Affolter-Konzept bei Sprachproblemen

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von kanand 08.04.11 - 12:51 Uhr

Hallo
macht jemand von euch Therapie nach Affolter?
Welch indikation besteht bei euch?
Wie lange macht ihr das schon?
Seid ihr zufrieden?
Ich mache das mit meinem Sohn seid letzten September bei einer Logopädin jedoch merke ich noch keine Fortschritte.
Er redet noch immer kein Wort (Ist jetzt 2 Jahre und 7 Monate alt)
Bin ich zu ungeduldig oder ist es vielleicht die falsche Therapie?
Eine echte ärztliche Diagnose was mein Sohn hat haben wir leider nicht.
Die Logopädin sagt er hätte eine taktil kinästhetische Wahrnehmungsstörung. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher ob sie damit recht hat

LG Kanand

Beitrag von broe 10.04.11 - 21:13 Uhr

Hallo!

also ich bin selbst Logopädin. In meiner früheren Praxis galt das genannte Konzept schon als Standard-Werk bei der Kleinkindtherapie.

Die Frage ist halt: Wie zeigen sich die Störungen in der Wahrnehmung, wenn Dein Kind welche hat? Wenn er im sensorischen Bereich unsicher ist, ist das Konzept angepasst, denke ich.
Wieso hat sie genau das Konzept gewählt? Findet Elternarbeit bzw. Training oder Anleitung statt? Wieso hat er so früh mit der Logopädie begonnen? Gab es da Anhaltspunkte, die ein frühes Vorgehen erforderlich machten?
All die Fragen kannst Du der Therapeutin stellen, bzw. das wären Inhalte, wo's mir wichtig wäre, dass vor Therapiestart geklärt ist, dass sowohl Eltern als auch Logopäde am gleichen Strang ziehen.

Weiß jetzt nicht, ob das sooo hilfreich war...#gruebel

Alles Gute!

broe