Mit gerade 2 Jahren ein "halbhohes" Hochbett schon OK?? Erfahrungen?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von dielollefrau 12.04.11 - 10:58 Uhr

Hi ihr Lieben,

wir möchten unserer Tochter ein neues Bett kaufen. Haben ein schönes "halbhohes" Hochbett bzw. Spielbett (mit Rutsche) gefunden. Es ist nur 114 cm hoch, also nicht diese ganz hohen Hochbetten, mehr ein Spielebett.

Wir überlegen halt, es ihr jetzt schon zu kaufen und sie dann mit Lattenrost und Matratze erstmal unter dem Bett schlafen zu lassen. Und wenn wir denken, dass sie sicher ist, auch oben.

Habt ihr da Erfahrungen bezüglich des Alters und solcher Betten? Unsere Tochter ist jetzt 2 geworden.

Danke schonmal und LG,

die Lollefrau

Beitrag von sillysilly 12.04.11 - 11:01 Uhr

Hallo

Nein - können die Gefahr nicht einschätzen
der Kopf ist noch das schwerste Körperteil, d.h. wenn sie sich vorne über lehnen fällt der Körper mal schnell hinter her
sind noch einfach unbedarft und bewegen sich nicht so kontrolliert

was machen wenn Freunde da sind ?

Hochbetten, auch halbhohe sind mit die häufigsten Ursachen für Kopfverletzungen


Was ist mit Nachts aufs Klo gehen ?


Grüße Silly ,

Beitrag von ronjaleonie 12.04.11 - 11:04 Uhr

Hallo!

Svenja hat mit 2 Jahren auch so ein Bett bekommen und ist NIE herausgestürzt, allerdings ist sie ein wirklich extrem vorsichtiges und verständiges Kind, da hatte ich auch nie Sorge.

Ronja, unsere 2. Tochter, würde nie mit 2 Jahren so ein Bett bekommen, da wäre der erste Fall gleich am ersten Tag vorprogrammiert.

Ich würde es vom Kind, seinen motorischen Fähigkeiten abhängig machen und nicht vom Alter.

LG
Nicole

Beitrag von romana28 12.04.11 - 11:07 Uhr

Hallo...

meine Tochter hat mit ungefähr 3 eines bekommen.....würde keines mehr kaufen. Hatten es nicht mal zwei Jahre. Meine Tochter hat sich zwar nicht verletzt...dafür ein anderes Kind. Die mutter war zwar sehr verständnisvoll...mir war es total unangenehm. Haben im Zimmer gespielt und herumgetollt.... Dann fiel die Kleine runter und hatte eine Beule am Kopf....Dann kam es weg....Man schaut nur kurz mal weg und schon ists passiert.....

Lg Romana

Beitrag von ronjaleonie 12.04.11 - 11:10 Uhr

Naja, nun mal ganz ehrlich, das hätte auch überall anders passieren können. Wir hatten einmal ein Besuchskind das gegen die Kante des Türrahmens gerannt ist, mein Gott hatte die nen blaues Auge, aber soll ich deswegen alle Türrahmen abbauen?

Mit 3 Jahren finde ich es absolut ok!

Beitrag von sillysilly 12.04.11 - 11:13 Uhr

Hallo

naja, aber ein Hochbett ist eine bewußt eingebaute Gefahrenquelle

nicht umsonst werden Hochbetten ab einem Alter von 6 Jahren empfohlen
die erste Hilfe-Kurse machen das ähnlich
und wenn du den Notarzt wegen einem Hochbettunfall rufst sind die schon echt genervt

ich kenne einige schlimme Unfälle mit Hochbetten - persönlich und beruflich


Wir haben jetzt auch ein Hochbett, aber mit Sicherheitsnetz

ich könnte nicht damit Leben wenn ein Besuchskind wegen mir behindert bleibt

Grüße Silly

Beitrag von ronjaleonie 12.04.11 - 11:18 Uhr

Naja, ist schon richtig, aber das kann doch in einem Haus ÜBERALL passieren! Treppe runterfallen, ...

Hast du zB. ALLE Fenster abgeschlossen, damit keiner rausspringt?

Ich schaue immer wenn Besuch da ist, wie fit der ist, und wenn ich sehe, das es klappt, dürfen sie damit spielen, ansonsten ist eben BettKletterverbot!

