Geb. Okt. 2006, wann Einschulung? Bei Zust. Schule kein gutes Gefühl..

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von northfly22 11.04.11 - 16:31 Uhr

Hallo,

wann lasst Ihr denn Eure Kids einschulen?

Bei uns war letzte Woche Voranmeldung, hier in Hessen ist unser Großer ein Kann Kind für das nächste Jahr.

Eigentlich waren wir uns sicher dass er ruhig noch ein Jahr im KIGA bleiben soll, aber leider wird es wohl so sein dass er dann wohl der Älteste sein wird, Freunde werden dieses und nächstes Jahr als Pflichtkinder eingeschult.

Noch dazu ist dass uns die zuständige Schule rein gar nicht gefällt, 70 % Ausländeranteil, Hauptschule teilt sich mit Grundschule den Pausenhof und die letzte Renovierung war Anno ???... Hab gar kein gutes Gefühl bei dieser Schule..

Wir wollten in den nächsten Jahren noch einmal Umziehen, vielleicht in einer andere Gegend, ländlicher oder anderer Stadtteil, dass steht noch in den Sternen..

Ich weiß auch nicht..

Was meint Ihr?

LG

Beitrag von nicole1007 11.04.11 - 18:50 Uhr

Huhu,

das steht ja bei uns auch im Raum....
Hatte am Freitag erst ein Gespräch im KiGa.
Wir werden uns an Weihnachten bzw. im Januar zusammen setzen und dann schauen wie Joshua sich macht.
Jetzt kann man da noch gar nix sagen.
Wegen der Freunde naja schon doof aber wollt ihr Jonas evtl. überfordern mit der Schule.
Josh wird 2013 auch der Älteste mit sein und ich finde das überhaupt nicht schlimm....

Lasst euch noch Zeit mit der Entscheidung!

LG und drück dich
Nicole und Jungs

Beitrag von kleine1102 11.04.11 - 22:58 Uhr

Hallo,

unsere ältere Tochter wurde auch im Oktober 2006 geboren. Hier in NRW gibt's ja die neue Regelung, dass in ein paar Jahren alle Kinder eines Kalender-Jahres gleichzeitig eingeschult werden. Ich glaube, ab 2015 #kratz. Nächstes Jahr ist der Stichtag nämlich der 31.10., also werden alle Kinder, die bis dahin (31.10.06) geboren wurden, erstmal als Schulkinder vorgesehen. Allerdings kann man für die Oktober-Kinder einen Antrag stellen, wenn man als Eltern noch nicht möchte, dass sie eingeschult werden. In dem Kontext ist das offensichtlich recht unproblematisch, weil ja so vorgesehen (anders als die herkömmlichen Anträge auf Rückstellung). 2013 ist's dann der 30.11. und 2014 der 31.12. (da wird unsere jüngere Tochter eingeschult, sie wurde im Dezember 2008 geboren).

Unsere "Große" wird mit 5 Jahren und 10 Monaten in die Schule kommen, die Kleine mit 5 Jahren und knapp 9 Monaten #schwitz. Zurzeit sieht es entwicklungs-technisch sehr danach aus, dass unsere ältere Tochter im nächsten Sommer eingeschult wird. Sie ist in allen Bereichen sehr weit für ihr Alter und wäre ein dann noch weiteres Jahr im Kiga definitiv unterfordert, macht dort jetzt mit 4,5 Jahren bereits die Angebote/Aufgaben der Schulkinder mit #schwitz. Allerdings legen wir uns diesbezüglich jetzt noch nicht fest, sondern werden bis Anfang nächsten Jahres in aller Ruhe abwarten. Es ist ja nicht nur die frühe Einschulung- mal angenommen, unsere Tochter absolviert die Grundschule in drei Jahren (aufgrund des Konzeptes und ihres Intellektes durchaus möglich), müsste sie entsprechend auch bereits mit knapp 9 Jahren zu einer weiter führenden Schule wechseln; würde ggf mit 17 Jahren Abitur machen, vielleicht für einen Studienplatz in eine andere Stadt ziehen #zitter, etc. Das junge Alter "zieht" sich ja immer weiter und lässt zumindest aus unserer heutigen Sicht eher wenig Vorteile erkennen. Fakt ist aber, wie gesagt, dass wenn wir vom heutigen Stand ausgehen, sie definitiv nächstes Jahr in die Schule gehen "muss"/sollte. Bei unserer kleinen Tochter, in ihrer Entwicklung ebenfalls sehr weit/ihrem Alter voraus, finde ich das fast noch "erschreckender". Sie wäre noch etwas jünger bei ihrer Einschulung, ist aber auch emotional sehr viel sensibler. Das kann sich natürlich im Laufe der nächsten Jahre durchaus noch verändern, zeichnet sich allerdings bereits seit Langem als "feste" Charaktereigenschaft ab ;-) #herzlich #verliebt.

