Kind in der Vollzeit-Kita? Warum... (Frage)

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von 54321 11.04.11 - 13:58 Uhr

Hallo,

ich bin mir nicht sicher, ob das hier das richtige Forum ist und ich will auch absolut keine gute Eltern/schlechte Eltern-Diskussion entfachen. Aber ich muss die Frage einfach stellen, da sie mich interessiert.

Also meine Frage bezieht sich konkret auf zwei Fälle:
1. Im Kindergarten meiner Tochter sind viele Eltern, die nicht arbeiten bzw. nur sehr wenig. Die Betreuungszeiten der Kinder sind dennoch über 45 Stunden gebucht. Die Kinder sind dann auch tatsächlich jeden (!) Tag (und nicht nur, wenn die Eltern (beide) arbeiten) sehr lange im Kindergarten (bis 16:15Uhr ist Maximalzeit).
Das geht soweit, dass mich deren Kinder jeden Tag wenn ich meine Tochter abhole, fragen, nimmst du mich mit, kann ich heute mit zu dir? Die Kinder sind nicht gerne so lange im Kindergarten und es ist den Kindern schon selbst aufgefallen, dass sie meist die letzten sind, die abgeholt werden. (Und mich nervt, dass ich sie (fast) jeden Tag vor den Kopf stossen muss und sagen muss: nein, heute gehts nicht.)
Klar ist mir dabei, dass es für die Kinder sicher schöner ist, im Kindergarten zu sein, als zu Hause bei Eltern, die dann keinen Bock auf die Kinder haben und so gut wie nie etwas mit den Kindern unternehmen.

2. In unserer Nachbarschaft leben auch sehr wohlhabende Familien, bei denen beide Elternteile arbeiten. Entweder arbeiten beide sehr viel und die Kids sind dann in der Kita (auch sehr lange) - was ich verstehen kann - oder ein Teil arbeitet halt nur 2-3 volle Tage und ist die anderen Tage zu Hause. In dieser Zuhause-Zeit wird dann für die Kinder gewerkelt und gemacht (Spielhäuschen aufgestellt, Quadro gebaut, Schaukeln aufgestellt, Sand für Sandkiste geholt etc.) aber ohne die Kinder, die sind nämlich dennoch bis 16 Uhr in der Kita.
Ich frage mich da, warum macht man das? Wenn das Kind um 16 Uhr (häufig doch recht müde) nach Hause kommt, braucht es dann noch ein Spielparadies im Garten - wo es dann wieder ohne Eltern spielen kann? Oder würde ein gemeinsamer Spielplatzbesuch nicht reichen?

Und nun meine eigentliche Frage:
Warum will man nur das Beste für sein Kind (siehe Bsp. 2), aber gibt es dann den ganzen Tag weg?
Warum bekommt man Kinder, wenn man sich nicht darum kümmern will (Bsp. 1), selbst wenn man könnte, da man eben keine Arbeit hat/will.

Und es ist nicht so, als wüsste ich nicht, dass jeder ein Recht zu arbeiten hat und es so gar nciht verstehen könnte, wenn jemand seine Kinder "weggibt". Ich will auch wieder arbeiten, wenns bei uns soweit ist und meine Kinder werden dann auch bis zum frühen Nachmittag (ca. 14-14:30) in der Kita sein, aber eben so, dass wir dann noch den gemeinsamen Nachmittag haben...
...und dann auch so, dass ich sie - an den Tagen, wenns geht - früher holen würde
... und so, dass wir die Sachen, die für sie sind, gemeinsam machen würden - nicht ich in meiner kinderlosen Zeit ohne sie....

Aber im Freundeskreis haben wir auch schon darüber geredet und ich glaube - bis auf eine Freundin - stehe ich alleine mit meiner Meinung da...

Freue mich über gute - nicht anggegriffen fühlende - Antworten!