Du kannst dein Kind auch nicht in Watte packen, ich glaube so manche Mama würde durchdrehen wenn sie sehen würde was das eigene Kind so im Kiga oder im Turnen, ..., macht.

Ich habe bei Svenja eines gelernt: Vorsicht ist gut, aber Übervorsicht schadet dann auch und verängstigt das Kind mehr, als das es nützt, und dann passiert eher mehr. Man muss den Mäusen auch was zutrauen.

Halbhohes Bett mit zB auch Matraze drunterlegen wenn Besuch da ist finde ich als Spielbett super ok, schlafen natürlich unten.

LG
Nicole

Beitrag von sillysilly 12.04.11 - 11:22 Uhr

Hallo

es geht nicht um in Watte zu packen
Hochbetten sind die häufigste Ursache für schlimme Verletzungen

http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Haushalt/s_1573.html

und ich bin keine Mama die ihr Kind in Watte packt

aber einem 2 Jährigen Kind ein Hochbett hinzustellen, ist das bewußte schaffen von Gefahren

googel doch mal ein bißchen, da stehen viele Fakten über viele Unfälle

Bin Erzieherin und kenne eben einige schlimme Unfälle von Hochbetten, auch Halbhohen Betten und das im Kindergartenbereich

und im erste Hilfe Kurs hat der eine ganz klare Ansage gemacht, was Hochbetten betrifft

und die allgemeine Empfehlung ist ab 6 Jahren - die werden dafür schon ihre Gründe haben


Grüße Silly, die hofft das uns das Theme nie betrifft

Beitrag von ronjaleonie 12.04.11 - 11:30 Uhr

Ich habe auch ein halbhohes Bett gemeint, kein Hochbett. Und ob meine Tochter auf dem Tisch steht und runterspringt, ..., weiss nicht ob das besser ist. Kinder suchen sich doch so oder so was zum klettern.

Ich habe Svenja bereits im Alter von 1,5 Jahren einen Kletterkurs machen lassen, wodurch sie extrem sicher sowohl im hoch als im runterklettern war. Gepahrt mit ihrer mehr als guten Einschätzungskraft was gut und was gefährlich ist, habe ich bei ihr definitiv nie ein schlechtes Gefühl gehabt. Das Bett war nach oben hin mit quasi einer Bretterwand abgesichert, und so hatte sie oben noch eine zusätzliche Spielebene, was in kleinen Wohnungen schon sinnig ist.

Wie gesagt, meine kleine Tochter bekäme sowas auch nicht so früh, weil sie eben NICHT umsichtig ist.

LG

Beitrag von romana28 12.04.11 - 11:15 Uhr

Sind halt meine persönlichen Erfahrungen....meiner Tochter ist nie etwas passiert.....Aber so ein Hochbett ist halt auch verlockend für Kinder zum herumturnen....

Muss einfach jeder selber entscheiden....

Beitrag von cooky2007 12.04.11 - 11:10 Uhr

Mir würde nie ein halbhohes bett geschweige denn ein Hochbett ins Haus kommen, bevor das Kind nicht mindestens 6 oder 8 jahre alt ist.
Stell dir doch mal selbst vor, wenn doch nachts zur Toilette musst und erst mal eine Leiter runtermüsstest. Im Halbschlaf kann da so viel passieren, oder beim Spielen.

Wir haben ein Bett mit Schubladen drunter - sehr bequem, da man auch großes Spielzeug toll verstauen kann!

Beitrag von dielollefrau 12.04.11 - 11:12 Uhr

Danke! Welches Bett habt ihr da genau?

Beitrag von 98honolulu 12.04.11 - 11:15 Uhr

Ein ganz klares NEIN! Niemals in dem Alter.
Kauft doch ein normales, was man später zu nem Hochbett umbauen kann.

LG

Beitrag von singa07 12.04.11 - 11:16 Uhr

Hallo,

also ich würde mir auch niemals so ein Ding zulegen. Das ist echt hammergefährlich, und auch aus 114cm kann man sich das Genick brechen (sorry, das ist jetzt drastisch).
Sehr viel sinnvoller finde ich da diese Funktionsbetten, die untendrunter Schubladen oder eine zweite MAtratze haben.

Hochbett? Nee - versuch mal da oben Bettwäsche zu wechseln (mal von den Gefahren abgesehen)
Etagenbett? Nee - dadrunter ist es immer dunkel und eine Rutsche ist draußen/ Spielplatz doch viel schöner..

