Diskussion Chiropraktiker vs. Osteopath (Säugling)

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Beitrag von ag1801 08.04.11 - 06:56 Uhr

Guten morgen,
Ich habe eine Frage und hoffe, dass ich jetzt keine Diskussion lostrete wie man immer wieder zur Frage Stillen vs. Flaschenkind liest.

Unser Kleiner ist knapp 11 Wochen alt und schaut überwiegend nach links. Der KiA hat uns zum Osteopathen/Krankenhymnast geschickt. Da ich schon sehr viel positives hier darüber gelesen habe, waren wir nun auch gestern da. Allerdings hatte ich keinerlei Ahnung, was auf mich zukommt.
Ok, ich wusste soviel, dass der Osteopath mit seinen Händen heilt. Er legte zunächst die Hände an den Kleinen und hat mir viele zum Teil komische Fragen gestellt. Wie der kleine auf die Welt gekommen ist. Ob er Antibiotika gehabt hat. Ob er direkt geschrien hat. Was ich beruflich mache. Was mein Mann macht....
Nun gut. Dann habe ich ihn gefragt, was er da macht. Er hat mir was von Hirnhäuten erzählt und Schwingungen. Das kam mir doch alles irgendwie nach Hokuspokus vor.
Bitte nicht falsch verstehen, ich glaube schon, dass er weiß was er macht, aber es ist schon anders als alles, was man so kennt.

Jetzt zu meinereigentlichen Frage:
Mir haben einige gesagt, ich soll zum Chiropraktiker mit dem Kleinen. Dazu brauche ich ein Röntgenbild. Aber mit 11 Wochen röntgen lassen? (Bitte sagt jetzt nicht, dass nach dem Unfall in Japan eh so viele Strahlen da sind, dass das Röntgen auch nichts aus macht. Durfte ich mir auch anhören)

Einige meinten sie würden ihr Kind nicht von irgendeinem einrenken lassen...

Ich bin ziemlich verunsichert, was ich machen soll. Irgendwie habe ich Angst, dass der Osteopath ein "Wunderheiler" ist, der mich letztendlich nur 55€ pro Sitzung kostet.

Er meinte gestern zu mir, dass bei Babys normalerweise 3-4 Sitzungen ausreichen. Nicht, dass es mir nicht wert wäre soviel Geld auszugeben, aber ich habe Angst, dass es zum Fenster rausgeworfen ist.

Vielleicht könnt ihr mir von euren Erfahrungen erzählen. Ich weiß, dass ich letztendlich die Entscheidung alleine treffen muss, wohin ich mit dem kleinen Wurm gehe.

Dankeschön.

Liebe Grüße
Silke

PS: Der Osteopath ist in 35578. Vielleicht hat jemand direkt Erfahrungen mit ihm gemacht.

Beitrag von moeriee 08.04.11 - 07:10 Uhr

Hi Silke!

So eine "Hokuspokus-Osteopathen"-Erfahrung habe ich auch gemacht und 60€ dafür hingeblättert. Gebracht hat's natürlich nichts. #aerger Aber Osteopath ist nicht gleich Osteopath. Diese Erfahrung durften wir mit Dr. Jahn in Fulda machen. Er ist Orthopäde und Osteopath. Wir haben zwar 90€ pro Sitzung bezahlt, aber dieser Mensch ist eine Koryphäe. Wir hatten etwas über eine Stunde Fahrtzeit, aber es hat sich absolut gelohnt. 2 Sitzungen à 30 Minuten und der Drops war gelutscht. Wenn du seine Adresse und Telefonnummer willst, dann melde dich kurz. Von Wetzlar fährt man ja auch nur etwas mehr als eine Stunde bis Fulda.

Liebe Grüße #herzlich

Marie mit #baby-Louis (18 Wochen alt) #verliebt

PS: Er sagt auch sofort, was er da macht. Es ist sehr spannend, ihm bei der Arbeit zuzusehen und es hat alles Hand und Fuß.

