Zahlt die KK Arzt und Hebi?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mirigsi 08.04.11 - 10:36 Uhr

Hallo Mädels,

Frage steht ja oben.

Ich habe mich bisher noch nicht informiert, denn ich bin mit meinem Arzt zufrieden. Ist meine erste SS

1)Braucht man die Hebi denn wirklich?
2)Wird während der SS beides von der KK übernommen?
3)Muss ich mir jetzt schon eine für nach der Geburt suchen?
4) Muss denn eine bei der Geburt dabei sein? da sind doch genug Leute im krankenhaus oder?

Lg Mi (12SSW)

Beitrag von trixie04 08.04.11 - 10:43 Uhr

Hallo....

1. wenn du keine hebi vorher willst, dann brauchst du keine, ein Fa ist ausreichend.

2. beide werden in der regel von der kk bezahlt

3. im normalfall ist es so, dass die hebi, die bei der entbindung dabei ist, auch deine nachsorge hebi wird.

4. eine hebi ist immer bei der geburt dabei, das ist schließlich ihr beruf, auch ein Fa wird später dazu kommen. auch wenn es viel medizinisches personal im kh gibt, glaube ich nicht, dass du willst, dass dich ein orthopäde entbindet oder??? deswegen die hebi!!!

LG und alles gute

Beitrag von bjerla 08.04.11 - 10:43 Uhr

1) das musst du wissen. Ich "brauche" meine Hebi jedenfalls. Finde es einfach beruhigen mir jederzeit eine 2. Meinung einholen zu können, die auch nicht immer nur auf die medizinische Sicht hat. Meine Hebi ist für mich der erste Ansprechpartner bei Problemen. Wenn sie sagt, ab zum Arzt, dann ab zum Arzt.

2) Ja. Die KK bezahlen beides.

3) Je nachdem wo du wohnst, könntest du ja schon mal schauen. Bin jetzt 14.ssw und habe heute mit der Suche angefangen (leider ist meine Hebi aus der ersten SS weggezogen).

4) Nein, du kannst auch die Hebis im KH nehmen und auch nach der Geburt wird dir nochmal im Kh eine Nachsorgehebi angeboten. So wars zumindest bei mir. Eine Nachsorgehebamme finde ich sehr wichtig!!!

LG B. mit Nr.2 in der 14.ssw

Beitrag von sarah_aisha 08.04.11 - 10:45 Uhr

Hallo Mi,

zu deinen Fragen:
1. eine Hebi braucht man nicht unbedingt, kann sich aber eine suchen. Es macht dann Sinn, wenn du die Hebamme auch bei der Geburt bei dir haben willst.
2. am Besten fragst du wegen der Kostenübernahme bei deiner KK nach, das kann ich dir nicht so genau sagen.
3. Um so früher, desto besser. Ich habe meine Hebi erst in der 25. Woche kennengelernt (plane eine Hausgeburt) und sie hat gesagt, ne Woche später hätte sie das nicht mehr machen können, weil sie mich ne Zeit kennen muss. Ich schätze mal, wenn du im Krankenhaus entbinden willst, ist es egal, wann du dir eine suchst.
4. bei der Entbindung im Krankenhaus sind selbstverständlich einige Hebammen da, aber du bekommst eben irgendeine zugewiesen, die dann Dienst hat und die Geburt mit dir macht. Wenn du darauf wert legst, jemanden zu haben, den du bereits kennst, solltest du dir eine Hebi suchen.

LG, Sarah

Beitrag von tante-mimi85 08.04.11 - 10:48 Uhr

Aso ich weiß von meiner Hebie, das sie bei der Geburt nur dabei ist, wenn sie zufällig auch Dienst hat ansonsten müsste ich 150€ privat zahlen das sie bei der Entbindung dabei ist.

Beitrag von diana-1984 08.04.11 - 10:50 Uhr

#winke

1. Das ist jedem selbst überlassen.

2. Das weiß ich nicht. Meine KK zahlt beides. Frag einfach mal nach.

3. Nein, aber die Nachfrage ist oft groß, daher denke ich, je früher, desto besser. Ich habe z.Bsp. eine Hebi zur Vor- und Nachsorge.

