Na toll, Termin steht und ich habe Schiss *sinnlos*

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von dore1977 12.04.11 - 12:12 Uhr

Hallo,

ich ärgere mich grade über mich selber. Wir haben seit ca 1,5 Jahren eine englische Bulldogge aus dem Tierheim. Als sie bei uns einzog war sie in einem erbärmlichen Zustand und an die von uns sofort angestrebte Kastration war nicht möglich.
Als sie stabil war kamen uns im letzen Frühjahr/Sommer ihre schweren Atemprobleme dazwischen. Sie hat einen Hitzschlag bekommen, musste wiederbelebt werden, OP im Nasen Rachenraum und viele Tränen, Ängst und Sorgen ob sie es schlafft. Sie hat es geschafft konnte aber wieder nicht kastriert werden da sie sich erstmal erholen musste.
Dann neuen OP Termin gemacht und zack hatte der Hund eine dicker Fette Hals Entzündung.
Also keine OP.

So jetzt aber: Termin steht und ich hoffe einfach das es diesmal klappt und sie nicht wieder krank wird.
Aber ich habe auch wirklich Angst das etwas schief geht. Ich habe grade einen dicken Klos im Hals. Dabei weis ich das es richtig ist.

Sie hatte schon oft Babys (nicht bei uns) ihr Bauch voller Kaiserschnitt Narben. Daher das sie weis wie es geht #sex springt sie hier hier jeden Rüden an wen sie läufig ist.

Los Leute bitte, bitte macht mir Mut.
Bei der OP im Sommer hatte ich keine Angst, das war einfach nötig um ihr Leben zu retten.

LG dore die mit der Tierheim Bulldogge den deutlich teuersten Hund ihrer Hundegeschichte hat. #verliebt

Beitrag von pechawa 12.04.11 - 12:24 Uhr

Hallo dore,

dann drücke ich dir mal die Daumen, dass euer Bullimädchen das schadlos übersteht. Sie ist ja auch schon OP erfahren und Narkose gewöhnt, ich denke, das senkt das Risiko, weil euer Tierarzt sie diesbezüglich schon kennt, bzw. Tipps weitergeben kann, falls sie in eine Tierklinik muss.

LG Pechawa

Beitrag von littlelave 12.04.11 - 12:55 Uhr

Ich weiss, ich sollte das jetzt nicht schreiben aber ich machs trotzdem.
Ich wollte vor genau 2 Wochen unsere Hündin endgültig zum kastrieren bringen, nachdem ich den Termin 2 mal verschoben hatte. Einmal war ich selbst krank, das andere mal hatte sie Nesselfieber. Ich hatte immer Angst vor dieser Op. Die Hündin war gesund aber halt klein und zierlich. Wie du siehst, ich schreibe in der Vergangenheit, denn unsere Süsse ist jetzt im Himmel.
Sie hatte in der Narkose einen Herzstillstand, musste wiederbelebt werden und dabei wurde ihre Leber zerquetscht, so dass sie innerlich verblutete. Das ist ganz klar eine Ausnahme und es werden tausende von Hündinnen kastriert, ohne das etwas passiert aber ich habe daraus gelernt, auf mein Gefühl zu hören.
Grundsätzlich bin ich für die Kastration von Hündinnen(Rüden auch) aber manchmal sollte man vielleicht doch aufs Herz (Gefühl) hören.
Ich drück dir die Daumen. Wie gesagt: Eine KASTRATION IST EIN ROUTINEEINGRIFF, DER BEI 99% DER HUNDE PROBLEMLOS VERLÄUFT! Und durchaus seine Berechtigung hat und das Leben verlängern kann, weil das Krebsrisiko deutlich vermindert, gerade bei Hündinnen, die schon Welpen hatten.
Liebe Grüsse und alles Gute!

Beitrag von kimchayenne 12.04.11 - 13:12 Uhr

Hallo,
da Bulldoggen sehr häufig Probleme mit der Atmung haben solltest Du auf jeden Fall zu einem Tierarzt gehen der mit Inhalationsnarkose arbeitet und wo eine Monitorüberwachung gegeben ist.Es kann natürlich immer was schief gehen aber ich denke damit bist du auf der relativ sicheren Seite.
LG Kimchayenne

Beitrag von dore1977 12.04.11 - 14:12 Uhr

Danke, sie hat seit ihrer OP im Sommer keine Probleme mehr mit der Atmung. Wenigstens ein Problem weniger #schwitz

Beitrag von nicole1508 12.04.11 - 19:14 Uhr

Hey
Kann dir deine Angst vieleicht nicht nehmen aber genau diese hatte Ich auch..Aber Ich und meine kleine haben es geschafft und Sie ist vollkommen wieder die alte.Wenn Du aber Vertrauen zu deinem TA hast und der OP positiv gegenüber steht dann würde Ich es tun.