Spastische Bronchitis

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sabrinchen22 08.04.11 - 20:45 Uhr

Hallo zusammen,

mein Sohn (3J.) hat seit einigen Wochen sehr starken Husten, hört sich beim Atmen ganz schlimm an und ist sehr schnell außer Atem.
Der Kinderarzt hat spastische Bronchitis diagnostiziert und uns SalbuBronch Tropfen verschrieben, die er 2* täglich bekommt.
Diese Tropfen bekommt er nun die zweite Woche, aber leider wird es nicht besser. Heute waren wir wieder beim Kia, er soll die Tropfen noch bis mitte nächster Woche weiterhin einnehmen.
Kennt sich jemand vielleicht mit spastischer Bronchitis aus?
Kann ich irgendwas für meinen Kleinen tun, damit ihm auch das Atmen leichter fällt?
Es ist nicht jeden Tag gleich, aber an manchen Tagen, ist sogar das Sprechen für ihn sehr anstrengend.
Danke für eure Tipps!

LG Sabrinchen

Beitrag von ally28 08.04.11 - 20:58 Uhr

Hallo!
Jonas hatte auch schon einige Male spastische Bronchitis. Er hat immer Spasmo Mucosolvan Saft über mehrer Tage. Am Anfang, wenn das Atmen schwer fällt bekommt er in der Regel am ersten Abend, wo es schlimm ist ein Rectodelt Zäpfchen und dann geht diese fiese Schnappatmung meist innerhalb einer Stunde weg und das ganze Kind entspannt sich, kann schlafen und am nächsten Morgen war meistens schon mal das Schlimmste überstanden.
Außerdem hilft es, nachts feuchte Tücher ins Zimmer zu hängen. Das macht das Atmen leichter.
Liebe Grüße und gute Besserung für deine Maus!
LG Ally :-)

Beitrag von steinadler75 08.04.11 - 21:00 Uhr

Hallo Sabrinchen,
also mein Henry hat auch starke Probleme damit wir inhallieren mit dem Pari Boy mit Budeno Bronch ( Cortison ) und Berodual wenn er Infekte hat.
Wir bekamen das Inhalliergerät verschrieben hilft wirklich sehr gut.
Wenn Du noch fragen hast kannst mich gerne über PN anschreiben.
LG
Annika :-)

Beitrag von cherry19.. 08.04.11 - 21:02 Uhr

Hallo,

ich leide mit dir.

Mein Sohn hat auch eine obstruktive Bronchitis.

Ich musste ihm gestern Abend, heute Morgen und heute Abend ein Cortisonzäpfchen geben. Die sind echt recht gut. Aber natürlich keine Dauerlösung. Er hat noch so Tröpfchen bekommen zum Einnehmen. Irgendwas mit S... Ich bin grad zu faul zum Schauen. Ich denke, es sind die Gleichen, wie bei euch.

Ich mach mir voll die Sorgen.. Ich könnt heulen... Ich hoffe auch, dass das bald weg ist und weg bleibt.. Ich blöde Nuss hab wieder zu viel im Netz gegoogelt darüber und bin nun total down.

Ich bin gespannt auf Antworten, die mir evtl die Angst nehmen können, die ich gerade im Internet beim Googeln aufgebaut habe :-(

Gute Besserung.

LG
Janine

Beitrag von alexma1978 09.04.11 - 10:08 Uhr

Hallo,

meine Söhne leiden beide daran. Der Große (knapp vier) hat die ersten zwei Lebensjahre Singulair, Sanasthmax, Salbutamol bekommen. Mittlerweile hat es sich (fast) verwachsen. Wir inhalieren allerdings täglich mit Kochsalz, machen Nasenspülungen und fahren mehrmals im Jahr an die Nordsee (das bringt bei uns den besten Erfolg).

Der KLeine ist leider noch viel schlimmer betroffen. Er bekommt fast seit Geburt an Salbutamol und Singulair, war auch schon 2x in der Kinderklinik.Gerade waren wir vier Wochen am Meer, was kurzzeitig geholfen hat. Leider ist es zur Zeit wieder ganz schlimm.

LG

Beitrag von sabrinchen22 08.04.11 - 21:07 Uhr

Danke an euch!
So wie ich das nun herauslese, haben eure Kinder alle Cortison bekommen.
Ich bin kein Fan von Hammer Medis, aber ich möchte einfach, dass es ihm besser geht und er nicht so anstrengend atmen muss und dann auch noch die Hustenanfälle.
Das Ganze geht ja jetzt echt schon seit so vielen Wochen.

