Entbindung - Stationär, Ambulant ??? Erfahrung zu ambulant...

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von farfalla.bionda 08.04.11 - 10:04 Uhr

Hallo,

mensch, man sollte ja eigentlich meinen: Beim Dritten weiß man Bescheid - denkste ;-)

Ich habe bisher immer 2-4 Nächte nach der Entbindung im KH verbracht.
Diesmal wollte ich eigentlich eine Nacht bleiben, aber auch nur, wenn ich ein Familien- oder Einzelzimmer kriege. Da die immer sehr beliebt sind mache ich grad meinen Plan B fertig :-D

Wann nach der Geburt darf ich wieder nach Hause (ich gehe jetzt mal vom besten Fall aus - wie ich es auch kenne - dass alles glatt läuft)?
Und wenn hier jemand Erfahrung zu beidem hat: worin liegen bei beiden die Vor- und Nachteile? Vorallem bei der Ambulanten.

Ich hab das Gefühl, ich mach mir von Kind zu Kind immer mehr Gedanken um den Verlauf etc #bla ist doch verrückt!

Liebe Grüße #blume

Beitrag von 0190kadett 08.04.11 - 10:10 Uhr

also ich durfte nach meiner ambulanten geburt 5 std später wieder nach hause da mit mir und dem kind alles i.O. war. werde ich jetzt auch machen wenn alles super läuft. weil ich kann zu hause besser entspannen und mich erholen als im KH. ;-)

Ich hatte mir bei meinen zwei großen auch nicht den kopf zerbrochen und habe alles auf mich zukommen lassen. bei der jetztigen SS mache ich mir bei jedem furz gedanken. schon komisch, aber ich denke das ist normal.#augen

es wird auf jeden fall alles gut geht, heißt die devise #rofl

lg tina 29 ssw#verliebt

Beitrag von supersand 08.04.11 - 10:10 Uhr

Hallo, wir haben morgens um 9 das Kind bekommen und sind dann auf ein 3-Bett-Zimmer gekommen. Das war so nervig, daß wir mittags wieder nach Hause wollten (Kind und mir ging es gut). Eine freundliche Hebamme hat auch gemeint: Sie gehören eigentlich nach Hause.

Es hat dann leider noch ewig gedauert mit den Entlassungsformalitäten. Der Kinderarzt musste ja noch kommen und das Baby untersuchen und hier in Hessen wird immer so ein Hörscreening bei Neugeborenen gemacht.

Wir konnten dann aber gegen 19 Uhr das KH verlassen unter der Voraussetzung, daß unsere Nachsorgehebamme noch am selben Abend bei uns vorbeikommen kann zum Nachgucken. Sie hatte Zeit und somit waren wir nur ein paar Stunden im KH. Das hat uns gut getan. Zuhause hatten wir mehr Ruhe und es war einfach schön.

Eine Freundin von mir hat auch grad das 3. Kind bekommen. Da ging alles schneller. Sie hat die großen Kinder ins Bett gebracht (ihre Mutter war zum Aufpassen angereist), ist um Mitternacht ins KH und zum Frühstück waren sie wieder zuhause mit Baby. Die großen Kinder hatten nicht mal mitbekommen, daß sie weg war. ;-)

LG,
Sandra #winke

Beitrag von zwergnummer3 08.04.11 - 10:18 Uhr

Hallo,

ich bin beim 1. Kind nur widerwillig im Krankenhaus geblieben, beim 2. Kind saß ich genau 4 Stunden nach der Geburt im Auto um nach Hause zu fahren, und beim 3. Kind werde ich entweder zu Hause gebären oder im Geburtshaus, natürlich ambulant. Ich persönlich fühle mich zu Hause am wohlsten, da habe ich meine Familie, mein Bett, meine Couch, meine Toilette und meinen Kühlschrank;-)! Niemand kommt einfach in mein Zimmer hinein und erzählt mir, was ich zu tun und zu lassen habe, und mein Baby merkt auch, dass es zu Hause ist:-). Also, ein ganz klares#pro für eine ambulante Geburt, allerdings nur wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Dem Kind und der Mutter muss es gut gehen, eine Versorgung zu Hause sollte gewährleistet sein, und eine Hebamme wäre auch nicht schlecht.

