Und ich dachte, er wäre sein Freund....

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Forum: Kids & Schule

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Beitrag von lisab 12.04.11 - 11:23 Uhr

Hallo,

bin gerade total traurig. Unser Sohn (9) geht in einem Nachbardorf auf eine Förderschule. Er hat ADS und eine Lernschwäche. Den Kontakt zu den Kindern hier im Ort hat er dadurch überwiegend verloren. Zum Glück hat er noch nicht richtig begriffen, was es für ihn bedeutet, dass er auf eine "Sonderschule" wie immer abwertend gesagt wird geht. Aber Kinder sind gemein und ich denke in 1-2 Jahren wird es noch schwerer für ihn. Bislang hatte er immer einen Spielkameraden der ein paar Häuser weiter wohnt. Dieser Junge ist einJahr jünger und geht hier im Ort auf die "normale" Grundschule. Wenn die beiden Zeit hatten, habe sie eigentlich immer zusammengespielt, Fahrrad gefahren oder die Opas besucht, Trecker gefahren usw. Ich war richtig froh, dass er diesen Jungen hatte, da er meiner Meinung auch ein ganz lieber ist. Gestern hatten die beiden sich wieder zum Spielen verabredet. Irgendwie ist dann noch ein Junge aus der Straße dazu gekommen. Und schon war mein Sohn abgeschrieben. Ich habe mitbekommen, wie der "Freund" meines Sohnes ihn anschrie "halt die Fresse, du nervst". Ich war total geschockt und bin dann mehr oder weniger heimlich nachgegangen da die Jungs auf einem Sportplatz in der Nähe waren. Dort wurde mein Sohn dann von den beiden total verarscht. Sie haben mit ihm geredet als wäre er ein Baby. "Tommi, willst Du den Balli haben?" Ist er dann hingeganen um den Ball zu holen, haben die anderen beiden sich den Ball wieder zugeworfen. Beim Fußballspielendurfte er nicht mitmachen. Sein "Freund" hat ihm die ganze Zeit gesagt, er wolle nur mit dem anderen reden usw. Dann haben die beiden miteinander geflüstert und sind dann meinem Sohn mit dem Fahrrad schnell weggefahren, weil sie ihn nicht mehr dabei haben wollten. Zum Glück hat mein Sohn (glaube ich) nicht so richtig verstanden, dass die anderen nicht mit spielen wollen. Er hat wohl geglaubt, er kann einfach nicht so schnell Fahrrad fahren wie die anderen und hat sie halt verloren. Oder er tut vielleicht nur so, als ob es ihm nichts ausmacht. Ich habe seitdem auf jeden Fall einen dicken Kloß im Hals. Ich bin sooo enttäuscht von dem anderen Jungen. Gestern Abend hätte ich so losheulen können weil mein Sohn mir leid tut. Aber da müßen wir wohl gemeinsam durch....
So, das mußte ich mal loswerden.
Schönen Tag Euch allen...
LG

Beitrag von goethes-erbin 12.04.11 - 11:32 Uhr

Kinder können untereinder ganz schön hart sein.

Leider müsst ihr da durch.

Das du sooo enttäuscht von den anderen bist ist dein Problem, aber das Leben, Beziehungen bestehen nun mal aus Sympathien und Antipathien.
Du kannst kein Kind zwingen miteinander zu spielen.

Vielleicht ist dein Sohn durch sein Defizit dem anderen wirklich auf die Nerven gegangen. Kann doch sein?

Meistens ist es so das Kinder sich aneinander reiben müsst. Erzeugt auch etwas wie Nestwärme. So ist das Leben nun einmal.

Klar leidest du als Mutter mit, aber das ist das Leben und die Gefühlswelt deines Kindes und nicht deine.
Du kannst ihn begleiten aber nicht sein Leben führen. Und er auch nicht deines.

Kopf hoch, das renkt sich vielleicht wieder von alleine ein. Ich kenne das zu genüge, erst sind sie die besten Freunde, danach hassen sie sich und am nächsten Tag sind sie wieder Freunde.

