Abstillen wider Willen des Kindes...

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von cristina-m. 11.04.11 - 11:00 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich bräuchte mal Euren Rat:

mein Kleiner ist jetzt 14 Monate alt, entwicklungstechnisch und körperlich normal, isst gut, hauptsächlich Brei und Knabbereien wie Knäckebrot (für Kids), Brot, Reiswaffel und Ähnliches.
Er war schon immer sehr wild auf's Stillen und bekommt auch immernoch abends und früh morgens eine Stillmahlzeit.
Eher aber unfreiwillig, was mich betrifft.
Das Reduzieren der Stillmahlzeiten tagsüber hat er nicht ohne Protest hingenommen, es war aber nicht so ein Kampf wie der nächtliche Verzicht.
So habe ich vor einigen Wochen erst die Mitternachts"mahlzeit" abgeschafft und möchte jetzt auch die abendliche streichen, weil er direkt davor Brei isst und zwar sehr gut.
Bei der Stillberatung habe ich auch schon angerufen, die hat mich bestärkt, die abendliche Zusatzmahlzeit weg zu lassen.

Das Problem ist, dass mein Kleiner nichts aber auch gar nichts zum Beruhigen nimmt. Keinen Schnulli, er trinkt auch nicht aus der Nuckelflasche, kein Schmusetuch und selbst die Schmusepuppe, die ich ihm seit 12 Monaten immer um die gleiche Zeit in die Hand drücke, schleudert er oft in hohem Bogen weg.
Er hat sich das so ausgedacht, dass er nur mich zur Beruhigung akzeptiert, d.h. dass er entweder von der Brust trinken will oder die Haut an meinem Hals mit Pinzettengriff knetet, was ich beides nicht möchte.

Das Stillen war bisher schön, aber nun habe ich seit einiger Zeit die Nase voll.

Es gibt ein immer gleiches Abendritual und anschließend schläft er oft auch ganz gut für einige STunden. Sobald wir jedoch ins Bett gehen, wird er unruhig (obwohl er in seinem eigenen Zimmer schläft).
Ich akzeptiere seit geraumer Zeit nicht mehr, dass er die Brust zum trinken bekommt oder meinen Hals zum "rupfen" zur Beruhigung. Die Brust nur noch zu den 2 bestimmten Uhrzeiten.
Ich versuche ihn zu beruhigen, indem ich leise mit ihm spreche, ihn sanft, aber wenig streichle und er mit mir kuscheln darf, soviel er will.
Wenn es ganz schlimm kommt, wiege ich ihn im Laufen oder wir holen ihn zu uns ins Bett. Letzteres bringt aber seit Kurzem keine Besserung. Selbst wenn er zwischen uns liegt und Nähe haben kann, soviel er möchte, er kommt nicht zur Ruhe, wacht in immer kürzeren Abständen auf und ist immer länger am Stück wach bis zum Morgen.
(Einschlafen muss er übrigens ohne Körperkontakt, wenn es nicht ganz arg ist, denn er muss lernen, sich selbst zu beruhigen.)
Wenn ich ihn dann um halb sechs morgens stille, ist er meist für eine Stunde wieder friedlich am Schlafen.
Davor ist es durchaus keine Seltenheit, dass er schon einige Zeit wütend brüllt (während ich mich ihm liebevoll zuwende, wohl bemerkt)
.
Da er gerade lange krank war und zu einem Schub, in dem er steckt, auch mal wieder die Zähne arbeiten, scheint er innerlich furchtbar unruhig zu sein und selbst nicht mehr zur Ruhe zu finden, was vorher durchaus möglich war.
Durchgeschlafen hat er noch nie, aber 4-5 Stunden waren schonmal drin.
Nun sind wir wieder bei höchstens 1-1,5h am Stück...

Was kann ich tun???

Beitrag von dodo0405 11.04.11 - 11:03 Uhr

Dein Kind braucht Nähe und die sucht es sich durch das Stillen.

Das ist ganz normal.

Einschlafen ohne Körperkontakt? Na da hätte mir meine Tochter die ersten vier Jahre ihres Lebens aber schön was erzählt.

