Psychologe in der Schwangerschaft

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von catie0311 11.04.11 - 11:45 Uhr

Huhu ;)

War von euch eigentlich auch jemand beim Psychologe in der Schwangerschaft, so aus Angst zb dem Kind zu schaden wenn man sich zu sehr belastet.... ?!
Oder einfach nur gefrustet ist?! Weil es doch nicht gut sein soll - da es sich auf das Kind überträgt...

Was haltet ihr davon

Wie erkennt man Schwangerschaftsdepressionen?

LG Catie und #ei 27 SSW

Beitrag von sabrina17082011 11.04.11 - 11:55 Uhr

Ich denke das kommt drauf an ....wenn es dir gut tut über deine Probleme zu sprechen und du dich danach erleichtert fühlst ist es mit Sicherheit besser sich einen guten Psychologen zu suchen....
Ist es jedoch ein schwerwiegendes Problem (Traum oder ähnliches) das aufgearbeitet werden muss würde ich es noch abwarten und danach eine Therapie beginnen....

Oder sind es nur die alltäglichen SS probleme??? Die gehn vorbei :-)

Lg Sabrina + Krümmelchen 21+5#winke

Beitrag von sabrina17082011 11.04.11 - 11:56 Uhr

Sorry Trauma meinte ich natürlich #klatsch

Beitrag von steinbergi 11.04.11 - 11:58 Uhr

hi!

ich bin seit 2 Monate in einer Therapie, da ich Anzeichen von SSDepri hatte: ich war ständig traurig, habe viel geweint, ich kam mit mein Haushalt und mit der Große nicht mehr zu recht (eben keine Lust was zu machen, nur ins Bett liegen und nichts unternehmen), dann kam die Schlaflosigkeit, Appettitlosigkeit und die SS-Beschwerde (Blutungen, Erbrechen, Übelkeit, Duchfall) hat das alles nur verschlechtert. Da ich auch keine Freude an das Baby hatte (obwohl es ist ein Wunschkind), hat meine FA mich zu eine Therapeutin geschickt! Es ist besser geworden, aber die Freude an das Baby ist immer noch nicht da. :( Aber ich bin wieder für meine Große da! Das Problem ist ja auch, dass so eine Depri nicht nur schlecht für die Mama und das Baby ist, sondern auch für die anderen in Familie!! Deswegen, wenn es bei Dir auch schon Anzeichen von Depri da ist, rede mit Dein Fa oder Hebi!! Es ist besser Hilfe zu holen... Alleine kommt man da nicht raus!

Ich wünsche Dir alles Gute!!

Beitrag von haruka80 11.04.11 - 12:16 Uhr

Hallo,

ich hatte in der 1. SS Depressionen, ich war 2x bei einer Therapeutin. Ich hab für mich selbst aber gemerkt, dass es mir nichts bringt (bin selbst vom Fach und kenne die ganzen psychologischen Hintergründe). Ich glaube, mich hat damals ihre Aussage: "Das sind die Hormone, nach der SS ist alles wieder gut" deprimiert. Ich weiß ja selbst, dass nach der SS alles wieder gut ist (meistens), aber es war in dem Fall kontraproduktiv.

Ich hatte nen tollen FA, der sich damit auskannte. ICh bekam nachher Antidepressiva verschrieben, die ich aber nicht nehmen wollte.
Ich glaub, ich war kein leichter Patient#rofl

Ich saß nur heulend zu Hause und mir gings echt mies...ich mochte auch nicht mehr raus, hatte vorzeitig Wehen und am Ende wurde mein Sohn 3 Wochen vor ET geholt, weil ich selbst völlig am Ende war psychisch und körperlich.
Übrigens war nach der Geburt alles gut#ole
Wenn man wirklich Probleme hat, sind FA und Hebamme tolle Ansprechpartner. Die kennen sich damit aus und eine Gesprächstherapie kann auch wirklich hilfreich sein. Manchmal sind auch Antidepressiva wirklich eine gute Unterstützung, man darf einige nehmen in der SS wenns wirklich sein muß.

Ich wünsche dir sehr, dass du Unterstützung findest, ich hatte so eine Panik, dass es mir in der 2.SS wieder genau so ergehen könnte, glücklicherweise gehts mir diesmal psychisch gut.
Ein Arzt sollte auch ein Blutbild machen, manchmal gerät die Schilddrüse in der SS in eine Unterfunktion und daran liegen die Depressionen.

Alles Gute

Haruka 20.SSW

Beitrag von chaosmama73 11.04.11 - 14:17 Uhr

Hallo Catie,

also wenn es dir wirklich aktuell schlecht geht, würde ich auf jeden Fall nach einem Therapeuten schauen. Es ist schwierig, allein, da raus zu kommen.
Leider haben die meisten sehr lange Wartezeiten, also lieber heute als morgen...

Ich weiß nicht, in wie fern sich was aufs Kind überträgt. Aber ich finde es schon sehr wichtig, daß es einem selbst gut geht (soweit möglich)


Ich habe vor meiner Schwangerschaft Antidepressiva genommen und meine eine Ärztin meinte, in der SS wäre alles super, wegen der Hormone.
Leider muß ich feststllen, daß dies nicht der Fall ist und ich mache mir auch Sorgen, daß ich wieder in die Depression falle bzw. schon gefallen bin.
Ich bin momentan auf der Suche, denn es ist wirklich schwer, alleine da raus zu kommen!

Manche bieten auch einfach nur mal einen oder zwei Beratungsgespräche an, vielleicht reicht das auch aus?
Daß man wenigstens das Gefühl hat, verstanden zu werden und ein paar
Hilfen bekommt, kann schon sehr viel wert sein!

Sprich mit deiner Ärztin (oder hebamme) darüber, vielleicht haben sie Tips für dich.

Ich wünsche dir jedenfalls viel kraft und alles Gute!

Liebe Grüße, #liebdrueck

Simone mit Marc,12 + Lisa,10 und Baby im Bauch,19ssw