Reden sich eigentlich so viele Mütter immer nur den Mund fusselig ?

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von flaschengeist2005 10.04.11 - 13:01 Uhr

Hallo

Ich hab weiter unten die Diskussion mit dem Treten/Hauen gelesen.

Eine Userin kam auf das Zurück treten, wobei sie doch Gegenwind erhielt !

Redet ihr euch eigentlich alle den Mund fusselig?

Nach dem 20igsten mal reicht es mir einfach.

Ich finde es überzogen zu sagen ein Kind in dem Alter lernt dann, treten ist erlaubt blabla.

Also meine 2 grossen sind auch durch das Spucken, kneifen, treten und hauen Spiel durch und ich hätte auch mit einer Wand reden können.

Das tut weh, das macht man nicht, das ist ekelhaft usw.

Ich habe meine Kids mal gefragt wie sie das finden würden, wenn ich Sie treten etc würde.

Haha mach doch :p Also bis jetzt musste ich danach nie wieder irgendwas sagen, weil die oben genannten Dinge einfach nicht mehr vor kamen. Und die beiden benutzen diese Dinge auch nicht mehr im Streit. Es scheint ja doch super geholfen zu haben, oder woran soll das liegen ?

Ich denke die Erklärung danach ob das nun toll war und das sie jetzt verstehen das man sowas einfach nicht macht, ist selbstverständlich.

Ich hab manchmal das Gefühl das Kinder hier als völlig dumm hingestellt werden, weil sie anscheinend keine Zusammenhänge verstehen.

Klar mit 2 Jahren würde das kein Kind verstehen, aber mit 3,5 Jahren ?

Man kann sich auch echt anstellen !!!

Ich lasse mich doch nicht auf eine endlos Diskussion mit meinem Kind ein.

Wie war das mit Grenzen setzen ?

In dem Sinne

Geist

Beitrag von 123bhtrsfe456 10.04.11 - 13:15 Uhr

Es gibt schon noch eine Menge zwischen endlosen Diskussionen oder einem Kind in den Hintern zu treten, weil es nicht gehorcht.

Bei uns werden Grenzen anders gesetzt.

Beitrag von flaschengeist2005 10.04.11 - 14:12 Uhr

Du liest nicht richtig oder siehst es falsch.

Beitrag von 123bhtrsfe456 10.04.11 - 15:35 Uhr

Ich würde eher sagen, Du drückst Dich falsch aus ;-)

Beitrag von lucky.luke.1946 10.04.11 - 15:08 Uhr

Das begreifen hier viele nicht.

Beitrag von no-limit 10.04.11 - 21:59 Uhr

... sehe ich genauso .....


LG

Beitrag von halbling 10.04.11 - 14:02 Uhr

Hallo!
Nervt mich auch total, wenn ewig zuckersüss auf das Kind eingeredet wird, anstatt mal Taten folgen zu lassen!
Ich meine damit aber nicht, dem Kind in den Hintern zu treten sondern eben andere Konsequenzen.
Zwanzigmal ermahnen???#schock
Wenns beim dritten Mal nicht funktioniert lass ich meinen Worten Taten folgen. Wo kommen wir denn da hin wenn ich stundenlang nur bitte und bettle.....?
lg
Alex

Beitrag von lucky.luke.1946 10.04.11 - 15:07 Uhr

Bei dir gibt es wohl nur schwarz und weiss.


Warum können sich hier denn manche nicht vorstellen, dass man nicht automtisch "zuckersüss" und stundenlang rumseiert?
Keinerlei alternative Gedanken?

Beitrag von halbling 11.04.11 - 13:17 Uhr

Automatisch stundenlang rumseiern??Nööö, kann ich mir echt nicht vorstellen.
Kommt ja immer auf die Situation an aber wenn es um Hauen,Sachen kaputtmachen oder einfach "frech sein" geht, dann mach ich nach dem 2ten Mal ermahnen kurzen Prozess!
Da muss ich mir auch keine alternative Lösung einfallen lassen.
Meistens flippt sie dann erstmal aus und ich lasse sie auch in Ruhe.
Wenn sich die Wogen geglättet haben kann ich ihr immernoch mal eine ausgedehntere Erklärung geben aber sicher nicht in der heissen Phase!
Da hören Kinder eh nicht zu....

