Patenfrage

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von kruemel2701 08.04.11 - 11:23 Uhr

Hallo

mein Mann und ich haben uns schon Gedanken zur Patenschaft gemacht. Ich würd gern mein Patenkind zur Patin machen, sie ist zwar erst 14 1/2 wenn das Kind auf die Welt kommt aber ich war damlas auch erst 15 als ich die Patenschaft für sie übernommen habe. Ein Problem dabei ist allerdings, dass sie evangelisch ist und ich mein Kind katholisch taufen lassen möchte. Bei meiner Schwester war es auch gerade so, sie musstre noch einen 2. katholischen Paten eintragen lassen. Kennt ihr das auch?
Wie sucht ihr eure Paten aus?

Liebe Grüße

Beitrag von lisa1990 08.04.11 - 11:27 Uhr

das problem hab ich nicht, da mein freund und ich beide evangelisch getauft sind und unser baby deshalb auch evangelisch taufen lassen!!
unser kleines wird zwei paten bekommen!zum einen meine schwester und zum anderen den bruder meines freundes!!

Beitrag von strubbelsternchen 08.04.11 - 11:36 Uhr

Mein Bruder ist der Taufpate unseres Sohnes. Hab nur den einen Bruder und wir stehen uns sehr nahe.

Ich glaube es ist sogar Vorschrift, daß mindestens 1 Taufpate die gleiche Konfession wie das Taufkind haben muß.

LG #winke

Beitrag von kruemel2701 08.04.11 - 12:09 Uhr

naja das stimmt net ganz mit der Konfession, mein Patenkind ist evangelisch, ich katholisch, meine Schwester katholisch und ihr Patenkind evangelisch, mein Cousin evangelisch und seine Patin katholisch... bei uns in der Familie ist das fast normal, aber wie du vllt gelesen hast sind die KINDER immer evangelisch, die ev. Kirche akzeptiert das wohl eher wie die katholische.
Wir haben rein theoretisch auch die Möglischkeit das Kind evangelisch taufen zu lassen da mein Mann evangelisch ist aber ich hätte es halt gerne katholisch, aber wenn das mit der Patin net geht...:-(

Beitrag von strubbelsternchen 08.04.11 - 15:19 Uhr

Aber sie kann doch Taufzeugin sein! Das geht auf alle Fälle, da ist die Konfession egal, Hauptsache nicht Atheist. ;-)
Brauchst halt dann nur noch einen Taufpaten/Taufpatin der/die katholisch ist zusätzlich. ;-)

Beitrag von kruemel2701 08.04.11 - 16:36 Uhr

naja aber das ist das was ich eigentlich nicht wollte... mein Patenkind wohnt auch n Stückchen weg und ich wollte ihr net jmd "vor die Nase setzen", sie sollte alleine die Patin für unser Kind sein

Beitrag von akirani 08.04.11 - 13:00 Uhr

Hallo,

Die katholische Kirche ist meist strenger als die evangelische, allerdings würde ich immer zuerst den Pfarrer der jeweiligen Gemeinde fragen, wie er das hält. Oft haben die auch ein wenig Spielraum / eigene Ansichten. Grundsätzlich geht es ja darum, das Kind im christlichen Glauben zu erziehen, nicht explizit katholisch. Wenn ich mich zudem richtig entsinne, hat mein Bruder auch nur einen ungetauften und einen evangelischen Taufpaten, ist aber katholisch getauft...

Wir tun uns mit der Patenwahl selbst auch noch ein wenig schwer. Enge Familie will ich eigentlich nicht, da die so oder so durch die Familienbande mit dem Kind verbunden sind. Daher kommen eher gute Freunde in Betracht, die man damit noch mehr in die Familie einbeziehen kann.
Schiefgehen kann es leider immer. Bei mir und meinem Bruder waren die Paten aus der Familie der Reinfall, der gute Freund war hingegen immer toll für uns beide da, auch wenn er eigentlich nur Pate für meinen Bruder war.

Liebe Grüße

Beitrag von chris1179 08.04.11 - 13:30 Uhr

Hallo,

soweit ich das weiß, kann man das Patenamt erst mit 16 Jahren übernehmen. Ich denke mal, dass man bei Dir damals eine Ausnahme gemacht hat, wenn Du erst 15 warst. Das Thema solltet ihr mit Eurem Pfarrer besprechen.

Sollte er das zulassen, dann wird Dein Patenkind auf jeden Fall keine Taufpatin, sondern nur Taufzeugin!

Ich bin selbst auch evangelisch und wurde bei der katholischen Taufe meiner Nichte nicht als Patin, sondern nur als Zeugin zugelassen. Ist mir aber im Endeffekt egal, denn ich hab die Kleine fast wie mein eigenes Kind mit großgezogen.

Bei uns ist das Problem, dass wir partout keinen evangelischen Paten finden, obwohl wir beide evangelisch sind, aber dank Patchwork-Familien bei ihm und mir und aus der Kirche ausgetretenen bzw. generell unzuverlässigen Geschwistern standen wir bis vor kurzem vor einem echten Rätsel.

Nun möchte ich, sobald die Kleine auf der Welt ist, einen Brief in ihrem Namen an meine Mutter schreiben und sie soll dann das Patenamt übernehmen. Damit ist sie zwar gleichzeitig Oma und Patin, aber ich hoffe inständig, dass sie das Amt übernehmen wird, denn eine andere Lösung als diese gibt es nicht. Der zweite Pate bei uns wird dann übrigens katholisch sein (und 20 Jahre alt)

Lg Christina + Annalena (34+2)

Beitrag von kruemel2701 08.04.11 - 14:40 Uhr

Also meine Schwester war auch 15 als sie Patin wurde, ich weiß, dass man sobald man gefirmt bzw. konfirmiert ist ein Patenamt übernehmen kann. Und bei dem Kind meiner Schwester ist auch eine Evangelische als Patin eingetragen und meine Mutter als Taufzeugin da der Pfarrer (der übrigens echt toll war) meinte, es muss nur jemand katholisches drin stehen es reicht aber als Zeugin. Von daher wird meine Mutter auf dem Papier stehen aber meine Cousine ist alleinige Patin.