Beitrag von thalia.81 08.04.11 - 07:29 Uhr

Ich würde dir jetzt in Fulda fast noch eher den Herr Hosenfeld empfehlen. Er ist zwar "nur" Physiotherapeut, aber wirklich einsame Spitze #pro (Allerdings kann ich das auch nur aus eigener Erfahrung berichten: ich war dort vor meiner Schwangerschaft und hatte nie in der ganzen Schwangerschaft Rückenschmerzen o.ä. Außerdem hat er meinem Kleinen in SL verholfen #ole)

Beitrag von isdira1978 08.04.11 - 07:18 Uhr

Hallo Silke,

also, wir haben die besten Erfahrungen (mit beiden Kindern) mit einem Chiropraktiker gemacht. Wir haben das wirklich große Glück, dass unser Kinderarzt sich auch auf Chirotherapie spezialisiert hat...Wir brauchen also nicht extra zu anderen Ärzten, sondern unser Kinderarzt löst immer mal wieder Blockaden, wenn meine Beschreibungen auf eine Blockade hindeuten...

Unser Großer war jedes Mal wie ausgewechselt und mit der Kleinen ist es nun ähnlich. Wobei die Blockaden bei ihr ausgeprägter scheinen, so dass es auch manchmal schlimmer wird und wir ein zweites Mal hinmüssen.
Die letzten Wochen war sie jede(!!!) Nacht unruhig, schlief wenig, war oft stundenlang nur zum Schlafen zu bewegen, wenn sie in meinem Arm war und war auch oft nach 8 oder 9 Stunden schon wach. Nun wurden diese Woche Montag und Donnerstag Blockaden gelöst und was soll ich sagen? Seit gestern ist sie wie ausgewechselt. Sie liegt wieder zufrieden auf dem Spielteppich und spielt, sie schlief super und ich bin gespannt auf heute und die nächsten Tage... ;) Es darf aber gern so gut bleiben... ;)


Zum Osteopathen kann ich gar nix sagen. Wir wollten mit dem Großen mal hin, dann hatte sich aber nach dem Blockaden lösen das Problem gelegt und so sind wir nicht hin. Aber irgendwie fällt es mir persönlich schwer an Osteopathie zu glauben...

LG,
Isdira1978 mit aktuell zwei zufriedenen Kindern

Beitrag von isdira1978 08.04.11 - 07:33 Uhr

Achja, ganz vergessen: Ein Röntgenbild brauchten wir nicht...Verstehe auch nicht so ganz, wozu....

Beitrag von thalia.81 08.04.11 - 07:36 Uhr

Guten Morgen,

ich selber habe schon immer arg Probleme mit meinem Rücken. Ich war früher ständig beim Chiropraktiker und habe mich einrenken lassen. Das ganze hat dann so circa 2 Tage gehalten und meine Blockaden waren wieder da #aerger

Ich habe es unter dem Beitrag von Moeriee schon geschrieben. Dann war ich schließlich beim Osteopathen und hatte danach absolut keine Beschwerden mehr. Kann mir das selber nicht erklären. Die ganze Schwangerschaft über war alles #pro Bis zum Wehentropf samt PDA...

Na egal, jedenfalls kann ich aus eigener Erfahrung berichten, dass es wirklich hilft, wenngleich ich nicht weiß, wie ;-)

Mit Paul war ich bislang 4x in osteopathischer Behandlung, bei 3 verschiedenen Osteopathen. Das hat schlichtweg terminliche Gründe. Einen Termin davon hatte ich bei einem ostop. Arzt, der auch Chiropraktiker ist. Die Behandlugn war echt gut, er hat sich aber nur sehr wenig Zeit genommen. 8 Minuten, und wollte dafür 55€. Ich zahle das wirklich gerne, aber ein bisschen Zeit wünsche ich mir. Die anderen Ost. hingegen, haben uns auch sehr viel gefragt und mir wirklich Zusammenhänge aufgezeigt (Lage des Kindes vor der Geburt, Entbindung, Organreife etc.). Das hat mir selber sehr geholfen, einiges besser zu verstehen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Meinem Kleinen haben die Behandlungen sehr gut geholfen und der Osteopath ist wirklich meine Anlaufstelle, wenn Paul motorisch "was hat". Mir wollte ein KiA nicht glauben, dass Paul Blockaden hat, weil er nur nach rechts geschaut hat. #kratz Er war voller Blockaden und all sowas lässt meinen Glauben an die reine Schulmedizin schwinden.

So, mein Kind hat Hunger. Wenn du Fragen hast: gerne!


LG
Thalia mit Paul (7,5 Monate) #verliebt

Beitrag von redsea 08.04.11 - 08:33 Uhr

Hallo,

unsere Tochter hat sich überwiegend nach rechts gedreht, wir waren zweimal bei Osteopathen (Cranio-Sacral-Terhapie) und hat es sehr geholfen.