Beitrag von jazzbassist 10.04.11 - 14:43 Uhr

Also bei meinem Sohn habe ich festgestellt, dass, wenn irgendetwas nach der 2. Erklärung noch immer nicht funktioniert, dass dann auch nach der 20. Erklärung noch nicht funktioniert. Darum haben wir uns Erklärung 3 bis 20 dann auch gesparrt. Aber, Erklärung 1 und 2 haben oftmals wahre Wunder bewirkt; und in den Situationen, wo das dann nicht funktioniert hatte, gab es entsprechend tatsächliche Grenzen und keine weiteren, mündlichen Grenzen.

Aber - irgendwie verstehe ich Ihren Beitrag nicht; denn - auch ein Kind zu fragen, wie es das finden würde, wenn es selbst einmal getreten wird - fällt für mich noch in die Kategorie »erklären«. Man nennt das - glaube ich - die goldene Maxime (Kant?). Wäre für mich also noch ein ziemlich normaler Erziehungsansatz und jetzt nichts besonderes.

Ich würde so etwas bei meinem eigenen Sohn aber nicht als Drohung verwenden, sondern, wirklich nur als Erklärung, um ihm beizubringen, sich auch in "andere Kinder/Erwachsene" hineinzuversetzen. Zum einen, weil ich es für den falschen Erziehungsansatz halte, einem Kind auch nur körperliche Gewalt anzudrohen - und vor allem, dass mich mein Sohn gelehrt hat, dass Mama und Papa ihre Drohungen ab und an auch mal wahr machen müssen. Mein Sohn hat da manchmal so einen »Ich will lieber stehend sterben, als kniend leben«-Ansatz verfolgt; also auch, wenn er wusste, dass Mama und Papa eine Konsequenz oder Strafe wirklich durchziehen werden, ihn das nicht davon abgehalten hat, das trotzdem zu machen: Einfach, um seinen Dickschädel ab und an mal durchzusetzen und zu zeigen, dass er mit etwas nicht einverstanden war.

Und - ich halte es in der Erziehung; zumindest bei jüngeren Kindern; eher für suboptimal, eine Konsequenz anzudrohen und diese dann nicht durchzuziehen. Ich denke zwar auch nicht, dass sich das kurzfristig negativ auswirken könnte. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie oft mein Kurzer diese 26 Buchstaben des Alphabets zeichnen musste, bis er das irgendwann sicher gelernt hatte. Nur - aus meiner Erfahrung im Umgang mit Eltern habe ich festgestellt, dass diese im Regelfall immer die selben Verhaltensmuster verfolgen. Und ich denke schon, dass Eltern in ihrer Vorbildrolle für ein Kind grundsätzlich (so weit es machbar ist) mit guten Beispiel vorangehen sollten.

Ich denke also schon, dass Kinder - wenn die Eltern im Alltag immer wieder bsw. Kraftausdrücke verwenden - diese eher verwenden würden, als, wenn solche Kraftausdrücke im Alltag in der Familie einfach verhöhnt sind, und, wenn es denn doch mal passiert, sich man dafür entsprechend entschuldigt. Genau so, wie ich denke, dass, wenn Eltern immer wieder Konflikte dadurch lösen, in dem sie ein Kind unterdrücken »Ich bin stärker also du«, auch ein Kind später im Kindergarten und in der Schule dies als Konfliktlösungsstrategie anwenden wird; es kennt ja keine anderen. Das ist aber m.E. kein Prozess, der von heute auf morgen stattfindet, weil Eltern das einmal oder selten mal passiert ist. Die Regelmäßigkeit wird es hier einfach machen. Daher hatte ich auch nie große Schwierigkeiten damit, meinem Sohn im seltenen Extremfall auch einfach eine Strafe anzudrohen; aber entsprechend als ultima ratio und nicht als alltägliches Erziehungsmittel.

Beitrag von lucky.luke.1946 10.04.11 - 15:09 Uhr

#pro

Beitrag von fruehchenomi 10.04.11 - 16:42 Uhr

Mein Sohn hat da manchmal so einen »Ich will lieber stehend sterben, als kniend leben«-Ansatz verfolgt...

