Buchtipp für KS-Mütter!!!

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Beitrag von angi1987 08.04.11 - 14:34 Uhr

Hallo,

auf Empfehlung einer Urbianerin habe ich mir das Buch "Kaiserschnitt und Kaiserschnittmütter" bestellt und bin momentan fleißig am lesen und kann es nur jeder Frau die an ihrem KS zu knabbern hat, ans Herz legen.

Es beschreibt genau die Gefühle die ich zumindest habe und bietet gute Möglichkeiten an mit der Geschichte besser zurecht zu kommen.

LG

Beitrag von pumpkinhead 08.04.11 - 14:41 Uhr

ein weiterer Buchtipp zu dem Thema:

Kaiserschnitt - Wie Narben an Bauch und Seele heilen können von Theresia Maria de Jong und Gabriele Kemmler

sehr empfehlenswert!!!!!!!!

Beitrag von sandram85 08.04.11 - 17:43 Uhr

Hey! Ja das Buch habe ich auch gelesen und es war super! Ich kann dir noch das Buch "Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht" empfehlen. Wenn du magst, schreib mich doch per PN an, dann können wir uns austauschen. Mir tat es gut mit anderen Frauen über mein erlebtes zu sprechen...#liebdrueck

Beitrag von widowwadman 08.04.11 - 18:26 Uhr

Ich weiss ja nicht, aber ich glaube es ist gesuender sich NICHT in den KS als schlechtes Erlebnis hineinzusteigern.

Beitrag von sandram85 08.04.11 - 19:08 Uhr

Was hat das denn mit hineinzusteigern zu tun? Es gibt frauen die das verarbeiten müssen, vor allem wenn es ein Notkaiserschnitt war, oder die Frau sich so sehr eine spontane Geburt gewünscht hat es nicht geklappt hat. Oder man wegen dem Kaiserschnitt mehrere Stunden oder gar Tage von seinem Baby getrennt wurde...

Es ist wichtig sich als KS-Mutter die darunter leidet mit dem Thema auseinander zu setzten und es "kotzt" (sorry für das wort) mich an, das es so oft runtergespielt wird. Jede Frau empfindet anders!#aha

Natürlich steht es im Vordergrund das das Baby gesund und munter dadurch (in den meisten fällen) zur Welt gekommen ist. Aber leider wird oft vergessen wie sehr die Mutter darunter leidet und in Wirklichkeit wollen es auch nur die wenigsten wissen. Diese Intoleranz kann ich nicht nachvollziehen...

Beitrag von angi1987 08.04.11 - 19:57 Uhr

Recht hast du #danke

Beitrag von widowwadman 08.04.11 - 21:05 Uhr

Aber Buecher die die natuerliche Geburt als goldenen Pfad zur Heilung anpreisen und immer nur das Mantra wiederholen wie schlecht und falsch ein KS ist, machen es ggfs doch nur noch schlimmer.

Beitrag von sandram85 08.04.11 - 21:18 Uhr

Das Buch was die TE hier erwähnt hat, preisen nicht die spontane geburt, sondern zeigen wege auf wie man mit dem KS umgehen kann. Und wie man seine Sichtweise dazu ändern kann.

Ich habe zum Beispiel vorher meine Narbe nicht anschauen können und nicht anfassen können. Jetzt habe ich den Standpunkt, das ich sogar stolz darauf bin. Es ist das TOR ZUR WELT für meine Tochter. Und das Buch hat mir dazu verholfen es einfach auch mit anderen Augen sehen zu können.

Schade das du gleich so urteilst. Darf ich fragen ob du schonmal einen Kaiserschnitt hattest?

Für traumatisierte KS-Mütter ist es wichtig sich mit diesem Thema auseinander zu setzen!!! Und wenn niemand mit einem darüber reden möchte, weil keiner es verstehen will warum es einem so schlecht geht wenn man doch ein gesundes kind hat, dann muss Frau tätig werden und sich halt selbst helfen und dies ist mit solchen Bücher möglich. Ich bin froh, das die Autorin diese Buch geschrieben hat. Es ist sehr einfühlsam und versöhnlich geschrieben.... Mit Familie, freunden und bekannten konnte ich nicht darüber sprechen.

