Wie kann ich ihr helfen?

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Forum: Kids & Schule

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Beitrag von reneundsandra 12.04.11 - 09:16 Uhr

Hallo ihr folgendes Proplem mein Freundinn hat einen Sohn der auch wie unserer 9 Jahre alt ist aber sie hat totale Propleme mit ihm:-(Hab es gestern wieder mit erlebt die Schule rief an und er ist zum wiederholten male aus dem Hort ausgerissen er hat ADHS und er hört auch überhaupt nich ihm iss alles egal Hobby hatte er eins Fussball dort iss er nach nem halben Jahr rausgeflogen weil er sich nich an Regeln gehalten hat.Er iss auch total verschlossen er reded nich viel über Schule ect. und macht nur Blödsinn hat Freunde mit den er mal eben klauen geht und meint das ist cool#zitter
Haben uns schon hingesetzt mit ihm aber pustekuchen er macht was er will knallt die Türen und hält sich an keine Regeln habt ihr Tipps wie wir ihr helfen können?Bein uns hört er einigermaßen aber das iss glaub bei allen Kiddis so.
Sie ist total fertig und mit den Nerven am Ende:-(
lg sandra die sich total Sorgen macht

Beitrag von delfinchen 12.04.11 - 10:12 Uhr

Hallo,

haben sie schon mal mit dem Beratungslehrer der Schule gesprochen? Vielleicht bringt eine Verhaltensmodifikation ja was.

Bekommt er Medikamente für das ADHS ( nicht, dass ich grundsätzlich ein befürworter wäre, aber es gibt Fälle, in denen das nötig ist) und wird regelmäßig überprüft, ob er richtig eingestellt ist?

Wie sieht ihr Erziehungsverhalten aus? Gibt es struktrierte Tagesabläufe? Werden deutlich Grenzen gesetzt?

Wenn er schon klauen geht und das auch cool findet und wohl öfter macht, würde ich als Mutter beim Jugendamt Hilfe suchen und nach einem Erziehungsbeistand fragen. Das hat nichts mit Kontrolle zu tun oder damit, dass man selbst unfähig ist, sondern, dass man sich Hilfe ins Boot holt, ehe es noch schlimmer wird oder ehe man als Mutter selbst am Ende der Kräfte ist und Dinge macht, die man hinterher bereut.
In Deutschland wird das (leider) oft zu negativ gesehen, wenn das Jugendamt ins Haus kommt - aber wenn man eine spastische Bronchitis hat, holt man sich ja auch Hilfe.
In den skandinavischen Ländern läuft das anders, da kommt von Geburt an regelmäßig jemand, der hilft und das hat keinerlei negativen Beigeschmack (zumindest hat man uns das bei einem Vortrag über das finnische Schulsystem erzählt).

LG,
delflinchen

Beitrag von goethes-erbin 12.04.11 - 11:19 Uhr

Hat er eine fundierte Diagnose? Macht er eine begleitende Therapie? Nimmt er Medikamente?