unruhig beim stillen- was tun?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Wann soll ich mit dem Abstillen beginnen und mit Beikost starten? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von roofofafrica 12.04.11 - 09:36 Uhr

Meine kleiner jetzt 9 Wochen alt, ist seit einigen tagen beim Sillen und auch danach total unruhig. Er schreit danach,und dabei ist er total unruhig. Wenn der Milchfluss nachlässt, fängt er an zu zappeln und windet sich hin und her.
Wird er vielleicht nicht mehr satt? Habe natürlich schon öfter angelegt, damit auch mehr Milch produziert wird. Weiß nicht mehr weiter. kennt ihr das auch, und was habt ihr gemacht?

Beitrag von berry26 12.04.11 - 09:54 Uhr

Ja das kenn ich auch. Versuch es einfach mal in einer absoluten reizarmen Umgebung (einem ruhigen abgedunkelten Raum)! Manchmal wird es dadurch schon bessern! Ansonsten hilft einfach nur Durchhalten und KEINE Flasche!!!! Solche Phasen vergehen normalerweise nach einigen Tagen oder wenigen Wochen wieder.

Mit zu wenig Milch hat das im übrigen NICHTS zu tun!

Beitrag von vubub 12.04.11 - 09:56 Uhr

Hallo,

meine Maus wird morgen 6 Wochen alt. Manchmal macht sie das auch, was du beschreibst. Meist muss sie zwischendurch ein Bäuerchen machen und dann ist wieder mehr "Platz". Oder sie hat Blähungen und kann sich einfach nciht auf das Stillen konzentrieren.
Manchmal finde ich aber auch keinen Grund und schiebe es dann auf "schlechten Tag" oder "Phase, in der sie den Tag verarbeitet und grade nicht zur Ruhe kommt".

LG, vubub

Beitrag von kugelfisch80 12.04.11 - 10:44 Uhr


moin,

das kenn ich auch.
mein kleiner ist 6 wochen alt. er windet sich meist am anfang der stillphase.
vielleicht kommt die milch rausgeschossen und weiß nicht, wie er richtig
schlucken soll? irgendwann lässt das dann nach.

ich mach zwischendurch auch immer wieder ein bäuerchen mit ihm, habe das
gefühl es bringt was.

lg,

kugelfisch80

Beitrag von marleni 12.04.11 - 11:18 Uhr

Du kannst es auch mal mit Pucken versuchen (mit einem Moltontuch, einer Mullwindel oder einem SwaddleMe). Das beruhigt allgemein und er kann nicht mehr so zappeln.

Wir hatten immer das Problem, dass mein Kleiner seine Arme und Hände ständig zwischen seinen Mund und meine Brust brachte, das Kratzen tat mir unheimlich weh und er hat sich selbst behindert und wurde dadurch fuchsteufelswild. Jetzt stillen wir gepuckt und es ist viel friedlicher, er mag es super gerne :-)

LG
M.

Beitrag von maerzschnecke 12.04.11 - 22:16 Uhr

Bei Emilia ist es so, dass sie die ersten großen Schlucke sehr ordentlich trinkt und dann..... fängt das Gezappel an. Sie trinkt zwei, drei Züge, zieht mir dann die Brustwarze in die eine Richtung und mit dem Bein in die entgegengesetzte Richtung und versucht so, zu pupsen (denke ich mal). Der Kinderarzt meinte, es könnten Pupse sein - möglich wäre aber auch, dass sie der volle Bauch (also Darminhalt zzgl. neu aufgenommene Milch) stört. Dieser Anpassungsprozeß würde eben einige Wochen dauern.

Manchmal hilft es, kurz das Stillen zu unterbrechen. Ich setze sie mir dann auf den Schoß und warte, ob ein Rülpserchen rauskommt. Wenn keines kommt, versuche ich nochmal sie anzulegen. Manchmal klappt es, manchmal zappelt sie weiter.

Es gibt immer schlechtere und bessere Tage. Mal mehr Pupse zu suchen, mal weniger.

Satt wird Dein Kind sicher, wenn es Hunger hätte und das über längere Zeit, würde es schreien.