LG #sonne

Beitrag von blumela6 08.04.11 - 10:34 Uhr

#proHabe ich auch so gemacht!
Bin auch nach 6st, nach Hause,hat mich auch alles genervt,und war nicht alles meins,man kann zu hause alles ruhig angehen lassen,und ich mache es beim 4ten Kind wieder so.



Liebe Grüße schöne Kugelzeit


Blumela6#winke#winke

Beitrag von meikkle 08.04.11 - 10:21 Uhr

Ich war mit meinen beiden " Großen", die beide im Geburtshaus zur Welt gekommen sind, nach ein paar Stunden zuhause. Beim ersten waren wir abends daheim, haben uns neben dem schlafenden Baby eine Flasche Wein aufgemacht und sind dann friedlich im eigenen Ehebett eingeschlafen...wunderschön!
Beim zweiten haben wir die Nacht im Geburtshaus verbracht ( mein Mann auch), da die Geburt nachts war, am nächsten Morgen sind wir früh nach Hause gefahren, haben noch Brötchen mitgebracht und ein von meiner Mutter zubereitetes Traumfrühstück genossen...
Dann ein Liegestuhl auf der eigenen Terasse im Sommer mit Baby auf dem Bauch...
Wenn
1. alles ok ist und
2. jemand zuhause ist, der helfen kann,
was spricht dann bitte dafür, im Krankenhaus zu bleiben ;-)
LG Meikkle

Beitrag von farfalla.bionda 08.04.11 - 10:23 Uhr

hehe das ist ja witzig! So ungefähr hab ich mir das auch vorgestellt - zumindest von der Zeitspanne her... Also gibt es eigentlich keinen wirklichen Nachteil, oder?

Ich bin momentan noch auf der Suche nach einer Hebamme - wie verhält es sich denn, wenn ich gar keine Nachsorgehebamme habe? -Nur gemäß dem Fall, denn eigentlich möchte ich schon gerne eine (nur muss die Chemie stimmen und meine ehemalige Hebi wohnt jetzt ganz weit weg #heul ).


Ich finds echt merkwürdig, dass ich jetzt alles so "vorrausschauend" planen will, denn perfekt wirds eh nicht und obs das letzte Kind ist haben wir eigentlich schon vor der SS in Frage gestellt #ole Vielleicht wird man mit zunehmendem Alter ja kontrollsüchtiger #rofl

Beitrag von meikkle 08.04.11 - 10:27 Uhr

Das weiß ich nicht, wie das ist, wenn man keine hat. Ich habe meine ja quasi im Geburtshaus mitgebucht ;-)
Die machen Vorsorge, Geburt und Nachsorge, dadurch kennt man sich eh.
Momentan sitzt mein Zwerg noch, aber ich bin guter Dinge, dass auch diesmal eine entspannte Geburt mit anschließender Genusszeit zuhause möglich sein wird ...
Meikkle 31.SSW

Beitrag von farfalla.bionda 08.04.11 - 10:32 Uhr

Hmm, Vorsorge wollte ich ja nicht bei einer Hebamme machen und für die Nachsorge hatte ich vor 2 Wochen meine ehemalige Hebamme angerufen, aber die lebt jetzt knapp 400km weit entfernt #heul und nun bin ich natürlich verwöhnt von ihr (meine erste Hebamme war das größte Trauma für mich, weswegen ich mir zB in der 2. SS gar keine Hebamme genommen hab und erst 2 Tage nach der Geburt, bei der Entlassung aus dem KH angesprochen wurde und mir dann eine (meine #verliebt ) Hebamme empfohlen wurde, die sich dann sogar Zeit genommen hat...)