LG 54321

Beitrag von lisasimpson 11.04.11 - 14:08 Uhr

hm- du bringst als beispiel, daß die kinder dich fragen, ob sie mit zu euch nach hause dürfen.
warum dürfen sie denn nicht?

also meine kinder gehen nicht so lange in dne kiga (der kleine bis 12 uhr 30 und der große bis 13 uhr 30- aber danach wollen sie sehr häufig noch jemanden einladen oder zu einem freund gehen.
kommt also durchaus vor, dßa ich den großen und 13 uhr 30 hole und um 14 uhr wieder zu einem freund bringe, wo er dann bis 17 uhr/ 17 uhr 30 bleibt.
und das nicht, weil ich es unbedignt will oder weil hier niemand für ihn da wäre..

zum anderen finde ich die des aufbewahrungsortes kindergarten eigenartig.
meien kinder gehen da gerne hin- es it eine feste gruppe und da laufen gruppenprozesse ab. sie nur 2 oder 3 tage an diesen teilhaben zu lassen finde ich irgendwie ungünstig.
es werden dort projekte gemacht, es werden dort freundschaften gepflegt, es werden dort sachen kontinuierlich verfolgt (bastelsachen die eine ganze woche laufen, projekte, die die ganze woche über gehen, bestimmte aktionen, die an einem bestimmten tag stattfinden, usw..)
sie da immer wieder rauszureißen, während andere das weiterverfolgen fände ich fürs kind total ungünstig.

mein großer spricht immer wieder davon, daß er wenn er gfrößer ist auch lange im kiga bleiben darf (so lange bis alle gegangen sind)- nur mir gefällt das im moment nicht so gut und daher hole ich ihn zu der abholzeit ab, zu der auch die meisten anderen kinder gehen (um mich dann nachmittags meist wieder mit diesen kindern und deren müttern zu treffen?!)

Also ich kann nichts verwerfliches daran finden, daß Kinder lange im kindergarten sind bzw. nicht bei ihren eltern den nachmittag verbringen.
Ich ganz persönlich genieße den nachmittag mit meinen kindern- diese würden aber genauso gerne im kiga bleiben oder zu einem freund gehen oder den tag mit papa verbringen, mit oma und opa oder oder oder..

lisasimpson



Beitrag von 54321 11.04.11 - 14:27 Uhr

Hallo,

die Kinder, die mich fragen, kommen auch ab und an mal mit zu uns - klar. Meine Kinder verabreden sich ja auch gerne und spielen dann mit ihren Freunden. Aber zum einen sind diese Kinder dann immer nur bei uns und meine NIE bei denen. Und zum anderen möchten meine Kinder sich auch gerne mit anderen verabreden, wir haben andere Termine (Turnen, Tanzen, Arzt, Ausflüge...)

Ich meine auch, dass der Kindergarten keine "Aufbewahrungsstation" ist - die Kinder werden dort sehr gefördert und eben diese vielen Projekte - vieles kann ich so nie bieten. Darum sind meine Kinder ja im Kindergarten. :-)

LG Sabine

Beitrag von lisasimpson 11.04.11 - 14:34 Uhr

nun ja- wo ist dan ndein problem zu sagen "ach, heute klappt es nicht ,morgen wieder/ am diesntag/ nächste woche"?

Ich muß auch an einem normalen abholtag ein zwei kindern sagen "heute klappt es nicht" - das würde mich jetzt nicht dazu bewegen hier zu klagen und ich glaube ehrlich gesagt nicht ,daß ich den kindern einen seelischen schaden zufügen, wenn sie heute mal nicht mit zu uns kommen können...

um ehrlich zu sein glaube ich es ist meist eher der narzismus der eltern, daß diese denken, für kinder wäre es das beste so viel zeit mit ihrern eltern zu verbringen wie nur möglich.
Sind meine kinder zu hause (so wie jetzt) spielen sie die meisten zeit miteinander oder rennen rüber zum Nachbarn- holen diese her oder gehen mit mir (wie gleich) auf den spielplatz um dann: ja- du hast es erraten: mit den kindern zu spielen,m mit denen sie schon den ganzen vormittag gespielt haben.

Die kinder brauchen mich um essen und trinken mitzuschleppen, um mal nen streit zu schlichten und mal zu pusten wenn sie hingefallen sind, um mal ein sand-bauwerk zu bewundern oder mal bei einer gewagten kletterarktion den doppelten boden zu spielen- die restliche zeit bin ich nicht halb so interessant wie gleichaltrige, weil die viel bessere "feuerwerhl-männer,- piraten-räuber- fußballer-krankenwagenfahrer- imitatoren sind als ich das je sein könnte)


lisasimpson

Beitrag von 54321 11.04.11 - 14:55 Uhr

Danke für deinen sehr schönen Beitrag! :-)

Genauso ist es übrigens bei uns auch: meine Kinder spielen gerade, gleich kommt eine Freundin und wir gehen zum Spielplatz - wo ich auch nur rumstehen kann, denn gespielt wird mit den Kindern. :-)

Und ich sage das auch zu den Kindern und habe mir nie was dabei gedacht, aber mittlerweile ist es jeden Tag und ich sage dann schon morgen oder nächste Woche und ich finde es anstrengend, eben weil ich ungerne Verabredungen Wochen im Voraus treffe und bei uns z.Z. so viele (private) termine anliegen, dass ich die Kinder auch nicht einfach verabreden kann - ganz davon abgesehen will meine Tochter auch nicht so häufig mit diesem Kind spielen.
Und ich komme mir dann (vor den Erzieherinnnen) ganz doof vor, wenn ich immer nein, nein, nein sagen muss.