Ich selbst war wegen meiner Rückenprobleme auch schon oft beim Osteopathen und es hat auch immer super geholfen.

Natürlich ist nicht jeder Therapeut ein guter Therapeut, man braucht auch hier einen, der sein Handwerk versteht. Aber grundsäztlich halte ich viel davon.

LG
Redi

Beitrag von kanojak2011 08.04.11 - 08:48 Uhr

Weit du silke, ich würde dih gerne wachrütteln, weil wir so viel hinter uns haben und Fehler gemacht haben..Du schreibst leider icht, m wie altes Kind es sich handelt.

Erstmal zu deinem eigentlich Problem. Silke, beides kann richtig sein. Auch seine Fragen sind vollkommen richtig, weil er Zusammenhänge begreifen will. Er sagt dir nicht in 10 Minuten eine diagnose, er schaut sich das Kind so gründlich nach und entdeckt Sachen...ABER die entscheidende Frage ist, hat dieser Mensch eine ausreichende Erfahrung mit Säuglingen ?!?!?!? siehst du bei ihm im Flur säuglinge, wenn du reinkommst...von wem wurde er dir EMPFOHLEN. Ist es ein Physiotherapeut ? Wenn du bei allem bejahst, dannn wärest du da goldrichtig, weil auch ein Physiotherapeut einrenken kann etc.

Auch der Chiropraktiker ist richtig, der arbeitet nur anders...die Krankengymnastik an sich ist für solche Mäuse wichtig, WEIL es nicht nur um Lösung der Blockade geht aber dann müssen die falschen Muskeln wieder gestärkt werden. Du kannst einerseits mit etwas anfangen aber dann soll man immer noch am Ball bleiben, damit die einseitigkeit gänzlich verschwindet...und ds kind lernt die andere Seite zu benutzen,,

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Unsere Geschichte als eine Art Warnung:
Die maus schaute nur einseitig. Sie hatte auch eine schwere Asymetrie des Kopfes (ist oft Folge von). Diese ist uns aber erst später eingefallen. Viele Kinderärzte, null ahnung. Eigeninitiative - Osteopath, 2 Monate Behaldung. 2 monate freute sich die PKV, NULL Eregebnis. Fehler: keine Empfehlung und Erfahrung mit Säuglingen.

Dann kam eine Physiotherapie, zu dem Zeitpunkt schaute sie nicht nur einseitig, sie griff nur mit einer Hand etc...Die Physiotherapie war sehr erfahren und behandelte fast nur säuglinge. zwischen dem etwa 4 und 8 Monat hat sie uns begleitet, die Einseitigkeit wurde komplett aufgehoben, sie löste aber die Blockaden nicht (denke ich, ist aber reine Vermutung!!!), leider. aber dank übungen, Vojta und und...die asymetrie hat sich verbessert, immer noch eine schwere Form.

Kein kinderarzt half uns. zu späte Eigenintiative. www.cranioform.de
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Das Kind hat bis heute motorische Probleme. Sie fallen nicht so auf, sind aber da. Unsere neue Kinderärztin sagt, dass es die folge der Blockierung sein soll. Das Kind kann aktuell beidbeinig hüpfen, rutschen auch nicht...(nächste woche 3 jahre alt)
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Wenn ich heute wählen würde, lass ich die Blockaden beheben und lasse ich dann an den muskeln arbeiten...
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Wenn Marie einen Arzt kennt, der gleichzeitig dann ein orthopäde ist, würde ich da sofort fahren, weil an sich der orthopäde der beste Fachmann (Spezialist) ist

uf, sorry...da bin ich aber leider emotional engagiert..ich hoffe, dir bleibt viel von unserem Weg erspart..

LG

Beitrag von widowwadman 08.04.11 - 09:14 Uhr

Ich persoenlich finde es klingt beides nach Hokus Pokus, und roentgen lassen wuerde ich mein Kind fuer so ne Scharlatanerie auch nicht.

Hat dein Kind Schmerzen oder wirkt es sonst krank? Die Bevorzugung einer Seite ist weder schlimm noch ungewoehnlich, ich versteh nicht warum das immer so medikalisiert wird und die armen kinder mit irgendwelchen Scheintherapien gequaelt.