Wie gesagt: wir werden so lange wie möglich mit der Entscheidung abwarten- etwas Anderes macht aus fachlicher Sicht auch keinen Sinn. Da Euch "Eure" Schule so überhaupt nicht zusagt und Ihr ggf auch einen Umzug plant, solltet Ihr ebenfalls erstmal abwarten/überlegen. Allerdings sollte Euer Sohn, falls dann in jeder Hinsicht absolut schulreif, aufgrund der "schlechten" Schule nicht noch ein weiteres Jahr in den Kindergarten gehen. Denn die Schule wird sich konzeptionell, räumlich und bezüglich ihrer Schüler in der kurzen Zeit wohl kaum nennenswert verändern ;-). Habt Ihr denn die Möglichkeit, einen Antrag auf Aufnahme in einer anderen Schule zu stellen #gruebel? Hier bei uns wurde die Zuweisung der Schulen nach Wohngebiet glücklicher Weise aufgehoben- was zwar für die Eltern und Schüler, jedoch nicht für viele Schulen, ein großer Vorteil ist.

Von den Freunden würde ich es nicht abhängig machen, die werden im Laufe der Schulzeit erfahrungsgemäß noch öfter "wechseln" bzw. wenn es wirklich die eine oder andere jetzt schon sehr gute gibt, kann man die sicherlich auch auf die "Distanz" überbrücken. Die Freunde unserer Tochter sind auch alle ein halbes bis dreiviertel Jahr älter als sie und werden definitiv im nächsten Jahr eingeschult. Natürlich würde es uns freuen, wenn sie gemeinsam mit ihnen in die Schule kommt, aber dazu muss wie gesagt alles Andere auch weiterhin "stimmen".

Lieben Gruß #blume,

Kathrin & zwei Mädels

Beitrag von emeliza 12.04.11 - 19:51 Uhr

Das mit den Einschulungsdaten ist in NRW wieder gekippt worden. Es wird zukünftig wohl immer der 30.9. oder der 31.10. sein, hab ich schon wieder vergessen, weil es mich nicht betrifft. Das ganze ab nächstem Jahr. Ich weiß das deshalb, weil es viel Kinder in unserer Gruppe betrifft, die nächstes Jahr mit meiner Tochter eingeschult werden sollten und nun wohl doch erst 2013 mit meinem Sohn in die Schule kommen.

Google das doch nochma nach.

LG Sandra

Beitrag von kleine1102 12.04.11 - 21:46 Uhr

Hallo Sandra,

#danke für die Info! Unsere Kiga-Leitung ist da immer sehr "up to date", leider haben wir länger nicht miteinander gesprochen (zufällig).

Jetzt ist es also (wieder) so, dass unsere Mädels nicht eingeschult werden müssen, bevor sie 6 Jahre alt sind, aber auf Antrag eingeschult werden KÖNNEN. Bisher sollte es ja eigentlich "umgekehrt" sein- sie hätten "gemusst"- wir hätten einen Antrag "dagegen" stellen können.