4. Eine Hebi ist immer bei der Geburt dabei. Einige KKHs erlauben aber auch Beleghebammen, also eine "Wunschhebi".

VG #blume

Beitrag von corikn 08.04.11 - 10:53 Uhr

Aaaaaalso:

zu 1.) Natürlich kommst du auch ohne Hebi klar, wnn du regelmäßig zur Vorsorge beim FA gehst. Aber eine Hebi kann ganz anders auf dich eingehen, nimmt sich viel mehr Zeit für dich und die kannst du auch mal anrufen, wenn du wegen irgendwas unsicher bist.

zu 2.) Ja, beides wird von der KK übernommen.

zu 3.) Mmmmh, kommt drauf an, wieviel Hebis es in deinem Umfeld gibt und wie ausgebucht die sind. Bei meiner ersten Schwangerschaft hab ich erst im KKH eine Hebi zur Nachsorge gefunden (gab da eine Liste) und dann erst zum ersten Hausbesuch mit Baby kennengelernt, sie war supertoll usw. aber es kann auch anders sein und dann noch zu wechseln ist schwieriger. Vor der Geburt hast du dann noch genug Zeit eine Hebi kennenzulernen und zu gucken, ob du mit ihr klarkommst.
Ich habe dieses Mal vorher schon eine Hebi gesucht und bin jetzt froh, dass ich sie schon kenne und mach auch GVK bei ihr. Und bald auch die VUs im Wechsel mit dem FA.

zu 4.) Hebammen sind so oder so bei der Geburt dabei, schön ist es natürlich, wenn du deine Hebi dann schon kennst und ihr euch gegenseitig vertraut. Aber es ist auch nicht immer möglich, denn die Hebamme bei der ich bin arbeitet zwar auch in dem KKH, in dem ich entbinden werde, aber dort arbeiten alle Hebis im Schichtdienst und es wäre eher Zufall, wenn gerade sie bei der Geburt dabei wäre.

Hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen. Letztendlich muß jeder selbst entscheiden, ob und inwieweit eine Hebi die Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach begleiten soll. Das Geld spielt dabei keine Rolle, wird ja alles von der KK übernommen!
Auf eine Hebi zur Nachsorge würd ich nicht verzichten wollen! Ohne meine damals hätte ich nicht weiter stillen können und wäre irgendwann verzweifelt...! Alles andere ist eine Zugabe, über die ich jetzt aber auch glücklich bin!

Lg, Cori mit paula 2 1/2 und Minimum (heute 26. SSW)




Beitrag von hena 08.04.11 - 10:53 Uhr

Hallo!

Ich wechsel bei der VU zwischen Arzt & Hebamme.
Die Hebamme kommt meist zwichendurch nochmal, da ich eine Risikoschwangere bin. Das gefällt mir so sehr gut:

Zeit, Zuwendung, ausführliche Beratung & Behandlung kleiner Wehwechen durch die Hebamme (Blutabnahmen, CTG u.ä. machst sie auch). Da kann man auch einmal öfter nachfagen (oft reicht ein Telefonat schon aus).

Und alles auf unserem Sofa! :-D

US beim Arzt und wenn`s was "ernstes" ist. Da schickt mich dann die Hebamme auch zum FA. Der findet das übrigens gut!

Zur Geburt (hoffentlich wieder Hausgeburt) & danach setze ich auch auf meine Hebamme!

Ist schon schön, jemand vertrautes um sich zu haben!

Kasse zahlt alles, bis auf die Rufbereitschaft zum ET (bei mir: 300 €).

Und: wenn du Hebammenbetreuung wünschst, solltest du lieber früh mit der Suche anfangen. Sie kann dir ja auch schon bei Beschwerden in den 1. Monaten helfen.

Alle Gute,
hena

Beitrag von simplejenny 08.04.11 - 10:54 Uhr

Hallo,

das ist wohl geschmackssache, denn ich wollte mir nicht mehr (nach meiner ersten Schwangerschaft) die Panikmache vom Arzt antun. Deshalb hab ich diesmal nur eine Hebamme und mache nur die drei Ultraschalle beim Arzt. Meine Hebamme macht die normalen Vorsorgetermine und kommt dann auch bei Wehenbeginn zu mir nach Hause (wird aber keine Hausgeburt, sie sagt mir nur, wann ich ins Krankenhaus fahren kann - lange Geschichte). Gleichzeitig ist sie meine Nachsorgehebamme.

Also ja alles wird von der Krankenkasse übernommen, aber du kannst nur alle 4 Wochen einen Vorsorgetermin bekommen, später dann alle 2 Wochen. Also soll heißen egal ob Arzt oder Hebamme es kann nur einer machen! Ausgenommen selbstverständlich im Krankenhaus, denn da arbeiten Hebammen ja.

