schläft alles ein mit der zeit?

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Forum: Liebesleben

Ob Liebeslust oder Liebesfrust, ob erotische Freuden oder "technische" Probleme: Hier ist Platz für Fragen, Sorgen und Tipps. Für das Thema Verhütung gibt es ein eigenes Forum Verhütung.

Beitrag von kann-das-wirklich-sein 12.04.11 - 08:02 Uhr

hallo urbianer/innen
kann es nicht verstehen dass der sex wenn man mama und papa ist, gänzlich auf der strecke bleibt und das schlimme daran: es stört mich nicht...also ich vermisse schon sex aber nicht mit ihm! weil es, wenn wir`s dann mal wieder tun (ca.alle 2monate) immer gleich abläuft.
das war aber schon vor dem kind so, immer muss ich mir was neues ausdenken, er langweilt mich voll!
kind ist im bett ab 20uhr und er ist dauermüde. macht der alltag/die routine die leidenschaft wirklich kaputt?!! ich mag so nicht die beziehung weiterleben, schaffe aber den absprung zur trennung nicht wg kind
:-(


Beitrag von lichtchen67 12.04.11 - 08:05 Uhr

Alltag und Routine schön und gut, die machen es vielleicht schwieriger aber wo ein Wille ist ist auch ein Weg, ihr ganz allein bestimmt euer Sexualleben, niemand sonst.

und wenn der Sex mit ihm schon immer gähnend langweilig war..... ist es doch kein Wunder, wenn frau darauf verzichten kann. Das liegt weder am Alltag noch am Eltern-sein.

Sex ist oft ein Spiegel der Beziehung, langweilt er Dich sonst auch voll? warum kriegt man dann noch gemeinsame Kinder, wenns vorher schon kacke miteinander ist?

Lichtchen

Beitrag von susa83 12.04.11 - 08:18 Uhr

also ich finde du nimst den sex zu wichtig. meine oma hat früher immer gesagt: wenn die frau spass am sex hat ist sie eine N**** (sorry)

ok mitlerweile seh ich das nich mehr ganz so krass. aber in erster linie dient doch der sex eh der fortpflanzung.

ich bin ziehmlich streng erzogen und weiß das viele meine meinung darüber nich verstehen. aber ich denke das sex nich so wichtig ist. es zählen in einer beziehung doch mehr vertrauen und das ich mich auf mein partner verlassen kann.

LG Susa

Beitrag von aberalleachtung 12.04.11 - 08:31 Uhr

naja, ganz so krass sehe ich das nicht, aber bissl recht hast du schon#kratz

was ich in meinem leben gelernt habe, ist das sex nicht das wichtigste ist....ich hatte schon beziehungen mit super sex, aber sonst: hat es mein herz nicht glücklich gemacht..und nach ein paar jahren hüpft man ja nicht mehr jeden tag zigmal mit dem anderen in die kiste

jetzt hab ich seit vier jahren eine tolle beziehung wo mir immernoch das herz aufgeht wenn der mann nach hause kommt#verliebt er ist meine grosse liebe, bester kumpel, einfach alles....im bett ist es auch mehr als schön, aber wir haben auch schon phasen gehabt, wo es nur beim kuscheln geblieben ist und mal ne woche nix gelaufen... und dann jeden 2.tag...


aber langweilig sollte es natürlich in der kiste nicht sein, die lust sollte da sein...manchmal muss man auch ein bisschen dafür tun, den inneren schweinehund überwinden....und REDEN miteinander, auch über sex...


liebe grüsse andrea

Beitrag von asimbonanga 12.04.11 - 12:22 Uhr

<<<<also ich finde du nimst den sex zu wichtig. meine oma hat früher immer gesagt: wenn die frau spass am sex hat ist sie eine N**** (sorry) <<<<

Unsinn.Jeder Mensch hat das Bedürfnis nach Sex.Es gibt sicher Phasen in denen man keine Lust hat.Wenn man seinen Partner liebt, regelt sich das wieder.Ansonsten lehnt man den Partner innerlich ab.