LG
Singa

Beitrag von melle_20 12.04.11 - 11:22 Uhr

Also unsere Tochter hat ihr hochbett mit 3 bekommen....

Nu wird sie 7 und es is noch nix passiert...Aber ich muss sagen unsere grosse ist so oder so jmd vorsichtiges...Wenn sie zur Toi musste ganz am Anfang hat sie uns nachts gerufen...Was ich auch vollkommen ok fand mir machte das nix aus....Mittlerweile geht das schon im schlaf bei ihr...

Der kleine würde niemals mit 3 ein Hochbett bekommen weil er überall rumklettert...Das Hochbett von seiner schwester da is er im nu oben und da wäre es mir zu gefährlich...

Ich finds allerdings aber auch zu früh wenn kinder mit gerade mal 6 monaten in einem normalen bett schlafen und dort rausfallen wie es bei ner bekannten passiert ist...
Meiner liegt jetzt mit 1,5 jahren auch im normalen bett aber mit rausfallschutz...

Beitrag von dachhase123 12.04.11 - 11:36 Uhr

Hallo,

das kommt sicher immer aufs Kind an.

Freunde von uns haben ihrem damals 2jährigen Sohn ein ganz hohes Hochbett gekauft, der war schon sehr früh sehr vernünftig, kein Problem!

Wir haben das halbhohe Bett unserer Tochter mit ca. 2,5 Jahren gekauft, da gabs auch nie ein Problem.
Unser Sohn ist jetzt 20 Monate, dem würd ich das mit Sicherheit noch nicht hinstellen!

Deswegen: DU SELBST kannst mit Sicherheit am besten abschätzen, wie vernünftig und weit Deine Tochter ist!
Viel Spaß damit - wann auch immer! ;-)

LG*

Beitrag von miau2 12.04.11 - 11:39 Uhr

Hi,
für uns wäre das auf gar keinen Fall ok.

gründe sind:

- Risiko - das Kind klettert nachts raus, versucht vielleicht im Halbschlaf die Leiter herunterzuklettern...es tobt beim Spielen darauf herum (wozu ein Spielebett, wenn Spielen verboten ist?) und fällt - nicht umsonst sind Hochbetten (dazu zählen auch halbhohe) ein ganz extremes Unfallrisiko im Kinderzimmer.

- Aufwand - wir hatten gerade eine Phase beim Großen, wo ich jeden Morgen das Bett frisch beziehen musste. Das beim Hochbett? Nein, danke. Und diese Phasen sind nun mal bei Kindern nicht so selten, dass man davon ausgehen kann, sie nie zu erleben.

Unser Großer wird ein Hochbett bekommen, wenn er reif dafür ist. Noch ist er es nicht (wird bald 5). Es wird definitiv kein Spielebett sein, davon halte ich überhaupt nichts - ein Bett ist für uns zum schlafen da, nicht zum Spielen.

Was wir haben seit er 2 ist ist ein großes Bett, das dann, wenn es soweit ist nachgerüstet werden kann - dann stehen 3 Höhen (halbhoch, mittelhoch, ganz hoch) oder auch ein Doppelstockbett (er schläft mit seinem bruder in einem Zimmer) zur Auswahl. Wenn ihr jetzt ein großes Bett kaufen wollt würde ich euch derartiges empfehlen - ein niedriges großes Bett (unseres hat z.B. schon eine komplette Umrandung, der spätere Fallschutz), das dann irgendwann nachgerüstet werden kann.

Es gibt immer Beispiele von Kindern, wo es bis heute gutgegangen ist. Keine Frage. Gibt es immer - ich bin auch als Kind nie mit Helm Fahrrad gefahren und lebe trotzdem heute noch. Nur: frag mal jemanden, der sich damit auskennt - einen Arzt in der Kinderklinik z.B. DER kennt dann die viel zu vielen Fälle, wo das Kind ein einziges Mal danebengetreten hat.

Ein Freund meines Sohnes (knappe 5 Jahre alt) lag gerade in der Kinderklinik - bewußtlos nach Sturz nur von der Leiter des Hochbetts, nicht mal von ganz oben, mittelschwere Gehirnerschütterung. Der Junge ist ein prima Turner und sehr vorsichtig - es war schlicht und einfach dumm gelaufen, und wie fast immer in Kinderzimmern gabs natürlich keinen Bodenbelag, der wirklich geholfen hätte derarrtiges zu verhindern.

