Trennung;Wohngeld und so weiter...

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von kenn mich nicht aus 08.04.11 - 22:40 Uhr

Hallo!

Ich habe einige Fragen und hoffe es kann mir vielleicht der ein oder andere helfen sie zu beantworten.

Im Moment ist es so das mein Nochmann und ich noch mit den zwei gemeinsamen Kindern unter einem Dach leben.Da wir uns aber getrennt haben,wird das nun auch kein Dauerzustand sein.
Ich würde gerne mit den Kindern, am liebsten ganz, aber zumindest für etwa 1/2 Jahr nach seinem Auszug noch in der Wohnung bleiben können.Ich denke es ist für die Kinder dann wenigstens noch etwas gewohntes Umfeld.Und gibt ihnen etwas Halt und Sicherheit und es ist nicht gleich alles neu.
Jetzt ist es nun so.Ich gehe Vollzeit zum Arbeiten,werde aber die Miete nicht alleine vom meinem Gehalt stemmen können.Ich verdiene cirka 1300,-Euro.Die Miete beträgt ohne Heizölkosten(das haben wir immer selber gekauft) circa 860,- Euro.Nun sind die Mieten eigentlich in der gesamten Umgebung etwa die gleiche Preislage.Ich habe etwa 120qm.
Andere Wohnungen sind kleiner,kosten aber entweder etwa das selbe,oder mehr.
Ich muss noch etwa 200,-Euro Kinderbetreungskosten im Monat dazurechnen.Unterhalt für die Kinder muss ich ja auch noch einrechnen.Da gehe ich mal von etwa 450-500 Euro aus.Dann wären es circa 1750-1800 Euro.Klingt schon viel aber ich hab einfach Angst,meine Rechnungen nicht mehr zahlen zu können.Strom wird ja auch immer teurer,Auto brauch ich wegen der Arbeit,Versicherung und Essen braucht man ja auch noch.
Kann man vielleicht die Kinderbetreuungskosten vom Jugendamt oder so übernehmen lassen?Wohngeld kann man ja beantragen.Was gibt es denn so für Hilfen für Alleinerziehende,vollzeitarbeitende Mamas?

Ich bedanke mich schonmal im vorraus für hilfreiche Antworten.

Beitrag von jöp 08.04.11 - 22:58 Uhr



DU wirst nichts bekommen, DU hast genug Geld

Umziehen,ansonsten damit Leben

Beitrag von seh-i-a-so 09.04.11 - 08:08 Uhr

Hallo,

wenn du ca. 1800 Euro bekommst mit Unterhalt, deinem Lohn dann musst du noch 2x das Kindergeld dazu rechnen und bist über 2000 Euro...

wieso soll man davon nicht leben können?? Andere müssen mit sehr viel weniger auskommen!!

Du kannst es versuchen beim JA die Betreuungskosten zu übernehmen, ebenso Wohngeld beantragen...ich glaube aber nicht das du bei knappen oder sogar mehr als 2000 Euro bedürftig bist!!

lg

Beitrag von windsbraut69 09.04.11 - 08:35 Uhr

Du hast in Deiner Berechnung das Kindergeld vergessen.
Damit liegt Ihr zu Dritt bei über 2000 Euro, womit man auskommen sollte.

Wenn es nicht reicht, wirst Du wohl dauerhaft keine 120 qm halten können und Dich um eine angemessene Wohnung bemühen müssen.
Beim ALGII wären 75qm die ungefähre Vorgabe für 3 Personen.

Gruß,

W

Beitrag von halbesjahrgehtbestimmt 09.04.11 - 12:00 Uhr

Hallo,

meine Freundin hat ähnlich viel Geld, wenn Sie den Unterhalt für die Kinder und ihren Unterhalt nicht zu vergessen hinzuzählt. Selber verdient sie deutlich weniger.
Sie lebt auch in einem ähnlich teurem, eigentlich viel zu großem Haus.
Ein halbes Jahr wird ihr das vom Amt bezahlt, damit sie sich in Ruhe etwas anderes suchen kann.
Was die Kidnerbetreuungskosten angeht, kommt das sicher drauf an um was für eine Betreuung es geht und wo ihr lebt.
Ich weiß von mir selber damals, dass sowohl die Kiga-Gebühren, wie auch OGATA-Gebühren (gleiches würde hier auch für eine Tagesmutter gelten) auf null gesetzt wurden, als mein Mann weg war. Zumindest werden dann ja nur noch deine Einkünfte zu Grunde gelegt.