Beikosteinführung: Viele Fragen! U.a. zu BLW, Bei, etc.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von moeriee 10.04.11 - 09:37 Uhr

Hallo ihr Lieben! #winke

Louis ist jetzt knapp 4,5 Monate alt und so langsam mache ich mir Gedanken über die Einführung von Beikost. Ich denke, dass wir die ersten Versuche in knapp 1,5 Monaten starten werden. Sofern Louis dann will. Trotz allem möchte ich mir einen Überblick über die Thematik verschaffen und hoffe, ihr könnt mir dabei ein wenig helfen.

Unsere KiÄ unterstützt uns, dass wir erst nach 6 Monaten Beikost einführen. Allerdings riet sie uns aufgrund von Louis' Gesundheitszustand dazu, Lebensmittel mit folgenden Inhaltsstoffen zu meiden und zwar im kompletten ersten Lebensjahr:

- Lactose
- Soja
- Zitrusfrüchte
- Nüsse
- Fisch
- Gluten

Zudem leidet Louis unter chronischer Verstopfung, sodass wir auf jeden Fall keine stopfenden Lebensmittel geben sollten, wie bspw. Karotten oder Bananen.

So, nun zu den Fragen!

BLW:

Ich bin schon in dem Club und habe mir die Basics durchgelesen. Aber ich frage mich, wie ich das umsetzen sollte!? Wir kochen meist Pfannengerichte und Aufläufe (nach Weight Watchers Rezepten). D.h. bei uns kommt alles in einen "Topf" und wir haben nicht alles getrennt auf dem Tisch, so à la Kartoffeln in einem Topf, Gemüse in einem Topf, Fleisch in einem Topf. Ich Verlaufe des Kochens kommen einfach immer mehr Zutaten in die Pfanne, sodass die Zutaten fast nie separat zubereitet werden. Ich kann aber Louis ja nicht einen Löffel voller Auflauf auf die Hand klatschen. #rofl Wie funktioniert das also?


Brei:

Die KiÄ hat uns zu Gläschen geraten, denn sie meinte, dass wir das Essen zum Einen nicht so keimfrei hinbekämen und zum Anderen der Schadstoffgehalt in den Gläschen besonders niedrig sei, da es gewisse Grenzen gäbe, die die Industrie in Bezug auf Rückstände an Pflanzenschutz-, Schädlingsbekämpfungs- oder Vorratsschutzmitteln, etc. nicht überschreiten dürfe. Zudem sei der Nitratgehalt in den Gläschen niedriger. Selbst mit ausschließlichem Bio-Gemüse seien diese Werte nicht zu erreichen. Da Hipp eine relativ große Auswahl an allgenarmen Gläschen bietet, riet sie uns dazu. Sie sagte aber auch, dass wir auf jeden Fall auf den Fleischanteil im Gläschen schauen sollten, denn dieser sei häufig zu niedrig, ebenso wie oft zu wenig Fett enthalten sei. Aus diesem Grund sollten wir das Fleisch separat kaufen und dann mit dem Gemüse mischen. Und in der Tat: Hipp bietet alles separat an. Sie riet und nun zu folgenden Sorten:

- Kürbis
- Kürbis mit Kartoffel
- Kürbis mit Kartoffel und Rind
- Apfel und Traube mit Reis

Mehr sollten wir im ersten Jahr nicht geben. Evtl. könne man anstatt Kürbis auch Pastinake nehmen. Was meint ihr dazu?

Dann: Wie fängt man an und wie steigert es sich? Also klar: Erst nur Kürbis, dann Kürbis mit Kartoffel und dann später noch das Rindfleisch. Aber wie viele Löffel sollten man am ersten Tag geben und wie steigert man es? Und wie lange gibt man nur Gemüse, also wann kommt die Kartoffel hinzu und wann das Rindfleisch?

Welche Milchmahlzeiten werden als erstes ergänzt und später ersetzt? Wann gibt man welchen Brei? Ich habe zwar ein Heft von Hipp bekommen, aber da sieht es ja so aus, als solle man direkt im ersten Monat alles ersetzen. Also so richtig genaue Angaben waren darin auch nicht zu finden.

Oh man: Ihr seht, dass ich völlig überfordert bin. :-(

Wer mir Tipps geben kann: Her damit! ;-) Ich bin für jede Hilfe dankbar!

Liebe Grüße #herzlich

Marie mit #baby-Louis (18 Wochen alt) #verliebt

Beitrag von schwilis1 10.04.11 - 10:06 Uhr

ich glaube du machst du viel viel viel zu viele gedanken. :)
wir haben auch mit BLW gestartet. bei eintöpfen hab ich ihm dann einfach immer das ein oder andere stück gemüse rausgefischt und auf einen Teller gelegt. und gut war es.
mit dem steigern... nun ja :) mein kleiner wurde 8 monate oder so fast voll gestillt da die mengen die er aß, eher homöpathische einzeldosen waren. dann nach den acht monaten hatten sie schon fingerhutgröße :) aber immer noch wenig. ich fand es nicht schlimm. jetzt mit fast 18 monaten isst er mal mehr mal weniger gut. wenn es ihm richtig gut schmeckt dann kann er natürlich besse r reinhauen als wenn er sich denkt was das denn wieder ist :)

mach dir nicht so einen Kopf.