3 Jahre und der Horror nimmt kein Ende

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von chrissi581 12.04.11 - 08:13 Uhr

Hallo zusammen,

war schon länger nicht mehr hier im Forum, aber nun ist es wiedermal soweit.
Das Thema Schlaf ist schon seit Lennard`s Geburt ein "Reizthema" bei uns. Es hat bis heute (mit einer Ausnahme von ca. 0,5Jahren) nie wirklich geklappt. Mit vielen Dingen (wie z.B. bis heute mehrmals nachts wach werden, spätestens 6.30Uhr am Frühstückstisch sitzen...) haben wir uns abgefunden, da wirklich NICHTS hilft.
Seit Neuesten geht der Terror jedoch schon beim Einschlafen los. Er gibt erst Ruhe, wenn wir uns mit zu ihm legen (19.30Uhr???!!!). Und dann dauert es auch recht lange und er muß wirklich das Gefühl haben, das wir da bleiben wenn er eingeschlafen ist und nicht nochmal das Zimmer verlassen. Wir haben es mit erklären, kuscheln, schimpfen, schreien lassen versucht. Nichts hilft. Er steht dann im Treppenhaus und schreit. Ich hätte kein Problem mich MAL so zeitig mit hinzulegen. Aber wenn das so weiter geht, hat man ja nichtmal mehr abends zwei Stunden für sich. Dementsprechend gereizt ist die Stimmung wenn es um das Thema geht. Das schaukelt sich natürlich auch im Alltag auf. So leid wie er mir tut, aber man ist ja auch keine Maschine.
Wenn ich versuche zu fragen, warum er nicht mehr allein (ein)schlafen kann, kommen nur unpassende Antworten.
Ich erwarte nicht, das er die ganze Nacht allein schläft. Er könnte später mit zu uns kommen oder einer von uns zu ihm. Aber das Einschlafen ist mir heilig. Wenn das nichtmal mehr klappt fangen wir doch wieder bei Null an.
Das war nun nur eine Kurzfassung unseres aktuellen Problems. In Wirklichkeit ist natürlich alles noch sehr viel umfangreicher.

Ich freue mich trotzdem über jeden konstruktiven Beitrag.

liebe Grüße, Christina

Beitrag von 98honolulu 12.04.11 - 10:13 Uhr

Schläft er mittags noch?
Ich kann dich übrigens gut verstehen, unser Sohn ist fast 2,5 und benötigt sooooo lange zum Einschlafen. Auch schläft er nur mit einem von uns gemeinsam ein und so haben wir seit 2,5 Jahren eigentlich kaum mehr einen gemeinsamen Abend verbracht.

LG

Beitrag von ein.stern.78 12.04.11 - 10:18 Uhr

Liebe Christina,

das hört sich wirklich anstrengend an... unsere Tochter war auch 2 Jahre eine absolute Schlechtschläferin - mal ganz abgesehen davon, dass wir JEDEN Abend bei ihr lagen (also ich oder mein Mann) bis sie eingeschlafen war - und das hat meist 30 min bis 1,5 Std gedauert. Da war der Abend natürlich gelaufen. #augen Ich versteh Dich also vollkommen.

Wir haben dann angefangen, sie konsequent 30 min später (um 21 Uhr) hinzulegen - Kuscheltier mit ins Bett, Buch lesen und dann bin ich unter einem Vorwand raus (Toilette, Spülmaschine ausräumen usw), bin aber nach kurzer Zeit immer wieder rein, BEVOR sie mich gerufen hat/hätte...

Wir haben die Pausen dann immer ausgedehnt, sind aber in der ersten Woche bei jedem Rufen rein. Und seitdem klappt das alles wie am Schnürchen - ich kann´s wirklich kaum glauben. Vor 2-3 Monaten war daran nicht zu denken, da hätte sie auch gebrüllt wie verrückt.

Wo schläft denn Dein Sohn? Hast Du´s mal mit Licht im Flur, Musik oder ähnlichem versucht?

Schläft er mittags denn noch?

Lg
Steffi

Beitrag von nele27 12.04.11 - 14:01 Uhr

Hi,

auf die Gefahr hin, dass Du das schon alles probiert hast (aber vll ist doch ein Treffer dabei):

- nachmittags austoben lassen, Tag anstrengender gestalten
- gegen Abend wiederum zur Ruhe kommen lassen
- Einschlafen mit Musik
- ihn ne Stunde später hinlegen, wenn er wirklich müde ist


Und frag ihn mal, warum er nicht einschlafen mag! Mit einem 3-Jährigen kann man doch schon reden.
Meiner ist August 2007 geboren und sagte mir neulich erst, dass er es nicht abkann geweckt zu werden :-)

LG, Nele

Beitrag von maja0811 12.04.11 - 14:04 Uhr

Hallo,

als meine Tochter in dem Alter mittags ca. 2,5- 3 std. geschlafen hat, hatten wir in der nacht auch immer ein solches Theater..
Das was du über das Einschlafen schreibst, war bei uns genauso.
Also haben wir den mittagschlaf reduziert.
Da hast du recht. Meinem Mann und mir sind unsere Stunden am Abend die wir zusammen haben auch wichtig. Wenn man sich dann immer mit dem kleinen hinlegen muss, ist es natürlich verständlich wie du reagierst.

