Migräne-/Schmerztherapie

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von ficus 11.04.11 - 02:32 Uhr

Hallo,
eine Bekannte von mir geht regelmäßig zum Neurologen, da sie starke Migräneprobleme hat und macht eine Schmerztherapie.
Jetzt hat ihr Therapeut festgestellt, dass sie zu viele Schmerztabletten genommen hat und unbedingt ihren Körper entgiften muss.

Ist bei (ständiger) Migräne nur eine medikamentöse Behandlung erfolgversprechend oder gibt es noch andere Möglichkeiten, die vielleicht nicht unbedingt die Migräne beseitigen, jedoch die Stärke verringern können.
Ich muss dazu sagen, dass ich den Eindruck habe, dass sich diese Bekannte selber ziemlich unter Druck setzt bzw. unter Druck gesetzt fühlt, da sie ziemlich viel auf einmal erreichen möcht und denkt, den Anforderungen nicht gerecht zu werden (was Quatsch ist).
Von daher wäre mein erster Tip: Yoga (oder ähnliches).
Wer hat damit Erfahrungen und kann Tips geben?
Nur Schmerztabletten als Therapie zu schlucken ist für mich keine Lösung.
vG

Beitrag von mansojo 11.04.11 - 09:53 Uhr

hallo,


die schlüsselfrage ist ,was löst die migräne aus?

sind es entzündliche prozeße an den nerven dann helfen antiepeleptiker
ist es streß helfen yoga,entspannung,,autogenes training usw.

sind es spannungskopfschmerzen helfen sport,muskelaufbau


es gibt zig ursachen ,und die muss amn erstmal rausbekommen

bis dahin würd ich allerdings auf schmerzfreiheit bestehen
mit schmerzen kann man schlecht am alltag teilhaben

was nimmt sie denn als schmerzmittel?

Beitrag von ficus 11.04.11 - 10:24 Uhr

Hallo,
vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
So in die Richtung dachte ich auch. Erstmal rausfinden, was es für Schmerzen sind, anstatt "wild und nur" mit Schmerzmitteln zu bekämpfen.

Meiner Ansicht nach hängt dies alles mit einem gewissen Maß oder Übermaß an Stress zusammen, den sich meine Bekannte allerdings zum größten Teil auch selber macht, da sie sich unnötig unter Druck setzt, denkt, den gesetzten Erwartungen nicht gerecht zu werden, nicht alles zu schaffen, etc.

Allerdings ist sie sehr sehr "Ärztehörig" (Schulmedizin) und hat bisher überhaupt noch nicht an Alternativen gedacht. Reden ist im Moment recht schwierig mit ihr. Leider.

Welche Schmerzmittel sie nimmt, weiß ich allerdings nicht. Soweit ich das mitbekommen habe, müssen es aber recht starke Schmerzmittel sein.

Sie hatte eine zeitlang keinerlei Probleme, da war sie allerdings zuhause und hatte dementsprechend Ruhe und Entsprannung. Jetzt hat sie ihre Weiterbildung mit entsprechenden Praktikas fortgesetzt - und alles fing wieder von vorne an...

vG

Beitrag von mansojo 11.04.11 - 10:39 Uhr

ja das ist der knackpunkt

symptome bekämpfen ist bequem und recht lange erfolgreich

da sie erwachsen ist kannst du sie nur behutsam drauf aufmerksam machen das sie ihrem körper mehr schadet als nützt

schmerzmittel haben durchaus ihre berechtigung
wenn denn die ursache bekannt ist



du könntest ihr noch die schmerzpraxsis ans herz legen
das klingt nach schulmedizin
ein guter schmerztherapeut behandelt ganzheitlich
also körper-geist und seele und schmeißt nicht so mit schmerzmitteln um sich sondern schaut sich den ganzen patienten an und erfahrungsgemäß finden sie die ursache

lg

Beitrag von ficus 11.04.11 - 11:17 Uhr

vielen Dank!!!