Einleitung...

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von binchen73 07.04.11 - 19:36 Uhr

Hallo liebe Mamis,

ich hab mal eine Frage. Morgen wird bei mir bei 38+5 eingeleitet.
(Die FÄ will auf Nummer sicher gehen nach 11 Fehlgeburten und der Kleine hat jetzt schon gschätzte 4065 gr.)! Meine Tochter hab ich spontan bekommen also hab ich jetzt nicht so viel Ahnung von Einleiten nur die Horrorgeschichten, die man so hört!

Wer von Euch hatte eine Einleitung und wie lange hat es gedauert?

Mein Muttermund ist zwar weich aber noch vollständig zu!

Liebe Grüße
Sabine mit Lara-Sophie (6 J.) und Oliver (38+4) #herzlich

Beitrag von lieke 07.04.11 - 20:21 Uhr

Hallo bienchen,

ich kenne deine Geschichte noch aus dem "frühen Ende".

Ich habe bei meiner letzten SS einleiten lassen nach Totgeburt und 2 FGen und habe es nicht bereut. Ich hatte solche Angst, dass wieder in letzter Sekunde was schief geht....Ich hatte zwar bereits eine 3 Tage Einleitung hinter mir, aber die Angst davor war deutlich kleiner, als die, nochmal ein Kind zu verlieren.

Bei 37,0 wurde eingeleitet und in 4 Std war der Kleine da. Allerdings war der Ausgangsbefund geburtsreif und der Mumu 2 cm auf.

Freut mich zu hören, dass du wieder schwanger bist, und auch schon so weit! Viele Geschichten haben eben doch ein einigermaßen gutes Ende..

Alles Liebe!

Beitrag von kleinemaus166 07.04.11 - 20:22 Uhr

Hallo Sabine!

Ich habe vor knapp 10 Wochen meinen Sohn nach Einleitung bekommen.

Eingeleitet wurde mit Tablette (Cytotek). Der erste Tag hat gar nichts gebracht (ich war einen Tag über ET). Ich hatte da noch nicht mal Wehen.
Am zweiten Tag gings dann in der Früh mit der nächsten halben Tablette weiter und dann mittags noch eine. Erste heftigere Wehen hatte ich um 17 Uhr und um 23.21 Uhr war der Kleine dann da.
Ich hab keinen Vergleich, da er unser erstes Kind ist, habe es aber nicht als übermäßig schlimm empfunden. Ich weiß nicht, wie sich Wehen ohne Einleitung anfühlen, aber MIT waren sie absolut erträglich!!!!!
Nur Mut, ich denke zwar, dass jede Frau anders damit umgeht, aber es gibt echt Schlimmeres-ich würde es jeder Zeit wieder machen!

Ich wünsch Dir alles Gute und eine schöne Geburt!

Liebe Grüße,
Nicole

Beitrag von pfennig 07.04.11 - 20:47 Uhr

Hi,

also ich war bereits bei ET+13, als eingeleitet wurde.
Bei mir war soweit auch alles noch " dicht " , so dass mir ein Gel gelegt wurde. Die Wehen kamen dann ziemlich schnell und ohne Pause, nach 3 Stunden hatte ich die Nase voll und wollte ´ne PDA ( die ich auch bekam ) und 6 Stunden nach Einleitung wurden die Herztöne meiner Maus so mies, dass ich dauernd Wehenhemmer bekam und ca. 30 Minuten später ´ne Not-Sectio ( zum Glück lag die PDA gut und wurde nur noch verstärkt ). Sonst ging es ganz gut.
Nun bin ich bei ET+4 und mein jetziger Gyn lässt mich nicht länger als bis ET+10 gehen, aber ich darf entscheiden mit oder ohne Einleitung. Meine Hebi ist seit gestern optimistisch, dass wir es doch noch mit ´ner Spontangeburt schaffen.
Ich drücke Dir die Daumen, dass bei Dir / Euch alles gut geht.


