starke Ischiasschmerzen...Frage wg. Geburt...Schmerzen danach weg???

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von froegsche 10.04.11 - 17:09 Uhr

Hallo zusammen,

hab da mal ein paar Fragen an euch! Vielleicht kann mir ja jemand von seinen Erfahrungen berichten...

Ich bin seit heute in der 29. SSW und habe seit 3 Wochen extreme Probleme mit dem Ischias. Egal ob Liegen, Sitzen, Stehen oder Laufen, bei jeder Bewegung habe ich Schmerzen. Laufen geht noch am Besten und Liegen ist ganz schlimm, so dass ich bei Nacht nicht mehr wirklich schlafen kann (ebenfalls seit 3 Wochen). Meist sind es so ca. 4-5 Std. Schlaf pro Nacht und das in 3 Etappen, also mehr als 2 Std. Schlaf am Stück sind nicht drin.

Hab schon alles mögliche probiert, Akkupunktur, Osteopath, Krankengymnastik... Tagsüber ist es etwas besser geworden aber die Nächte zehren an meinen Kräften...

So, nun aber zu meinen Fragen. Wem ging es genauso und wie war das mit den Schmerzen während der Geburt? Frage mich wie das funktionieren soll wenn jede Bewegung einfach nur schmerzt. Und waren die Probleme mit dem Ischias nach der Geburt wieder weg? Würde mich echt mal interessieren...

Zähle schon die Tage bis ich meinen kleinen Schatz in den Armen halten kann #verliebt und die Schmerzen dann hoffentlich vorbei sind!? Aber ich weiss ja wofür ich das alles in Kauf nehme. Hauptsache mit dem Krümel ist alles in Ordnung. Werde die Pobacken fest zusammen kneifen und hoffen dass die letzten Wochen schnell vorbei gehen...

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag euch allen noch
Froegsche mit Prinzessin (3 J.) und Krümel 28+0

Beitrag von 2911evelyn 10.04.11 - 19:52 Uhr

Hi
Ich hatte es uch so schlimm. Während der Geburt habe ich garnichts davon gemerkt und nach der SS war der Schmerz wie weggeblasen.

Liebe Grüsse
Laura, mit schlafendem Goldschatz (7 Monate)

Beitrag von froegsche 10.04.11 - 20:47 Uhr

Hey,

#danke für Deine Antwort! Das beruhigt mich jetzt echt... Hatte schon etwas Bedenken deswegen. Kenne das von meiner 1. SS gar nicht und hatte schon Angst, dass man deswegen evtl. nen KS machen müsste #zitter

Grüßle #winke

Beitrag von steffi-29 11.04.11 - 12:33 Uhr

Hallo!

Zu den Schmerzen während der Geburt kann ich leider nix sagen, da ich per Kaiserschnitt entbunden habe. Bei mir war es aber auch nach der Geburt noch so, dass ich ziemlich mit dem Ischias zu kämpfen hatte. Bis ich dann meine Hebamme darauf angesprochen hab. Habe mir auf ihren Rat Aesculus-Tropfen (homöopathisch) in der Apotheke geholt, die haben super geholfen - innerhalb von zwei Tagen waren die Beschwerden weg!!! Frag doch einfach mal deine Hebamme danach oder meld dich per PN, dann kann ich dir auch Genaueres zu den Tropfen schreiben!

LG, Steffi

Beitrag von froegsche 12.04.11 - 14:29 Uhr

Hallo Steffi,

danke für den Tipp! Hab grad mal nach den Tropfen gegoogelt. Die sollen ja bei vielerlei Beschwerden helfen... Werde nachher gleich mal bei meiner Hebamme anrufen und nachfragen. Waren Deine Beschwerden auch so schlimm???

Liebe Grüße
Julia

Beitrag von panoramama 11.04.11 - 14:39 Uhr

Hallo

Du arme! Ich kenne das auch noch. Bei mir hat die Hebamme Dornmassage angeboten und das Becken wieder gerade gestellt, den eingeklemmten Nerv befreit und dann ist es nach ca einer Woche wieder besser geworden. Nach ca 2 Wochen war es dann wirklich nahezu schmerzfrei.
Ich würde nicht auf die Geburt warten, denn für die Geburt ist ein eingeklemmter Ischias auch nicht so der Hit. Das "Problem" ist halt, dass in der Schwangerschaft durch eine vermehrte Ausschüttung von Relaxin das ganze Gewebe etc weicher wird. Damit verschieben sich auch Wirbel leichter.
Bei mir waren das auch nach Geburt mit dem Ischias noch länger Thema, weil die Wirbel nicht am Platz bleiben wollten, aber Dank Nachbetreuung ist es wieder besser geworden.
Ich würde Dir raten Dir eine Hebamme zu suchen, die Dir den Nerv wieder entklemmt und Dich weiter betreut.
Außerdem nicht mehr schwer heben, nicht auf einem Bein stehen (z.B. beim Schuhe an und ausziehen- immer hinsetzen) und die Beine nicht übereinanderschlagen. Das alles begünstigt das was verrutscht, also vermeiden.
Ich hoffe es geht Dir bald besser.

Beitrag von froegsche 12.04.11 - 14:35 Uhr

Hey,

danke für Deine Antwort! Werde nochmal bei der Hebamme nachfragen. War ja auch schon beim Osteopathen, bei einer Heilpraktikerin und auch zur Krankengymnastik aber irgendwie traut sich da keiner so richtig ran mit "entklemmen" bzw. einrenken...
Natürlich will ich auch nichts machen lassen, dass meinem kleinen Krümel schaden könnte aber so noch 12 Wochen bis zur Geburt weiter machen...#schwitz...das zehrt doch ganz schön an meinen Kräften und auch an meinen Nerven.

Grüßle

Beitrag von miau2 13.04.11 - 13:17 Uhr

Hi,
ich hatte das in der zweiten Schwangerschaft auch ganz extrem.

Und es war schlagartig mit der Geburt erledigt. Zumindest die schmerzen.

Die Nächte wurden danach noch erheblich kürzer :-p, da unser Großer (damals 2,5) beschlossen hatte, wenn der Kleine 6 mal pro Nacht wach wird hat er die gleichen Rechte - und damit sich das auch wirklich lohnt hat er sein Wachwerden in die Zeiten gelegt, wo der Kleine mal kurz geschlafen hat...

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von froegsche 13.04.11 - 14:11 Uhr

Hallo,

danke für Deine Antwort. Schlaflose Nächte wären in diesem Fall das kleinere Problem. ;-) Wenn ich nur mal wieder schmerzfrei liegen bzw. schlafen könnte, dann könnte ich mir schon hin wieder ne kleine Auszeit stibitzen... Lieber schlag ich mir wg. unserem kleinen Krümel die Nächte um die Ohren #verliebt, als dass ich vor lauter Schmerzen nicht weiss ob bzw. wie ich sitzen, stehen oder liegen soll... #heul

Grüssle
Froegsche