#winke 54321


Beitrag von lisasimpson 11.04.11 - 19:35 Uhr

aber so ganz habe ich dennoch nicht verstanden, was dir auf der seele brennt mit deinem beitrag.

Dein kind ist gerne im Kindergarten, du erlebst ihn als förderlich für ihre entwicklung und dein kind ist gerne mit anderen kindern zu zusammen.
und du hast manchmal probleme mittags termine zu machen, wei lso viel anders ansteht- nun ja, vielleicht wäre es für deine tochter also gar kein so groeßr verlust länger im kiga zu bleiben.

wie gesagt- ich denke für meine kinder wäre das keiner- für mich irgendwie schon.
daher siegt im Moment noch mein egoismus und sie müssen den nachmittag mit mama oder papa verbringen - ich habe aber bei einigen der älteren kiga-kinder durchaus mitbekommen, daß im laufe der kiga-zeit eben auch die betreuungszeit gestiegen ist, weil die kinder gerne zeit dort verbringe nund sich so auch leicht und dennoch behütet von den eltern lösen können, was in vielen städten heute schwerer möglich ist als die vielen generationen vor uns.

denn wenn wir uns mal überlegen, wie kinder siet jahrhunderten bei uns groß wurden, wird schnell klar, daß diese die meiste zeit des tags in kindergruppen verbrachten (auch ohne kindergarten) in den oftmals beegnten wohnverhältnissen mit vielen kinder npro familie war ein "drinnen entertainment" durch die eltern undenkbar. die kinder waren häufig bei der arbeit mit dabei und ansonsten (oder währenddessen) unter sich.

nicht daß ich das jetzt so als romantisches ideal darstellen möchte- nur ist wahrscheinlich das "mutter kümmert sich exklusiv um EIN kind über viele jahre und das 20 stunden am tag" eher ein sehr neues phänomen in unserer Menschheitsgeschichte.

zu denken also die kinder müßten einem leid tun, die bis 16 uhr professionell betreut, gut versorgt, in ihrer gewohnten umgebung und kindergruppe bleiben stellt für mich schon eine form von Idealisierung der nachkriegs-kleinfamilienidylle dar.

in diesem sinne: ja, ich kann eltern verstehen, die ihre kinder nur so lange fremdbetreuen lassen ,wie sie das nicht selsbt übernehmen können (arbeitsbedingt beispielsweise) aber ich kann auch eltern gut verstehen, die ihre Kinder so lange betreuun lassen wie möglich- beides läßt meiner meinung nach rückschlüsse zu, ob es sich dabei um gute oder schlechte eltern handelt.

lisasimpson

Beitrag von fbl772 11.04.11 - 15:14 Uhr

Hallo,

das hast du super geschrieben, es spricht mir aus der "Seele" :-)

Wenn ich meinen Kleinen frage, ob er heute lieber zuhause bleiben will oder in die Krippe, dann sagt er Krippe - obwohl ich am WE quasi ganztägig (auf seinen Wunsch) sein Spielpartner bin - er ist ein Einzelkind ... :-)

VG
B

Beitrag von tiffysb 11.04.11 - 14:11 Uhr

Hallo,

bei uns war das früher so, dass meine Tochter einen regulären Platz im Kindergarten hatte, der bis um 13:00h ging. Ich habe aber nur bis 12:00h gearbeitet, war dann also 12:30h im Kiga und habe sie abgeholt.

Das ging auch das erste Jahr gut und dann hat sie immer öfters gefragt, wieso sie denn jetzt nach Hause müsse, die anderen Kinder dürften noch bleiben.

Also habe ich dann umgebucht auf einen Ganztagesplatz und habe sie dann auch immer erst um 17:00h abgeholt. Das war ihr dann aber auch wieder zu lange und am Ende sind wir dann bei 15:00 oder 15:30h angekommen.