Lg Pfennig

Beitrag von sizilia 07.04.11 - 21:38 Uhr

Ich hatte bei beiden Geburten (2003/2009) ne Einleitung!

Bei meinem Sohn 2003 war ET+1 ein Wehenbelastungstest, der nix gebracht hat; eingeleitet wuide ET+3 mit Tablette um 9 Uhr morgens; 1. Wehe 21:30Uhr und da war er um 3:22Uhr incl. Wehentropf zum ausbremsen !!!!! der Wehen, weil sie zu schnell kamen (1,5min. Abstand von Beginn an)

Schätzwerte laut US: 2900g; 48cm
Geburtswerte: 4220g; 56cm; 36,5cm KU

Bei meiner Tochter 2009 mußte ich am ET ins Kh wegen verkalkter Plazenta und Verdacht auf Unterversorgung! Einleitung per Tablette um 9Uhr und nochmal mkit ner 1/2 um 17 Uhr; erste Wehe 18:55Uhr und um 19:32 Uhr war sie schon da incl. Schulterdystokie (tiefer Schulterquerstand)!

Kenne es alsi gar nicht anderst als mit Einleitung!

Da mir aber 2 Kids reichen, werde ich wohl nicht mehr in den "Genuss" einer normalen geburt kommen!:-p

Beitrag von sizilia 07.04.11 - 21:40 Uhr

Ach ja, hab was vergessen,

Schätzwert nach US: 3450g; 50cm
Geburtswerte: 3665g; 53cm; 35cm KU

Beitrag von zwei-erdmaennchen 07.04.11 - 21:53 Uhr

Hallo Sabine,

ich habe eine Geburt ohne und eine mit Einleitung hinter mir. Ich kann die Horrorstories nicht bestätigen denn von der Intensität der Wehen konnte ich keinen Unterschied ausmachen.

Unsere kleine Tochter wurde bei ET-3 eingeleitet und kam ET-2 abends durch KS (was aber andere Gründe hatte als die Einleitung ;-)) zur Welt.

Wichtig bei einer Einleitung ist, dass man sich Zeit läßt. Auch wenn das nervt - es ist besser für dich und das Baby. Meist fängt man langsam mit einem Wehentropf an (Wehenbelastungstest). Der wird dann vorsichtig gesteigert und manchmal reicht der schon aus und bringt die Geburt ins Rollen. Wenn das Kind diese eingeleiteten Wehen gut verkraftet hat dann wird am selben oder auch am nächsten Tag weiter gemacht. Je nach Befund kann das wieder mit Wehentropf, Gel oder Tablette gemacht werden. Gel läßt sich nicht dosieren was manchmal von Nachteil sein kann. Wehentropf läßt sich recht gut dosieren man ist aber im wahrsten Sinne des Wortes ziemlich angehängt damit ;-). Ich hatte eine Einleitung mit Cytotec (nur oral einnehmen - niemals vaginal legen lassen - das führt oft zu Hammerwehenstürmen!!!). Ich bekam die Testdosis einer viertel Tablette die bei mir schon ausgereicht hat (das ist aber wohl eher die Ausnahme). Ich brauchte auch keine weitere zusätzliche Wehenunterstützung weil mein Körper dann selber übernommen hat.

Fazit: Vor einer Einleitung muss man keine Angst haben solange sie sanft und langsam gemacht wird. Ich werde zwar persönlich nie mehr vaginal entbinden - aber an sich hätte ich vor einer Einleitung echt keine Panik mehr.

Viele Grüße und alles, alles Gute für die nächsten Tage
Ina #winke

Beitrag von binchen73 07.04.11 - 22:00 Uhr

Vielen Dank für Eure Infos!

Bin etwas beruhigt!