Kinderwelt halt.;-)

Alles Gute.#klee

Beitrag von scrollan01 12.04.11 - 11:41 Uhr

Boah!

Ich kann deine Gefühle sehr gut verstehen!
Sicher können Kinder gmein sein - das ist so hart als Mutter zu sehen.
Aber da wir als Mutter ja den kompletten Hintergrund sehen, dass dein Sohn es nicht versteht und es quasi so hinnimmt - das ist dann bitter wenn er sonst niemanden hat!

Wäre er noch mit anderen befreundet, dann wäre es kein Drama ...

Ich würde es so machen: wenn der Junge wiederzum Spielen kommt würde ich mir den mal kurz ganz freundlich nehmen und mit ihm reden.
Sage ihm auch ruhig dass du es mitbekommen hast und dass es nicht wirklich schön war und wie er sich umgekehrt fühlen würde.

Sicher ist es okay wenn er nicht immer mit deinem spielen will und Kontakte zu anderen hat - abr er dar niemals einen Fruend so behandeln - dann ist er KEIN Freund und er kann sich das gerne durch den Kopf gehen lassen und dann für sich entscheiden und dann gerne wieder kommen ...

Manchmal muss man Kindern einfach gewisse Dinge zum Nachdenken an den Kopf hauen! Freundlich aber eindringlich!

LG

Beitrag von manavgat 12.04.11 - 11:52 Uhr

Ich bin immer wieder überrascht, dass Eltern es zulassen, dass ihre Kinder auf die Sonderschule! - was anderes ist das nicht - abgeschoben werden. Diese Ausgrenzung ist unerträglich und entspricht nicht den Verpflichtungen zur Inklusion.

das hierzu.

Zum Kinderkonflikt:

es ist fast vorprogrammiert, dass in einer 3er Gruppe einer gegen 2 steht. Die ungünstigste Gruppengröße überhaupt.

Trotzdem würde ich an Deiner Stelle mit den beiden Jungen sprechen und erklären, dass Ausgrenzen/Mobbing grundsätzlich nicht in Ordnung ist. Nicht drohen, nicht schimpfen. Einfach nur Empathie einfordern. Wenn es schlimmer werden sollte, z. B. körperliche Übergriffe, dann kannst Du nur mit den Eltern sprechen.

Gruß

Manavgat

Beitrag von lisab 12.04.11 - 12:10 Uhr

Was soll das denn heißen. Auf die Sonderschule abgeschoben?????

Glaubst Du, das ist uns leicht gefallen?

In der Grundschule wäre er total untergegangen und mit 10000% Sicherheit deswegen gemobbt und geärgert worden und hätte jetzt GAR KEINE Freunde mehr. In der Förderschule ist er viel besser aufgehoben.

LG

Beitrag von kati543 12.04.11 - 12:21 Uhr

Was hat denn dein Kind alles an Behinderungen? Nur ADS? Wenn das wirklich der Fall ist, kann ich die Äußerung von manavgat verstehen - warum geht er in eine Sonderschule?
Habt ihr euch mal mit Inklusion auseinandergesetzt? Mit Behandlungsmöglichkeiten von ADS? Dein Thread klingt irgendwie so, wie "er kann die normale Schule nicht schaffen, also muß er in die Sonderschule". Nur es gibt viele Fördermöglichkeiten. Auch bei ADS. Sowohl in der Schule als auch im medizinischen Bereich.