Ach ja- zum Glück haben wir noch eine Weile Zeit- unsere kleine "Große" will allerdings unbedingt und SEHR dringend endlich ein Schulkind sein ;-) #verliebt!

Liebe Grüße #blume,

Kathrin

Beitrag von emeliza 13.04.11 - 09:19 Uhr

Morgen,

ja, bei dem ewigen hin und her kommt man nicht mehr mit. Ich hätte das auch nicht gewußt, wenn mir das nicht die Mutter von Felix bester Freundin erzählt hätte, die trifft das nämlich genauso.

Jetzt könnte es sein, dass sie doch mit Felix und nicht mit seiner älteren Schwester eingeschult wird. Ist ja noch was Zeit, aber die Mutter tendiert, glaub ich, wirkllich zur späteren Einschulung. Im Moment denke ich, dass es für das Mädchen auch besser ist. Sie ist zwar fit, aber eben allein von der Art des Spielens noch nicht so weit - aber das kann sich ja noch ändern. Für Felix wäre es toll, die zwei ein Herz und eine Seele.

Du hast ja noch etwas Zeit. Ich würde sie einfach die Vorschule mitmachen lassen und dann spontan entscheiden.

Bei uns in der Gruppe ist ein Mädchen, die wird jetzt im Sommer eingeschult und ist erst im Jan. 5 geworden. Die Eltern meinen, sie wäre ja so clever. Die Erzieherinnen sind nicht begeistert, aber den Test hat sie bestanden. Ich persönlich weiß nicht, wie die das dem Kind antun können. Klar ist sie geistig schulreif, das will ich gar nicht bezweifeln, aber sie ist total schüchtern und ruhig. In meinen Augen fehlt ihr noch einiges an Sozialkompetenz, aber danach fragt ja leider immer keiner. Ich hätte das nicht gemacht.

Meine Tochter ist nur 3 Wochen jünger, lt. Erzieherinnen in fast allen Dingen den meisten anderen Kindern weit voraus und auch sehr kommunikativ. Trotzdem bin ich froh, dass sie noch ein Jahr Zeit hat, denn sie ist auch sehr stur und bockig, wenn etwas nicht nach ihrem Kopf geht und genau damit würde sie momentan sicher sehr anecken in der Schule. D.h. für mich, sie ist eben trotz allem noch nicht schulreif.

LG Sandra

Beitrag von shabnam85 12.04.11 - 00:23 Uhr

Ausländer sind böööse Monster, und deren Kinder erst....

Wo ist der K.tz-Urbini?

Beitrag von mausmadam 12.04.11 - 00:54 Uhr

Ja, stimmt. Ich schreibe besser nicht, was man sich als Eltern mit so einem Verhalten "heranzüchtet"
Bin aber auch vielleicht ein wenig sensibel, weil unsere Tochter diese ganz bösen Ausländergenchen im Körper hat .....

Beitrag von shabnam85 12.04.11 - 01:33 Uhr

Langsam nervt es mich richtig, meine Eltern leben fast 40 Jahre in DE, ich bin hier geboren, mein Mann war nicht einmal im Herkunftsland seiner Eltern, unsere Kinder sind auch hier geboren ... ABER seit ich mich erinnern kann, bin ich "der Ausländer", natürlich dumm, asozial und nicht gesellschaftsfähig!! Ach ja integrieren muss ich mich auch von Jahr zu Jahr immer stärker.

So was arrogantes aber auch, ehrlich!!

Schau dir die deutschen Auswanderer an, egal wo! Sogar in Spanien, gleiche Religion, westliche Kultur usw. Trotzdem, die deutschen sind nur unter sich, es werden deutsche Schulen besucht, in deutschen Siedlungen gewohnt, deutsche Kneipen besucht, und natüüüürlich hat jeder von denen ne Sat- Schussel auf dem Dach!
Aber meine Eltern, die seit 40 Jahren hier schuften und steuern zahlen, sind nicht integriert, weil sie sich nicht jeden SA den ollen Bohlen rein ziehen uffffff!!!

