jede nacht das gleiche

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von biibiii 11.04.11 - 21:04 Uhr

guten abend ich hoffe hier auf zahlreiche tipps von euch vielleicht erfahrenen :)

mein kind 3 1/2 kommt jede nacht in unser bett, das sehr unangenehm für mich ist, da ich hoch schwanger bin und selber schon total unruhig schlafe...

wir üben seit wochen das durchschlafen in seinem bettchen doch ist es jedes mal das gleiche....mein mann od ich bringen ihn zurück und schon beim rübertragen bricht er in tränen aus....
ein lied, buch od kuscheln beruhigt ihn zwar für einen mom aber sobald wir das zimmer verlassen fängt das geweine wieder an und er jammert bis zu std was mir mega leid tut, weil er den rest der nacht tatal unruhig schläft...mein mann wird dadurch sauer, weil er auch früh raus muss und einfach keinen schlaf bekommt...jede nacht endet in einer angespannten situation ..

früher ist er in unser bett gekommen und gut ist.hauptsache kein theater in der nacht...
nun kommt aber das geschwisterchen bald und mir wird es zu 4 einfach zu eng im zimmer.
der zwerg hat nen neues bett bekommen und kinderzimmer wurde renoviert...

ich bin kaputt und kann net mehr, ich weiß selber das ich schuld dran bin weil er früher eben alllles durfte.
aber nun üben wa seit monaten und es wird einfach nicht besser :(

jemand tipps?

Beitrag von melmystical 11.04.11 - 21:08 Uhr

Mir ging es anfangs genauso wie dir, aber inzwischen habe ich mich damit abgefunden, dass er jede Nacht rüber kommt. Wichtig ist, dass er in seinem eigenen Bett einschläft.

Wenn das Baby kommt, schläft es doch sowieso erstmal auch bei euch, oder nicht? Entweder im eigenen Bett oder im Beistellbett, oder? Also ist es ja nicht bei euch im Bett und stört nicht.
Wenn es dann ca. 1 Jahr alt ist, zieht es dann ja ins eigene Zimmer, bzw. zu eurem Sohn ins Zimmer (weiß ja nicht, ob ihr zwei Zimmer habt).

Bis dahin vergeht noch ein Jahr und auch wenn es dir schwer fällt, würde ich mir an deiner Stelle nicht so einen Stress machen.
Mir graut es zwar auch schon vorm Sommer, wenn ich nachts bei 30 Grad diesen kleinen heißen Körper neben mir liegen habe, aber mein Sohn macht das ja nicht aus Spaß, sondern weil er einfach unsere Nähe braucht. Genau wie deiner! ;-)

Beitrag von littlesheep 12.04.11 - 13:13 Uhr

Hallo,
versuch es mal mit Belohnen. Bei uns war die Schlaffee und das hat super geklappt. Sie wollte nicht allein einschlafen und vom Durchschlafen waren wir meilenweit entfernt. Da habe ich die Schlaffee eingeführt und zwar so:
Sie hat sich ganz doll eine Hello Kitty Tasche gewünscht und ich habe Ihr vorgeschlagen der Schlaffee zu schreiben, dass sie jetzt schon groß ist und allein in ihrem Bett einschlafen kann. Dann habe ich ihr erklärt, dass die Schlaffee sich das erst einmal anschaut und wenn sie sieht das es gut klappt ,bekommt sie bestimmt eine Belohnung.
Die erste Nacht war super unruhig, die zweite auch, in der dritten war es dann besser und nach einer Woche kein Thema mehr, dann kam die Tasche, ein Rückfall, Schlaffee kommt und nimmt die Tasche mit, 2 Tage später, Tasche wieder da, weil sie es wieder allein geschafft hat. Uns seit dem kein Thema mehr, die Tür muss sogar zu sein!!

Zu dem Zeitpunkt war meine Tochter 3 Jahre und 2 Monate, also das Verständnis sollte bei deinem Sohn dann auch da sein. Und da er schon allein einschläft würde ich versuchen, das Durchhalten bis zum nächsten Morgen zu üben, d.h. hingehen beruhigen und einfach sagen, komme gleich oder Mama muss erst nochmal auf Toilette, also nicht sofort ihn hochnehmen, das klappt bei meiner Tochter auch, wenn sie mal früh morgens zu mir rüber möchte...
Viel Grlück

Beitrag von baerbelino 11.04.11 - 21:13 Uhr

hallo :)

du weißt ja selbst, woran es liegt. das ist schonmal ganz gut;)

was jetzt natürlich schwierig ist ist die sache mit dem geschwisterkind. all die jahre durfte er zu mami und papi ins bett und nun, wo das neue baby unterwegs ist, muss er ausziehen. er fühlt sich abgeschoben!

wie ist es, wenn du jeden abend mit ihm redest.dass du nicht mehr gut schlafen kannst und er doch jetzt ein super zimmer mit neuem bett hat usw. er ist ja nicht mehr ganz so klein und kann vllt schon ein bißchen verstehen.

ansonsten hilftwahrsccheinlich nur die "holzhammermethode", weinen lassen und nach ein paar nächten is gut. aber wie gesagt, er wird sich abgeschoben fühhlen.

viel glück ;)


Beitrag von zahnweh 11.04.11 - 21:29 Uhr

"weinen lassen und nach ein paar nächten is gut."

für die Eltern, die wieder durchschlafen ja.

