Eure Ultimativen Anti-Zecken Tipp´s? (Hund)

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von lauras_stern 08.04.11 - 08:10 Uhr

Moren :-)

Was sind eure besten Tipps damit Hund keine Zecken bekommt bzw. sich ein befall minimieren lässt?

Freu mich über viele Ratschläge! Danke:-)

Beitrag von simone_2403 08.04.11 - 09:09 Uhr

Hallo

Bei uns,seit Jahren Hundezaziki :-)

#winke

Beitrag von sparrow1967 08.04.11 - 13:35 Uhr

WAT?

#rofl

Beitrag von sparrow1967 08.04.11 - 13:36 Uhr

ok- ich hätte vorher weiter lesen sollen #schein

Beitrag von simone_2403 08.04.11 - 13:54 Uhr

#rofl

;-)

Beitrag von spatzerl1980 08.04.11 - 09:57 Uhr

Das musst Du jetzt näher erklären.... Oder Rezept geben. Tzaziki???

Beitrag von simone_2403 08.04.11 - 10:28 Uhr

Hallo

Ist ganz leicht erklärt ;-)

250 Gramm Magerquark 2 Zehen (NICHT Knollen ;-) ) Knoblauch.


Den Quark in eine Schüssel geben und mit der Knoblauchpresse,den Knobi reinpressen(wichtig wegen der ätherischen Öle) gut durchrühren und ca 10 Minuten durchziehen lassen.

Ca 100 Gramm davon 1 mal die Woche pur oder aber unters Futter mischen.(bei einem Hund,wir haben 2 und 2 Katzen ;-) deshalb ist das bei uns gut portionierbar pro Hund 100 Gramm pro Katze 25 also ca einen Esslöffel voll pro Katze).

Bei 1 Hund würde ich gleich 500 Gramm QUark nehmen und 4 Zehen,den Zaziki kann man problemlos Portionsweise einfrieern und kurz vorm verfüttern,auftauen.

ACHTUNG: Es ist richtig,das Knoblauch eine toxische Wirkung nachgesagt wird allerdings NICHT in dieser Menge,das ist völlig unbedenklich und erfüllt seinen Zweck recht gut.Wir verüttern das schon seit Jahren und auch unser TA gab seinen "Segen" #rofl

Letztes Jahr (das schlimmste Floh und Zeckenjahr für mein Empfinden seit Jahren,hatten wir um die hälfte weniger Probleme mit diesen Plagegeistern als Bekannte mit "unbehandeltem" Hund ;-)

#winke

Beitrag von krokolady 08.04.11 - 10:29 Uhr

Bernsteinkette :-)

Ich habs auch nicht geglaubt - bis wir es getestet haben.

Beitrag von trixi35 08.04.11 - 11:45 Uhr

Moin lauras stern,

meiner Meinung nach helfen (bei unserem Hund) am besten die Tierarzneimittel Frontline und Exspot.

Diese Mittel wirken als sogenanntes Repellent, das heißt, das die Zecke nicht mal am Hund zu saugen beginnt - der Biss ergo verhindert wird - . Es kann sein, dass manche Zecken im Fell des Hundes hängenbleiben, aber sie haben noch nicht zugebissen ;-).
Außerem wirken diese Mttel auch gegen Flöhe.

In der Tierarztpraxis bekommst Du aber normalerweise eine gute und kompetente Beratung und vielleicht kann Dir der Tierarzt noch ein anderes gutes Mittel empfehlen.


Alles Gute und Zeckenfreiheit wünscht Trixi #winke

Beitrag von coolmum 08.04.11 - 15:00 Uhr

Wir benutzen seit ein paar jahren ein mittel das es allerdings nur in österreich gibt. Es heißt defendog und hat den gleichen eurostoxx wie expot usw nur mit dem vorteil dass es nicht ins blut geht sondern sich auf die haut legt. Der hund wird damit eingesprüht und dann gibts nen halben tag gartenarrest weil es anfangs etwas stinkt.
Lg
Coolmum mit vier frisch stinkenden hunden neben sich :-)

Beitrag von trixi35 08.04.11 - 15:38 Uhr

Das stimmt nicht, Defendog und Exspot haben den gleichen Wirkstoff: Permethrin.

Das bedeutet, das beide Mittel gleich wirken. Exspot geht, wie fälschlicherweise oft angenommen, auch nicht ins Blut, sondern lagert sich in den oberen Hautschichten ab.

