Was sollen wir bloß machen?

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von seestern_aqua 08.04.11 - 23:24 Uhr

Hallo miteinander!

Wir haben ein großes Problem mit unserem Sohn (3,5 Jahre alt). Er wird seit einer Weile immer wieder gewalttätig uns gegenüber, also er haut, tritt mit dem Fuß nach uns, spuckt uns an, hat mich auch schon mal ins Bein gebissen, piekst im Gesicht herum usw. Außerdem fängt er aus dem Nichts an mit lautem Geschrei. Oftmals guckt er uns dabei lachend an, als wäre es ein Spiel. Unsere Kleine (knapp 6 Monate) erschrickt immer furchtbar bei dem Geschrei. Dabei hat er gar keinen Grund, auf sich aufmerksam zu machen. Er hat immer die Aufmerksamkeit von mir oder seinem Papa. Wir spielen mit ihm, gehen raus, toben, lesen Geschichten vor, singen usw. Wir wissen uns einfach nicht mehr zu helfen. Wenn wir schimpfen, wird er nur noch lauter und versucht uns zu übertönen und grinst oftmals dabei. Ins Zimmer schicken oder in die Ecke stellen, hilft nicht wirklich. Lange Erklärungen bewirken bei ihm nur ein Auf-Durchzug-Schalten.

Wir wissen, dass es im Kindergarten zwei Jungs gibt, die den anderen das Leben schwer machen. Im Elterngespräch wurde uns von der Erzieherin versichert, dass immer eingegriffen wird, wenn ein Kind einem anderen weh tut. Müssen wir so glauben, sehen es ja nicht.

Mittlerweile ist es nun schon so weit, dass er selbst seine Omis haut. Seiner Schwester gegenüber ist er aber immer ganz lieb und knuddelt sie. Er ist so ein lieber Kerl, aber wenn ihm etwas nicht passt und er seine Ausraster kriegt, wissen wir einfach nicht mehr, wie wir reagieren sollen. Es hat bisher nichts geholfen. Ihm scheint es zu gefallen, anderen weh zu tun.

Habt ihr einen Tipp für uns, was wir da unternehmen können? Werde mir auf jeden Fall mal einen Termin beim Kinderarzt bzw. auch beim Zahnarzt holen, damit wir gesundheitliche Sachen ausschließen können.

Danke schon mal.

LG Kerstin

Beitrag von joshua0709 09.04.11 - 08:33 Uhr

Hallo Kerstin,
wann haut er denn? Gibt es einen konkreten Anlass? Du schreibst, dass er "ausrastet" wenn er etwas nicht bekommt. Ist er da sehr müde oder hatte er einen stressigen Tag? Wie ist er im KiGa?

Mein Junge (3,5) haut selten , aber meist, wenn er völlig überdreht ist und wegen irgend etwas wütend. Da haut er dann blindwütig und wahllos. Ich gehe dann weg und sage ihm, dass ich/ seine Schwester/sein Papa nicht gehauen werden wollen. Dass es uns weh tut. Gestern hatte ich einen völlig überdrehten Sohn, der durch die Wohnung geflitzt ist und keiner klaren Ansage zugänglich war. Ich habe ihn dann fest gehalten bis er wieder ruhig war. Allerdings schien ihm das sehr unangenehm gewesen zu sein, aber er lies sich umziehen und schlief dann direkt ein.

Ich kann mir aber keine körperliche Ursache vorstellen. Was erhoffst oder befürchtest du denn?

Vielen Erklärungen sind sie da auch nicht zugänglich, weil sie so in sich gefangen sind.
Merkst du denn in einer ruhigen Minute, dass deine Erklärungen fruchten? Unser Großer erklärt seiner Schwerster immer was sie darf und was nicht. Ich bin erstaunt, wie viel bei ihm ankommt-aber eben nicht in einer akuten Situation.
Wünsche euch alles Gute
Uta

Beitrag von seestern_aqua 09.04.11 - 14:38 Uhr

Hallo Uta,

ja, ich habe das Gefühl, dass meine Erklärungen bei ihm ankommen, wenn ich in einer ruhigen Minute mit ihm rede bzw. wenn ich ihn nach einem Heulanfall in die Arme nehme, ihn ansehe und mit ihm darüber rede. Aber irgendwie fruchtet es nicht dauerhaft. Beim nächsten Mal geht das Gleiche von vorn los. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass er weiß, dass er anderen mit seinem Hauen wehtut. Er klagt selber darüber, wenn ihn im Kiga mal ein anderes Kind etwas unsanft behandelt. Solche Situationen nutze ich stets, um ihm klarzumachen, dass sein Verhalten auch nicht ok ist.