Wenn er einen mittagschlaf macht, den vielleicht kürzen oder ganz abschaffen.
Falls er keinen mehr macht in vielleicht einfach mal abends wach lassen, bis er selbst fast zusammenklappt. Das hat bei unserer kleinen auch geholfen. Irgandwan konnten wir auch die Schlafzeiten regulieren und sie auch früher hinlegen.

Vielleicht hat er auch einfach das Gefühl, das er ein bisschen zu wenig aufmerksamkeit bekommt und weiß das wenn er abends schreit diese fehlende aufmerksamkeit bekommt. (das soll keine unterstellung sein, aber vielleicht hat er ja kleine geschwister, oder mama/papa arbeiten usw.)
vielleicht einfach mal drüber nachdenken..

Alles Gute..
lg. Maja

Beitrag von schnullabagge 12.04.11 - 17:45 Uhr

Hi, sucht einen Heilpraktiker f. Kinder auf! Wir haben super gute Erfahrungen mit Globuli gemacht. Passiflori und auch Coffea.
Lg Steffi mit Nina, die ähnlich gestrickt ist und fünf wird ;-)

Beitrag von chrissi581 12.04.11 - 19:48 Uhr

Ganz vielen Dank für Eure lieben Antworten!!
Die meißtgestellte Frage war ja die nach Mittagsschlaf. Da er in den Kindergarten geht, macht er natürlich mit den anderen Kindern MSchlaf. Und auch am WE braucht er seine 1,5-2,5Std. Er ist dann auch wirklich müde, da er ja früh auch schon ca. 5.30Uhr wach ist. Meißt bekommt er vor 10.00Uhr schon wieder kleine Augen. Am Nachmittag gehen wir dann bei fast jeden Wetter 1-3Std raus. So das er auch genug Ausarbeitung (ohne zu viel Action hat).
Geschwister hat er (leider noch) keine, so das er auch genug (oder zuviel?!) Aufmerksamkeit bekommt.

Steffis Vorschlag klingt ganz gut und ich werde es vielleicht auch mal mit Musik probieren. Homeopatische Mittel werden wir auch nochmal versuchen.
Was mir aber (egoistischerweise#schein) am meißten hilft, ist die Tatsache das wir mit dem Problem doch nicht die Einzigen sind. Ich hab so einen krassen Fall in meinem Umfeld noch nicht mitbekommen. Irgendwann kommt man sich da schon etwas unfähig vor.

Also, vielen Dank Euch allen und alles Gute!!

Beitrag von smile1967 12.04.11 - 20:19 Uhr

Hallo Du Ärmste

Mein Grosser (März 06) hatte im Winter auch so eine Phase, in der es mit dem Einschlafen einfach nicht klappen wollte. Meist bei schlechtem Wetter wenn er zu wenig lange bzw. gar nicht draussen war nachmittags. Wir haben dann angefangen, einen "Müd-mach-Spaziergang" zu machen bevor er ins Bett gehen sollte. Hat wunderbar geklappt: Gleich nach dem Abendessen den grossen und den kleinen Zwerg in die Schneeanzüge gestopft und den Grossen (der Kleine sass noch im Buggy) den Hügel hochgejagt ;-). Ich sag Dir: Um 19.30h war Schicht im Schacht - der war so total k.o. dass er in Sekundenschnelle eingepennt ist. Und die Sache hat ihm sogar Spass gemacht! Dem Kleinen tat die frische Luft stets auch gut; der hat wunderbar durchgeschlafen.
Jetzt im Frühling ist das Einschlafen weniger das Problem, da wir sowieso viel draussen sind....mal sehen, wies dann im Winter wieder wird...

LG aus der Schweiz und viel Erfolg
Dani mit Jungs


Beitrag von hella10 13.04.11 - 23:25 Uhr

Hallo,
es klingt so, als hätte der Kleine Angst. Hast Du mit ihm mal darüber gesprochen? Du schreibst von unpassenden Antworten seinerseits. Inwiefern sind sie denn unpassend?
Ich bin auch darüber gestolpert, dass Ihr ihm ja quai vermittelt, Ihr würdet tatsächlich bei ihm bleiben? Aber das stimmt ja gar nicht, klar, dass er dann verunischert ist und die Panik umso größer, wenn er wieder wach wird.
Ich würde versuchen, auf keinen Fall einen Machtkampf daraus zu machen.
Alles Gute!