Beitrag von lisab 12.04.11 - 14:45 Uhr

Er hat eine Lernschwäche und Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörrungen. Wir haben schon sämtliche Untersuchungen machen lassen. Neurofeedback, Ergo, Psychomotorik usw...... Momentan nimmt er Strattera. Seit 3 Wochen. Inklusion? Das ist doch, dass die Kinder mit Förderbedarf in den "normalen" Grundschulen integriert werden oder. Sorry, das ist meiner Meinung nach nicht machbar. Diese Kinder haben dann wieder einen besonderen Status. Die dummen brauchen eine extra Lehrerin... irgend so ein Spruch kommt doch dann von den anderen. Außerdem währen 25 Kinder viel zu viel für ihn. Die Förderschule an der er ist, ist eine gute. Natürlich gibt es dort ein paar "Härtefälle". Aber gibt es die nicht auch an anderen Schulen?
LG

Beitrag von ilva08 12.04.11 - 16:34 Uhr

Dein Thread klingt irgendwie so, wie "er kann die normale Schule nicht schaffen, also muß er in die Sonderschule".

Es geht in diesem Thread auch überghaupt nicht um die Frage, ob das Kind an der Förderschule besser aufgehoben ist. Warum sollte die Mutter dann Romane zum Thema erzählen?

Beitrag von schnecki82 12.04.11 - 17:45 Uhr

Sorry manavgat hat aber Recht!

Bei uns in Berlin sollen "Sonderschulen" ebenfalls abgeschafft werden bzw. werden diese gerade auslaufen. Integrationspädagogen sind für Kinder mit Lerndefiziten verantwortlich.

LG Sabine

Beitrag von umsche 12.04.11 - 12:44 Uhr

Was soll man denn da machen?

Aktueller Fall in meiner "Nähe". Das Mädchen wurde bei der Einschulung ein Jahr zurück gestellt und ist nach dem Kiga erstmal zur Vorschule gekommen. Ein Jahr später in die erste Klasse eingeschult. In der zweiten Klasse dann nach einem halbem Jahr zurück in die erste Klasse geschickt worden. Jetzt in der dritten Klasse steht fest, dass dieses Mädchen wieder enorme Rückstände hat und soll nun zur Förderschule wechseln. Sie ist völlig überfordert in der Grundschule. Allerdings muss ich dazu sagen, dass die Eltern sich leider nicht viel um dieses Kind kümmern.
Das Mädel hatte nun ein paar Probetage in der Förderschule und freut sich drauf. Da sind die Klassen klein und es wird auf jedes Kind ganz anders eingegangen. Von einer 28 Kinder starken Grundschulklasse in eine 8 Kinder starke Förderklasse. Sie wird endlich mal nicht nur der "Loser" sein.

Ich finde es zwar auch schlimm aber was hätte man anders machen können?

Beitrag von lisab 12.04.11 - 14:47 Uhr

Sehe ich genauso. Was bringt es denn, wenn diese Kinder in die normale Grundschule kommen. Den Stoff nicht packen, die Klasse wiederholen müssen und dann doch auf der Förderschule landen. Und vorher eine regelrechte Tortour erleiden...
LG

Beitrag von hustinetten 12.04.11 - 16:08 Uhr

Wenn man nicht versteht, wie Inklusion funktioniert, sollte man nicht über sie urteilen.

Beitrag von ilva08 12.04.11 - 18:05 Uhr

Richtig.

Man sollte aber auch nicht die Eltern verurteilen, die sich für einen Wechsel an die Förderschule entscheiden.

Beitrag von hustinetten 12.04.11 - 18:44 Uhr

Wenn Förderschulen sooo toll wären, warum kommen dann so viele Länder so gut ohne sie aus (zumindest in großen Teilen)?

Beitrag von ilva08 13.04.11 - 17:37 Uhr

Weil dort andere Rahmenbedingungen an den Schulen herrschen, die hier ebenfalls sehr wünschenswert wären. Jedoch de facto häufig nicht existieren. Lies mal hier:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&tid=3106017&pid=19677927&bid=6

Wie sind denn deine Erfahrungen mit Inklusion, gibt es an euren Schulen bessere Bedingungen?

LG

Beitrag von bambolina 14.04.11 - 15:39 Uhr

die Frage ist, kommen andere Länder "ohne aus", oder "gibt es einfach nicht"

Beitrag von umsche 12.04.11 - 19:46 Uhr

Freche Antwort!!

