wird nicht satt

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Forum: Baby

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Beitrag von baby212 09.04.11 - 18:38 Uhr

Hallo,
Mein kleiner ist 15 wochen alt und er wird voll gestillt.
Seit ca 1 woche wird er irgentwie nicht satt, er will immer mehr, fast jede 1-2. Std will er nochmal.

Kennt ihr das?

Und er lässt sich jetzt voll schnell ablenken beim trinken. Was macht ihr so bei sowas?

Lg

Beitrag von ellalein 09.04.11 - 18:41 Uhr

Er trinkt jetzt öfter um sich seinen Milchvorrat für den nächsten Tag zu sichern,das ist vollkommen normal,denn nur durch öfter saugen,produziert die Brust das was er brauch.Nachfrage = Bedarf sozusagen.

Das mit dem Ablenken,ist auch normal,er nimmt seine Umwelt jetzt schon mehr wahr.
Was du tun solltest,in absoluter Ruhe zu stillen,ohne Fernsehr und ohne Jemanden drum herum der ihn ablenken könnte,auch erzählen ist in dem Fall ungünstig!

lg ella

Beitrag von hardcorezicke 09.04.11 - 18:42 Uhr

huhu

dein baby wird schon satt.. aber lies mal

4. Sprung: um die 19. Woche

Sie stellen fest, dass Ihr Baby Dinge tut und will, die es bisher noch nie getan hat. Bereits um die 14. bis 17. Woche wird es unruhig, weil es spürt, dass sich etwas ändert. Von diesem Alter an dauern die schwierigen Phasen länger als vorher. Dieser Sprung dauert gewöhnlich fünf Wochen, er kann sich aber auch über eine oder sechs Wochen erstrecken. Ihr Baby schreit häufiger, ist öfter launisch und will mehr Zuwendung. Sein Kopf muss häufiger gestützt werden und es will nicht, dass der Körperkontakt abbricht. Es schläft und isst schlechter. Ihr Baby fremdelt häufiger und gibt weniger Geräusche von sich. Es bewegt sich weniger, hat stark wechselnde Stimmungen. Während des Fütterns will es eine Extraportion Körperkontakt. Es lutscht häufiger am Daumen.

Beitrag von sarahjane 09.04.11 - 21:16 Uhr

Lasse noch mal eine besonders gut ausgebildete, fort- und weitergebildete Hebamme zuschauen, wenn Du per Brust fütterst.
Sie kann die Anlegetechnik noch mal überprüfen und ggf. optimieren.

Manchmal hilft es auch, eine Brusternährungsberaterin aufzusuchen, dabei solltest Du jedoch darauf achten, auf eine neutral eingestellte zu treffen (lässt sich durch gezielte Fragen am Telefon abchecken).

Zudem könntest Du noch Folgendes probieren (eine Erfolgsgarantie gibt es jedoch nicht):

- lege das Kind noch öfter (nicht länger) an beiden Brüsten an
- trinke pro Tag ingesamt 2 bis 3 l (davon 1 Flasche Malzbier und 4 Tassen Fenchel-, Kümmel-, Anistee)
- verzichte auf Alkohol
- trinke nur wenig Koffein-, Teein- und Kohlensäurehaltiges
- besorge Dir evtl. aus der Apotheke etwas Bockshornkleesamenhaltiges
- ruhe Dich viel aus, vermeide Stress, lasse Dir im Haushalt und bei etwaiger Geschwister- und Haustierbetreuung helfen
- trage das Baby viel herum oder lasse es wenigstens immer in Deiner Nähe
- schlaft im selben Zimmer (nicht unbedingt im gleichen Bett, da dies gewisse Risiken mit sich bringen kann)
- biete IMMER erst beide Brüste an und füttere dann ggf. nach (falls erforderlich)

Das Kind befindet sich wahrscheinlich mitten im / kurz vor einem Schub, da ändern sich Hunger- und Durstgefühl oft.