Antikörper positiv- was heißt das?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von soundmouse 11.04.11 - 11:58 Uhr


Hallo an euch,

ich bin jetzt in der 14. Woche schwanger.

Der erste Antikörpertest hat ergeben, dass Antikörper nachgewiesen wurden. Im Mutterpass steht dazu: keine irreg. Antikörper nachweisbar; Coombs, direkt: Anti-IgG: (+).
Nachfrage beim Laborarzt ergab, dass sich wohl auf meinen Erythrozyten Antikörper angelagert haben.

Laut Empfehlung des Labors wurde nach 4 Wochen wieder Blut abgenommen.
Ergebnis diesmal: Anti-IgG: (+); Anti-C3d: (+).
Nach diesem Ergebnis reichte die Zeit nicht, das Labor anzurufen. Am Donnerstag soll nun wieder Blut abgenommen werden.

Was bedeuten diese Werte für mich. Soweit ich verstanden habe, ist es für das Baby nicht lebensbedrohlich, aber was heißt das für mich. Befragungen von Herrn Google verängstigen mich nur, weil hier immer von evtl. hämolytischer Anämie die Rede ist etc. ich will mich aber auch nicht verrückt machen.

Zu welchem Arzt müßte ich gehen, um das genau abklären zu lassen?

Vielleicht kann mir jemand von euch helfen, der Ahnung von dem Thema hat.

Viele Grüße
Cyndi

Beitrag von naladuplo 11.04.11 - 12:05 Uhr

Huhu,

was sagt denn dein FA? Hast du dort nicht nachgefragt?

LG Diana 18.ssw

Beitrag von repumuck 11.04.11 - 12:14 Uhr

Naja ich hab auch nur Grundwissen, aber Antikörper im Blut sind Kacke oO

Aber eben auch für das Baby, kann in zu einigem führen, aber ich würd mich da mit meinem Arzzt kurzschließen der kann dir das ganz genau erklähren

Beitrag von dentatus77 11.04.11 - 12:14 Uhr

Hallo!
Eigentlich bedeutet das nur, dass dein Baby genauer kontrolliert werden muss und dass

Beitrag von dentatus77 11.04.11 - 12:18 Uhr

Das sollte eigentlich gar nicht auf die Reise gehen, wollte es noch löschen.
Dein Baby wird schon während der Schwangerschaft engmaschig kontrolliert, und du solltest nach Möglichkeit in einer Klinik mit Neugeborenenintensivstation entbinden, damit - falls tatsächlich eine schwere Rhesusinkontabilität vorliegt, schnellstmöglich entsprechend reagiert werden kann. Es sollte möglichst ein Kinderarzt bei der Entbindung dabei sein bzw. direkt nach der Entbindung hinzugezogen werden.
Dann bestehen gute Chancen, dass du letztendlich ein gesundes Kind mit nach Hause bekommst. Aber bei den meisten Babys reicht es ohnehin aus, den Neugeborenenikterus mittels Phototherapie zu behandeln, dass ist völlig harmlos.

Am Besten besprichst du noch einmal alles mit deinem Frauenarzt, such dir notfalls einen Spezialisten.

Liebe Grüße!

Beitrag von soundmouse 11.04.11 - 12:54 Uhr

Danke erstmal für eure Antworten.

Mein Frauenarzt kann mir da nicht so weiter helfen. Eine Rhesusunverträglichkeit ist es laut Laborarzt nicht. Es sind keine freien Antikörper da und bei einer Rhesusunverträglichkeit wäre das wohl so.

Der Labormensch meinte, wenn es mit den Antikörpern mehr wird, könnte das auf eine Anämie bei mir hinauslaufen und darüber liest man eben auch nicht so gute Sachen. Der Laborarzt hat empfohlen 4-wöchentlich zu kontrollieren. Wenn es bedenklich wäre, würde er doch engmaschiger empfehlen, oder?

Bin eben verunsichert.

viele Grüße
Cyndi

Beitrag von anti-kell 12.04.11 - 13:45 Uhr

Hallo Soundmouse

Ich habe auch Blutgruppenantikörper und möchte dir Empfehlen, zu Spezialisten d.h. Pränatalmediziner mit Transfusionskenntissen weiter zu gehen, denn die kennen sich mit Blutgruppenantikörpern gut aus.
Bei Blutgruppenantikörpern ist es gut engmaschig kontolliert zu werden, denn jeder Antikörper ist anders im Verhalten.

auf der Hompage www.anti-kell-de.ms findest einige Informationen zu Antikörpern und weiteres.

Suche zusammen mit deinem Gyn. einen Spezialisten, wenn du unsicher bist frage immer nach, bist du es verstanden hast.

Viele Grüße

anti-kell