Da die Oberhaut ständigen Erneuerungen unterliegt, so muss man Exspot alle ca. 4 Wochen neu auftragen.

Gruß Trixi

Beitrag von kimchayenne 08.04.11 - 16:07 Uhr

Hallo,
mein Ihr es ist für den Hund gesund einen Stoff der als gesundheitsschädlich und umweltschädlich eingestuft ist regelmäßig auf das Tier zu kippen?Also mir ist die Gesundheit meiner Tiere wichtiger und von daher bevorzuge ich auch ganz klar die biologischen Produkte,mit gutem Erfolg übrigens und da weiß ich das mein Tier nicht mit schädlichen Nebenwirkungen Probleme haben kann.
LG KImchayenne

Beitrag von simone_2403 08.04.11 - 16:12 Uhr

Seh ich auch so...vorallem weil es viele ja schon profilaktisch (schreibt man das so #kratz ) geben.

Wir haben letztes Jahr wo es in unserer Gegend wirklich unmassen dieser Plagegeister gab auch Frontline drauf gekippt.Ich fand weniger prickelnd nachdem die Stelle zwischen dem Schulterblatt total kahl wurde #schock Es kam noch schlimmer und unser Rüde biss sich regelrecht den Schwanz auf...wohlgemerkt OHNE Flohbefall. Der TA meinte das Benny wohl einer von den Hunden wäre bei dem die Nebenwirkungen recht deutlich zu sehen sein #schmoll

Ich nehm es nicht mehr.Bei uns gibts Zaziki und sollte trotzallem mal Befall vorfallen,greif ich lieber zum Fogger,wende aber nicht am Tier direkt mehr an zumal sich diese Plagegeister sowieso mehr im Umfeld aufhalten als auf dem Wirt.

Beitrag von trixi35 08.04.11 - 21:17 Uhr

Prophylaktisch heißt es.

Wie gesagt, jeder nach seiner Fasson.

Wenn Dein Tier auf Frontline allergisch reagiert, dann ist es eben so.

Und irgendwo widersprichst Du Dir dermaßen, kein Frontline oder Exspot aber ein Fogger. #rofl

Lies Dir mal durch, was ein Fogger für Inhaltsstoffe hat.

Und im Umfeld halten sich Flöhe vermehrt auf. Bei Zecken ist die Vermehrungsrate bzw. der Zyklus etwas anders.

Beitrag von simone_2403 12.04.11 - 11:55 Uhr

Hab ich irgendwo geschrieben das mein Tier auf Frontline allergisch reagiert? #kratz

Wo wiederspreche ich mir denn? Bei uns ist kein Frontline nötig weil wir bis auf letztes Jahr und ein noch länger zurückliegender Zeitraum,keinen Befall hatten #aha Ich greife zu Frontline WENN Befall da ist ansonsten benötigen wir den Dreck nicht.

Und Fogger,definitiv eben weil sich Flöhe vermehrt im Umfeld aufhalten und nur zum "fressen" auf den Wirt aufspringen.Die Flohbekämpfung setzt man immer erst an der Umgebung an und nicht am Tier!

Im übrigen halten sich Zecken nicht in der Wohnung/Haus auf so wie Flöhe.Wir haben allerdings durch unseren Zaziki schon über Jahre festgestellt das die Zecken sich sehr wohl auf die Hunde fallen lassen,sich dann aber nicht "festbeissen"und DAS schreibe ich dem Zaziki zu.

Wenn du deinen Hund mit Chemie vollpumpen möchtes,bitteschön.Wie sagtest du so schön..jeder nach seiner Fasson.

Beitrag von trixi35 08.04.11 - 21:11 Uhr

Der Wirkstoff ist geprüft und als Tierarzneimittel zugelassen.

Ich vertraue in der Hinsicht der Pharmaindustrie.

Musst Du ja nicht, Dein Problem. Lass Du halt Deinen Hund Knoblauch fressen und die Zecken saugen am Hund und fallen erst dann ab, indem die schon ihre "Keime" (Borelliose...usw.) ins Blut abgegeben haben.

Da gebe ich doch meinen Hund lieber ein Mittel, wo die Biester gar nicht erst an die Haut kommen und mein Tier schädigen.

