ich soll ab dem 4. monat mit beikost anfangen meinte der arzt?!

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Wann soll ich mit dem Abstillen beginnen und mit Beikost starten? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von papaj 12.04.11 - 07:22 Uhr

guten morgen,

mein sohn ist 13 wochen alt, 64cm und wiegt 8080gr. bei der u4 meinte der arzt er wäre ganz schön propper...
nun soll ich in drei wochen mit beikost anfangen meinte er.
ich stille doch voll und dachte da müsste ich erst mit 5 oder 6 monaten anfangen. er meinte aber das wäre jetzt nicht mehr so und man fängt schon mit 4 monaten an!
macht ihr das auch???

Beitrag von rmwib 12.04.11 - 07:42 Uhr

Natürlich nicht ;-)

Beitrag von hebigabi 12.04.11 - 07:49 Uhr

Müssen musst du garnicht- du kannst solange voll stillen wie IHR wollt und dann langsam anfangen.

LG

Gabi

Beitrag von majetta 12.04.11 - 07:50 Uhr

Nööö, ich hab spät angefangen! Zwischen 8 und 10 Monaten.

LG

Beitrag von marmar28 12.04.11 - 08:07 Uhr

"er meinte aber das wäre jetzt nicht mehr so und man fängt schon mit 4 monaten an!"

Hat er das so begründet? Das MAN das so macht? Oder hat er das fachlich ausführlich erläutert?

Beitrag von papaj 12.04.11 - 09:02 Uhr

nee genau so! aber ich werde ihn in 3 wochen nochmal fragen!

Beitrag von tarosti 12.04.11 - 08:20 Uhr

Hi

Also MAN muss gar nichts, auch nicht, wenn es der Arzt sagt.
Ich würde da auf deinen Sohn schauen. Wenn er zeigt, dass er bereit ist für Beikost, dann würde ich anfangen. Und nicht vorher.
Ein gestilltes Kind kann nicht zu dick sein, zumindest habe ich das schon öfter gelesen / gehört. Mach dir da keinen Kopf.

LG
Tarosti

Beitrag von jumarie1982 12.04.11 - 08:20 Uhr

Huhu!

Nach relativ neuen Studien (von wem auch immer) ist der Stand wohl so, dass es für die Allergievorsorge keinen Unterschied macht, ob man mit 4 oder 6 Monaten beginnt.
ABER! Die Darmreife ist mit 4 Monaten noch nicht sehr weit UND die allerwenigsten Kinder sind mit 4 oder 5 Monaten schon beikostreif.

Also vergiss, was dein Arzt dir sagt und achte auf die Zeichen deines Babys ;-)

LG
Jumarie

Beitrag von snoopy86 12.04.11 - 08:50 Uhr

Was sagt denn dein Gefühl? Mach das was du für richtig hälst. Es gibt kein MUSS etc.!

Beitrag von betty.boo 12.04.11 - 09:00 Uhr

Also mein KiA sagt, ein voll gestilltes Kind kann nicht zu viel zunehmen, nur zu wenig.

Demnach liegt das bei deinem "kleinen" nicht an der Ernährung. Vielleicht ist er einfach von natur aus ein wenig kräftiger als die Norm...

ich würde jetzt nicht auf Teufel-komm-raus mit Beikost beginnen, sondern deinem/eurem Gefühl folgen.

Ich denke auch, dass sich viel davon noch verwächst, wenn dein Baby anfängt, mobil zu werden

Beitrag von sparrow1967 12.04.11 - 09:20 Uhr

http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2008/0909/004_dickekinder.jsp


Ein Stillkind ist niemals zu "propper" ;-) - und es verliert sich, wenn dein Baby mobiler wird!!


sparrow

Beitrag von sarahjane 12.04.11 - 09:49 Uhr

Vielleicht hast Du etwas missverstanden? (Nicht böse gemeint.)

Fakt ist: Man kann frühestens mit 5 Monaten B(r)eikost anbieten, man sollte es spätestens mit 7 Monaten tun.

Bis dahin reichen Frauen-, Pre- und Einsermilch vollkommen. Und das viele Babys etwas "Speck" ansetzen (unabhängig von der Milchnahrung, welche sie erhalten), ist ganz normal und sogar sinnvoll (für "schlechte" Zeiten). Zudem verschwindet der Speck in der Regel zusehends, wenn die Kleinen mobiler werden.

Beitrag von jumarie1982 12.04.11 - 09:51 Uhr

Natürlich sollte man NICHT spätestens mit 7 Monaten anfangen.
Spätestens, wenn das Kind es will ;-)

Mal wieder sarahjane-Mist!

(und gern von mir gestiftelt #winke ).

Beitrag von majetta 12.04.11 - 10:49 Uhr

Hy

Wer ist sie Sarahjane, Ständig lese ich was von "Brustmutter" und "Frauenmilch"#schock

LG

Beitrag von berry26 12.04.11 - 09:51 Uhr

Hi,

na wenn du dich nach deinem KIA richten möchtest, könntest du auch deinen Metzger nach dessen Meinung dazu fragen! Ich möchte wetten, der hat genausoviel Ahnung! Alle Infos die dein KIA dazu hat, bekommt er nämlich von sehr unabhängigen Quellen - der Babynahrungsindustrie und deren Studien!

Mit Beikost fängt man ab Beikostreife an! Das heisst, das Kind giert nach deinem Essen, kann sich davon etwas nehmen und es auch in den Mund stopfen, kauen und schlucken! DANN ist ein Kind beikostreif! Wenn eines davon nicht gegeben ist, ist dein Kind auch nicht soweit.

So habe ich das gemacht und so empfehlen das Leute die sich damit auskennen.;-)

LG

Judith

Beitrag von smilla1975 12.04.11 - 15:56 Uhr

hallo,

meine kinderärztin hat bei der u3 auch erwähnt, dass es jetzt neue studien gäbe, die sagen, man solle schon ab dem 4. monat mit der beikost anfangen, da zwischen 4. und 6. monat ein gutes zeitfenster wäre, um allergien vorzubeugen- deshalb sollte man den kleinen da wohl möglichst viel allerlei durchgemischt geben. sie meinte, das wären skandinavische studien, die auch belegen, dass fisch ruhig schon möglichst früh gegeben werden kann.

wie schon vorrednerinnen geschrieben haben: wer ist "man"? ;) ich werde es so machen: wenn meine kleine ca. 5 monate alt ist, werd ich schauen, ob sie was probieren mag (auf keinen fall karotte, das gibt bloß verstopfung, wenn es dumm geht), z.b. pastinaken oder kürbis (gibt aber hässliche flecken ;) ...) und wenn sie es noch nicht mag, na, dann versuchen wir es eben ein paar wochen später wieder.

bloß kein stress. und bloß kein MUSS !! #kratz


lg
smilla mit miriam (5) und carina (morgen 12 wochen)

Beitrag von kathrincat 12.04.11 - 16:12 Uhr

müssen müsstest du nicht, ausser dein kind will.