Beitrag von cristina-m. 11.04.11 - 11:13 Uhr

ich habe eine sehr körpernahe Beziehung zu meinem Sohn, wir schmusen tagsüber und beim Ins-Bett-Gehen unglaublich viel. Nur den Augenblick des tatsächlichen Einschlafens muss er ohne meinen direkten Körperkontakt auskommen, ich liege da aber trotzdem noch nah neben ihm.

Ich habe den Tipp aus einem Schlaf-Buch und er hat wirklich gut funktioniert.
Bis mein Kleiner krank wurde.

Wenn er bei uns liegt, weil er alleine nicht mehr schlafen kann, kann er sich ja unsere Nähe suchen, er kuschelt sich oft an mich oder dreht sich wenigstens zu mir hin. Ich lasse ihn manchmal auch einschlafen in meinem Arm, wenn ich merke, dass es ihm nicht gut geht.
Wenn er aber aufwacht, ist er im Moment eben nicht entspannt dann. Trotz unserer Nähe. Und die Abstände des Aufwachens werden immer kürzer zum Morgen hin, während die Wach- und Wut-/Weinphasen länger werden. In den letzten Tagen/Nächten sind wir am Schluss bei 5-Minuten-Abständen und können dann eigentlich 1-1,5h vor Weckerklingeln aufstehen (was quasi noch fast nachts ist), weil er sich dann so reinsteigert, dass er einen richtigen Heulkrampf kriegt. Trotz wiegen etc!

Da muss doch irgendwie eine andere Lösung her...

Beitrag von jumarie1982 11.04.11 - 11:29 Uhr

Huhu!

Weisst du, dein Sohn verhält sich einfach nur natürlich und du sehr "komisch" in diesen Situationen.
Wenn ich das hier lese:
"(Einschlafen muss er übrigens ohne Körperkontakt, wenn es nicht ganz arg ist, denn er muss lernen, sich selbst zu beruhigen.)
Wenn ich ihn dann um halb sechs morgens stille, ist er meist für eine Stunde wieder friedlich am Schlafen.
Davor ist es durchaus keine Seltenheit, dass er schon einige Zeit wütend brüllt (während ich mich ihm liebevoll zuwende, wohl bemerkt) "
Läuft es mir kalt den Rücken runter.

Er ist gerade mal 1.
Er muss nicht lernen, sich selbst zu beruhigen. Kinder lernen soetwas nicht, weil man sie dazu zwingt, sondern wenn sie dazu bereit sind.

Da das natürliche Abstillalter bei mind. 2,3 Jahren liegt, ist es wirklich viel von ihm verlangt, die einzigen ihm verbliebenen Stillmahlzeiten nun so einfach aufzugeben.
Er BRAUCHT die unmittelbare Nähe, die es nur beim Stillen gibt. Er BRAUCHT die Gewissheit, dass seine Welt Nachts heil ist und du uneingeschränkt da bist und es reicht eben NICHT ihn rum zu tragen.

Warum kannst du ihm das nicht mehr geben?
Was ist daran schlimmer, als stundenlang ein unruhiges, müdes, trauriges, weinendes Baby durch die Nacht zu tragen, das einfach nur Stillen will?

Ich find das traurig!

LG
Jumarie

Beitrag von jamelie41 11.04.11 - 11:42 Uhr

Besser kann man es nicht sagen!

Liebe Grüße,
jamelie 41

Beitrag von luluhaben 11.04.11 - 11:51 Uhr

Die Antwort spricht mir aus der Seele, DAUMEN GAAANZ HoCH!
Der arme kleine:(

Beitrag von applep 11.04.11 - 12:28 Uhr

Hab unseren Sohn auch 23 Monate gestillt und dann hat sich das von ganz alleine erledigt! Ich kann mich nur anschließen #pro

Beitrag von cristina-m. 11.04.11 - 13:33 Uhr

übrigens liegt das durchschittliche Abstillalter in Deutschland (2003-2006) bei 6,9 Monaten.

Mit 12 Monaten werden noch 8% (teilweise) gestillt.