#huepf Da steht man als Erziehungsberechtigter aber erstmal ziemlich dämlich da - griiiiiiiiiiiiins. Meine Kinder hatten das eigentlich nicht, aber erst vergangene Woche stand ein 95cm-Persönchen vor meiner Tochter und blafft sie an "ich mal dir NIE WIEDER ein Bild"......und vertrat ihre Bockigkeit vehement, etwas Bestimmtes nicht zu tun.
Mama war in der Sekunde auch kurz überfordert und blaffte zurück.
Omi nahm der Situation dann die Schärfe und entschwand mit dem maulenden Kinde um die Ecke...grins - nach 10 min war alles wieder gut.
Also kann ich mir vorstellen, dass so eine Einstellung bei Leonie immer wieder mal aufkommen wird - prost Mahlzeit ! #kratz
LG Moni
puuuuh , auch Omas haben noch lange nicht ausgelernt #schwitz

Beitrag von jazzbassist 10.04.11 - 19:30 Uhr

Ich habe immer versucht, dass einfach mit Humor zu sehen.

Meine Theorie ist, dass es zwei unterschiedliche Arten von Kindern gibt. Die Mehrheit der Kinder erzieht ihre Eltern zu einer horizontalen Leidensfähigkeit. Also, die Eltern müssen immer mal wieder im Alltag leiden, aber, dann halt nicht sonderlich viel. Eben diese: »Nein, ich ziehe meine Schuhe nicht an« Spielchen. Jesse hingegen hat uns zu einer vertikalen Leidensfähigkeit erzogen. Also, eigentlich müssen wir im Alltag nie leiden, aber, wenn wir dann doch mal dran sind, holt er dieses ganze Leiden, was er für uns gesammelt hat, schlagartig und mit einem Mal aus.

In denke, in der Gesamtsumme müssen alle Eltern gleichviel leiden; nur die Dosierungen und die Verteilungen über den Zeitraum von 18 Jahren sind halt unterschiedlich :-p

Aber - haben Sie schon mal überlegt, einen Gewerbeschein zu beantragen und sich selbst als Leihomi zu vermitteln? #huepf. Sie könnten so vielen Familien helfen und diesen Mutter-Kind-Kämpfen einem Ende bereiten :-p.

Beitrag von fruehchenomi 11.04.11 - 19:30 Uhr

Griiiiiiiiiins - gute Idee - aber ich bin unbezahlbar ! #huepf

Beitrag von helen03834 10.04.11 - 20:50 Uhr

Hallo,

nur so zur Info: Man nennt es den kategorischen Imperativ.

Grüße, Helen

Beitrag von lucky.luke.1946 10.04.11 - 15:04 Uhr

Ich finde es einfach krank, einem kleinen Kind damit zu drohen, dass man auch tritt und Gleiches mit Gleichem beantwortet.
Das ist doch Mittelalter.
Und so wie ich es verstanden habe, meint diese Mutter es auch so, sie sagte ja, "ein bisschen" oder so ähnlich.
Mir geht es um das Prinzip und Zahn um Zahn ist krank.


"Ich habe meine Kids mal gefragt wie sie das finden würden, wenn ich Sie treten etc würde. "
Das ist eigentlich keine Drohung, sondern eine Frage. Sie sollen sich in der Opfer versetzen und das haben sie wohl auch getan und gemerkt, dass es Mist ist zu treten.
"Tu keinem an, was du nicht selber willst."




Von langen Diskussionen war doch gar keine Rede, man kann auch alles recht kurz sagen und gar nicht disktutieren.

Beitrag von no-limit 10.04.11 - 22:01 Uhr

Gewalt ist immer der falsche Weg :-)

Beitrag von sunflower.1976 10.04.11 - 15:06 Uhr

Hallo!