Beitrag von zeitblom 12.04.11 - 12:34 Uhr

"in erster linie dient doch der sex eh der fortpflanzung. "

hm, aber wozu dient die Fortpflanzung? Und wenn Sex in einer Beziehung nicht wichtig ist, warum gehen wir als Heteros dann nicht eine verlaessliche Beziehung mit einem gleichgeschlechtlichem Partner ein?

Beitrag von peppina79 12.04.11 - 17:21 Uhr

Traurig, wenn jemand so wenig Spaß am Sex hat, dass man es anderen auch noch vermiesen muss. Gläubige Erziehung, oder strenge Erziehung: HALLO, das sind mir doch die Schlimmsten... *lach*

Du glaubst bestimmt noch an den WEihnachtsmann oder das Christkind oder?

Vertrauen ist schön in einer Beziehung aber dann kann ich auch mit meinem Bruder zusammenleben oder mit meiner besten Freundin. Dann brauche ich doch keine Ehemann. Ich krieg doch die Kinder nicht nur weil ich mich fortpflanzen will sondern weil sie die Krönung meiner Liebe zu ihm sind...

Beitrag von 19face84 12.04.11 - 09:22 Uhr

Ich persönlich finde es immer etwas traurig, wenn Menschen Sex mit Liebe gleich setzten und anstatt sich zu fragen, wie man das vielleicht verbessern könnte, gleich an Trennung denken. Meiner Meinung nach ist dann eh nix mehr zu retten und das ist dann meistens nur ein vorgeschobener Grund. Zu mindest im unterbewusstsein gibt es dann auch noch andere Gründe für eine Trennung, auch wenn man sich das selbst nicht eingestehen will.

Wie alt ist euer Kind denn? Könnte man es nicht vielleicht schon mal "riskieren" sich nen Babysitter zu suchen und mal wieder einen gemütlichen abend als Paar zu verbringen? oder zu mindest ein paar nette Stunden am Nachmittag falls ihr das Kleine nicht soooo lange alleine lassen wollt. Man muss sich als Paar immer wieder auf neue jeden Tag dazu entscheiden eine Beziehung zu führen, diese Entscheidung wird einem nich einfach abgenommen und eine Beziehung bedeutet Arbeit.

Vielleicht sprichst du auch einfach mal mit deinem Mann über eure Sexprobleme. Als Paar dürfte es doch wohl kein problem sein solche Dinge zu besprechen! Vielleicht sucht ihr auch mal gemeinsam nach etwas neuem, was ihr beide zusammen gerne mal ausprobieren möchtet.

Ansonsten frag dich besser, ob dieser Mann sonst für dich und dein kind gut ist oder ob es noch weitere Gründe gibt die gegen eine Beziehung sprechen und versuch dabei wirklich ehrlich zu dir zu sein. Und wenn wenig und langweiliger Sex euer einziges Problem ist kann ich nur 2 Dinge sagen: "Herzlichen Glückwunsch!" und "kauf dir nen Vibrator!"

Gruß

Ich

Beitrag von bluehorizon6 12.04.11 - 09:26 Uhr

Natürlich liegt es am Eltern sein. Sagte dir das niemand vorher? Der menschliche Körper dient ausschließlich der Evolution. Fortpflanzen und dann welkt er so dahin...

Wenn da nicht dieser Triebfaktor wäre. Der aber ist nicht bei jedem gleich und noch wichtiger ist sich das einzugestehen.

Trotzdem kann man was dagegen tun. Das Verlangen nach Sex ist auch eine Spannungsgeschichte. Wenn man es schafft, Pausen zu setzen und bereit ist auch bewusst einander zu verlangen, dann wird das ein Spiel das sehr lange funktioniert. Neugier, Lust, Leidenschaft, das muss nicht verkümmern wenn beide das Ziel sehen sich auch sexuell zu erleben zu wollen.