War für mich auch entspannend, weil ich dann halt auf der Arbeit nicht so auf die Uhr schauen mußte oder ggfls. nach der Arbeit noch ohne Kind einkaufen oder zum Arzt gehen konnte.

Du siehst, das hatte also nichts damit zu tun, dass ich keinen Bock auf mein Kind hatte, sondern, dass mein Kind gerne länge geblieben ist :-)

Aber ich verstehe was Du meinst, seit unsere Nachmittagsbetreuung in der Schule auch kostenlos ist, rennen da auch die Kids rum, deren Eltern im Leben noch keinen Tag gearbeitet haben. Aber was will man machen ? Ich vermute mal, dass man sonst beim Trash-TV mittags gestört wird und man eventl. ja auch noch Mittagessen kochen müßte.

Liebe Grüße
Tiffy

Beitrag von berry26 11.04.11 - 14:14 Uhr

Hi,

also bei mir war es ein halbes Jahr lang der Fall das mein großer Sohn einen ganz langen Tag in die Kita ging obwohl ich schwanger mit Beschäftigungsverbot zu Hause war.

Dafür gab es 2 Gründe:
1. durfte ich zuhause fast nur liegen (deshalb das BV)
2. bekam ich meinen Sohn selbst um 18.00 Uhr kaum dazu mit mir nach Hause zu gehen. Er liebte seine alte Kita über alles!

Als wir umgezogen sind und er in den Kiga gehen sollte, haben wir diesen auch auf 15 Uhr gebucht, da ich dachte er würde wieder so gerne hingehen. Da habe ich mich getäuscht und nun geht er bis um 12 Uhr (Minimalbuchungszeit) während ich in Elternzeit bin. Ich würde mein Kind niemals so lange in den Kiga schicken wenn es ihm offensichtlich daheim besser gefällt und ich eh zuhause bin.

Ich werde wieder arbeiten wenn meine Kleine 1 Jahr alt ist. Ich gehe dann 3 volle Tage arbeiten. In den 2 Tagen in denen ich nicht arbeite, wird mein Sohn (4) einen halben Tag in den Kiga gehen und meine Tochter (1) wird zuhause bleiben, ausser ich hätte wirklich mal etwas zu erledigen was ohne Kinder einfach leichter ist. Uns steht z.B. nach unserem Umzug noch einiges an Renovierungsarbeiten bevor.... Das geht einfach besser und schneller ohne Kinder. Das sind jetzt allerdings Ausnahmen und betrifft vielleicht insgesamt 10 Tage im Jahr.

Na ich weiß nicht ob du sowas hören wolltest. Warum andere ihre Kinder einfach so den ganzen Tag in die Kita schicken obwohl sie zuhause sind, weiß ich nicht. Bisher habe ich meine Kinder nie grundlos "abgeschoben"!

LG

Judith

Beitrag von 54321 11.04.11 - 14:30 Uhr

Hallo,

ich empfinde es nicht als "abschieben", wenn ich meine Kinder in die Kita gebe - dafür sind sie dort viel zu gut aufgehoben, fühlen sich wohl, sind dort gerne, etc.

Danke für deine Antwort. 54321

Beitrag von berry26 11.04.11 - 14:40 Uhr

Ich auch nicht! deshalb die " "

Du hast allerdings in deinem Beitrag es als Abschieben geschildert, deshalb habe ich dieses Wort benutzt.

"dafür sind sie dort viel zu gut aufgehoben, fühlen sich wohl, sind dort gerne, etc. "

Ähm... Du hast doch eben geschrieben das betreffende Kinder nicht gerne dort sind und lieber mit dir mitgehen möchten....#kratz

Beitrag von 54321 11.04.11 - 14:59 Uhr

Ach so, ich meinte, MEINE Kinder sind gerne dort (vielleicht auch deshalb, weil sie eben nicht bis 16:15Uhr da sind). Und sie fühlen sich wohl und sind dort gut aufgehoben.
Ich glaube auch, dass die anderen dort gut aufgehoben sind und sehr gut betreut werden, aber weiß eben nicht, ob sie sich (speziell ein Mädchen) dort auch wohl fühlen, denn sie will - wie gesagt - immer mit.