An deiner Stelle wuerd ich auch den KA wechseln

Beitrag von anarchie 08.04.11 - 09:19 Uhr

Hallo!

das ist nix Holuspokus, sondern das Ergebnis einer 6jährigen(!) Ausbildung.
O. wissen mehr über Zusammenhänge im Körper als jeder Arzt.

Wir haben sehr viel osteopathisch behandeln lassen, bei unseren Kindern und uns - IMMER mit Erfolg.

Und ich würde NIE jemanden an meinem Säugling rumrenken lassen!
schon garnicht, wo die o. doch eine schmerzfreie und snafte alternative bietet.

lg

melanie mit 4 Kindern(8,7,3,1)

Beitrag von widowwadman 08.04.11 - 09:32 Uhr

Homoeopathen machen auch langjaehrige Ausbildungen, das macht die Homoeopathie nicht weniger zu Mumpitz.

Woher weisst du dass der "Erfolg" durch die Behandlung eingetreten ist und nicht einfach dadurch dass Zeit vergangen ist? (Wenn man sich Studien anschaut zum Thema ,ist naemlich genau das der Fall)

Beitrag von anarchie 08.04.11 - 10:55 Uhr

öhm, zum Einen behandeln wir homöopathisch, erfolgreich...z.B. die ND meiner Kinder(die schulmedizin blieb erfolglos)

Zum Anderen schrie mein Ältester jeden Tag stundenlang, lag schief, überstreckte sich, scheuerte Haare weg, trank schlecht und hatte fieseste Koliken - er hatte üble Blockaden.
Wir gingen zum Osteopathen - und er hatte ab diesem Tag NIE WIEDER Koliken oder unstillbares Schreien.

da kannst du sagen, was du willst - wir hatten JEDES Mal Erfolg.
Und wer heilt hat Recht.
Placebo zählt auch nicht beim Säugling.

Leider gibt es viele Ärte, die meinen mit nem Zusatzlurs könnrten sie das auch, das DAS dann nicht klappt, ist schon klar...

lg

Beitrag von schullek 08.04.11 - 12:24 Uhr

"Placebo zählt auch nicht beim Säugling. "

jetzt wirst du gleich von ihr hören: du als mutter hast aber an die wirkung geglaubt, was sich aufs kind übertragen hat udn deshalb hats geholfen;-)

Beitrag von anarchie 08.04.11 - 12:32 Uhr

und nichtmal das trifft zu - ich habs für schwachsinn gehalten!;-)

Beitrag von schullek 08.04.11 - 12:35 Uhr

ich hab es (homöopathie und osteopathie) zwar nicht für schwachsinn gehalten, aber ich habe auch nicht daran geglaubt, dass es so fantastisch helfen würde.
es war nur ein weiterer weg, ein weiterer versuch. und der hat einbgeschlagen wie eine bombe.

Beitrag von anarchie 08.04.11 - 13:19 Uhr

na, ich hab bei der Osteopathie es eigentlich nur gemacht, weil meine hebamme, die ich sehr achätze, es angeraten hat - aber ich bin ja lernfähig;-)

Beim homöopathen war ich schlicht verzweifelt, weil mein großer soooo arg ND hatte, im ganzen Gesicht:-( und wir bei so vielen Ärzten waren, die probiert und probiert haben und dann, weil nix half, ans Cortison wollten - was ich keines Falls wollte.
Ich dachte nur " hast aj nix zu verlieren bei ein paar zuckerkügelchen":-p
Und: innerhalb von 1 Woche waren die Stellen(die offen, nässend und einafch nur widerlich-fies waren) zu, nach 3 Wochen sah die haut aus, wie sie es sollte#ole

Bei den weiteren Kindern war ich aschlauer und bin bei den ersten ND-Flecken hin - da wurde es dann garnicht erst schlimm.:-)

Beitrag von schullek 08.04.11 - 12:22 Uhr

wenn auf lebensmitteln alternativ stehen würde, würdest du die sicher auch nicht kaufen.
wer einmal mit problemen von einem guten osteopathen behandelt wurde und sich danach wie neu geboren fühlte, braucht keine studien.

aber was rede ich. wie gesagt, sobald bei dir das label alternativ auch nur durchscheint, ist es für dich scharlatanerie.

was ich mich aber tatsächlich frage: wie kann man dinge, die man nie selber ausprobiert hat, mit denen man keinerlei erfahrungen hat, so gänzlich verwerfen?`oder meinen sich eine ausreichende meinung gebildet zu haben?

