit nach der OP, unser Sohn hat sich aber wohl einen kleinen Infekt eingefangen und hat eine gute Woche gebraucht, um wieder richtig auf die Beine zu kommen. Aber ansonsten hatten wir gar keine Probleme nach der OP (kaum Schmerzen, er hat schon ab dem zweiten Tag wieder normal gegessen und getrunken, keine Nachblutungen).

Viele Grüße,
funinge