Beitrag von steinadler75 08.04.11 - 21:13 Uhr

Ich nochmal zum Aufbauen,
das verwächst sich meistens meine Tochter Elena hatte die selben Probleme im Kleinkind Alter und heute ist sie 6 Jahre und nichts mehr in der Richtung.
Henry wird jetzt Ende April 3 Jahre und ich hoffe bei ihm ist es auch mal so wie bei seiner Schwester.
Wir kämpfen auch gerade immer noch mit einem hartnäckigen Infekt, der war fast weg und dann hatte wir letzte Woche Mittwoch die U7a und ein Tag danach wieder alles von vorne. Da mußte ich auch zwei Abende Redudelt geben sonst hätte er nicht schlafen können. Ich habe die Zäpfchen auch immer im Schrank liegen sollte man aber eben nicht zu oft geben. Unsere Kiä meint immer zwei Abende sind okay dann schlägt auch meistens das Inhallieren an und es wird besser.
LG
Annika :-)

Beitrag von sabrinchen22 08.04.11 - 21:16 Uhr

Hallo Annika,

der Kia meinte der Kleine sei vorbelastet, da meine Mutter und ich Asthma haben. Hoffen wir das Beste.
Bekommt man dieses Inhaliergerät und diese Zäpfchen verschrieben?

Beitrag von steinadler75 08.04.11 - 21:16 Uhr

Cortison Inhallieren ist nicht wie Cortison Tabletten, viele lesen Cortison und bekommen Angst.
Das geht zu 90 % in die Lunge beim Inhallieren und der Rest wir über die Mundschleimhaut aufgenommen. Deshalb immer wichtig nachdem Inhallieren trinken lassen wegen der Gefahr von Pilz im Mund. Hatten wir aber noch nie.
LG
Annika

Beitrag von maja0811 08.04.11 - 21:08 Uhr

Hallo,

also mein großer hat auch Bronchitis. Welche Art das genau ist haben wir vom Arzt noch nicht diagnostiziert bekommen. Er ist häufig am husten und bekommt er schlecht luft. Er Arzt hat ihm ein Attest für den Sport ausgestellt, das er kein Ausdauer machen darf. Wir haben ihm ein Inhalationsgerät von ,,Pari Boy" gekauft. Dort mischt man eine Isotone Natriumchloridlösung mit Salbutamolratiopharmtropfen. Das macht wir dann in den Gasförmigen Zustand gesetzt und das muss mein Sohn dann immer einatmen. Das hilft sofort. Die Bronchien sind frei und mein Sohn kann wieder richtig atmen, rumrennen und spielen.
Man sollte natürlich genau auf die Dosis achten, weil die Nebenwirkung ist , dass die Hände zittern. Also mein Sohn hat mal am ganzen Körper gezittert als mein Mann die Lösung nicht richtig dosiert hat. Das steht aber alles im Rezept.
Die Lösungen sind ganz einfach in der Apotheke zu bekommen auf Rezept von einem Kinderarzt.

Großer Vorteil : Die Halterung in die die Lösung muss und das Teil was die Kinder über Mund und Nase haben müssen gibt es in verschiedenen Tiererscheinungen. (Elefant, Tiger, Affe) und auch als Auto oder Superhelden.
Also meinem Sohn hilft das immer prima !!

lg. Maja
ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen..

Beitrag von sabrinchen22 08.04.11 - 21:14 Uhr

Hallo Maja,

unser Kia meinte auch, wenn es mit den Tropfen nicht besser würde, dann müsse er das Medikament inhalieren, weil es dann besser wirken würde. Bin mal gespannt, ob wir dann eines verschrieben bekommen.

LG Sabrinchen

Beitrag von kajulju 08.04.11 - 21:31 Uhr

bei uns sind die Tropfen nur die Notlösung, wenn unsere Kleine das inhalieren mal wieder verweigert. Ich staune, dass ihr erst Tropfen nehmen sollt.Sprich ihn mal auf das inhalieren an, das ist auch viel schonender für die Mäuse. Wir inhalieren erst eure Tropfen (nur in anderer Darreichung natürlich) und hinterher auch leider immer noch Kortison.
LG

Beitrag von sabrinchen22 08.04.11 - 21:33 Uhr

Ich habe ihn darauf angesprochen. Er meinte, nur wenn die Tropfen nichts bringen, solle man inhalieren. Deshalb sollen wir bis mitte nächster Woche warten.