Ich hoffe du verstehst es jetzt ein wenig.

Beitrag von angi1987 08.04.11 - 20:20 Uhr

Ich steigere mich nicht hinein, ich empfinde es eben einfach als ein schlimmes Erlebnis , dass uns beiden da widerfahren ist.

Und nun versuche ich mir so gut es geht selbst zu helfen durch Bücher, Austausch etc. und vielleicht profitieren ja auch noch andere die es gebrauchen können in der Situation, von dem Buchtipp!!

Beitrag von sarahjane 08.04.11 - 22:15 Uhr

Zitat: "Ich weiss ja nicht, aber ich glaube es ist gesuender sich NICHT in den KS als schlechtes Erlebnis hineinzusteigern."

Recht hast Du!

Beitrag von liri1003 08.04.11 - 22:24 Uhr

An die, die schreiben, man soll sich nicht reinsteigern... mal ne Frage:
"Habt ihr einen Kaiserschnitt gehabt?"

Beitrag von widowwadman 09.04.11 - 12:27 Uhr

Ja, und ich bekomme in weniger als 7 Wochen meinen 2.

Beitrag von liri1003 09.04.11 - 19:50 Uhr

Dann sei einfach froh und glücklich darüber, dass DU das alles so gut verträgst. Ich hatte durch den Kaiserschnitt eine ganz schlimme Depression bekommen und sogar an Selbstmord gedacht, also würde ich mit solchen Aussagen wie "man soll sich da nicht reinsteigern" ein bisschen vorsichtiger umgehen. Kannst DIch auch freuen, wenn Du nicht solche Schmerzen hattest nach dem Kaiserschnitt. Mit ging es erst nach einem halben Jahr wieder richtig gut. Und manche können das auch erstmal nicht verkraften, dass sie das Kind nicht geboren haben, weil sie sich da schon 9 MOnate drauf gefreut haben.

Beitrag von widowwadman 10.04.11 - 06:43 Uhr

Und wenn man so negativ denkt, soll da echt ein Buch helfen, dass alles negative betont, anstatt die guten Seiten aufzeigt? Klar, es tut gut zu wissen, dass auch andere dran zu knabbern hatten, aber saemtliche empfohlene Buecher, verstaerken doch nur das Schuldgefuehl versagt zu haben und kaeuen die Mythen wieder das KS angeblich sowieso kaum jemals noetig sind. Das hilft doch echt nicht, und das meinte ich mit reinsteigern.

Beitrag von liri1003 10.04.11 - 10:21 Uhr

Also ich denke, dass in solchen Büchern nicht betont wird, wiiiiie schlecht das alles war, sondern dass Du trotzdem eine gute Mutter bist, auch wenn Du das Kind nicht selbst geboren hast.

Also ich fand es gut nach meinem Kaiserschnitt zu lesen, dass das z. B. auch normal ist, dass man Schuldgefühle hat und sich schlecht fühlt, evt. Depressionen hat und erstmal sich dem Kind nicht so nahe fühlt. Das ist besser, als wenn Du das Gefühl hast, dass es allen KS Müttern gut geht nur du selbst bist ne krasse Ausnahme. Es erleichtert es manchen Frauen schon, wenn sie wissen, dass sie nicht alleine sind. Und psychologisch tut es vielen auch gut sich auszuquatschen :-) und mit so einem Buch hat man einfach das Gefühl, dass es auch andere gibt, die einen verstehen.

Man sollte, wenn man einen KS negativ empfunden hat, diese Gefühle nicht unterdrücken. Das kommt sonst auf einer anderen Seite wieder zu Tage.

Gruß und ich freue mich für alle Frauen, die einen KS hatten und diesen entweder gut verarbeitet oder erstmal gar nicht schlimm gefunden haben. Aber es geht anderen doch oft schlecht damit und egal was hilft... wenn es hilft ist es richtig und ok. So denke ich darüber.

Yvonne

Beitrag von sarahjane 09.04.11 - 19:49 Uhr

Ja, und meine Zwillinge müssen wahrscheinlich auch per KS entbunden werden.