Ich bin konservativ! Bin ich noch ein "Normalo"?

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von cooky2007 07.04.11 - 21:30 Uhr


Ich lese hier immer wieder von Trennungen, Scheidungen, geteiltem Sorgerecht, verschiedenen Kindern mit verschiedenen Partner etc.
Einter trinkt, der andere hat Dorgenprobleme oder wurde als Kind geschlagen.


Mal zu mir:
Ich selbst bin seit fast 12 Jahren mit meinem Ehemann zusammen, davon 8 verheiratet. Wir haben 2 Kinder, die wir "gemeinsam" gezeugt haben.
Wir leben in einem Eigenheim, das wir selbst finanziert haben. Wir gehen jeden Tag unserer geregelten Arbeit nach - ich noch in Elternzeit mit zusätzlich einem Ehrenamt, mein Mann in seinem Vollzetjob. Klar, gibt es Probleme - wo gibt es die nicht. Aber wir versuchen sie zu lösen, ohne den Kopf in den Sand zu stecken.

Dasselbe kann ich von meinen Eltern, Schwiegereltern, Schwagern und Freunden sagen. Sind wir einsam auf diesem "konservativen" Stern.
Oder gibt es noch mehr von uns?

Beitrag von 123bhtrsfe456 07.04.11 - 21:34 Uhr

Wahrscheinlich nicht, so perfekt kann man ja gar nicht sein!

Du bist schon toll!

Beitrag von october 07.04.11 - 21:45 Uhr

#ole

#rofl

Beitrag von weltenbuergerin2 08.04.11 - 02:20 Uhr

Was heißt denn perfekt? Die TE hat beschrieben, wie sie lebt. Was ist daran verwerflich?
Bist du neidisch?
Die TE hat sich nicht als leuchtendes Beispiel dargestellt, sie fragt sich, ob das so ungewöhnlich ist, zwei Kinder von einem Mann zu haben, nach 12 Jahren Ehe noch immer zueinanderzustehen und das Leben gemeinsam zu meistern.
Ohne Fremdgehen, ohne Schnüfffeln im PC, ohne übermäßige Eifersucht, einfach ein ganz normales Leben.
Dass die TE so angemacht wird, lässt tief blicken.
Ich frage mich auch oft, wo sind diese ganz normalen Familien, in denen mit zwei oder drei Kindern noch eine Silberhochzeit gefeiert wird?
Muss man sich dafür schämen mittlerweile, wenn man ein normales Familienleben führt?
Das kann man nicht nur mit "Glück gehabt" bewerten, da steckt wahrscheinlich auch etws mehr dahinter, als unausgebildet und mal einfach so ein Kind zu zeugen und zu fragen, was einem denn zusteht.

Beitrag von eve67 08.04.11 - 07:38 Uhr

Sehe ich genauso!

Beitrag von juniorette 08.04.11 - 07:56 Uhr

Sehe ich wie du!

Beitrag von 123bhtrsfe456 08.04.11 - 08:13 Uhr

Hier ist nunmal ein Forum in dem viele ihre Sorgen und Nöte besprechen wollen. Ich finde es etwas seltsam dann hier aufzuschlagen und in die Runde zu fragen ob man denn bitte so alleine wäre mit seiner glücklichen Familie und seinem guten finanziellen Background.

Anders wäre es gewesen, wenn sich hier eine Stimme erhoben hätte, dass man glücklich ist und ob andere auch an einem Punkt in ihrem Leben sind, an dem sie völlig zufrieden sind.
Ich hätte es auch verstanden, wenn die TE gefragt hätte woran es liegt, dass manche Paare so schnell ihre Beziehung aufgeben (wenn es denn so ist).