LG Sabrinchen

Beitrag von maja0811 09.04.11 - 10:55 Uhr

Hallo Sabrinchen,

Wenn es bei ihm über das Wochenende ganz schlimm ist, kann man immernoch zum Notfalldienst ins Krankenhaus fahren, die haben sowas zum Inhalieren eig. immer da.
Als mein FA Notfalldíenst hatte, bin ich mit meinem Sohn auch mal zu dem, der hatte soetwas auch :-P
Würde ich aber auch als letztes in Betracht ziehen :-D

Ich wünsche euch alles Gute und deinem Sohn gute Besserung, dass es ihm bald wieder richtig gut geht.

Lg. Maja

Beitrag von scura 08.04.11 - 21:25 Uhr

SalbuBronch bekommt meine Tochter wenn es nicht ganz so schlimm ist. Wenn die nicht ausreiichen wird dann entweder mit Salbutamol und PariBoy inhaliert oder Salbuhexal mit Aero-Chamber. Obwohl ich den PariBoy favorisiere.

2 mal täglich ist recht wenig, meine ich. Wir nehmen die in akuten Zuständen alle vier Stunden.

Beitrag von sabrinchen22 08.04.11 - 21:28 Uhr

Er bekommt zweimal täglich 18 Tropfen.
Wie viel bekommt denn deine Tochter?

Beitrag von scura 09.04.11 - 15:56 Uhr

ui, 4xtägl. 7 tropfen. Dosierung ist ja dann gleich bei euch

Beitrag von miau2 09.04.11 - 09:55 Uhr

Hi,
nein, es bekommen NICHT alle Kinder Cortison. Meiner z.B. nicht.

Nach mittlerweile ca. 16 obstruktiven Bronchitiden (m.W. nach das gleiche wie spastisch) haben wir auch einiges an Erfahrungen damit.

Wir nutzen auch Salbutamol, allerdings nicht als Tropfen, sondern als Inhalat. Klappt mit unserem 2jährigen prima (auch schon seit 2 Jahren, bei ihm fing es mit 8 Wochen an). Der große Vorteil lt. unserem KInderarzt und -pneumologen: beim Inhalieren landet das Zeug direkt da, wo es hingehört, nämlich in den Bronchien, und muss nicht noch den Umweg über den gesamten Organismus nehmen.

Ich kenne die Dosierung der Tropfen zum Einnehmen nicht, Inhalieren machen wir 4 mal am Tag MIT Medikament (je nach Schwere 2-4 Tropfen) und zusätzlich noch mehrfach nur mit Kochsalzlösung zur Schleimlösung.

Und das hilft absolut wunderbar. Bis auf zwei Fälle war kein anderes Medikament nötig - der eine war mit 8 Wochen eine RSV-Infektion, da war einmalig die i.v. Gabe von Cortison notwendig (es war aber auch nicht nur eine Bronchitis, sondern eine Lungenentzündung dazu). Bei einer anderen Bronchitis war mit Salbutamol alleine keine Besserung erreicht, da kam Atrovent (keine Ahnung, ob das ein Kortisonpräparat ist) dazu.

Bei so langer Zeit wurde aber auch sicher schon überprüft, ob die Sache bakteriell bedingt ist und damit vielleicht wirklich zu den wenigen Bronchitiden gehört, wo ein Antibiotika-Einsatz sinnvoll wäre?

Beim Inhalieren mit Salbutamol tritt die sichtbare Besserung - das deutlich leichtere Atmen - bei uns i.d.R. schon während der ersten Anwendung auf. Außer halt die zwei Mal, wo es nicht gereicht hat, aber das waren halt die Ausnahmen.

Da unser Kleiner auch keine deutlichen Nebenwirkungen zeigt ist Salbutamol für uns offenbar genau das richtige. Aber halt als Inhalat angewendet. Ich versteh auch nicht ganz, warum dein KiA damit warten will. Das Medikament (der Wirkstoff) ist doch der gleiche, nur als Inhalat landet es direkt da, wo es hingehört. Oder ist sein Problem das Inhaliergerät? Bei der Übernahme durch die Kassen (auch bei Leihgeräten, ein eigenes braucht man im ersten Fall ja nicht) hat sich wohl einiges geändert, das könnte der Grund sein. Frag ihn doch mal.

Viele Grüße
Miau2