Ich weiß auch nicht, was beim Kinderarzt rauskommen könnte. Er sagte mir nur in letzter Zeit öfters, dass er Bauchschmerzen hat. Das ist zwar in 9 von 10 Fällen beim Essen und ich vermute, dass er einfach nichts bzw. nicht mehr essen will, aber trotzdem ist mir wohler bei der Sache, das mal abklären zu lassen. Möglicherweise gibt es ja eine medizinische Ursache und er kann seine Schmerzen oder Unwohlsein in dem Moment nicht anders ausdrücken.

LG und schönes WE
Kerstin

Beitrag von joshua0709 10.04.11 - 06:24 Uhr

Hallo Kerstin,
du schreibst ja, dass er sehr lieb zu dem Kleinen ist. Hat sich sein Verhallten seit dessen Geburt verändert? Vielleicht ist er gefrustet und muss den Frust, weil er weiß, dass er ihn am Kleinen nicht auslassen darf, jetzt eben verstärkt wo anders raus lassen. Hast du die Möglichkeit mit ihm alleine was zu unternehmen?
Meine beiden sind nur 13,5 Monate auseinander und ich habe es sehr selten geschafft mal nur mit dem Großen was zu unternehmen, aber es haben schon stundenweise Einkaufstouren ausgereicht, dass er ein sehr zufriedenes, entspanntes Kind ist - zumindest für den Tag;-). Man merkt ihm richtig an wie er das genießt.

Zu den Bauchschmerzen: Ich erinnere mich daran, dass ich als Kind auch viel Bauchschmerzen hatte und mich niemand so richtig ernst nahm, weil jeder meinte ich simuliere nur. Heute weiß man ja, dass Kinder sehr wohl stressbedingt (meist) Bauchschmerzen (also richtige Schmerzen) haben. Das mal abklären zu lassen, gibt dir Sicherheit und ihm das Gefühl ernst genommen zu werden.
LG
Uta

Beitrag von marion2 09.04.11 - 10:04 Uhr

Hallo,

versuchs mal mit KURZEN KNAPPEN aber DEUTLICHEN Ansagen.

Ein mögliches Beispiel:

"Hör auf zu treten, sonst tret ich zurück."

(Das kurze Heben des mütterlichen Beines wird sehr interessante Reaktionen im Gesicht und in der Körperhaltung deines Kindes hervor rufen.)

Ansonsten kannst du ihn in einer ruhigen Minute mal fragen:

"sag, was ist los mit dir? Warum haust, trittst und spuckst du so viel?"

Je nachdem, was zuerst wieder auftritt, würde ich mit der Befragung des Kindes beginnen.

Gruß Marion

Beitrag von redrose123 09.04.11 - 11:48 Uhr

Meinst du die Drohung zurückzutreten ist sinnvoll? Man will doch nciht das er das tut und wenn er hört Mama droht das auch ist es ok, oder sie machts ja eh nicht.,.....

Beitrag von marion2 09.04.11 - 11:51 Uhr

Hallo,

meinst du, ich würde dies empfehlen, wenn ich es sinnlos finden würde?

Ich würde. Aber ganz sicher.

Gruß Marion

Beitrag von redrose123 09.04.11 - 12:36 Uhr

Ich frage nur, ich finde es nicht ok, ich würde glaub nicht treten, habe hier aber auch nur Stiefkinder :-P Aber wie arg meinst du treten?