Inklusion muss vor allem in der jeweiligen Schule umgesetzt werden und das ist leider eben noch nicht oft der Fall.

Beitrag von juju277 12.04.11 - 13:05 Uhr

So pauschal die Förderschulen zu verdammen, ist auch nicht richtig.

Ich habe selbst an einer Schwerpunktschule gearbeitet und die Kinder mit Lernbehinderungen haben schwer gelitten. Sie haben sich dort als Loser gefühlt, die nicht mit den anderen mithalten konnten, haben zusätzliche Unterstützung abgelehnt weil sie nicht anders sein wollten als die anderen usw. Ich könnte Romane schreiben.

Der Gedanke der Inklusion ist gut, aber die Umsetzung an den Schulen noch längst nicht ideal.

Nach meiner Erfahrung profitieren nicht alle Kinder von einer integrativen Beschulung.

Beitrag von ilva08 12.04.11 - 16:52 Uhr

"Diese Ausgrenzung ist unerträglich und entspricht nicht den Verpflichtungen zur Inklusion."

Verpflichtung zur Inklusion bedeutet: Dem Kind soll ERMÖGLICHT werden, eine Regelgrundschule zu besuchen, wenn die Eltern dies wünschen.

Verpflichtung zur Inklusion bedeutet nicht: Nieder mit allen Eltern, die sich für einen Förderortwechsel entscheiden!

Ich habe schon häufiger Eltern bei diesem Prozess begleitet. Eine solche Entscheidung macht sich NIEMAND sich leicht! Weder Eltern, noch Lehrer, noch Gutachter.
Und es gibt tatsächlich viele Eltern, die im Nachhinein sagen, der Förderortwechsel sei die richtige Entscheidung für ihr Kind gewesen.

Manavgat, du hast da etwas grundsätzlich falsch verstanden.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Auch ich finde Inklusion gut. Aber auch mit Inklusion gibt es nicht nur schwarz und weiß.

Dein Standpunkt scheint mir mehr von Ideologie als von vernünftiger Realitätsbetrachtung geprägt.

Und den größten Schaden an unseren Schulen richtet nach meiner Erfahrung dieses blindwütige "Ideologien - Hinterherrennen - ohne - links - und - rechts - zu - gucken" an.

Beitrag von manavgat 13.04.11 - 10:30 Uhr

Na prima.

Und was werden diese Kinder dann?????


Was sagt die Lebenslaufuntersuchung von Förderschulen?


Die Jungs kriegen wir in Einzelfällen noch unter, im Handwerk, als Tierpfleger etc. Mit viel Geduld und Spucke. Und die Mädchen? Ehefrau oder vorher schon schwanger.

Und welcher dieser ehemaligen Förderschüler bekommt nach der Ausbildung einen vernünftig (mehr als ALG2) bezahlten, sicheren Arbeitsplatz?????

Na?

Gruß

Manavgat

Beitrag von ilva08 13.04.11 - 12:53 Uhr

Und inwiefern helfen alle diese Fragen?

Wenn die Threaderöffnerin ihr Kind an der Regelschule lässt, es dort nicht die Förderung bekommt die es braucht und nach einem Haufen von Misserfolgserlebnissen irgendwann ohne Schulabschluss dasteht?

Wie gesagt: Inklusion ist eine tolle Sache. Weißt du, wie Inklusion derzeit an unserer Schule aussieht? Die Kinder kommen zu uns, wir Lehrer bekommen EINE Stunde pro Woche Beratung durch eine Förderlehrerin. Diese Beratungsstunde wird dem Kind vom Förderunterricht (der ohnehin nur 2-3 Stunden pro Woche beträgt) ABGEZOGEN.

Ansonsten werden die Kinder ganz normal in Klassen mit 25 - 30 Kindern beschult. Es gibt keine Lehrerstunde zusätzlich, NICHTS.

DAS IST DERZEIT UNSERE INKLUSION.