Aber ob das Kind dann durchschläft oder sich allein mit seinen Ängsten rumplagt, ist nicht gewiss.

Ich kenne einige inzwischen, die die Holzhammermethode erlebt haben und als Erwachsene am Liebsten mit Licht schlafen oder noch immer öfter aufwachen, sich allein fühlen, tief durchatmen und dann weiterschlafen.

Meine Eltern wunderten sich nur, dass ich morgens so grantig war. SIE hatten ja geschlafen. Ich nicht, weil ich nicht wusste wie mit meiner Angst fertig werden.

Beitrag von mamavonyannick 11.04.11 - 21:16 Uhr

Hallo,


also mal vornweg: Mein sohn (4,5) kommt auch oft zu uns rüber und auch ich bin hochschwanger. Folgende Vorschläge für euch:

1) Meinem Sohn reicht eine kleine Nachtischlampe, die wir anmachen, wenn er wieder in sein bett geht. Die muss ich dann zwar wieder ausstellen, aber das ist kein Problem, muss ja eh mehrmals zur toilette. Es gibt aber auch spezielle Zeitschaltuhren, damit das Licht selbst ausgeht
2.) Ihr besorgt euch eine Zeitschaltuhr und eine kleine Lichterkette. Erst wenn diese brennt, darf er zu euch rüber kommen, am besten dann, wenn dein Mann zur Arbeit geht
3) Dein Mann und dein Sohn tauschen einfach, wenn dein Sohn nachts kommt, sofern das Bett deines Sohnes groß genug ist
4) Ihr stellt sein Bett mit in euer SZ.

Grundsätzlich würde ich versuchen, diesen Druck rauszunehmen. Es ist nichts ungewöhnliches, wenn Kinder in dem Ater noch nicht immer allein schlafen. Wichtig ist nur, dass ihr das Vrhalten eures Sohnes als "normal" akzeptiert und euch von niemanden einreden lasst, ihr seid selbst dran Schuld. Im Endeffekt können Außenstehende immer nur klug daher reden. die brauchen sich ja auch nicht die Nächte um die Ohren schlagen. Wenn ihr aber die Situation akzeptiert, dann könnt ihr viel entspannter damit umgehen und es wird mit der Zeit auch besser.

vg, m.

Beitrag von morima 11.04.11 - 21:25 Uhr

huhu,
unser erster sohn war ähnlich und ich kann deinen unmut verstehen. muss dazu sagen, dass ich schon zu den müttern gehöre, die der meinung sind, dass kinder optimalerweise in ihrem bett schlafen.
aber, euer sohn hat es sich nun lange zeit so angewöhnt und ich glaube es ist nicht so einfach es ihn von heute auf morgen abzugewöhnen. auch glaube ich, dass es jetzt nicht der richtige zeitpunkt ist, da es eifersucht etc. schüren könnte.
ich würde den druck rausnehmen. mach eine belohnungstafel. jede nacht in der er wieder in sein bett zurückgeht bekommt er einen stern und mit 5 sternen in folge gibt es eine kleine überraschung. wenn er es eine nacht geschafft hat, dann lobe ihn ganz doll am nächsten tag etc.

lg mori

Beitrag von zahnweh 11.04.11 - 21:25 Uhr

Hallo,

"ich bin kaputt und kann net mehr, ich weiß selber das ich schuld dran bin weil er früher eben alllles durfte. "

nein, daran liegt es sicher nicht.

Meine hat immer wieder Phasen in denen sie mal mehr, mal weniger Nähe braucht.

Ich selbst hab immer im eigenen Bett geschlafen und wurde ausquartiert. Das Bedürfnis zu den Eltern zu gehen hatte ich trotzdem. Ich hab nur bald aufgegeben immer hin zugehen. Aber schön war das nicht!
Ich hatte Angst, fühlte mich verlassen und weinte mich in den Schlaf (jedenfalls nach Mitternacht), da ich im eigenen Zimmer brav liegen blieb, ist es nur nicht aufgefallen.

Kurz: auch wenn ein Kind von Anfang an ins eigene Bett im eigenen Zimmer schläft: das Bedürfnis nach Nähe und bei den Eltern sein wollen kann trotzdem kommen. Ich hab mich nur nicht mehr getraut :-(

Bei euch ist vermutlich auch der Zeitpunkt ungeschickt gewählt. Er spürt, dass ihr als Eltern angespannt seid (das verunsichert innerlich total!), dann ist da noch das Geschwisterchen, das schon fast da ist und bald den Platz (seinen Platz im Schlafzimmer) einnehmen wird, er aber allein im Zimmer sein soll. Das sind Dinge, die er erst mal verarbeiten muss...