Nein, ich rede mir weder den Mund fusselig noch drohe ich meinem Kind, es zurückzuteten. Dazwischen gibt es jede Menge andere Möglichkeiten, mit denen ich persönlich besser klarkomme.
Ich trete mein Kind nicht, also kündige ich es auch nicht an. Denn damit würde ich mich unglaubwürdig machen, was in anderen Situationen zu Schwierigkeiten führen kann, wenn mein dann Kind denkt, dass ich Ankündigen sowieso nicht umsetze.
Es kommt bei mir auch nicht zum 20. Mal das Gleiche sagen. Wozu denn? Genau darunter verstehe ich "den Mund fusselig reden". Ein Mal ermahnen mit ganz knapper Erklärung (falls nötig), beim zweiten Mal Ermahnung plus Ankündigung einer Konsequenz, die beim dritten Mal ausgeführt wird.
Beim Treten reicht dann schon die Andeutung der Tret-Bewegung (ich wäre da sehr aufmerksam und lasse mich mit Sicherheit kein zweites Mal treten) wäre die Konsequenz, dass ich aus dem Zimmer herausgehe bzw. die gemeinsame Beschäftigung abbreche.
Das hat weder mit der Androhung des Zurücktretens noch mit Mund fusselig reden zu tun. Und das Kind wird nicht als dumm hingestellt weil es die Chance hat, sein Verhalten zu ändern.

Lg Silvia

Beitrag von meckikopf 10.04.11 - 20:22 Uhr

Hallo Silvia,

<<... ich wäre da sehr aufmerksam und lasse mich mit Sicherheit kein zweites Mal treten) wäre die Konsequenz, dass ich aus dem Zimmer herausgehe bzw. die gemeinsame Beschäftigung abbreche.>> #pro#pro

Sehe ich ganz genauso, denn - wie einige meiner Vorschreiber/innen auch schon geschrieben haben - gibt es wohl noch einen UNTERSCHIED zwischen 1000 mal lieb und zuckersüß säuseln und androhen, ebenfalls zu treten - und das dann auch noch zu TUN!#contra#contra#augen#klatsch#schock


Aber manche sehen halt leider NUR schwarz/weiß - und vergessen dabei, dass es auch noch etwas dazwischen gibt - nämlich Grautöne bzw. Schattierungen - um das ganze mal in Metaphern auszudrücken.

Und wenn man (das Kind) zurücktritt, ist man (als Eltern/Erwachsene/r) nämlich genauso "unsouverän" wie das Kind - und nicht ein bisschen besser, reifer und vernünftiger!



Gruß



Beitrag von xxtanja18xx 10.04.11 - 17:17 Uhr

Also meine 2 grossen sind auch durch das Spucken, kneifen, treten und hauen Spiel durch und ich hätte auch mit einer Wand reden können.

Meine Kinder haben nichts von diesesn sachen getan...der eine ist 7Jahre und der andere wird 5Jahre...

Beitrag von ilva08 10.04.11 - 18:57 Uhr

"Ich habe meine Kids mal gefragt wie sie das finden würden, wenn ich Sie treten etc würde.

Haha mach doch"

Ich halte es für besorgniserregend, dass sich deine Kinder dir gegenüber so respektlos verhalten. Sollte dies häufiger (!) vorkommen, so vermute ich, dass bei euch grundlegend etwas schief läuft.

Zur konkreten Situation:

Du hast mit diesem Satz die Ewachsenen - Ebene verlassen und dich selbst auf die Kind - Ebene begeben. Dich zum "Zankkameraden" gemacht. Entsprechend haben dich deine Kinder behandelt: Wie ein Kind, nicht wie eine Respektsperson.

Wenn du zurücktrittst, verhältst du dich genauso wenig wie ein Erwachsener. Dass diese Strategie zur Zeit wirkt, heißt nicht, dass sie richtig ist.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass dich dieses erzieherische Fehlverhalten bald einholen wird.

Beitrag von woodgo 10.04.11 - 20:05 Uhr

Hallo,

ich bin auch immer wieder begeistert, wie viele Eltern immer wieder auf die Kinder einreden.
Bei uns gibt es eine Verwarnung und beim 2. Mal folgt die Konsequenz. Schon immer, wobei die Konsequenz nicht hauen heißt.

LG

Beitrag von venuscassandra 11.04.11 - 13:43 Uhr

Huhu,

genauso sieht es bei uns auch aus... und komischer Weise wissen unsere beiden genau was passiert denn spätestens beim zweiten Mal hören sie auf... wichtig ist eben Konsequent zu sein und das durchzuziehen was man dann angedroht hat...