Beitrag von meikkle 08.04.11 - 10:39 Uhr

Hmm, dann mal viel Glück, dass Du eine gute findest.
Gibt es denn bei euch ein Geburtshaus? Da kann man, zumindest bei uns, auch nur die Vor-oder Nachsorge in Anspruch nehmen.
Und die Hebammen sind eigentlich nicht die typischen "krankenhausgeschulten" und Zeit haben die eigentlich immer ausreichend, oder sie haben zumindest geschafft, mir das Gefühl zu geben, Sie hätten Zeit ;-)
LG Meikkle

Beitrag von meikkle 08.04.11 - 10:23 Uhr

Ach ja genau, um die Nachsorgehebamme muss man sich natürlich vorher kümmern...

Beitrag von jaze 08.04.11 - 10:30 Uhr

ch wollte auch gern Ambulant entbinden, aber meine Maus kam erst 22:59 auf die Welt da hab ich usn die Nacht noch im KH gegönnt und sind nächstne Tag nach Hause.

Was soll man im KH auch? Ausser es gibt Startschwierigkeiten, aber eigentlich find ich ist es zu Haus ambesten sich aneinander zu gewöhnen
und zur Ruhe zu kommen. Im Kh geht das ja mal so gar nciht.

Beitrag von zartbitter2009 08.04.11 - 10:41 Uhr

Hi!

Beim Zweiten bin ich auch ambulant nach Hause... morgens aber erst da ich Mitternacht entbunden habe und in der Nacht keine Lust hatte die Leute mit Papierkram zu nerven :-P

Über Tag "darf" man - wenn bei Mutter und Kind alles i.O. ist - nach den 2 obligatorischen Stunden (die man nach der Geburt der Ruhe wegen bei uns noch im Kreissaal verbringt unter direkter Aufsicht) nach Hause.
Wenn man PDA hatte sollte man natürlcih warten bis das Zeug aus dem Körper raus ist, dauerte bei mir ca 4-5 Std bis ich wieder ohne Wabbelbeine laufen konnte.

Die Vorteile?
- morgens um halb 7 wird man nicht - so wie im KH - pauschal geweckt zum dämlihcen Blutdruckmessen und Fiebermessen
- man kann zu Hause essen was und wann man will... mit den KH zeiten... z.b. um 17.00 schon Abendessen - komme ich überhaupt nicht klar und probier mal abends um 21.00 wenn der Hunger kommt noch was zu essen ran zu kriegen :-P
- man hat zu Hause sein eigenes Badezimmer und muss nicht evtl. noch durch den Flur komplett angezogen... zu Haus nackig zur Dusche und gemütlich zurück ohne sich darum zu kümmern ob man "richtig" angezogen ist... einfach seine EIGENE heimelige Dusche.
- man kann den Besucherstrom zu Hause kontrollieren... es kann nicht einfach unangemeldet wie im KH jemand ins Zimmer kommen... man kann sich aussuchen ob man die Haustür aufmacht oder vom Mann abwimmeln lässt wenn man Ruhe haben will.
- man muss (wenn man nicht stillt) nicht erst durch den Flur rennen um aus dem Schwesternzimmer ne Milchflasche zu holen bzw zwei mal wenn die Menge darin nicht ausreichen sollte, sondern hat bequem seine eigene Küche
- wenn man stillt kann man sich das Kind einfahc zur Brust nehmen und muss nicht wie im KH rücksicht drauf nehmen ob der andere im Zimmer gerad Besuch hat und einem das dann nunmal unangenehm ist "auszupacken" oder erst durch den Flur ins Stillzimmer rennen...

usw usw usw

Nachteile?
äääähm mir fallen gerad keine ein... klar wenns medizinisch nötig ist oder man als Erstgebärende unsicher ist, sollte man doch ein paar Tage dableiben :-P aber sonst... nö.

Falls bei Nr. 3 alles i.O. ist werde ich auf jeden Fall wieder ambulant nach Hause gehen.

LG Zartbitter mit Boys und Ü-#ei 13. SSW