Ich bin also nicht alleine eine Rabenmutter....
Bei weitem nicht.

Beitrag von jumarie1982 11.04.11 - 13:38 Uhr

Du verstehst den Unterschied zwischen durchschnittlichem Abstillalter und natürlichem Abstillalter nicht, oder?

Angesichts dessen, ist der Durchschnitt in Deutschland noch armseliger...

http://www.reich-schottky.de/pdf_stillen/biologisches_abstillalter02.pdf

Beitrag von rmwib 11.04.11 - 19:18 Uhr

Da geht es nicht um das IST in Deutschland, sondern um das wie es von der Natur hergerichtet ist.
Aber red es Dir ruhig schön.

Ich kann Dir von mir sagen, in nem Jahr, sieht die Welt zu dem Thema ganz anders aus. Unser Abstillen ging auch von mir aus, aber mit 14 Monaten hätte ich ihn niemals ohne starke Gegenwehr abgestillt bekommen, einfach weil DAS nicht die Zeit dafür ist. Entweder Du stillst früher ab oder später, wenn Du ins 2. Lebensjahr reinstillst, musst Du es auch zu Ende machen, find ich zumindest. Alles andere ist echt gemein dem Kind gegenüber.

Beitrag von nadja.1304 11.04.11 - 11:52 Uhr

Meine Maus ist zwar erst zehn Wochen, aber ich antworte trotzdem mal. Wenn ich das so lese frag ich mich, warum du auf Teufel komm raus jetzt abstillen möchtest, wo dein Sohn laut deiner Aussage gerade eine schwierige Zeit durch macht und ganz offensichtlich total unglücklich ist. Er ist doch erst 14 Monate, wäre es wirklich so schlimm, noch eine zeitlang seine Bedürfnisse nach Nähe zu stillen?
Lg Nadja mit Mikaela, die grad mit ganz viel Körperkontakt schläft :-D

Beitrag von schwilis1 11.04.11 - 12:30 Uhr

ich versteh dich. ich schiebe uach hin und wieder richtigen stillfrust. und koennt manchmal echt durchdrehen. mein sohn ist fast 18 monate alt. und trinkt ab und an auch tagsüber. klar wenn wir unterwegs sind vergisst er es,aber sobald es ruhiger wird, fällt es ihm wieder ein.

an 9 von 10 Tagen find ich es nicht schlimm und er darf trinken wenn er möchte. aber an diesem 10. Tag könnt ich fast durchdrehen und versuch ihn mit allem abzulenken was geht.

momentan kommt hier wieder ruhe ein. und er hat freie hand ... naja mehr oder weniger...;-)

ich bin froh dass er noch stillt. mein sohn hat neuro und reagerit wahrschielnich auf kuhmilcheiweiß (auf ei weiß ich jetzt ganz sicher :( ) deswegne bin cih froh dass er noch sitllt so muss ich mir keine gedanken über calcium und phosphor und schieß mich tot machen.

ich werde es meinem kleinen allerdings auch nicht abgewöhnen, denn so einen dicken frust schieb ich dann doch nicht... hätte ich haber 4 gute und 6 "schlechte" Tage würd ich auch versuchen meinen kleinen von der Brust zu entwöhnen.
Ich weiß ich bin dir keien Hilfe, aber ich wollte dir nur sagen, ich versteh dich!
und... stillen soll schön sein und für keinen zum zwang werden.
Versuch es so sanft wie möglich. ich drück dir die daumen

Beitrag von cristina-m. 11.04.11 - 13:05 Uhr

ok, jetzt mal halblang.

Mein Kind muss NIE alleine einschlafen, wenn es weint. Ich tröste ihn liebevoll, bis er sich beruhigt hat. Wenn er dann FAST schon schläft, lege ich ihn ab, streichle ihn noch kurz und lege mich dann neben ihn.
So schlummert er friedlich ein.
Nach ca. 10 min. gehe ich dann anschließend aus dem Raum. Wenn er schon 10 min. schläft.

Begonnen ihn in sein eigenes Bettchen zu legen, haben wir, als wir das Gefühl hatten, ihn mit unseren Umdreh-Bewegungen zu stören. Außerdem ist er jedes Mal aufgewacht, wenn wir zu Bett gingen.