LG
Sandra

Beitrag von flaschengeist2005 10.04.11 - 20:26 Uhr

Also das das hier als Drohen ausgelegt wird, war ja wieder klar.

Wenn ich meinen Kind Tag für Tag sagen muss lass das das tut mir weh etc pp
und ihn irgendwann mal frage wie er es finden würde wenn ich ihn trete... was hat das bitte mit Drohen zu tun?!?

Meine Grosser war 4 als es immer wieder zum Spucken kam. Egal wer. Erklären half nicht, egal wie.

Irgendwann fragte ich ihn ob er es toll finden würde wenn ich ihn anspucken würde. Sein Kommentar war mach doch. Das Resultat war .....er hat es nie wieder gemacht weil er es ekelhaft fand. WAS BITTE IST DARAN SCHLIMM ?


Bei meiner Tochter war es jetzt erst im Feb. Ständig treten egal wie egal warum. Gleiches Schema und seit dem ist Ende.

Mein kleinster ist noch viel zu klein um was zu verstehen. Er ist im moment dabei ständig zu beissen, aber er würde das noch garnicht verstehen. Aber bei ihm reicht es für den Tag wenn ich wirklich böse was sage.

Zu der Antwort von ilva08.
Sorry das ist lächerlich. Es ging alleine um die Situation die ich beschrieben habe. Meine Kinder hören sehr gut und diese Problem gab es seit dem nicht mehr. Ich meine mein Sohn wird 8, also was soll mich da einholen ?

Kann ja sein das einige Kinder nicht durch diese Phase gehen, aber die ich kenne sind komischerweise alle da durch. Manche als Kleinkind, andere als Kigakind.

Bei uns gibt es klare Grenzen und die werden auch eingehalten von mir. Damit kommen die Kinder gut klar und fühlen sich wohl. Dagegen Bocken gehört wohl zum Kind sein dazu.

Aber jaaaaa nach Urbia werde ich jetzt so richtig schlimme Schlägerkinder haben, weil sie einmal eine Reflextion ihres Handels bemerkt haben.

Komisch das sie aber sehr nette Kinder sind, die nichts von Gewalt halten #zitter

Ach und ich lasse mich gerne auf die Kinderebene ein, solange die Grenzen klar Verteilt sind. Das klappt hier ganz gut. Du wirst dein Kind nie richtig kennenlernen, wenn du immer auf deinem Hohen Ross als Mutter bleibst !!!

In dem Sinne

Geist

Beitrag von ilva08 10.04.11 - 21:08 Uhr

"Meine Grosser war 4 als es immer wieder zum Spucken kam. Egal wer. Erklären half nicht, egal wie."

"Nach dem 20igsten mal reicht es mir einfach."

(...)

"Meine Kinder hören sehr gut"

Ja neee, is klar.

Hier wurde mehrfach gesagt: Nicht zwanzigmal reden, sondern spätestens nach der zweiten Missachtung Konsequenzen durchziehen. Zum Zurücktreten gibt es Alternativen. Und die reichen auch, wenn man zügig reagiert.

"Aber jaaaaa nach Urbia werde ich jetzt so richtig schlimme Schlägerkinder haben, weil sie einmal eine Reflextion ihres Handels bemerkt haben."

Hat niemand behauptet.

"Ach und ich lasse mich gerne auf die Kinderebene ein, solange die Grenzen klar Verteilt sind. Das klappt hier ganz gut. Du wirst dein Kind nie richtig kennenlernen, wenn du immer auf deinem Hohen Ross als Mutter bleibst !!!"

1.) Sich wie ein Erwachsener zu verhalten hat nichts mit "Hohem Ross" zu tun.
2.) Wer zurückspuckt, überschreitet die Grenze, von der du sprichst.

Natürlich haben fast alle Kinder eine Bockigkeitsphase. Und natürlich schießen sie dabei schonmal verbal übers Ziel hinaus. Deshalb schrieb ich:

"Sollte dies HÄUFIGER (!) vorkommen, so vermute ich, dass bei euch grundlegend etwas schief läuft."

Wenn bei dir ist alles in Ordnung ist - prima.

O.T.: Ich kann es nicht leiden, wenn hier jemand Fragen stellt und dann jeden anpampt, der nicht die eigene Meinung bestätigt.

LG