lg

Beitrag von schullek 08.04.11 - 12:20 Uhr

hallo,

kann dir nur beipflichten. die einzige, die mir nach der ss udn meinen daraus (und er geburt) resultierenden rückenproblemen wirklich dauerhaft helfen konnte, war unsere osteopathin. ich hab sie sirgfältig ausgewählt. u.a. weil sie ein abgeschlossenes medizinstudium hat und dadurch natürlich alle körperlichen zusammenhänge genaustens kenn udn einordnen kann.
für mich wirkt sie wahre wunder. nciht durch zauberei, sondern durch absolutes können.

lg

Beitrag von schnullertrine 08.04.11 - 09:46 Uhr

Hallo,

Laura hatte auch eine Lieblingsseite und der Kinderarzt hat uns empfohlen zur Krankengymnastik zu gehen. Die Physiotherapeutin hat eine Zusatzausbildung in Osteopathie gemacht. Da sie Hauptberuflich Physiotherapeutin ist bezahlt die KK die Behandlung. In der Osteopathie ist es wohl auch üblich, dass gleich mit dem Kopf angefangen wird, aber das hat unsere nicht gemacht. Sie hat die Erfahrungen gemacht, dass es die Kinder zu sehr stresst. Sie legt auch die Hände an. Ich sehe auch nicht wirkich was sie da macht, also ich kann manchmal erkennen, dass sie an den Stellen immer leichten Druck ausübt. Fragen über den Geburtsverlauf hatte sie mir auch gestellt. Das ist schon wichtig, denn für die Kinder ist die Geburt nicht so leicht wegzustecken. Laura kam mit der Glocke zur Welt, und daher werden wohl auch die Bewegungseinschränkungen kommen.

Ich kann nur sagen, dass wir gute Erfahrungen gemacht haben. Wir sind immer noch in Behandlung, und Laura hat wöchentlich Fortschritte gemacht. Mittlerweile kann sie sich auf den Bauch und zurück drehen, und macht schon leichte Krabbelversuche. Wenn ich daran denke, wie steif sie zu Beginn war. Die linke Seite hat sie immer gemieden. Ich bin mir ziemlich sicher, wenn wir die Behandlung nicht gemacht hätten, wäre sie heute noch nicht so weit.

LG

Beitrag von nananton 08.04.11 - 09:53 Uhr

Hallo zusammen,

Ich schreibe sonst nicht viel, aber hierzu möchte ich doch gerne was sagen, weil wir selber grade uns noch mit so einer Sache beschäftigen.

Unser Kleiner ist mittlerweile 7 Monate (Anfang September geboren, 6 Wochen zu früh aber war alles ok).
Wir haben bei im bereits mit 8 Wochen gemerkt das er nicht nach rechts schaut und auch nur ziemlichverbogen auf dem Rücken schläft. Wir sind dann zu einer guten Osteopathin gegangen die sich auch auf Babys/Kinder spezialisiert hat. Nach der dritten Sitzung waren die Probleme besser aber lange nicht weg und es stellte sich dann heraus, als die Verspannungen etwas gelöst waren, das er im Halswirbelbereich eine Blockade hat (KISS).
Unsere Osteopathinhatuns daraufhin an eine Spezialistin nach Köln verwiesen, da dieses Problem definitiv nicht mit "Hand auflegen" zu beheben ist!

Die Spazialistin bestätigte die Blockade und hat uns auch erklärt das es eingerenkt werden muss. Es ist aber eine riskante Stelle logischerweise an der kein Artz der Welt ohne Röntgenbild rumdoktern sollte. Also haben wir ein Röntgenbild machen lassen und danach wurde direkt eingerenkt. Das war Anfang Januar. Wir haben jetzt unterstützend noch einige Termine bei der Osteopathin gemacht und haben mittlerweile 14 Einheiten Krankengymnastik hinter uns. Nach 20 Einheiten werden wir wohl fertig sein.

Unserm kleinen Schatz geht es so super. Es ist keinerlei Einschränkung mehr zu erkennen. Er dreht und wendet sich in alle Richtungen, kullert rum und fängt bereits an zu krabbeln.

Er hätte das ohne Einrenken niemals so gekonnt.

Ich denke nicht das man sich bei so einer Sache von einem Röntgenbild abhaltenlassen sollte. Da könnten Impfungen ja größere Probleme mit sich bringen. Ist meine Meinung.
Ich bin froh das wir diesen Weg gegangen sind und würde es auch wieder tun.