Dieses Problem ist ebenfalls anzutreffen bei der Malariaprophylaxe (beim Menschen). Da bedient man sich auch der Repellenz-Verfahren, denn einmal Saugen reicht schon, um Malaria hervorzurufen. Die Mücken (Anopheles-Mücken) dürfen nicht an der Haut saugen, sonst kann man schon infiziert sein.

Natürlich gibt es reichlich naive Menschen, die denken, ach Knoblauch wie toll und so natürlich reicht aus, dass Zecken nicht am Tier saugen. Die irren sich gewaltig. Die Zecke saugt, fällt dann zwar ab. Der Blutkontakt bestand trotzdem und dann wenn was mit dem Tier ist, dann ist das Gejammer groß.

Für mich ist wichtig, KEIN Kontakt Zecke mit meinem Tier.

Füttert ihr weiter Euren Tzatziki und glaubt an das was ihr wollt, aber zwingt Anderen nicht immer Eure ach so tolle Erfahrung auf.


Alles Gute Trixi

Beitrag von kimchayenne 09.04.11 - 09:20 Uhr

Hallo,
jeder nach seiner Fasson,da gebe ich Dir Recht,trotzdem schadet es wohl nichts sich zu informieren und zu versuchen andere Menschen aufzuklären und auf Missstände hinzuweisen,was dann der jenige macht liegt ja in seiner Entscheidung.Es gibt viele Medikamente die zugelassen sind sowohl in der Humanmedizin als auch in der Veterinärmedizin,trotzdem sind diese Medikamente nicht frei von zum teil beträchtlichen Nebenwirkungen,aber trotzdem werden sie ohne sich zu informieren,und sein wir mal ehrlich,es sind wohl verdammt wenige TA die auf mögliche Nebenwirkungen hinweisen,dem Tier verabreicht.Wenn es nicht mehr wirkt wird sogar zu einer höheren Dosierung geraten,das macht ja alles nichts.Hast Du schon mal einen HUnd oder eine Katze an einer Medikamentenintoxikation elendig verrecken gesehen?Ich schon.
Es werden mit Sicherheit gleich wieder einige schreien das man KInder nicht mit Tieren vergleichen kann aber ich mache es trotzdem mal,Kind sielt draussen ,streift durch Wälder und Felder usw.sprühst Du dein Kind dannmit Sachen ein die nachweislich gesundheitsschädlich sind?
Eine Borreliose kann man übrigens mit AB sehr gut in den Griff bekommen,wenn sie rechtzeitig erkannt wird.Genauso läuft das Spiel doch auch mit Wurmkuren,die werden regelmäßig verabreicht,egal ob das Tier Würmer hat oder nicht,das auch Wurmkuren sehr wohl schädlich für den Organismus sind wird dabei ausser acht gelassen.Ein gesundes Tier was artgerecht ernährt wird ist aber wesentlich weniger anfällig für einen Wurmbefall,erst durch die Wurmkuren wo mit jeder Gabe die Darmflora geschädigt wird und im Darm sitzt bekannterweise das Immunsystem,werden sie anfällig.
LG KImchayenne

Beitrag von trixi35 09.04.11 - 13:55 Uhr

Hallo,

Du hast recht, es ist wichtig auf Missstände hinzuweisen bzw. andere Möglichkeiten anzusprechen.

Wie Du auch schon sagst, sowohl in der Human- wie auch in der Tiermedizin gibt es Medikamente mit Nebenwirkungen.
Es wird auch in jeder Packungsbeilage darauf hingewiesen und ein guter Tierarzt tut das auch.
Ich habe auch schon eine Katze an einer Medikamentenintoxikation sterben sehen, das schlimme war, das das Medikament sogar explizit für Katzen zugelassen war, die Katze aber sehr stark auf dieses Medikament reagiert hat. Da sind Nebenkungen aufgetreten, womit niemand gerechnet hatte und das passiert nun mal, wenn man Medikamente (ob Mensch oder Tier) gibt.
Wenn man das verhindern bzw. ausschließen will, dann sollte man gänzlich auf den Gebrauch von Arzneimitteln verzichten.

Der Vergleich Kind und Tier hinkt. Weißt Du ja selber.

Und ja, ich sprühe mein Kind mit Autan ein, wenn wir in ein Gebiet fahren wo es nachweislich viele Zecken und Mücken gibt.