Und vielen Dank für Euren lieben Wünsche! #herzlich

Sabine

Beitrag von susasummer 08.04.11 - 13:32 Uhr

Mein drittes Kind ist am 3.Tag der Einleitung geboren worden.Angefangen haben wir 10tage vor ET wegen stark verkalkter Plazenta und zu wenig FW.
Der erste Tag brachte kaum was und der zweite nur 1cm öffnung des MM.
Ich fand am schlimmsten,das die wehen auf einmal sehr schnell kamen.Um 14uhr wurde die FB geöffnet und ab 16uhr merkte ich langsam wehen.Ab 16.40uhr dann richtig und sie hörten nicht mehr auf.Um 17.19uhr ist mein Sohn geboren.Schnell aber schon schmerzhaft.
Wichtig fand ich es,nicht zu erwarten,das mein Kind jetzt sofort geboren wird,wenn ich die erste tablette bekomme.Von 5 begonnen Einleitungen hatte ich als letztes entbunden,dafür aber am schnellsten.
Die Hebammen fanden das immer so toll,das ich so ruhig und gelassen dabei war.Aber ich konnte ja eh nichts machen,er würde schon auf die Welt kommen,wenn er soweit ist.
lg Julia

Beitrag von sinsiria 08.04.11 - 13:56 Uhr


Jede Frau, die eine Einleitung haben möchte, sollte sich das vorher durchlesen:

http://www.geburtsallianz.at/downloads/cimseinleitung.pdf

Beitrag von zwei-erdmaennchen 08.04.11 - 16:56 Uhr

#augen

Eine einseitigere Schilderung gibt es im ganzen Internet auch kaum zu finden.

Aber wer sowas lesen will und sich die gegensätzlichen Meinungen nicht zu Herzen nimmt - bitteschön...

Beitrag von sweetelchen 08.04.11 - 14:01 Uhr

Ich hatte eine Einleitung mit dem Wehentropf und zweimaligem Einlegen einer Tablette. Ich fand es super. Ich lief schon Tage davor mit Wehen rum. Naja die Einleitung selbst hat nicht soooviel gebracht war aber kein Horror.
Am 13.03 wurde um 8uhr morgens der erste Versuch gestartet und am nächsten Tag um halb 9 Abends war meine kleine da. Die Wehen die ich durch die Einleitung hatte waren leider keine MuMu- wirksame Wehen. Nachts ist mir aber durch den Druck die Fruchblase gerissen und den ganzen Tag getröpfelt. Um 15 Uhr am 14.03 wurde sie dann gesprengt und dann ging die Geburt los. Da aber mit "richtigen" Wehen die auch weh getan haben. Das war aber kein Weltuntergang. #verliebt

Beitrag von olivia2008 09.04.11 - 06:20 Uhr

Als ich einen Tag vor ET ins KH eingeliefert wurde, hieß es eigentlich, dass Baby sei mit ca. 3800 g zu groß und zu schwer, als dass ich es selbst entbinden könnte. Ich wurde für den kaiserschnitt zur Besprechung gebeten, doch ich entschied mich (nach Absprache mit drei hebammen) dagegen.

Meine Hebame leitete die Geburt per Akkupunktur ein. Eine halbe Stunde später begannen die Wehen und acht Std. später war meine Maus da. Ich habe es ohne Komplikationen geschafft und sie war nur 2955g leicht.

Was ich damit sagen will: Zum Ende der SS ist es schwer, das genaue Gewicht zu messen. Wegen des hohen Gewichtes würde ich mir zwar vielleicht Gedanken machen, aber jetzt nicht zu sehr abschrecken lassen.

Dass ihr euch aus Angst vor Fehlgeburten für die Einleitung entschieden habt, kann ich nachvollziehen.

Vielleicht versuchst du es wie ich mit Akkupunktur. Wenn es klappt, ist es nicht so schmerzhaft und zieht sich nicht so in die Länge wie die "normalen" Einleitungsformen per Tropf oder Cocktail.

Alles Gute für euch #klee