Danach hat es eine Weile friedlich geklappt, dass er in seinem Zimmer geschlafen hat. Es hat ihm scheinbar gut getan, er hat nie geweint, wenn er aufgewacht ist, manchmal hat er 10 min. oder länger leise brabbelnd in seinem Bett gespielt (voll süß #verliebt) und ist dann alleine wieder eingeschlafen. Er war sehr ausgeglichen, auch tagsüber, zu der Zeit.

Wenn er sich meldet, ob weinen oder nicht, gehe ich zu ihm, bis er wieder friedlich alleine schlummert. Möchte er das nicht, hole ich ihn zu uns ins Bett.
Mittlerweile jede Nacht.

Der Punkt ist, dass ihn das Stillen, wenn überhaupt, nur kurzfristig beruhigt.
Denn spätestens nach einer Stunde fängt er wieder an, unruhig zu werden und da geht das Ganze von vorne los.
OBWOHL er da bei uns ist und sich an uns kuschelt oder in meinen Armen liegt.

Was soll ich denn noch machen?
Ich würde ja auch gerne die Nacht durch mit ihm kuscheln, aber erfahrungsgemäß haben wir ALLE davon nicht besonders viel!!!

Die Vorgeschichte ist übrigens, dass ich seit Oktober vielleicht 10 gute Nächte hatte. Heißt, dass ich da mal länger als 2-3 Stunden am Stück schlafen konnte (maximal 5h). Der Rest der Nacht war auch dann meist bescheiden.
Die meisten anderen Nächte hat er 1-2stündlich getrunken AN DER BRUST und ist dazwischen teilweise auch noch aufgewacht.
(Da er ja auch sehr lange krank war und teilweise starke Schmerzen hatte, kam da noch Beruhigung und Kümmern ganz anderer Art hinzu - nächtelanges Rumtragen etc.!!)

Ich weiß nicht, ob Ihr, die Ihr so großzügig Eure Kinder trinken lasst, so oft und solange sie wollen, Euch ein Bild von so einer Situation machen könnt.

Er ist nicht erst ein Jahr, sondern schon zwei Monate älter und auch wenn das Abstillalter bei 2,3 Jahren liegen mag (was ich nicht glauben kann) - ich kenne kaum Mütter, die Gleichaltrige noch stillen.
Und wenn, dann machen sie es, weil sie eine HARMONISCHE Stillbeziehung haben und das Stillen den Kindern auch die nötige Ruhe bringt.

Meine Güte, wo leben wir denn, dass Ihr mich so geißelt für das Ringen mit einer solchen Entscheidung???

Habt Ihr denn 2,3 Jahre keinen einzige Nacht außer Haus verbracht??
Mein Kleiner nimmt nämlich wohl bemerkt keine Flasche!

Es geht ja auch nicht darum, JETZT sofort abzustillen.

Und by the way haben mir die Stillberaterin und die Ärztin dazu geraten, zumindest die abendliche Stillmahlzeit zu lassen. Da hatte ich von Abstillen wollen noch gar nichts erwähnt, sondern nur von der Schlafsituation erzählt...

Beitrag von jumarie1982 11.04.11 - 13:34 Uhr

Ja, ich kann es mir vorstellen.

Mein Sohn ist heute genau 23 Monate.
Er stillt am Tag im Durchschnitt noch 2-3 Mal und nachts durchschnittlich 5 Mal.
Durchschnittlich. Wir haben alle paar Wochen mal 3x Stillnächte, aber auch viel öfter noch 7x oder mehr in Zahnnächten oder bei Krankheit.
Bei einer Nacht, die von 20:00 bis 06:30 dauert, kannst du dir selbst ausrechnen, wieviele Stunden am Stück ich schlafe.

Und das SEIT DER GEBURT.

Und?

Ich habe die Erfahrung gemacht (und davon auch viel im Umkreis gehört), dass diese Nächte nur dann schlauchen, wenn man es sich selbst schwer macht.
Wenn man für jeden Pups aufstehen muss und zum Kind laufen, wenn man jedes Mal auf die Uhr schaut und sich selbst leid tut, wenn man versucht auf Teufel komm raus, was zu ändern.