Beitrag von marion2 09.04.11 - 12:53 Uhr

Wohl dosiert auf das kleine Hinterteil. Davon fällt keiner um ;-) und selbstverständlich würde ich anbieten, das nächste Mal richtig ...

Das klappt.

Beitrag von lucky.luke.1946 09.04.11 - 19:51 Uhr

Schon verstanden, du willst dein Kind in den Hintern treten, um ihm zu zeigen, daß man nicht treten darf.

Du hast ja voll einen an der Waffel #klatsch

Beitrag von sassi31 09.04.11 - 22:05 Uhr

Ich fasse das wie folgt auf:

Sie will dem Kind zeigen, dass treten weh tut und sich das Blatt auch ganz fix wenden kann und er letztendlich der Dumme ist. Ob das klappt sei aber mal dahin gestellt.

Meine Freundin hat nach dem 100. Mal "Du sollst mir nicht an den Haaren ziehen. Das tut mir weh." auch einfach mal bei ihrem Kind an den Haaren gezogen. Nicht fest natürlich, aber so, dass das Kind es spürt. Danach war an den Haaren ziehen kein Thema mehr.

Beitrag von marion2 10.04.11 - 13:49 Uhr

Du fasst das ganz richtig auf. :-D

Beitrag von meckikopf 10.04.11 - 20:09 Uhr

#pro#pro
Aber absolut!

Beitrag von marion2 11.04.11 - 09:25 Uhr

Du hast Mal wieder GAR NICHTS verstanden.

Beitrag von meckikopf 11.04.11 - 21:13 Uhr

Was heißt "MAL WIEDER" - und WAS habe ich GAR NICHT verstanden? Du tust ja gerade so, als würde(n) ich/wir des öfteren nicht verstehen, was du so schreibst. Das erklär' mir doch bitte mal - und drück' dich halt in Zukunft auch SO aus, DASS man dich auch (sofort) versteht.
Denn du HAST nun mal "vorgeschlagen", dass man zuerst "wohl dosiert" zurücktreten "sollte" - und dann das nächste Mal gerne etwas kräftiger. So war es doch, nicht wahr? Von daher kannst du das nicht leugnen.

Beitrag von meckikopf 10.04.11 - 20:27 Uhr

<<Wohl dosiert auf das kleine Hinterteil. Davon fällt keiner um und selbstverständlich würde ich anbieten, das nächste Mal richtig ... > #klatsch#augen:-[

Du bist doch echt nicht mehr ganz bei Trost!!! Aber das hast ja (hier) schon des öfteren bewiesen - und du LERNST es einfach nicht! Und nein; was dich betrifft; müssen nicht die Kinder lernen, sondern erst mal DU!

Und woher willst du wissen, dass davon keiner umfällt? Schon mal ausprobiert? Zuzutrauen wäre es dir jedenfalls... echt traurig, was du hier jedes Mal so vom Stapel lässt... #schock#schock#schock

Beitrag von marion2 11.04.11 - 08:28 Uhr

"Und woher willst du wissen, dass davon keiner umfällt?"

Du hast dich gar nicht unter Kontrolle? #schock#schock#schock

Mein Leben ist nicht traurig sondern schön - das meiner Kinder übrigens auch.

Beitrag von meckikopf 11.04.11 - 21:16 Uhr

<<Du hast dich gar nicht unter Kontrolle?>>

Doch... normalerweise schon... nur, wenn man solch einen ausgemachten UNsinn schreibt, dann auch "gerne" mal nicht mehr.

Und deine ständige Ironie sowie deine ständige "Alles-ins-Lächerliche-"Zieherei" könntest du dir auch klemmen.

Beitrag von lucky.luke.1946 09.04.11 - 15:27 Uhr

Das bedeutet, dass bei euch alle treten dürfen oder nur die Eltern?

Beitrag von marion2 09.04.11 - 16:57 Uhr

Das bedeutet, dass du nicht lesen kannst.

Beitrag von sunflower.1976 09.04.11 - 13:22 Uhr

Hallo!