Aber so ist deutlich die Intention der TE zu erkennen, sich über andere die eine gescheiterte Beziehung hinter sich haben zu erheben. Und da ja ihr ganzes Umfeld anscheinend ähnlich stabil ist wie sie, ist doch diese Frage rein rhetorisch gemeint.
Vielleicht finden sich tatsächlich bei Urbia mehr Familien, die Probleme haben aber die persönlichen Erfahrungen der TE sollten ihr doch gezeigt haben, dass ihr Status so außergewöhnlich nicht ist. Wenn Du Dich auch fragst, ob es denn keine Paare mehr gibt, die die Silberhochzeit erleben werden, dann schau Dir doch deine Umgebung an. Ich denke, jeder sollte doch bemerkt haben, dass Urbia kein repräsentanter Querschnitt unserer Gesellschaft ist.

Es hat ein wenig davon, als wenn man als gesunder Mensch auf einer kardiologischen Station auftaucht und dort in die Runde fragt, ob man denn der einzige wäre, der auf seine Ernährung achtet, nicht raucht und sich viel bewegt.


Es geht nicht darum sich zu schämen, weil man ein glückliches Familienleben hat. Man muss aber auch nicht andere hier so abwatschen, weil es bei ihnen nämlich nicht so ist.

Und da Du dieses unsägliche Neidargument eingeführt hast, nein ich bin sicher nicht neidisch. Meine Maßstab für ein erfolgreiches Leben ist sicher nicht möglichst früh eine feste Beziehung zu führen und stabilisieren um Kinder zu bekommen und ein Haus zu bauen.

Jetzt mit Ende 30 habe ich das auch, einen Partner, zwei gemeinsame Kinder, Haus, Katzen, eine sehr gute Ausbildung, einen gut bezahlten Job usw.

Aber trotzdem falle ich durch das Raster der TE, das anscheinend mich auf den gleichen Level wie sie hieven könnte.
Ich bin nicht verheiratet, habe vor meiner jetzigen Beziehung einige Affären gehabt, bin sehr schnell mit meinem Partner zusammengezogen und war nach einem Jahr schwanger und mein Partner hat eine Tochter aus erster Ehe.

Also wir sind daher wohl das komplette Beispiel einer unsteten Familie.

Beitrag von ayshe 08.04.11 - 09:23 Uhr

Sehe ich auch so.

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Es hat ein wenig davon, als wenn man als gesunder Mensch auf einer kardiologischen Station auftaucht und dort in die Runde fragt, ob man denn der einzige wäre, der auf seine Ernährung achtet, nicht raucht und sich viel bewegt.
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Nettes Beispiel :-)



Es ist eben so, daß viele hier schreiben, weil ihnen etwas nicht paßt.

Im AE-Forum schreiben ja auch meist AE, in F&B schreiben viele, die ein Problem haben.

Man sieht natürlich hier nur Probleme, was sollen die ganzen anderen denn auch schon groß posten?
Trotzdem gibt es diese "anderen", ist doch klar.

Beitrag von 123bhtrsfe456 08.04.11 - 09:58 Uhr

Mich würde mal wirklich interessieren, was passieren würde, wenn man im Stillen&Ernährung fragen wurde, ob es denn keine "normalen" Kinder gäbe, die alle 3 Stunden ordentlich trinken, oder im Schlafen ob man denn mit seinem 6Monate alten Säugling, der durchschläft so alleine da steht.

Oder denkt Dir nur, ein Beitrag im Kinderwunsch, warum manche so einen Bohei ums Schwangerwerden machen.

Beitrag von ayshe 08.04.11 - 10:08 Uhr

Ja, man würde überall etwas passendes finden.


Manche vergessen einfach, daß in einem Forum ganz selbstverständlich diejenigen hervorstechen, die irgendein Problem haben, auch wenn sie vllt prozentual nur gering vertreten sind als User und als Mensch, aber eben hier als Poster extrem hoch.

Beitrag von hedda.gabler 08.04.11 - 10:03 Uhr

Sehr schön .... Thanx.

Beitrag von liki 08.04.11 - 15:00 Uhr

Einfach nur: Danke #blume

Herzlich, Liki

Beitrag von king.with.deckchair 08.04.11 - 15:01 Uhr

#pro

Beitrag von molinalaja 08.04.11 - 20:03 Uhr

Das Forum trübt sicher den Blick.