Wenn meine was verarbeiten muss, ist das erste was sie macht "Mamaaaaaaaaa" und kommt zu mir. Das meiste verarbeitet sie nachts. Tagsüber ist viel zu viel anderes los und da fällt auch vieles gar nicht erst auf. Beim Einschlafen oder nachts dann schon.
Nachts um 2 Uhr schrie sie auf "sind alle Kinder schon vom Kindergarten abgeholt? weil der Kindergarten hat jetzt zu" ebenfalls um die Uhrzeit "mama du hast heute keine Jacke angehabt draußen. du hast da gefriert" ...


Bei meiner habe ich es so gemacht: ich schlafe Phasenweise im Kinderzimmer. Einige Zeit mit ihr zusammen im Bett. Jetzt auf dem Schlafsofa. je nachdem wie stark die Veränderung in IHREM Leben gerade ist. Das war beim Kindergartenstart und bei Entwicklungsschüben so. Auch bei jedem Zahn. Kaum war das durch, wollte sie in ihrem Bett schlafen und schlief durch... bis der nächste Zahn/Entwicklungsschub oder für sie relevante Veränderung kam
neues Bett war für sie übrigens auch eine ganz große Veränderung. Nur mit Mama...

Wenn ich in mein Schlafzimmer zurückziehe, liegt dort noch die Matratze von ihrem Gitterbett (70x140). Wenn sie also Nähe braucht, darf sie gerne jederzeit zu mir kommen. Eng, aber machbar.

Beitrag von hotandspicy1975 11.04.11 - 21:30 Uhr

Hmm, meine Eltern haben die Situation damals mit meinem Bruder so gelöst, dass sie ihm eine Kindermatratze neben ihr Ehebett gelegt haben und ihm gesagt haben, dass er gern kommen kann, es aber im Bett zu eng ist und er dann eben auf dieser Kindermatratze schlafen muss. Das hat er 2x gemacht, danach wollte er dann doch lieber in seinem Bett schlafen.

Bei unserem Sohn sagen wir gleich wenn er kommt dass wir kurz kuscheln, ihn dann aber wieder zurückbringen. Ich denke das Hauptproblem bei euch ist dass er dir leid tut und er deine UNishcerheit merkt. Bei unserem war ich sehr bestimmt, weil ich weiss wie gut es für ihn ist alleine schlafen zu könne, daher hat das meist sehr gut geklappt.

Beitrag von grauntoene 11.04.11 - 23:32 Uhr

Hallo,

meine Tochter ist 4 und liebt es auch in mein Bett zu kommen..

Sie kommt auch nachts des öfteren und ich schicke sie immer wieder in ihr Zimmer, da mir mein Schlaf doch sehr wichtig ist..

Früher hat sie immer geweint, wenn sie wieder in ihr Bett musste.. aber jetzt geht es und sie versteht..

Unter der Woche wenn ich arbeiten muss, bin ich meistens früher wach und husche dann morgens in ihr Bett und "kuschel" sie wach..

Am Wochenende kommt sie dann eben morgens irgendwann rüber und geniesst die Nähe.

So sind beide zufreiden..

KLar wills ie gerne öfter bei mir schlafen, wir hatten da auch viele schwierige Nächte, aber jetzt gehts.

LG

Beitrag von clautsches 12.04.11 - 09:09 Uhr

Ihr übt nicht das durchschlafen (wie soll das gehen??), sondern versucht konsequent, eurem Sohn die Bedürfnisse abzutrainieren.

Was bei ihm ankommt, ist:
Alle dürfen in einem Bett kuscheln, nur ich bin nicht erwünscht. Irgendwie verständlich, dass er weint!?

Bett vergrößern, Matratze daneben, .. da gibt es genug Möglichkeiten, wenn man will.
Und wenn man nicht will? Nun, dann musst du deinem Sohn begreiflich machen, dass zwar dein Mann und dann das Baby bei dir schlafen dürfen, er aber schön in seinem toll renovierten Zimmer allein bleiben soll. Da musst du allerdings 100%ig dahinterstehen, sonst kauft es dir keiner ab.

Gruß
Claudi

Beitrag von judith81 12.04.11 - 13:05 Uhr

Hallo,
Johanna ist 3 J. 2 Monate und kommt seit kurz vor ihrem 3. Geburstag auch JEDE Nacht zu uns ...................davor schlief sie fast immer in ihrem Bett. Sie hat jedoch schon immer Phasen, wo sie bei uns sein wollte. Wir lassen sie. Mein Mann ist zwar auch öfters genervt, aber es legt sich wieder.
LG
Judith mit Johanna u. Jonathan (19 Mon. - der glücklicherweise in seinem Bett schläft)