Beitrag von turmmariechen 11.04.11 - 14:15 Uhr

Ich finde, dass Kinder es im Kindergarten gut haben. Ich hole an solch schönen Tagen wie heute meinem Sohn auch oft um 16.00 ab. So kann er nach der Mittagszeit noch im Kiga spielen. Jetzt gleiche fahre ich um ca 15.00 los und dann gehts Eis essen und in die Stadt. Hier habe ich dann für heute alles erledigt. Klar hätte ich ihn auch um 13.00 holen können, dann hätte er hier gespielt und ich hätte aufgeräumt etc. Ich find es so aber ok. Ich wäre zweimal durch die Gegend gefahren, hätte das Baby eingepackt etc....

Zu Deinem Beispiel 1 kann ich nicht viel sagen - zu Beispiel 2 - vlt. wollen die Eltern einfach regelmäßige Abläufe für Ihre Kinder? Ich weiß es nicht ... aber man sollte nicht immer so pauschalisieren.

#winke

Beitrag von turmmariechen 11.04.11 - 14:20 Uhr

Ach so, Nachtrag - bei uns gibt es 25 Std & 35 Std & 45 Std. 25 wäre mir zu wenig, bei 35 Std muss man Mittag abholen und kann das Kind dann nochmal von 14.00 - 16.00 bringen. Für uns auch ungünstig (Fahrzeit - Kiga zu weit weg). Daher haben wir einen 45 Std. Platz obwohl wir ihn nicht brauchen ..... 25 Std ist mir zu wenig, dann müsste ich zur Schlafenszeit des Babys losfahren udn zur gleichen Zeit käm der Große aus der Schule. So hab ich über Mittag Zeit & Ruhe mit dem Großen (der heut nicht da ist...) ... für uns ideal so .........

Beitrag von mamavonyannick 11.04.11 - 14:15 Uhr

Warum fragst du nicht die Eltern?;-)

vg, m.

Beitrag von 54321 11.04.11 - 14:36 Uhr

Ganz einfach: Weil ich Angst habe, dass die sich dann angegriffen fühlen.

Ich verurteile das jedoch gar nicht (denn das kann ich mir gar nicht erlauben, da ich weiß Gott nicht die immer geduldige und spielbereite Supermutter bin), sondern ich frage mich das einfach. Weiß nur nicht, wie ich das fragen soll, ohne gleich so fies zu klingen...
:-D

#winke 54321

Beitrag von mamavonyannick 11.04.11 - 14:41 Uhr

Klingt einleuchtend. #winke

Beitrag von lena1309 11.04.11 - 14:18 Uhr

Hallo,

ich würde zu Nummer 2 sagen, es gibt ja auch ein Wochenende, da können die Kinder die Sachen ausgiebig nutzen. Und gerade große Gerüste oder sehr schwere oder sperrige Dinge, baut mein Mann auch lieber ohne die Kinder auf, da ist er schneller und ich muss nicht immer dabei sein, damit die Kinder "helfen" können, ohne dabei fast unter Balken oder so zu liegen.

Und zu Nummer 1 kann ich dir von mir berichten.
Für meine Große habe ich auch die 45 Stunden gebucht, da bei uns immer für ein halbes Jahr gebucht wird und ich derzeit auf Stellensuche bin bzw war. Da ich Fahrzeit kalkulieren musste, habe ich lieber jetzt so viel gebucht, als dann plötzlich keine Stunden zusätzlich bekommen zu können. Das klappt nur, wenn eine andere Mutter mit mir tauscht, wenn alle 45 Stunden-Plätze voll sind.
Sie ist aber in der Regel nur bis 15.00 da oder bis 12.00 je nach Laune, da ich ja noch mit der Kleinen Zuhause bin, die geht erst in den nächsten Tagen an 2- 3 Tagen zur Tagesmutter, wenn ich wieder arbeite.
Nachmittags ist meine Tochter gern in der Kita, weil eben weniger Kinder da sind und immer wieder ganz besondere Angebote sind. Beispielsweise übernehmen Senioren spezielle Geschichten- Nachmittage und so.
Am Anfang fand ich es auch sehr praktisch, weil ich dann meiner Kleinen ein wenig ihren eigenen Rhythmus lassen konnte, wenigstens bei ihrem Mittagsschlaf.Klar ist meine Große müde, wenn ich sie abhole, aber das ist bei ihr unabhängig von der Zeit. Dann kriegt sie ihre ruhige Zeit, etwa 30 Minuten, und dann spielen wir alle zusammen.
Sie fühlt sich in ihrer Kita wohl und wir beide kommen wieder besser miteinander zurecht, weil es für mich anstrengend war, ein Kleinkind und ein Baby zu betreuen. Und sie wollte eben auch langsam mal ohne mich sein, sie wird eben groß.