Beitrag von tritratrullalala 08.04.11 - 20:32 Uhr

Sehr treffend gesagt.

Beitrag von grundlosdiver 08.04.11 - 09:18 Uhr

Ja hier! Wir haben Silberhochzeit unserer Eltern gefeiert! 2 Kinder, beide was geworden. Schon toll!
1 Jahr nach der Silberhochzeit haben sie sich nach 28 gemeinsamen Jahren getrennt, 3 Jahre Rosenkrieg, setzen sich nicht mehr an einen Tisch und gucken sich mit dem Arsch nicht mehr an! Müssen ja auch nicht mehr zusammen Eltern sein, Kinder sind ja erwachsen.
Schon toll so eine glückliche, konservative Familie!

Beitrag von snowwhite1974 08.04.11 - 12:39 Uhr

Naja, bisserl selbstgerecht hört sie sich schon an. Ich finde auch man kann sich auf sein "Normalsein" nix einbilden - und wenn man das Glück hat, selbst aus einem intakten Elternhaus das von bestimmten Werten geprägt war zu kommen, hat man schon größere Chancen auf ein ähnliches Leben als andere, die als Kinder nicht so viel gutes erfahren haben.

Außerdem würde ich urbia nicht grad als Standard für die deutschen Familienverhältnisse neben.

Beitrag von krokolady 08.04.11 - 14:07 Uhr

Woher willst Du wissen das da keiner fremd ging?
Das wissen sicher nicht mal die Eheleute voneinander.........was ja meistens so ist.
Die Männer gehen ja eher fremd wie Frauen.........aber von den ganzen Fremdgehern beichten vielleicht man grad 5 %.....bei weiteren 10 % kommt vielleicht die Frau dahinter.....und die restlichen 85 % genissen und schweigen :-)

Beitrag von klimperklumperelfe 08.04.11 - 19:51 Uhr

Wer sagt denn, dass man sich schämen muss, wenn man ein normales Familienleben führt? Wer legt eigentlich fest was normal ist? Nur weil es Hunderte von Jahren üblich war in einer Großfamilie zu leben? Dann muss DAS normal sein? Heutzutage muss man das aber nicht mehr und der Zustand, dass es immer mehr allein erziehende gibt, wird zunehmen. Vielleicht wird das irgendwann normal sein. Und wenn schon.

Hat alles Vor- und Nachteile. In manch einer "heilen", langweiligen Familie möchte ich nicht leben, was nicht heißt, dass ich es meinem Sohn nicht gegönnt hätte, eine zu haben. Ist aber nunmal nicht so und jetzt sind mein Sohn und ich eben eine normale Familie.

Beitrag von geralundelias 07.04.11 - 21:35 Uhr

Nö, du bist nicht alleine...
Ich lebe auch auf dem konservativen Planeten....nur eben als Alleinerziehende.

Beitrag von hedda.gabler 07.04.11 - 21:37 Uhr

Hallo.

Bei Deinem Beitrag stellt sich die Frage, was Dich in Deinem Leben so unzufrieden macht und frustiert, dass Du jetzt die "Mein Mann - Meine Kinder - Mein Haus"-Schiene fahren musst.

Gruß von der Hedda, ihres Zeichen konservative Spießerin, die um solche Puttchen Brammes wie Dir lieber einen Bogen macht ... für die Auseinandersetzung mit Kleingeistern ist mir meine Zeit zu schade.

Beitrag von hedda.gabler 07.04.11 - 21:38 Uhr

Schiebe ein "r" für "frustiert" nach.

Beitrag von leboat 07.04.11 - 22:00 Uhr

Nur einen Fehler beim Kontrollieren gefunden? Buuuuuuh

Beitrag von hedda.gabler 07.04.11 - 22:04 Uhr

Ist es Dir nicht selbst peinlich, mir hinterher zu laufen?

Beitrag von leboat 07.04.11 - 22:16 Uhr

Mir ist nichts peinlich, da ich zu Allem stehe was ich tue. Stets.
Kannst du dir ne Scheibe von abschneiden. Bitte schön und Mahlzeit!