Ab wann man sich eine Hebamme suchen muss, ist dir überlassen. Kommt darauf an, wie der andrang da bei Euch so ist. Die guten sind meistens schon immer lange belegt.

Liebe Grüße
Jenny

Beitrag von juice87 08.04.11 - 10:56 Uhr

1)ich bin froh gewesen eine zu haben,sie hilft in notsituaitonen,außerdem brauchst du dir ja keine beleghebamme nehmen.im kh sind hebis zur entbindung.
2) ja wird beides bezahlt
3)am besten ja,viele sind schnell ausgebucht,außer du hast kein interesse an einer
4)ja auf jedenfall!im kh wie schon gesagt gibt es hebammen die dich bei der geburt begleiten und dem kind auf die welt helfen.

so wie ich das verstehe bist du das erste mal ss,ich kann dir nur empfehlen dir eine zu nehmen,du kannst di bei sorgen und probleme immer an sie wenden.

lg franzi mit finja und mäuschen 23ssw

Beitrag von mirigsi 08.04.11 - 10:58 Uhr

Vielen Dank für die ganzen Info´s...

Gibts dann für die Hebi auch ne Überweisung? oder wie läuft das dann wegen der KK?

Beitrag von juice87 08.04.11 - 11:03 Uhr

Ne du rufst sie an.klärt alles. und gibts deine kk-karte bei ihr,die meisten haben so eine lesegerät dafür.extra überweisung brauch man nicht.du kannst übrigens wenn du möchtest auch einen geburtsvorbereitungkurs machen (falls der hebi es anbietet),einfach nachfragen lg

Beitrag von hena 08.04.11 - 11:11 Uhr

Genau...

... wie beim Arzt.
Chipkarte & die Hebamme rechnet direkt mit KK ab.

Was mit Praxisgebühr ist, weiß ich auch nicht.

Mir fällt grad auf, dass meine Hebamme noch nie 10€ haben wollte #kratz

hena

Beitrag von juice87 08.04.11 - 11:16 Uhr

ne die nehmen keine praxisgebühr :)

Beitrag von marjatta 08.04.11 - 11:09 Uhr

Zu 2) Die Krankenkasse zahlt beides.

Zu 1) Ich hatte sowohl bei meiner ersten SS als auch diesmal eine Hebamme, die mich sowohl vor als auch nach der Geburt versorgt, wobei sie diesmal nach der Geburt wohl keine Zeit hat und mir ihre Kollegin für die Betreuung zugesagt hat.

Grundsätzlich finde ich die kombinierte Betreuung sehr gut. Denn meine Hebamme kann ich fast immer anrufen, bei der FÄ nur zu den Öffnungszeiten.

Zu 3) Eine Hebamme nach der Geburt, gerade beim ersten Kind, finde ich schon sehr wichtig. Man hat ja nicht gleich alle Informationen und kennt auch nicht all die, von Kind zu Kind unterschiedlichen Bedürfnisse.

Eine Nachsorgehebamme ist auf jeden Fall zu empfehlen und ich würde sie mir jetzt schon suchen, denn bei uns im Ortsteil war es bei meinem Sohn schwer eine geeignete zu finden.

Zu 4) Bei der Geburt im KH ist immer eine Hebamme dabei. Sie leitet die Geburt und zieht nur im Notfall einen Arzt hinzu. So ist das in den meisten Krankenhäusern geregelt. Nur von Leuten im KH zu sprechen, finde ich nicht so wirklich nett, denn die machen eine ziemlich harten Job im Schichtdienst, Krankenschwester, Kinderkrankenschwester, Hebamme und Fachärzte.... Dazu kommen bei einem richtig guten Krankenhaus noch Still- bzw. Laktationsberaterinnen und Krankengymnasten, die Wochenbettgymnastik anbieten.

Im übrigen sind die Hebamme diejenigen, mit den besten Erfahrungen zum Thema Geburt und Wochenbett. Da kann dir ein Frauenarzt in vielen Dingen gar nicht weiterhelfen, weil ihm z.B. die Komponente Baby vollkommen fehlt. Zum Stillen hast Du je nach Kinderarzt auch total unterschiedliche Meinungen / Wissenstände, manche sind dabei auch total unwissend und können bei Stillproblemen auch nicht helfen.

Insofern bist Du bei einer Hebamme in den besseren Händen.

Gruß
marjatta