Mit Verlust verkaufen

Archiv des urbia-Forums Haushalt & Wohnen.

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Forum: Haushalt & Wohnen

In diesem Forum haben Haushaltstipps und alle Fragen rund ums Wohnen und den Garten ihren Platz. Fragen zur Baufinanzierung sind besser bei "Finanzen & Beruf" aufgehoben". Viele Tricks und Kniffe zum Thema Haushalt findet ihr in unserem Service "Die besten Haushaltstipps".

Beitrag von julsun 08.04.11 - 11:23 Uhr

Hallo zusammen,

mensch es ist zum Mäusemelken.
Wir haben ein schönes Haus gefunden, was wir so gerne kaufen würden. Unser Prolem, für die ETW haben wir noch eine Restschuld von 38.000 Euro. Die wären wir in 4 Jahren los. ABer es reicht nicht, um die Wohnugn zu vermieten. Dann wäre die Steuernachzahlung höher als alles andere.
Wenn wir sie verkaufen würden, würden wir einen hohen Verlust machen (geschätzte 20 td Euro).
Außerdem lässt sich eine Wohnung ja nicht mal von jetzt auf gleich verkaufen.
Und ich weiß echt keine andere Lösung. Beleihen und dann vermieten geht ja leider auch nicht, da das FA das nicht anerkennt.
Habt Ihr nicht noch eine Idee/Lösung (wahrscheinlich nicht, aber ich musste mir das mal von der Seele schreiben).

LG
julsun

Beitrag von ivik 08.04.11 - 11:30 Uhr

Das geht uns gerade ähnlich. Wir sind "zufällig" auf ein Haus gestoßen. Das Nachbarhaus steht zum Verkauf. Allerdings würden wir beim Verkauf unserer Wohnung zur Zeit wahrscheinlich mehr Verlust machen.
Nun hat sich das Haus auch als sehr sanierungsbedürftig herausgestellt, so dass die Entschiedung auf den Kauf zu verzichten nicht mehr so schwer gefallen ist.
Nun machen wir uns unsere Wohnung noch schöner #freu

lg ivik

Beitrag von dominiksmami 08.04.11 - 16:12 Uhr

Huhu,

beide Finanzierungen gleichzeitig schafft ihr auch nicht? Also wenn ihr einfach die Zeit die es bis zum Verkauf dauert die Raten weiterzahlt etc.



Wir werden auch, wenn wir was passendes finden, bald ein anderes Hauskaufen udn haben auf diesem Haus hier noch eine kleine Restschuld.

Bei der Hypothek hier kann mein Mann die Tilgung aussetzen, also werden wir dann hier "nur" noch monatlich die Zinsen zahlen bis das Haus verkauft ist und können gleichzeitig schon anfgangen die Raten fürs neue Haus zu zahlen.

lg

Andrea

Beitrag von wemauchimmer 08.04.11 - 18:52 Uhr

hey, ich bin ja nicht der große Vermiet- und Steuerexperte, aber mich wundert es sehr, daß Du
- 1. meinst, eine Vermietung würde zu einer höheren Steuerlast führen - normalerweise kannst Du doch die Schuldzinsen als Betriebsausgaben gegenrechnen, so daß das zu versteuernde Einkommen nur gering steigt oder sogar sinkt, deshalb kaufen sich ja viele Leute Immobilien nur zum Steuernsparen, nicht zum drinne wohnen...
. 2. schreibst :"Vermieten geht ja leider auch nicht, da das FA das nicht anerkennt" - Was ankennt? Kenne Leute, die haben genaz das gemacht (Wohnung vermietet und sich ein Haus gekauft).
Warum soll es bei Dir nicht gehen?

Abgesehen davon, ich würde an Eurer Stelle wahrscheinlich die 20000 Verlust in Kauf nehmen, weil ich langfristig keinen Bock auf den Vermietaufwand hätte, also lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Um das zu vermeiden, haben wir gleich ein Haus gekauft und uns die Eigentumswohnung gespart - daß man bei sowas Verluste einfährt, ist eine absolute Binsenweisheit...
LG

Beitrag von sini60 08.04.11 - 21:40 Uhr

Wieso Steuernachzahlung bei Vermietung? Im Gegenteil, du kannst doch deine Schulden absetzen.

Beitrag von littlequeen 10.04.11 - 04:20 Uhr

Ich würde einen Steurberater oder den örtlichen Lohnsteuerhilfeverein fragen, die kennen alle tips und tricks wie man das machen kann zwecks der Steuer.

Und warum würdet ihr jetzt 20.000 verlust machen, aber in 4 Jahren nicht mehr?

littlequeen

Beitrag von milla5 10.04.11 - 12:55 Uhr

Hallo,

wir sind zur Zeit in einer ähnlichen Lage. Haben eine Eigentumswohnung und diese auch lange selbst bewohnt. In fünf Jahren ist sie abgezahlt. Nun mussten wir aus beruflichen Gründen in ein anderes Bundesland ziehen und sind 500 km von der Immobilie entfernt. Zur Zeit wohnen wir zur Miete.
Wir haben die Eigentumswohnung aufgrund der Wohnmarktlage erst einmal vermietet, obwohl wir die Höhe der monatlichen Abzahlungsrate nicht komplett rein kriegen (der Wohnungsmarkt erlaubt in unserer ehemaligen Heimat leider keine adäquate Mietforderung), gleichzeitig haben wir aber nun einen Makler beauftragt, nach potentiellen Käufern zu schauen, da wir auch eine gewisse Preisvorstellung haben und nicht zu viel draufzahlen wollen. Da die Wohnung vermietet ist, ist sie auch für Anleger interessant. Beim Verkauf ist ja ein wenig Geduld erforderlich, aber wenn ihr erst einmal vermietet, schafft das vielleicht einen notwendigen Puffer um das Häuschen doch noch zu kaufen.
Viel Glück dabei!

LG Milla