Und da soll ich Eltern guten Gewissens raten: Lassen Sie Ihr Kind an der Regelgrundschule, egal wie groß die Schwierigkeiten sind?! Sie sind Rabeneltern, wenn Sie etwas anderes tun???!

Das wäre m. E. völlig verantwortungslos! Soll ich die Kinder zum Spielball der Politik machen, nach dem Motto: "Zeigen wir den Politikern mal, was sie da grade verbocken!"? Wenn wir erst so-und-so-viele gescheiterte Schülerkarrieren haben, werden sie schon aufwachen und vernünftige Rahmenbedingungen für Inklusion schaffen??!

Ich versuche stets, ein Kind SO LANGE WIE MÖGLICH an der Regelgrundschule zu halten. Habe ich schon immer getan, dazu muss ich nicht per Inklusion verpflichtet werden.

Aber ich gebe meinen gesunden Menschenverstand nicht auf, weil ein paar Politiker etwas versprechen, was toll klingt... und dann Feierabend machen, wenn es um die Umsetzung geht.

Beitrag von ilva08 13.04.11 - 14:29 Uhr

Dass wir uns nicht missverstehen: Wir sind grundsätzlich einer Meinung. All die Punkte, die du aufführst, sehe ich ebenso.

Es ist nur (derzeit?) an der Realität vorbei, aufgrund der Inklusionsversprechen Eltern zu transportieren, sie könnten ihr Kind ruhigen Gewissens an der Regelgrundschule belassen.

Die Rahmenbedingungen dafür existieren de facto nicht. Und insbesondere die Lehrer, die sich auf den Inklusionsweg machen wollen und dafür gekämpft haben, sind VERDAMMT SAUER (ich eingeschlossen).

Ich erwarte nicht, die Inklusion als Lehrerin auf dem Silbertablett serviert zu bekommen. Ich möchte mich auf den Weg machen und bin bereit, mich zu engagieren.

Doch es existiert (jedenfalls in unserem Kreis) derzeit nicht mal das MINDESTMAß an vernünftigen Rahmenbedingungen.

LG

Beitrag von meringue 12.04.11 - 12:03 Uhr

Hallo,

ja, das ist hart und kaum zu ertragen, wenn man es als Eltern mitbekommt. Mit 9 Jahren kann man auch nicht mehr mit der Mama durchs Dorf laufen, um sich beschützen zu lassen.

Vielleicht gibt es etwas, das dein Sohn wirklich gut kann und du kannst ihn und den Freund zusammen so etwas machen lassen? Etwas bauen, eine Sportart o.ä.?

Es würde dem Selbstvertrauen deines Sohns vllt. auf die Sprünge helfen, bei einer Sache wirklich gut zu sein und es würde sein Ansehen beim Freund erhöhen.

Das Schlimme bei Kindern ist halt, dass sie sich vergleichen in allem. Das kannst du nicht verhindern und darauf würde ich meinen Sohn auch vorbereiten.
Du kannst ihm nur den Rücken stärken. Den Rest muss er allein machen.

Aber Kinder vergessen auch schnell. Beleidigungen werden schnell ausgeteilt, heute gegen den Einen, morgen gegen einen Anderen.

LG

Beitrag von juniorette 12.04.11 - 12:14 Uhr

Hallo,

ich kann gut verstehen, dass du da mitleidest - würde mir nicht anders gehen.

Ich kann dir aber eines sagen:
ich war auf einer Regelschule (später Gymnasium) und wurde von meinen Freunden (und ja, es waren durchaus echte Freunde) ab und an genauso behandelt.

Damit will ich sagen, dass es deinen Sohn jetzt nicht deswegen trifft, weil er auf eine Förderschule geht, sondern weil Kinder untereinander manchmal einfach grausam sind. Da müssen die Kinder durch, leider.

Alles Gute für euch!

LG,
J.

Beitrag von bambolina 12.04.11 - 12:24 Uhr

Hallo

darf ich fragen, ob dein Sohn Medikamente bekommt?

lg bambolina

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