Zecken übertragen noch viel mehr Krankheiten außer Borelliose auf den Hund: So kann bisweilen ein einziger Zeckenstich ausreichen, um
Infektionskrankheiten wie Anaplasmose, FSME, Borreliose und die auch als
Hundemalaria bezeichnete Babesiose auf den Hund zu übertragen.
Natürlich kann man heutzutage gut mit Antibiotika behandeln, aber teilweise bleiben chronische Schäden zurück, wie zB. Gelenkserkrankungen, die der Hund dann sein Leben lang mit sich herumschleppt.

Und seltsam, dass Du Wurmkuren so schlecht darstellst, aber Antibiotika, die Du im Falle einer Borelliose-Erkrankung hoch dosiert geben musst und die dann ebenfalls den Magen-Darm-Trakt des Tieres angreifen, obwohl Du es hättest verhindern können, ohne mit der Wimper zu zucken einsetzen würdest.
Antibiotika können übrigens auch beträchtliche Nebenwirkungen haben.

Ich frage mich wo Du die Information mit den Wurmkuren her hast. Hast Du Dir das selbst ausgedacht? #kratz
Meiner Meinung nach ist diese Information falsch. Ein Tier, welches artgerecht ernährt wird, muss erst recht gut entwurmt werden, denn gerade bei der artgerechten Ernährung infiziert sich das Tier mit den entsprechenden Würmern.


Gruß Trixi

Beitrag von kimchayenne 09.04.11 - 14:54 Uhr

Hallo,
grundsätzlich denke ich sowenig wie möglich,soviel wie nötig.
Nutzen Risikoabwägung,welche Gefahr ist für mein Tier größer sich durch eine Zecke eine Erkrankung einzuhandeln oder durch ständige Gabe von Parasitenmittel Schaden zu nehmen,das muss halt jeder für sich abwägen,sollte es zu einer Erkrankung kommen kann es mit AB behandelt werden,das auch diese Nebenwirkungen haben können ist klar,auch das muss dann wieder jeder für sich selber entscheiden.Viele Erkrankungen kann man auch anders behandeln als immer nur mit AB,das ist jetzt nicht explizit auf etwas bestimmtes bezogen sondern allgemein gehalten.Viele TA verabreichen AB bei Kleinigkeiten die man durchaus auch anders behandeln kann,auch dann wird sehr häufig nicht über Nebenwirkungen aufgeklärt und den Beipackzettel bekommst du meistens auch nicht zu sehen,erst recht nicht wenn es per Injektion verabreicht wird.
Bei artgerechter Ernährung neigen Tiere nicht eher zu Wurmbefall,Hygiene vorrausgesetzt,das Fleisch das ich für meine Tiere kaufe ist frei von Würmern und ausserdem ist der Magen Darm Trakt von Hunden und Katzen auf Rohfleisch ausgelegt,somit wird dieses auch dementsprechend verdaut.Die Magensäure ist bei Hunden z.B. wesentlich agressiver als bei Menschen,darum haben Solmonellen z.B. bei einem gesunden Hund keine Chance.
Ich beschäftige mich übrigens seid Jahren mit der Thematik und informiere mich bei unabhängigen Quellen,ich bin weder von der Pharma noch von der Futtermittelindutrie abhängig wie so mancher TA.
Natürlich muss man immer mit Nebenwirkungen rechnen wenn man Medikamente nimmt,aber gerade dadrum verstehe ich den oft sehr sorglosen Umgang mit diesen nicht.
LG Kimchayenne

Beitrag von farina76 08.04.11 - 20:28 Uhr

Wir haben für beide Hunde seit Jahren das Scalibor-Halsband und es hilft super!

Beitrag von -0815- 08.04.11 - 21:26 Uhr

Die Halsbänder sind super, allerdings könnte ich mich nicht damit anfreunden permanent und immer den Wirkstoff um mich herum und auf allem verteilt zu haben.

Man hat es ja permanent an den Händen, im Auto, in der Wohnung etc....

Beitrag von lauras_stern 10.04.11 - 09:25 Uhr

Danke für eure Beiträge :-)

Beitrag von kimchayenne 11.04.11 - 14:24 Uhr

Hab noch einen interessanten Link gefunden:
http://www.collie-in-not-tierschutz.de/floehe%20und%20zecken.html
LG KImchayenne