Je mehr man daran dreht, umso weniger "kooperativ" sind die Kinder!!!

Und bloss weil es bei euch schonmal anders WAR, heisst das nicht, dass es immer so sein muss. Das Schlafverhalten ändert sich nunmal. Beim einen häufiger, beim anderen weniger, aber es bleibt nicht gleich. Und auch vermeindliche Fortschritte gehen manchmal wieder verloren.

Aber es geht doch nur um Nächte. #liebdrueck

Mach dir klar, was wichtig ist und dann handle.
Wichtig ist vorallem, dass DU und dein Kind schlafen, damit ihr entspannt in den Tag starten könnt und WIE ihr das könnt, ist erstmal noch vollkommen egal.
Und wenn er dir sooo extrem zeigt, wie sehr er das Stillen Abends/Nachts braucht, dann kann ich einfach nicht verstehen, wieso du da so extrem gegen bist. Und kuscheln und rumtragen ist eben kein Ersatz für die Nähe, die er beim Stillen erfährt. Ausserdem ist in Muttermilch nachts auch ein Hormon, dass müde macht ;-)

Übrigens: Dass du niemanden kennst, der so lange stillt, ist nicht maßgeblich. Die NATÜRLICHE STilldauer hat auch nichts damit zu tun, wann irgendwer abstillt, sondern zeigt, dass es FÜR KINDER normal ist, so lange Muttermilch zu trinken. Es sollte dir also einfach zeigen, dass du den Fehler nicht weiter bei deinem Sohn suchen solltest, sondern deinen Umgang damit mal überdenkst.

Beitrag von emily..erdbeer 11.04.11 - 13:42 Uhr

#winke Hallo, mach dir nichts aus irgendwelchen blöden Kommentaren. Stillen soll man solange, wie es Mutter und Kind gefällt. Wenn es aber eine einseitige Geschichte wird, ist es wirklich besser, wenn man sich was anderes überlegt. Stillen soll schön sein und kein Zwang. Vielleicht solltest du aber noch so 2-3 Wochen mit dem Abstillen warten, denn wenn er gerade eine schwierige Phase hatte, ist der Zeitpunkt möglicherweise verkehrt. Das kann dann aber etwas später, schon ganz anders aussehen.
Die Geschichte mit dem allein einschlafen ist meiner Meinung nach richtig. Jedenfalls solange dein Kind es mitmacht, denn so hat es meistens weniger Probleme, wieder einzuschlafen, wenn es Nachts wach wird.
Sollte er es aber noch nicht ohne Probleme können, ist es dann doch besser, wenn du bei ihm bleibst, aber das tust du ja auch.

Liebe Grüße

Beitrag von jumarie1982 11.04.11 - 13:45 Uhr

Etwas anderes hat doch niemand gesagt.

Es ging immer nur darum, dass sie JETZT eben nicht weiter kommt mit dieser Methode und es kein Beinbruch ist, wenn sie ihrem Sohn JETZT gibt, was er braucht.

Beitrag von emily..erdbeer 11.04.11 - 13:53 Uhr

Lies dir doch deinen 1. Text nochmal durch. Es klingt sehr vorwurfsvoll. Ich kenne Mütter die Monate lang nur sehr wenig Schlaf bekommen haben und die sehen von mal zu mal schlechter aus und es geht ihnen nicht gut. Hier macht es immer den Anschein, als müsse man gerne und mit einem breiten lächeln im Gesicht, mindestens 10 mal nachts sein Kind stillen. Und das natürlich solange das Kind es möchte, egal was die Mutter dabei fühlt.
Jeder ist anders und das sollte man akzeptieren.

Liebe Grüße

Beitrag von jumarie1982 11.04.11 - 13:58 Uhr

Sie schrieb selbst, dass sie nicht zum Schlafen kommt. Dass sie die halbe Nacht das Kind beruhigt und bekuschelt und rumträgt und das Kind die halbe Nacht unruhig ist und weint.