LG
M.

Beitrag von bruchetta 11.04.11 - 14:18 Uhr

Meine persönliche Meinung ist, dass Kinder bis 3 ganz gut bei der Mutter aufgehoben sind, weil sie sie definitiv noch brauchen.
Mehr als eine Kinderschar mit 2 Erzieherinnen, die sich in dem erforderlichen Rahmen nicht kümmern können und auch nicht den Platz der Mutter einnehmen können.

Für ältere Kinder finde ich den Kindergarten gut! Und eine längere Kindergartenzeit, natürlich sofern die Kinder gern hingehen, auch.
Durch die Kontinuität, die ein regelmäßiger Besuch des Kindergartens mit sich
bringt, werden gerade die älteren Kinder auf die Schule vorbereitet.

Ich bin der Meinung, dass ein Kind mehr davon hat, mit Seinesgleichen zu spielen, als sich von Mama und Papa zu bespielen lassen.
Deshalb hat unsere Tochter oft Kinderbesuch oder ist nach dem Kindergarten selbst auf Besuch, sie hat Hobbys, nette Nachbarskinder usw.

Beitrag von agostea 11.04.11 - 14:22 Uhr

Es gibt vielfältige und sicher wichtige Gründe für Ganztagskinderbetreuung im Kindergarten.
Ich denke, im seltensten Fall ist der Grund "abschieben um seine Ruhe zu haben".

Aber das wolltest du sicher nicht hören.:-)

Gruss
agostea

Beitrag von 54321 11.04.11 - 14:40 Uhr

"Aber das wolltest du sicher nicht hören. "

Warum nicht?

Tatsächlich bin ich - nach dem Lesen der Antworten - wieder am Überlegen, ob es so sinnvoll ist, meine Kinder schon mittags aus der Kita zu holen...

LG 54321

Beitrag von umsche 11.04.11 - 14:23 Uhr

Hi,
ich kenne auch einige Eltern/Mütter, die ihre Kinder gern in den Kiga "abschieben". Bei manchen muss man wirklich schon vom Abschieben sprechen. Obwohl sie selber zu Hause sind, bleiben die Kinder den ganzen Tag dort, werden nur noch zum Abendbrotessen abgeholt und danach ins Bett gesteckt.

Meine waren/sind bis mittags dort und kommen dann nach Hause. Ich hätte und würde meine Kinder nur dann den ganzen Tag in eine Kita geben, wenn ich den ganzen Tag arbeiten würde.

LG

Beitrag von thea21 11.04.11 - 14:27 Uhr

Witzig finde ich, das anhand von 1-2 Fakten (arbeitslos, zuhause) das ganze Leben rekonstruiert und somit bewertet werden kann!

Willst du dennoch eine verlässliche Auskunft auf dein WARUM, frag die betreffenden Eltern.

Beitrag von 54321 11.04.11 - 14:50 Uhr

Hallo,

das mache ich nicht. Ich beziehe mich nciht auf 1-2 Fakten, sondern habe berichtet, wie ich es erlebe und mich eben gefragt, warum man z.B. den Kindern einen Riesen-Spielpark in den Garten baut, wovon die Kids dann aber wenig haben, weil sie eben bis abends im Kindergarten sind.

Und bewertet habe ich es auch nicht.

Und ich frage die Eltern nicht direkt, weil ich weiß, dass die sich dann angegriffen fühlen würden.

LG 54321

Beitrag von a79 11.04.11 - 14:43 Uhr

Nun, Du kannst den Leuten nicht in den Kopf gucken und kennst von daher ihre Beweggründe nicht, die Kinder so lange dazulassen wie sie letztendlich dort sind.
Wenn es Dich wirklich interessiert, warum fragst Du dann nicht schlicht und ergreifend die Eltern, die es so handhaben, wie Du es beschreibst? Manchmal hilft das, Dinge besser zu verstehen -und vielleicht sogar nachvollziehbar zu machen. Ich halte es für schwierig, andere Eltern für ihr Handeln zu verurteilen, ohne deren Stellungnahme dazu gehört zu haben.
Ich möchte Dich ganz sicher nicht angreifend aber ich glaube, es ist müßig, sich hier darüber Gedanken machen, warum andere Eltern Dinge anders handhaben als Du es tun würdest.


LG

Andrea mit ihren beiden Jungs (die an 2-3 Tagen 9 Stunden in KiTa und bei der Tagesmutter sind, damit Mama studieren gehen kann...)