Wenn allerdings ein kategorisches "ich bin müde" steht, solltest du ihn Fragen ob er wenigstens versteht das du nicht Mama Beton heißt sondern aus Fleisch und Blut bestehst. Sollte ihm das egal sein wird es schwierig seine Lust zu unterdrücken, denn das funktioniert meisst nicht.

Alles andere kannst du nun denken.

BlueH6

Beitrag von renate63 12.04.11 - 12:12 Uhr

Nein es schläft nicht ein! man muss nur jeden Tag an seiner Ehe arbeiten.
Mein Mann und ich hatten letzte Woche silberne Hochzeit. Wir hatten in den 25 Jahren sicherlich Phasen in denen ich gedacht habe war es das? Wir sind selbständig das heiß selber und ständig arbeiten wir sind abends fertig wie ein Schluck Wasser. Deshalb haben wir unser Eheleben auf morgens verlegt einfach ein halbe Stunde früher den Wecker klingeln lassen und man hat Zeit für sich. Da wird gekuschelt und wenn wir in Stimmung sind haben wir Sex miteinander. Ich schlafe auch mit meinem Mann wenn ich nicht unbedingt Lust habe, aber ich liebe ihn und da gehört auch geben dazu. Und ehrlich gesagt ich habe es noch nie bereut mich überzeugen zu lassen. Auch wenn er mal nicht so will, ich habe immer Argumente die in schnell überzeugen.

Beitrag von marksmami 12.04.11 - 13:36 Uhr

hm also ich kann das nicht bestätigen. Also wir sind jetzt seit 9 Jahren zusammen, haben drei Kinder. Je nach Stimmung haben wir eta 2-3 mal pro Woche Sex was ich jedes mal sehr genieße. Klar, es gibt auch Zeiten wo wir durchaus mal weniger Lust haben. Oder eben auch Tage an denen er (arbeitsbedingt) und ich (kindertechnisch bedingt) ziemlich erledigt sind. Aber generell bin ich mir ziemlich sicher dass wir noch ähnlich viel Lust aufeinander haben wie zu Anfang.
Ich denke dass man das nicht nur auf die Routine schieben kann. Routine muss nicht immer was schlechtes sein. Sie schafft ja auch Vertrauen, Gewohnheit und Sicherheit. Ich denke vielmehr dass es einfach eine Frage ist wie die Personen gestrickt sind. Ob sie von der Art her einfach dauerhaft zusammenpassen. Es ist schon schwierig wenn es da einen aktiven Part gibt, der sich Gedanken macht, und den anderen immer mitreißen muss. Und vielleicht gelingt das auch nicht immer. Dann ist Unzufriedenheit gerade vorprogrammiert.
Also für mich ist das einschlafen einer Beziehung weniger eine Frage der Routine sondern eher der Charaktere. Ich denke, da helfen bei euch nur ein paar wirklich offene Worte deinerseits.
lg

Beitrag von xiangwang 12.04.11 - 14:32 Uhr

hi,

immer da gleiche kenne ich nur zu gut.
Was hilft .........Wenn man sich mal nicht sieht.
Soll er mit einem freund 2 wochen weg fahren, oder du.
Wenn ihr euch dann nicht aufeinander freuen könnt, dann würd ich sagen ist der zug abgefahren.

Wir erwarten unser 2. kind, und sind getrennt lebend seid letzten aug. wohnen nur 5min. auseinander. die 1 1/2 monate der trennung haben uns näher zusammen gebracht.
(ich prädigte ihm vor der trennung das er für 2-3 wochen zu seinem vater fahren soll) einfach raus, wollte er aber nicht. Also nahm ich alles in die hände. Und siehe da.....es klappt so gut auch das SEX leben hat sich deutlich verbessert, das wir sogar ein zweites kind bekommen.

Doch bis nächstes Jahr bleiben wir getrennt wohnen, dann schauen wir mal weiter.

Ja und über "was wir gern hätten beim sex" wurde drpber gesprochen und umgesetzt ;-)