Ist das besser?

Beitrag von emily..erdbeer 11.04.11 - 14:12 Uhr

Ich bezweifel aber, dass es nur am ,, nicht mehr stillen" liegt. Ich tippe da eher auf die Krankheit und den Schub. Meine Maus 7 Monate schläft zu meinem Glück durch, aber würde sie mit 14 Monaten auch noch mehrmals in der Nacht stillen wollen, hätte ich auch ein Problem damit.
Ich denke, es ist eine Phase die vorbei geht, egal ob mit stillen oder ohne.

Beitrag von jumarie1982 11.04.11 - 14:21 Uhr

Mit Stillen aber zu 100%iger Sicherheit für das Kind (und auch für die Mutter, wenn sie es einfach nimmt, wie es ist) einfacher und schneller und schmerzfreier.

Beitrag von applep 11.04.11 - 13:48 Uhr

Also ich kann dich durchaus verstehn. Aber je mehr Druck du machst desto schwerer und stressiger wird es für dich und für dein Kind. Unser Sohn hat 23 Monate gestillt, das jeden Abend und in der Nacht mehrmals.Ich hab das letzte Mal vor 2,5 Jahren mehr als 4 std. am Stück geschlafen. Und zeitweise 2 Kids gestillt.

Das ist kräfte raubend, aber wenn dein Kind dich so sehr braucht...ich hätte nie gedacht das mein Sohn es irgendwann von alleine schafft, aber es ging ganz ohne stress und von heut auf morgen hatte ich nur noch ein stillkind! Er ist halt einfach noch nicht soweit, genieß doch die Zeit noch in der er dich so sehr braucht...schnell werden sie groß und dann kräht kein Hahn mehr nach Mama ;-)

Beitrag von sarahjane 11.04.11 - 14:41 Uhr

Googel doch mal nach der Gordon-Methode.

Beitrag von jumarie1982 11.04.11 - 14:52 Uhr

#rofl #rofl #rofl
Die kannst du nicht verlinken, weil man dazu mindestens einmal das Wort "STILLEN" eingeben oder anklicken muss, stimmts?
#rofl #rofl #rofl

Beitrag von ratpanat75 11.04.11 - 18:01 Uhr

Hallo,

"Einschlafen muss er übrigens ohne Körperkontakt, wenn es nicht ganz arg ist, denn er muss lernen, sich selbst zu beruhigen."
Wer sagt das? Meine Kinder wurden lange in den Schlaf gestillt und können sich ganz prima selbst beruhigen.
Ich glaube, du hast völlig falsche Vorstellungen von der emotionalen Entwicklung eines Kindes.
Wenn du ihn auf Abstand hälst, nur weil du glaubst, er müsse etwas lernen, was gar nicht der natürlichen Entwicklung entspricht, dann wird er höchstens unsicher und fordert noch mehr Nähe.
Bezüglich des Stillens: ich denke, beim Stillen muss man sich wohl fühlen und wenn das nicht der Fall ist, dann kann man vor dem natürlichen Abstillalter das Stillen einschränken oder ganz abstillen.
Aber du solltest bedenken, dass dein Kind dann extra viel Kuscheleinheiten.

Vielleicht solltest du deine Vorstellungen und Erwartungen noch einmal überdenken und dich ein wenig entspannen, dass laufen die Dinge oft von alleine .

LLG

Beitrag von strubbelsternchen 11.04.11 - 21:00 Uhr

Vielleicht hilft dir das Buch "Schlafen statt Schreien". Da sind viele gute Tipps, Anregungen, Hilfen usw. drin für ruhigere Nächte und besseres Schlafen. Auch wie man Babys zum Einschlafen ohne Stillen bringt! Es ist keine strikte Methode, sondern man pickt sich das raus was zu einem selbst und der momentanen Situation paßt. Meiner Cousine hat es sehr gut geholfen und ich hab auch schon ein paar Kleinigkeiten daraus mitgenommen.
Irgendwo gab's das im I-Net mal zum Runterladen, weiß jetzt aber leider nicht mehr wo.#hicks#sorry

LG #winke

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