Sorry, für soviel Blabla.........aber ich wollte das jetzt mal loswerden.

LG
nananton

Beitrag von lucky7even 08.04.11 - 10:07 Uhr

wir waren mit unserer tochter auch beim osteopathen und es hat nicht einen cent gekostet, kann man nämlich auch über die kasse aufschrieben lassen!und nach 2 behandlungen war Naya befreit von den schmerzen, an den halbswirbeln und am darm ,die massagen sind auch keine wunderheilkunkst sondern alltag!

wenn du dem ganzen skeptisch gegenüber stehtst dann wird es auch nix bringen, ich würde aber als mutter immer alles versuchen und mir hinterher ein urteil bilden bevor ich schon mit vorurteilen an die sachen rangeh

Beitrag von mausimaus18 08.04.11 - 10:10 Uhr

ich sage nur dr. robi sacher....

eine kapazität in seinem fach....
mein großér sohn konnte sich nicht drehen, hatte einen extrem abgeflachten hinterkopf und nutze nur eine seite...

ab zu dr. sacher nach dortmund, ein r.-bild machen lassen und bitte die blockkade lösen.

hat einmal laut geknackt, keine drei wochen später drehte louis sich.... vom abgefl. HK ist nix mehr zu sehen....

bin mit meinem 2. sohn auch bei ihm in behandlung... und würde es mit jedem weieren kind tun.

dazu bitte ergänzend KG weiter machen, entweder nachh voyta oder bobath....

ich lege meine hand für diesen mann ins feuer...
er ist allerdings in dortmund, nrw... aber seine patienten kommen sogar aus den NL, Berlin, eine Patienten war neulich aus stuttgart da...

nimm den weg auf dich, von vielen kk wird das geld sogar zu 100% erstattet, wie zb, von der ikk, tk, etc...
frag speziell nach ihm, wenn du interesse hast, an deiner kk nach. kinder bis zum 6. lj werden eigentlich erstattet

lg

nadine

mit louis und timo, beides kiss-kinder

meld dich wenn du fragen hast

Beitrag von schnucky666 08.04.11 - 14:06 Uhr

Hm also vor dem Röntgenbild würd ich jetzt nicht zurückschrecken, aber eher wohl vor ner eventuellen einrenkung (und was anderes machen die ja fast nich...) an so nem kleinen Körper...Da bin ich persönlich zu schissig und wähle eher den sanften Weg!
Wir waren auch mit Noah beim Osteopathen und er hat mich auch alles gefragt....Ich hab ihm meine komplette geburt von A-z so detailgetreu erzählt, das ich dacht ich steck mitten drin#freu
Der will das alles wissen um besser verstehen zu können, warum und woher dein kleiner das bekommen hat!
Ich war anfangs auch seeeehr skeptisch und mein Mann noch viel mehr als er die Rechnung sah...aber er hatte Noah geknetet, gedrückt, gedreht und rumgewirbelt und anfangs konnte Noah in Bauchlage seinen Kopf nicht heben, als er fertig war, hat er ihn sogar in alle richtungen gedreht. er erzählte auch vieles von dem ich ehrlich gesagt nicht viel mitbekommen hab, weil ich mehr damit beschäftigt war angst zu haben, das er mein Kind nicht fallen lässt *lach*
er meinte aber auch, das es besser wäre, wenn wir trotzdem mit Noah zur KG gehen, am besten nach Voita, da die Asymetrie noch vorhanden war. Wir waren dann 12x bei der KG und als wir abschließend wieder beim Ostepathen waren, diagnostizierte er uns ein mittlerweile kerngesundes Baby das sich spätestens in 4 wochen drehen könne... es hat dann 2 wochen gedauert und Noah kullerte zu hause über die Krabbeldecke, als hätte er noch nie was anderes gemacht...
langer Rede kurzer Sinn: Ich hatte nie eine große Meinung von diesen "Wunderheilern", heute würde ich jederzeit wieder zuerst dorthin gehen, auch wenn er nu seinen Master of irgendwass gemacht hat und nu seinen Stundenlohn drastisch erhöt hat#schwitz

Aber die Entscheidung kannst nur du treffen und nich irgendwelche Leute die dank Japan keine angst merh vor Strahlen haben :-p

LG
Mone mit Nico (5)und Noah (6Monate)