Viele Grüße
miau2

Beitrag von melle_20 12.04.11 - 11:54 Uhr

Da hast du was wahres gesagt....

Ein Bett ist zum schlafen und nicht zum Spielen/toben gedacht..

Bei uns hier darf nur auf einem Bett getobt werden und das ist unsere Bett und da auch nur wenn ich oder mein Mann dabei sind..

Hochbett ist zum toben zu gefährlich...Ich versth auch nicht warum manche hersteller solche betten bauen mit Kletterwand usw...Sehen super schön aus keine Frage aber Bett ist Bett und nicht zum Toben gedacht..

Beitrag von gioia0107 12.04.11 - 16:08 Uhr

Hallo!

Also Lukas hat damals ein halbhohes Bett bekommen, da war er 18 Monate alt. Er hatte ein sehr kleines Zimmer und wir brauchten die Stellfläche darunter einfach. AUsserdem war er topfit. Er hat nie versucht alleine raus und rein zu kommen, sonder gerufen wenn was war oder er zu uns ins Bett wollte. Bis zu der Zeit wo er nachts keine Windel mehr hatte und alleine aufgestanden ist, konnte er natürlich auch die Leiter alleine benutzen.
EIn einziges Mal hat er sich im Schlaf die RUtsche runter buksiert. Das war sehr llústig, er hats nämlich nicht gemerkt und unten weitergeschlafen.

Als wir umgezogen sind hat die Rutsche nicht mehr gepasst, da haben wir so einen Rausfallschutz unter die Matratze geklemmt, da wo sonst die Rutsche ist. VOr ca 5 Monaten hat er ein grosses Hochbett bekommen, was bis fast unter die Decke geht und unten ist ein SChreibtisch drunter. Musste auch Platzgründen so sein. Da gibts auch keine Probleme, er klettert ständig aussen dran rum, aber jetzt ist er auch schon 5.

Lucy hingegen ist jetzt 20 Monate alt und würde im Leben kein Hochbett bekommen. Sie klettert zwar mit Vorliebe in das ihres Bruders, aber sie würde sich ohne Aufsicht sicher runterstürzen. SIe ist einfach zu schusselig und motorisch keinesfalls so weit.

Was mich wundert ist dass noch niemand die Geschichte von dem kleinen Mädchen ausgepackt hat, welches in einem Hochbett so schlimm verunglückt ist. Ich kann Dir jetzt gar nicht sagen wie sie heisst. Ist ne ganz schlimme Geschichte, mit Sicherheit, aber mit den richtigen Sicherheitsvorkehrungen durchaus zu verhindern, dass so etwas nochmal passiert. In der Regel ist der Link zu ihrer Homepage das erste was hier kommt, wenn jemand nach Hochbetten für seine Kinder fragt.

LG Verena mit Lukas 5 und Lucy 20 monate

Beitrag von malkasten 13.04.11 - 16:50 Uhr

Hallo

sehr heißes Thema hier:-)

Also, wir haben auch halb hohes Bett seit Magnus 3 Jahre alt ist. Ohne Rutsche oder irgndwelchen Schnickschnack.
Aber:
Magnus ist schon immer ein sehr vorsichtiges Kind. Er weiss, das Bett ist zum schlafen und nicht zum toben da. Am Kopfende hat er eine Lampe an der Wand, falls er nachts zu uns kommen will, knippst er vorher das Licht an.
Bisher ist noch nie was passiert, da es einfach keine Spielzone ist. Das Bett ist nur zum schlafen- basta.
Wir haben hier ein kleines Kinderzimmer und so kann man den Platz unter dem Bett gut und sinnvoll nutzen.

Unter 3 Jahren würde ich definitiv kein halbhohes Bett kaufen, man kann dem Zwerg noch nicht wirklich die Gefahr begreifbar machen. Und dann würde ich es vom Kind abhängig machen.
Man kann das Bett ja zusätzlich mit Netzen schützen..

LG

Beitrag von kugeling 13.04.11 - 20:34 Uhr

Hallo!

Unser Sohn hat mit1,5 Jahren das Hochbett von Ikea bekommen.
Es ist nicht arg so hoch und mit dem Sternenhimmel darüber kann er auch nicht rausfallen!
Vielleicht wäre das eine Alternative zu dem von Euch gedachten Bett;-)

Und welches Kind geht bitte schon mit 2/3 Jahren nachts alleine zur Toilette#kratz

Lg