In welchen Situationen haut er und wie ist seine Stimmung vorher? Ist es in Frustsituationen, in denen er seine Gefühle/Probleme nicht anders äußern kann oder wenn er sehr müde ist, eifersüchtig ist o.ä.?
Davon würde ich auch meine Reaktion abhängig machen.
Wichtig finde ich, dass man ganz klar und streng darauf reagiert, aber auch "langweilig", so dass es für das Kind nicht spannend ist, jemandem wehzutun.
Als mein großer Sohn vor zwei, drei Jahren so eine Phase hatte, habe ich mich jedes Mal zu ihm auf Augenhöhe begeben, ihn angefasst und so dafür gesorgt, dass ich seine Aufmerksamkeit habe und ihm sehr streng gesagt (aber nicht laut geschimpft), dass er nicht hauen darf. Dann bin ich aus dem Raum gegangen und habe was anderes gemacht. Es wurde mit der Zeit seltener und hörte dann auf. In einem ruhigen Moment habe ich ihm erklärt, dass uns das Hauen wehtut und warum er es nicht darf usw. In der "Akutsituation" waren dann keine langen Erklärungen mehr nötig, denn eigentlich wusste er es ja.

Drohen, ihn selber zu treten/hauen würde ich nicht. Zum einen würde ich meine Kinder weder treten noch hauen. Und wenn ich sowas ankündigen würde, aber dann doch nicht ausführe, werden auch andere angekündigten Konsequenzen unglaubwürdig, was andere Situationen unnötig stressig macht.

Bei meinen Kindern hilft es manchmal, wenn ich ihre Gefühle in Worte fasse, bevor eine Situation eskaliert. Beispiel von gestern, als unser großer Sohn mit Fieber auf der Couch lag und nicht mit seinem kleinen Bruder toben wollte, weswegen unser kleiner Sohn sauer wurde und anfing, an seinem großen Bruder herumzuzerren und zu weinen:

Ich: Du möchtest jetzt mit A. toben, oder?
Er: Ja! A. soll mit mir spielen!
Ich: A. soll nicht auf dem Sofa liegen sondern mit dir spielen.
Er: Ja! Ich will mit A. Pferdchen spielen!
Ich: Du bist traurig, dass das jetzt nicht geht weil A. krank ist.
Er: A. soll nicht krank sein!!!
Ich: Ich möchte auch, dass A. schnell gesund wird. Dann möchte er auch wieder toben. Aber vielleicht möchtet ihr zusammen ein Buch anschauen.

Das haben die beiden dann auch gemacht und die Situation war "entschärft". Hätte ich mit meinem kleinen Sohn geschimpft, weil er an seinem Bruder herumnzerrt, hätte es sicher in einem Bockanfall mit viel Brüllerei geendet (darin ist mein kleiner Sohn sehr gut ;-)).

Falls sich mögliches Hauen/Treten usw. irgendwie ankündigt, kann es ggf. helfen, so die Situation zu entschärfen weil sich Dein Kind verstanden fühlt. Das ist natürlich kein Wundermittel, aber oft hilfreich. Aber eben nur, wenn es noch nicht eskaliert ist. Dann hilft meiner Meinung nach nicht viel Gerede/Gemeckere sondern klare und eindeutige Handlungen.

Ich glaube aber nicht, dass eine körperliche Ursache vorliegt sondern eher Frust, Wut, Eifersucht o.ä., mit der Dein Sohn nicht zuercht kommt.

LG Silvia

Beitrag von no-limit 09.04.11 - 13:32 Uhr

Hallo,

atme erstmal durch. Mein Sohn war in diesem Alter auch grauenvoll und ich bin verzweifelt.

Hier hilft nur Geduld und knallharte Konsequenz.

Ich habe immer und immer wiederholt .... es wird nicht gehauen, gekniffen, gebissen etc. mit der Gegenfrage Oder machen das Mama und Papa auch ?

Ansonsten würde ich ihn bei solchem Verhalten aufs Zimmer schicken, ihn ausbocken lassen und sagen, das er erst wieder rauskommen darf, wenn er sich beruhigt hat.

Ebenfalls solltest du ihm erklären, das man das nicht mit der Oma, Eltern, Freunden ... macht, da sie sonst mit einem nichts zu haben möchten, weil man nicht haut.

