wie geht es weiter wenn man in mitterschutz ist

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie Elterngeld, Elternzeit und Kindergeld, der Wiedereinstieg in den Beruf oder Aus- und Fortbildung sind hier richtig.

Beitrag von lilifee1984 12.04.11 - 08:19 Uhr

guten motgen ich hab da mal ne frage oder besser gesagt einige fragen.
wenn ich jetzt schwanger werden sollte wie geht es da finanziell weiter?
ich weiss es gibt arbeitgeberzuschuss aber bekommt jeder den oder entscheidet das der chef?
ich wollte dann gerne ein jahr aussetzten also elternzeit nehmen get das so einfach?
kann mein chef mich wegen meiner schwangerschaft kündigen wenn er andere gründe angibt?
ich ahbe mir noch nichts zu schulden kommen lassen und war immer pünktlich.

#danke für antworten

Beitrag von catch-up 12.04.11 - 08:33 Uhr

Also im Mutterschutz bekommst du, wenn du bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert bist, Mutterschaftsgeld. Das sind 13 EUR am Tag.

Deine Firma stockt die 13 EUR bis auf dein Nettogehalt auf. Das muss er tun!

Genauso muss er dir die Elternzeit gewähren (es sei denn, es sprechen gravierende betriebliche Gründe dagegen). In der Elternzeit bekommt man Elterngeld. Das beträgt 67% vom Brutto, wenn du über 1200 EUR netto verdienst, sind es nur 65%.

Kündigen darf er im Mutterschutz und in der Elternzeit nicht! Wie es sich in der SS verhält, kann ich gar nicht genau sagen. Befristete Verträge dürfen aber normal auslaufen.

Beitrag von kati543 12.04.11 - 10:11 Uhr

"Genauso muss er dir die Elternzeit gewähren (es sei denn, es sprechen gravierende betriebliche Gründe dagegen)"

Das ist falsch. Da kann sprechen was will - er MUSS. Als Mutter hat man nur eine Pflicht, den AG zu informieren, wann man die Elternzeit nehmen will. Der AG muss dem nicht zustimmen genausowenig wie er es ablehnen kann. Er muss es nur zur Kenntniss nehmen. Erst nach dem 3. Geburtstag des Kindes MUSS der AG der Elternzeit zustimmen.