...

Beitrag von shabnam85 12.04.11 - 01:40 Uhr

Ach ja, ich vergaß ja dass dem sarrazin nach ( oder wie der sich schreibt, ist mir schnuppe), die Muslime ja einen dumm-gen haben!

Hahahahahah, arroganter Idiot, wo wäre Europa heute ohne das wissen der Muslime in Andalusien?

Aber sowieso wird es langsam Zeit, dass mir dieses Geschwafel am ... Vorbeigehen sollte, die Leute die sich ihr wissen aus den Medien wie RTL und Co. holen, sind eh nicht mein Niveau!

Beitrag von mausmadam 12.04.11 - 22:41 Uhr

Gaaaaaaaaanr ruhig.......

Einmal tief durchatmen.

Ich kann Deinen Ärger verstehen.

Meine Schwiegereltern sagen immer:
In Russland waren wir die Deutschen, in Deutschland sind wir die Russen...

Es ist ein Trauerspiel.... Und ein Armutszeugnis für Deutschland....


Aber wenn man dann solche Aussagen liest, weiß man, woher es kommt......

Beitrag von miau2 12.04.11 - 09:19 Uhr

hi,
wir hatten hier einen Info-Abend unserer Grundschule (sehr sympathische Schule übrigens). Da kam als Info rüber: wer meint, dass sein Kann-Kind evtl. eingeschult werden könnte sollte sich ruhig anmelden, ein "Rückzieher" wäre bis zur Einschulung jederzeit möglich. Umgekehrt schon eher schwierig, aber auch möglich - also wer heute eher nein sagt könnte evtl. doch noch ja sagen.

Nun weiß ich natürlich nicht, ob das speziell an unserer Schule liegt, dass die als sehr kleine mit persönlicher Note das vielleicht nicht so eng sehen bzw. durch ihre überschaubare Schülerzahl überhaupt erst die Möglichkeit für Flexibilität haben - keine Ahnung.

Unseren Stadteil könnte ich dir auch nur empfehlen, wie gesagt, seeeeehr sympathische Grundschule (und die WEge zu den weiterführenden sind auch überschaubar, so ländlich ist es ja nicht wirklich). Gerne weiteres per PN (wir hatten ja schon mal über unsere Stadt geredet, wenn ich mich richtig erinnere ;-)).

Alternativ gibt es immer die Möglichkeit, Gestattungsanträge zu stellen. Es gibt Gründe, mit denen sie gewährt werden wenn an der Schule, wo du hin willst Platz ist. Die von dir genannten gehören allerdings nicht dazu. Dazu gehören würde z.B. wenn du in einem anderen Stadtteil arbeitest und dein Kind sehr viel einfacher zur Schule bringen könntest. Oder z.B. eine Nachmittagsbetreuung in dem anderen Stadteil hat. Das thema "Gestattungen" ist hier allerdings ein sehr heißes Eisen, weil es natürlich sehr viele Eltern gibt, die aus Gründen, die genau deinen entsprechen andere Schulen wollen - und die unbeliebten dadurch immer weiter runtergezogen werden. Ist halt eine sehr blöde Situation für alle Seiten. Und natürlich muss an der Wunsch-Schule auch Platz sein - für Kinder aus anderen Bezirken werden keine neuen Klassen aufgemacht.

Aber wenn ihr eh umziehen wollt: das Kind wird dann dem Schulbezirk "zugeteilt", wo ihr zum Zeitpunkt der Einschulung wohnt. Also wenn ihr z.B. nächstes jahr nach Nordenstadt zieht wird dein Kind (ohne irgendwelche gewährten gesattungen) in Nordenstadt eingeschult, auch wenn du es dieses Jahr im alten Schulbezirk an der Grundschule angemeldet hast.

Viele Grüße
miau2