Ansonsten gibt es ein tolles Buch .... schau mal bei Amazon nach dem Wutmonster :-)

Suche keine Erklärungen, mach ihm deutlich, das so ein Benehmen nicht geht und ihr euch auch nicht so ihm gegenüber verhält. Brandmarke ihm das ein ....

Viel Kraft und nicht lange diskutieren.

Einfaches Motto: Wenn du böse bist zu Mama, Oma etc. werden die auch böse. Und böse Menschen kaufen kein Eis, machen tolle Ausflüge, lesen Geschichten vor etc.

Das müsste er eigentlich verstehen #herzlich

Beitrag von seestern_aqua 09.04.11 - 14:31 Uhr

Hallo zusammen,

danke erstmal, für die zahlreichen Antworten und Tipps. Es stimmt schon, dass er in solchen Situationen meist müde und unausgeglichen ist. Irgendetwas passt ihm dann gerade nicht und er antwortet mit Hauen, Treten, Schubsen oder Ähnlichem. Möglicherweise kann er seine Gefühle dabei nicht anders ausdrücken. Aber gewalttätig werden muss man deswegen noch lange nicht. Das hat er bei keinem von uns oder in der Familie gesehen. Im Kiga ist er ein ganz anderer Mensch. Angeblich macht er dort soetwas überhaupt nicht, sondern ist zu jedem lieb und lustig, sodass eigentlich alle Kinder gern mit ihm spielen. Nur zu Hause klappt das überhaupt nicht. Der Kiga schiebt uns natürlich die Schuld in die Schuhe, dass er eben nicht mit der Situation, ein kleines Baby im Hause zu haben, klarkommt. Kann ich mir aber nicht vorstellen. Er ist so lieb zu seiner Schwester und er findet auch alles interessant, was wir mit ihr machen. Er kostet ihren Brei vor oder rührt ihre Milch mit mir zusammen an. Das ist also nicht der Grund.

Ich werde es auf alle Fälle mal so probieren, wie ihr mir vorgeschlagen habt. Außer allerdings mit der Drohung zurückzutreten oder zu hauen. Das finde ich überhaupt nicht sinnvoll, denn ich würde es im Extremfall nicht machen. Damit zeigt man ihm ja wieder, dass Gewalt zum Leben gehört. Aber er soll ja begreifen, dass man seine Gefühle mit Worten ausdrückt und Gewalt nie den gewünschten Erfolg bringt.

Ich hab zwar schon Fusseln am Mund von der Erklärerei, dass Hauen weh tut usw. Aber mit dem Festhalten in diesem Moment könnte vielleicht klappen.

Also danke und schönes WE.

LG Kerstin

Beitrag von marion2 09.04.11 - 14:55 Uhr

Hallo,

Erst schreibst du,

"Möglicherweise kann er seine Gefühle dabei nicht anders ausdrücken."

Dann schreibst du:

"Aber er soll ja begreifen, dass man seine Gefühle mit Worten ausdrückt und Gewalt nie den gewünschten Erfolg bringt. "

Dass er es begriffen hat, heißt nicht, dass er es auch KANN.

Gewalt bringt einem dreijährigen definitv IMMER den gewünschten Erfolg. Er sucht doch nur nach Aufmerksamkeit.

Wenn du deinen Sohn so zutextest, wie du hier antwortest, versteht er sowieso nichts.

Gruß Marion

Beitrag von seestern_aqua 09.04.11 - 20:26 Uhr

Hallo Marion,

ich rede mit meinem Sohn ganz bestimmt nicht so, wie ich hier schreibe. Wir sind erwachsen und unterhalten uns schon etwas anders, als man mit Kindern redet! Das sollte dir schon klar sein. Ich habe über die Antworten nachgedacht und einfach meine Gedanken geäußert, nichts weiter.

Gewalt bringt ihm gar nichts, Aufmerksamkeit hin oder her. Genervte Eltern ist bestimmt nicht das, was ein Kind braucht und will.

VG Kerstin

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